Ist Homosexualität therapierbar?

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10 Antworten

Nein! Wenn man schwul ist, dann ist die beste Therapie wohl sich zu akzeptieren. Das kann am Anfang schwer sein aber wenn man es nicht schafft und ein Hetero Leben imitieren will, dann wird man niemals glücklich oder alles kommt irgendwann hoch.

Es gibt zwar solche Pseudotherapien von irgendwelchen fanatischen religiösen Menschen aber das ist absoluter Schwachsinn. Die ziehen einem da nur das Geld aus der Tasche und davon nicht zu wenig.

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Wenn man einen Priester der alten Schule fragt, dann bekommt man ein ja. Fragt man einen Priester der Moderne, dann wird gesagt, dass man die Homosexualität nur nicht ausleben soll, also eine Therapie nicht unbedingt nötig wäre. Stellt man die Frage der WHO bekommt man ein nein. Bei Ärzten bekommt man geteilte Meinungen. Bei Psychologen bekommt man vorwiegend die Antwort nein, aber auch oft ja. Wird ein heterosexistischer Mensch gefragt, dann sagen sie das sie hoffen, dass dies funktioniert. Fragt man Psychiater, würden nur wenige Betroffene eingewiesen wünschen. Homophobe Menschen sagen, es sei egal ob es geht oder nicht hauptsache sie tuen einem nichts. Viele Menschen die merken, dass sie schwul sein könnten würden gerne therapiert werden, aber nicht alle. Alte Menschen antworten auf die Frage eher mit ja.

Wie man sieht gibt es viele unterschiedliche Meinungen von Ja über Nein bis Keine Ahnung. Die Antwort gibt es somit nicht. Keiner konnte, das bis jetzt gestellen und ich glaube bis die Antwort nicht geklärt ist, werden weiterhin viele Menschen versuchen dies zu therapieren. Ich kann nur sagen, das ich in YouTube, Internet und Fernsehen noch nie von Fällen gehört habe wo eine Therapie funktioniert hat. Manche sind sogar psychisch Belastet oder sogar krank aus der Therapie heraus gegangen.

Ich hoffe ich konnt helfen!

LG Fragant1995

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Naja "Therapierbar" ist eventuell etwas forsch ausgedrückt, da man damit ja meist irgendwelche Psychischen Störungen oder Krankhafte Angewohnheiten meint und die Homosexualität als solche anzuerkennen ist ja schon mal falsch in meinen Augen, schließlich gibt es viele Homosexuelle oder Bisexuelle Menschen auf der ganzen Welt und diese dann als "merkwürdig" darzustellen, finde ich etwas verkehrt.

Aber man kann Menschen dinge angewöhnen bzw. auch abgewöhnen, zum Beispiel diverse Tätigkeiten nicht mehr auszuüben, bei bestimmten Geräuschen, Empfindungen oder Geschmäcker/Gerüche Schmerz, Übelkeit oder ähnliches zu empfinden, oder ihn eben tendenziell in eine Richtung zwingen, dabei gibt es verschiedene Methoden, teils mit Strafen wenn man es doch tut, bis hin zu Gewalt, Folter o.ä.

Gab ja so Eltern die versucht haben ihr Kind, wenn es schwul war mit viel Schläge zum Gegenteil zu bewegen, aber das gehört zum Großteil der Vergangenheit an, hoffe ich zumindest.

Daher, würde ich es einfach akzeptieren welche Sexualität ein anderer halt hat, ob das Therapierbar ist, halte ich nicht für vollkommen ausgeschlossen, eher eine Frage der Ethik ob man das, wenn überhaupt, machen sollte - aber da gibts so viele Ethische Fragen zur Zeit, was eigentlich noch vertretbar ist und wie weit wir noch gehen werden/sollten. ^-^

Ist zumindest nun meine Ansicht zu diesem Thema, wird sicherlich viele geben die da eine andere vertreten.

Ich für mich empfinde die Haltung, Leben und leben lassen vollkommen in Ordnung, was interessiert mich die Sexualität eines anderen, wenn ich eine Frau habe, oder die Religion meines Kumpels, er ist zwar sehr gläubig, ich aber nicht im geringsten und wir sind seit 7 Jahre verdammt gute Kumpels... da gibts halt etliche Beispiele ;-) also nicht so verklemmt sein. 

Ich mache da kein unterschied ob jemand Homo-Hetero-Bi ist - Kulturelle vielfalt ist was schönes *g* und gibt halt auch coole Männer :D^^

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Nein.

Kann man dunkle Haut therapieren? Kann ein Schwarzer schön weiß werden?

