Frage von DerJavaNoob, 40

Ist in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch ein Coming-out nötig?

Antwort
von Lilo626, 7

Eigentlich auf gar keinen Fall. Aber allein dass du zB die Frage stellst, ob das okay ist, zeigt doch dass es für die Gesellschaft nicht okay ist.
Niemand stellt die Frage
Ist es notwendig sich bei heterosexualitat zu outen.
Warum nicht? Weil das als Norm angesehen wird.
So sehr wir es uns wünschen dass es als normal angesehen ist, können wir sagen dass wir noch ein bisschen zeit bis dahin brauchen.
Aber wenn homosexuelle anfangen, sich nicht mehr zu outen, wird es "normaler".

Antwort
von Dovahkiin11, 25

Nein. (Und das war es m.E. auch nie. Ob sich eine Gesellschaft wandelt, sollte nicht von "Pionieren" abhängig sein, sondern von einem grundsätzlichen Wandel der Mentalität und wachsendem Verständnis mit neuen Erkenntnissen. Aber das ist zu diskutieren.) Wenn ich es hypothetisch als normal ansehe oder eine Gesellschaft es als normal ansieht, homosexuell zu sein, weshalb sollte man das in der Öffentlichkeit verkünden müssen. Als Hetero gehe ich auch nicht auf die Straßen und schreie das herum. Wenn ich gefragt werde, sage ich, ich habe einen Partner/ eine Partnerin, das sollte genügen.

Antwort
von gerti77hotchick, 14

Hallo,

ich finde nicht. Ich sehe es in keinster Weise notwendig sich generell zu seiner sexuellen Orientierung zu bekennen, wozu denn auch? Die, die es wissen sollen, wissen es im Normalfall eh, wenn man in sie verliebt ist. Und den Rest geht es nichts an.

Alles Liebe,
Gerti

Antwort
von ascivit, 2

Ich denke dass es hilfreich sein kann, weil es verständlich ist dass Gesprächspartner von dem häufigeren Fall ausgehen, wenn sie nichts wissen.

Ich gehe z. B. davon aus, dass jemand nichtdiabetiker (statt Diabetiker), nicht Dialysepatient, berufstätig, Fleischesser (statt Vegetarier), Schokoladefreund, sexuell (statt asexuell), cis (statt trans) ... ist, wobei natürlich bei den Dingen die in meinem Umfeld öfter vorkommen, die Annahme immer mitschwingt, dass es anders sein könnte.

ich denke daher dass man als Angehöriker einer Minderheit dort wo es relevant ist im Gespräch, und nur dort, kurz erklären kann, dass man zu einer Minderheit gehört.

Antwort
von lucyyaA, 12

Schade das man sich überhaupt noch outen muss. Eigentlich sollte dies genau so normal sein wie Heterosexualität.

Jemand der Heterosexuell ist sagt das ja auch niemandem, so sollte es auch bei Homosexualität sein!

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