Frage von Perun888, 214

Ist Individualismus Schwachsinn?

Ist Individualismus Schwachsinn? Wäre Kollektivismus nicht viel besser? Würde eine kollektivistische Gesellschaft besser funktionieren wo sich jeder möglichst anpassen muss? Und die Gemeinschaft wichtiger ist, als das Individuum? Würde so eine Gesellschaft nicht viel besser funktionieren und wäre viel stabiler? Ist dieser Individualitätwahn heutzutage nicht eher kontraproduktiv? Was spricht denn gegen eine kollektivistische Gesellschaft?

Antwort
von Shiftclick, 106

Betrachte die Geschichte als ein großes Experiment. Jede mögliche und denkbare Gesellschaftsform wird irgendwo und irgendwann einmal ausprobiert und kann sich gegenüber anderen Gesellschaftsformen bewähren. Der Querschnitt der gegenwärtigen Gesellschaftsformen stellt das dar, was sich in den letzten Hundertausenden von Jahren unter den zufälligen (Rand-)Bedingungen, die gerade herrschten, am besten bewährt haben. Es ist müßig, sich eine optimale und gerechte Gesellschaft auszudenken, wenn sowas regelmäßig nicht funktioniert hat.

Antwort
von FragaAntworta, 116

Der Verstand, wir sind weder Ameisen noch Bienen, wir brauchen Regeln für ein geordnetes Zusammenleben, was Du hier verlangst, wäre mit der Würde des Menschen nicht vereinbar. Ein ständiges unterdrücken des eigenen Wesens zum "Wohle" einer gesammtheit, wer bestimmt überhaupt was das Wohl für alle ist, würde zur Terror und Ablehnung führen. Zudem wäre eine "Führung" durch eine "Person" von Nöten, denn es gäbe wohl kaum noch eine Demokratie.

Kommentar von Perun888 ,

 Klar es braucht einen guten "Führer".

Kommentar von FragaAntworta ,

Ob Dir das wirklich klar ist? Vor allem, wenn Du den gesamten Text nur darauf eingrenzt, kann ich dann wohl guten Gewissens ausschließen.

Kommentar von tuedelbuex ,

 Klar es braucht einen guten "Führer".

Schon deshalb ist solch eine "Staatsform" von vornherein zum Scheitern verurteilt, bzw. führt zu einer Diktatur. Denn es gibt dann eine (zumeist unumstößliche) "führende Klasse", die die Mehrheit unterdrückt und ausbeutet. Denn dem "Führer" steht immer am meisten zu.....ohne etwas dafür getan zu haben....gut zu beobachten am Fressverhalten eines Löwenrudels, wo es ähnlich funktioniert....^^

Kommentar von Perun888 ,


 Ja und? Demokratie funktioniert sowieso nicht, Diktatur ist gut!

Kommentar von FragaAntworta ,

Genau Perun888, aber für Dich wäre eine solche Staatsform nicht gut.

Kommentar von tuedelbuex ,

 Klar es braucht einen guten "Führer".

Schon deshalb ist solch eine "Staatsform" von vornherein zum Scheitern verurteilt, bzw. führt zu einer Diktatur. Denn es gibt dann eine (zumeist unumstößliche) "führende Klasse", die die Mehrheit unterdrückt und ausbeutet. Denn dem "Führer" steht immer am meisten zu.....ohne etwas dafür getan zu haben....gut zu beobachten am Fressverhalten eines Löwenrudels, wo es ähnlich funktioniert....^^

Kommentar von PatrickLassan ,

Das ist derselbe Troll, der hier seit mindestens einer Woche unter ständig wechselnden Nicks dieselben Fragen stellt.

Antwort
von dandy100, 88

Schau Dir die Geschichte der DDR an, dann weißt Du es.

Wenn man die Individualität zugunsten des Gemeinwohls unterdrückt, ensteht nichts mehr - weder irgendein kreativer Gedanke, noch Innovation in jeder Hinsicht; das bedeutet zwangsverordneter Stillstand, davon mal ganz abgesehen, dass es dem Grundbedürfnis nach der Freiheit der Selbstbestimmung  widerspricht - solche Gesellschaften können nicht funktionieren, ausser durch gewaltsame Zwangsmassnahmen

Kommentar von Perun888 ,

 Tja ich sag immer Anpassung muss sein.

Antwort
von Katorigata, 113

Ich würde sagen, ein Individuum, das verantwortlich handelt und "Selbstverwirklichung" nicht einfach auf das Prinzip "Ich vor allen anderen" reduziert - wenn es zum Beispiel im Team arbeitet und sich so verwirklicht - dient auch immer dem Kollektiv.

Dass Wettbewerb den Einzelnen fördert, wussten schon die Griechen: Ihre berühmten Dramen wurden immer im Rahmen der Dionysien gezeigt, also einer Art großem Theater-Festival, bei dem es immer darum ging, von der "Jury" zu den besten drei gewählt zu werden.