Er kann sich das Gesicht operieren lassen, die Nase, die Lippen, er kann sich die krausen Haare strecken lassen, die Haut chemisch bleichen. Er wird dann vielleicht wie ein Weißer aussehen - aber nie ein Weißer sein.

Ähnlich ist es mit Homosexualität: Man ist schwul - auch wenn man eine Frau heiratet, Kinder kriegt, einen ganz gewöhnlichen Hetero spielt: Man wird immer schwul sein. Es gibt dubiose Kurse und Therapien, gefährliche Medikamente und Methoden, wie man "davon wegkommen kann". Keine wirkt, weil man eben nicht ändern kann, was man einfach ist.

Es gibt Linkshänder, denen man das ausgetrieben hat, die lernen mussten, mit Rechts zu schreiben. Sie sind trotzdem Linkshänder. Wenn sich eine Schwarzhaarige die Haare blondiert, sieht sie aus wie eine Blondine - ist aber noch immer eine Schwarzhaarige. Es gibt große und kleine Menschen, solche mit braunen, blauen oder grünen Augen. Immer kann man etwas vormachen - aber sie werden immer bleiben, was sie sind.

Die menschliche Sexualität und die Varietät der Beziehungen ist so unglaublich vielfältig und individuell, es gibt kein Schema "das ist richtig" und "das ist falsch". So lange zwei erwachsene, mündige, nicht näher miteinander verwandte Menschen freiwilligen Sex miteinander haben, eine Beziehung eingehen oder einfach zusammenleben möchten - was hat das die anderen, die Gesellschaft oder die Kirche zu interessieren?

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Kommentar von Irukandji00
31.05.2016, 15:38

ganz tolle Antwort!

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Kommentar von PrinceOfNoldor
31.05.2016, 15:40

Man kann doch heutzutage auch auf Wunsch das Geschlecht wechseln, wäre es dann nicht nur fair, wenn man auch zwischen Home und Hetero wechseln darf, wenn man möchte ?

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Nur Krankheiten sind therapierbar. Und eine sexuelle Ausrichtung ist keine Krankheit !  Die richtige "Therapie" ist, sich zu akzeptieren...

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Kommentar von chemikant2
30.05.2016, 21:02

nur Krankheiten ? also in einer Therapie könnte man leuten auch irgendwelche sachen abgewöhnen lassen die man nicht bei anderen menschen akzeptiert aber das ist doch hoffentlich noch nicht vorgekommen

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Wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, homosexuell zu sein, wieso sollte sich dann jemand, der homosexuell ist, vorstellen können, heterosexuell zu sein?

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Therapierbar ist relativ, so zimmlich jedes Lebewesen lässt sich auf die ein oder andere Art und Weise zu bestimmtem Verhalten abrichten, Menschen machen da keine Ausnahme.
Ob ein "aberziehen" von Homosexualität aber etwas gutes ist oder einen gesunden Verstand hinterlassen würde sei mal dahin gestellt.

Ich bin Bi und fände es zimlich gruselig wenn jmd mir versuchen würde meine halbe Sexualität abzuerziehen.
Wozu auch ob Homo, Hetero, Asexuell und alles was dazwischen liegt, Sexualität an sich schadet keinem und ich muss sagen oft sind sexuell anders gepolte auch netter als der Durchschnittsheini(nichts gegen den Durchschnittsheini, falls sich wer angesprochen fühlt, einfach meine Erfahrung).

Und was hat das aberziehn von "unerwünschten" Sexualitäten damit zu tun das du dir nicht vorstellen kannst schwul zu sein?

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Im Internet zeigt fast jeder sein wahres Gesicht. So ist das! 

Homosexuallität ist vollkommen innordnung. Aber die Hetero Gesellschaft ist es nicht. Wenn sie innordnung wäre, gäbe es kein Mobbing, Ausgrenzung....

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Nein, dieses sexuelle Neigung wird einem in die Wiege gelegt. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum manchen Menschen etwas gegen Homosexuelle haben. 

Früher haben solche Menschen geheiratet, um einer Diskriminierung aus dem Wege zu gehen und den Anschein zu wahren. Traurig so etwas!

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Ich bin auch schwul und bin zuerst damit überhaupt nicht mit klargekommen... Hab aber mit der Zeit gelernt das so zu akzeptieren. Also mein Rat wenn du schwul bist und dich so fühlst nimm es so an wie es ist :)
Lg

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Kommentar von Fragelin0
30.05.2016, 21:22

niemals

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Kommentar von Janin66
30.05.2016, 21:42

Warum "Niemals"?
Schwul sein ist heutzutage was ganz normales.

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Kommentar von Fragelin0
30.05.2016, 21:58

finde ich aber nicht

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