Kommentar von Perun888 ,

 Und richtiger Kollektivismus? Wo sich jeder möglichst anpassen muss?

Kommentar von Katorigata ,

Na ja das ist doch gerade das, wovon ich nicht spreche. Ich bin definitiv der Meinung, dass 100%ige Anpassung des Einzelnen an ein vorgebenes Ideal überhaupt nicht hilfreich ist. Es ist doch gerade das wichtige am Menschen: dass wir alle individuell sind und persönliche Stärlen entwickeln können. Warum sollte man das absichtlich erstciken wollen?

Antwort
von tuedelbuex, 73

Es wäre also in der Praxis dann Sozialismus.....dass der nicht funktioniert wurde uns durch u.A. die "DDR" bereits eindrücklich bewiesen. Wo sich Leistung für den Erbringer nicht lohnt (und eine Medaille "Held der Arbeit" ist kein lohnendes Objekt), wird sie auch nicht erbracht....sollen doch die anderen mal machen.....und jeder würde nur noch das nötigste tun (so ist der Mensch: egoistisch und neidisch...wieso sollte ich etwas tun, von dem Du mitprofitierst....?

Kommentar von Perun888 ,

Ich halte nicht viel von Individualismus.

Kommentar von dandy100 ,

Fein, dann schalte direkt mal Deinen Verstand aus - selber denken gehört nämlich auch zum Individialismus

Kommentar von Perun888 ,

 Ja nur einer darf selbst denken ,der Anführer.

Kommentar von tuedelbuex ,

 Ja nur einer darf selbst denken ,der Anführer.


....und wir haben an vielen Orten auf diesem Planeten und bereits zu vielen Zeiten "erlebt", wohin so etwas führt.....


Kommentar von Perun888 ,

Zu einer Gesellschaft in der Ordnung herrscht.

Kommentar von tuedelbuex ,

Jaja......Ordnung herrscht in hochmodernen Staaten wie Nordkorea......denn wer nicht spurt bekommt ihn zu spüren, den verlängerten Arm des Kim-Jong-Dingenskirchen....wenn Du wirklich meinst, das gefällt Dir besser, wandere dorthin aus und lass Dich dort versklaven...denn nichts anderes ist es, wenn man den Menschen ihre Individualität nimmt......

Kommentar von Perun888 ,

Versklaven? Nein, so würde ich das nicht nennen.

Antwort
von JackBl, 68

Wenn das immer und jeder ohne Kompromisse machen würde, dann schon. Davon sind wir aber so weit weg, wie vom Weltfrieden und der Behebung samtlicher Hungersnöte und der Zerstörung weiteren Regenwaldes, ebenso wie von der Abwendung des Klimawandels und der Überfischung der Meere.

Kommentar von Perun888 ,

Individualismus ist also Unsinn?

Kommentar von JackBl ,

natürlich ergibt das schon Sinn im Sinne von Selbstverwirklichung und dem Recht auf Selbstbestimung.

Auf lange Sicht gesehen aber wird sich eine andere Gesellschaftsform finden müssen oder eine Spezies, die das kann.

Kommentar von Perun888 ,

 Also sollte man Selbstverwirklichung verbieten?

Antwort
von wiedermalich, 110

individualismus ist in dem sinne vorteilhaft, alas dass jeder versucht sich selbst zu beweisen und eben nicht wie die anderen zu sein. ohne das gäbe es lkein vortschritt und jeder mensch wäre absolut ersetzbar und entbehrlich

Kommentar von heyheymymy ,

er trollt. er ist geistig krank, ist sein 100stes profil oder so.

Kommentar von Perun888 ,

Nicht mal richtig schreiben kannst du, es heisst Geisteskrank, und nein wieso sollte ich Geisteskrank sein?

Kommentar von heyheymymy ,

es gibt psychisch krank, geistig krank, körperlich krank, seelisch krank, wie viele magst du haben du kleines gestörtes ding?

Kommentar von Perun888 ,

 Kannst du auch was anderes ausser herumzukeifen? Klein bin ich auch nicht, und "ein Ding" schon gar nicht.

Kommentar von authumbla ,

Dann passt ja die Frage: Er und seine 100 trolls sind ein schönes Kollektiv :-D

Kommentar von heyheymymy ,

am besten einfach ignorieren, er ist ja leicht durchschaubar, da er nicht die intelligenz besitzt, mal  ne neue masche an den tag zu legen. so letzter kommentar von mir hier bzgl. des kleinen psychopathen.

Kommentar von Perun888 ,

 Haha jetzt bin ich auch noch ein Psychopath ,weisst du was ein Psychopath überhaupt ist?

Kommentar von myzyny03 ,

Die Frage ist jedenfalls ziemlich intelligent.

Antwort
von myzyny03, 52

Ich denke, Individualismus ist evolutionär bedingt. Ein intelligentes, sich seiner selbst bewusstes Lebewesen hat immer den Drang nach Individualismus.

Vereinfacht gesagt steckt es in den Genen.

Einen Vorteil des Kollektivismus kann ich nicht erkennen. Er bremst den evolutionären Fortschritt.

Kommentar von Perun888 ,

 Ich halte nciht viel von Individualismus.

Kommentar von myzyny03 ,

Dich zwingt ja keiner zu einem individuellen Leben!

Das ist der Vorteil einer individualistischen Gesellschaft.  :)

Geh ins Kloster, da ist der Individualismus schon deutlich eingeschränkt. Vie lSpass dabei.

Kommentar von Perun888 ,

 Naja ein individuelles Leben ist natürlich schon schöner..

Kommentar von myzyny03 ,

Ach nee ... ?!

Kommentar von Perun888 ,

 Nein war nur Spass natürlich ist Kollektivismus viel besser.

Antwort
von haufenzeugs, 88

warum ziehst du nicht für eine weile nach russland oder nordkorea oder china. dann kommst du nochmal wieder und berichtest über deine erfahrungen des kollektivismuswahns. der mensch mag ein herdentier sein. aber wenn er nicht in der lage ist sich selbst zu verwirklichen, dann geht er ein. das war schon immer so und ist auch in kollektiven-gesellschaften so. das is auch im 3. reich unter die räder gegangen.

Kommentar von Perun888 ,

 In Russland herrscht kein Kollektivismus.

Kommentar von dandy100 ,

Also, das 3.Reich war bei aller Phantasie ganz sicher keine Kollektivgesellschaft und es ist auch garantiert nicht deshalb "unter die Räder gekommen" . das ist wirklich ein höchst abenteuerlicher Gedanke.

Wirtschaftlich und sozial hat das 3.Reich nämlich hervorragend funktioniert und hätte es diesen absurden geschürten Judenhass nicht gegeben und eine andere Kriegsführung bzw gar keinen Krieg, hätte wir es heute noch, denn den Bürgern ging es so gut wie nie zuvor - wenn es irgendjemanden gab, der gegen Kollektivismus und Kommunismus war, dann war es Hitler

Kommentar von Perun888 ,

 Ja, das war kein Kollektivismus.

Kommentar von tuedelbuex ,

Das ist Blødsinn! AdoIf HitIer ist in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit Staatsoberhaupt geworden, weil er den Menschen "Brot und Arbeit" versprochen hat. Soweit richtig! Auch dass er dieses Versprechen eingelöst hat ist richtig. Die Menschen wurden hauptsächlich im Autobahn- und Waffenbau eingesetzt. Das Problem war, dass diese Beschäftigungspolitik wenig ertragreich war und somit die öffentlichen Haushalte belastete. Denn der Staat selber war größter Auftrags- und Arbeitgeber. Einer der Gründe, warum H. im Krieg eine Lösung sah. Denn ohne "reiche Kriegsbeute", die er sich erhofft hatte, wäre hier ebenfalls alles zusammengebrochen (was allerdings, es wäre ein Vorteil gewesen, deutlich weniger Opfer gefordert hätte)

Kommentar von haufenzeugs ,

Adolf hat sich hochgeputscht. ein Staatsoberhaupt war er nie, sondern ein kranker Verbrecher. die menschen wurden abgespeist mit mindestrationen an essen, viele sind verhungert und der meiste teil Deutschlands wurde von Sklaven aufrechterhalten: Juden, andersdenkende, Zwangsarbeiter - diese arbeiteten bis zum Tod und bekamen sowenig zu essen das sie arbeitend verhungerten.

wenn die menschen das denken erlernt hätten zur damaligen zeit schon, dann wäre ihnen ein trottel wie a.h. erspart geblieben, dann hätten die deutschen nicht so grottige kriegsverbrechen und verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen und es wären ihnen prima ergangen.

Kommentar von Perun888 ,

Schwachsinn!

Kommentar von haufenzeugs ,

das 3. reich war ein gleichgeschalteter Staat, ähnlich wie Russland als Diktatur heute funktioniert und die su davor funktioniert hat. das dritte reich funktionierte einwandfrei, weil es Sklaven beschäftigte die dreck gegessen hatten und bis zum Tod schufteten, dann wurden neue Sklaven nachgesetzt. das ist ne prima wirtschaft.

das 3. reich war so kollektivgesteuert, das die herde völlig verblödet heil plärrte wenn hitler vorbei rannte, da die menschen eigener Gedanken garnicht fähig waren. wenige die selbst dachten, landeten dann als Dankeschön auch im kz mit ner kugel meistens im hirn. oder sie sind rechtzeitig gegangen. so wie langsam die herde sich heute wieder zusammentut und plärrend solchen Finsterlingen wie Bachmann und anderen braunen Brüdern hinterherrennt. das ist wenn der einzelne nicht denken will, darf und es nie gelernt hat.

Kommentar von Perun888 ,

 Was für Sklaven denn? Woher hast du diesen Irrsinn? 

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