Aus gegebenem Anlass mal diese Umfrage.
Meine Schwester hat mit ihrer kleinen Tochter sehr gute Erfahrungen gemacht. Während Schulmediziner das kleine Mädchen wegen Mittelohrentzündung mit Antibiotika vollstopften, die nichts brachten, schlug die Homöopathie (allerdings verordnet von einem Kinderarzt, der auch Schulmediziner ist) voll an.

Inzwischen haben sich schon einige Schulmediziener mit der Homöopathie auseinander gesetzt. Wenn diese die Homöopathie zusätlich mit in den Heilungsprozess einbeziehen finde ich das gut und es schafft Vertrauen.
Da Homöopathie nachweislich auch Kindern geholfen hat, kann man wohl nicht nur von Einbildung reden.
Bei korrekter Handhabung äußerst wirksam.
Wichtig: Man kann auch bei homöoptischen Verabreichungen massive Fehler machen, also nichts mit: Ich schlucke mal ein paar Zuckerkügelchen und wenn's die falschen waren, passiert nichts.
wenns die "richtigen" sind passiert doch auch nix!
Das bei den "Richtigen" doch was passiert zeigt die letzte Woche erfolgte OP meines Lebensgefährten, der danach die Schmerztherapie ausschließlich mit "Zuckerkügelchen" gemacht hat und seitdem immer den Schmerzpegel 0 gehalten hat, was selbst den operierenden Arzt erstaunt hat.

Die wunderbare Welt der Synonyme: Naturkundige und Heilpraktiker = Geisterheiler und Scharlatane. Der moderne Medizinmann, der seine Patienten mit einem modernen Pendant zu Iltiskot einreibt.
(falls eine der beiden Fragen gelöscht wird)
Kaffeesatz am 25. November 2007 14:07 DH!
holodeck am 25. November 2007 14:17 Ein hübsches Ritter-Sport Weltbild hast du da ;-))
sender am 26. November 2007 04:15 Wenns hilft...?

Nicht alles, was man noch! nicht nachweisen kann, muß Mumpitz sein. Es gilt deshalb: wer heilt hat Recht

Ich persönlich habe bei einigen Krankheiten gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht. Ein guter Homöopath oder heilpraktiker kennt jedoch seine Grenzen und schickt dich, wenn diese erreicht sind, zu einem Facharzt.

Selbst getestet obwohl ich skeptisch war muss ich das sagen! Wirksam!
War bei mir genauso, vor allem auch an Kind und Tier erprobt!
Luise am 26. November 2007 04:04 Genau, geht mir genauso. Seit 15 Jahren beste Erfahrungen.
Es geht nicht ohne Schulmedizin, aber es würde vieles besser gehen in Kombination mit Homöopathie.
Für mich ist diese Frage Mumpitz. Wenn man sich ein bißchen in das Thema eingelesen hat und eigene Erfahrungen gemacht hat, denkt man ganz anders über diese Therapiemöglichkeiten.
Da z. B. Babies oder Tiere dazu noch keine Meinung haben, kann man es dort am besten sehen, daß es hervorragend hilft.
Hilft der ganzen Familie seit fast 20 Jahren. So lange kann glaub ich keine Einbildung heilen.

Meditonsin wirkt immer noch :b

Homöopathie hat mit Glauben oder Einbildung überhaupt nix zu tun. Ich selbst schwöre auf Homöopathie.

Habe nur sehr gute Erfahrungen gemacht!

War anfangs skeptisch, aber die Wirkung hat mich überzeugt.

Homöopathie ist eindeutig wirksam.
Wenn manche Menschen es für Mumpitz halten, dann liegt das an Folgendem:
Um das richtige Mittel in der richtigen Potenz zu verschreiben, bedarf es einer sehr langen Erfahrung des Behandlers, die viele leider nicht haben.
Viele Menschen sind ungeduldig und von den allopathischen Mitteln gewöhnt, dass "sofort" etwas passiert - das gilt aber nicht bei der Homöopathie.
Bei der Homöopathie gibt es immer die sogenannte "Erstverschlimmerung", auf die viele Menschen verschreckt mit Absetzung des Mittels reagieren.
Wegen der Potenzierung, also der sehr starken "Verdünnung" der Mittel können sich viele Menschen schlicht nicht vorstellen, dass "das Bisschen" Wirkstoff wirken könnte.
Von allopathischen Mitteln sind die Menschen gewöhnt, die Medizin gleich runterzuschlucken, was hier falsch ist, denn diese Mittel werden überwiegend durch die Mundschleimhaut aufgenommen, müssen also möglichst lange im Mund "bewegt" werden, damit sie gut wirken.
Homöopathie heilt, das hat weder was mit Einbildungskraft noch mit nicht genügend wissenschaftlichen Beweisen zu tund. Vielmehr ist es so, dass die Pharmazie nicht will, dass auch Homöopathie richtig anerkannt wird, weil dann könnte sie ja ihre chemischen Präparate, die mitunter mehr Schaden als Nutzen anrichten, nicht mehr verkaufen. Von notwendigen Operationen mal abgesehen, kann Homöopathie überall eingesetzt werden. Würde sogar die Krankenkassen entlasten, aber das ist ja nciht gewollt...
treffender kann man es garnicht mehr sagen!!! super!!!
Glaube versetzt Berge

Niemand braucht Homöopathen.

...solange es hilft

Ausprobiert und hilft auch bei Kindern und Tieren, die ja nicht wissen, was sie da bekommen. Sehr gut das Zeug.

Schade, dass es nicht 'die' Homöopathie gibt. Da die Schulmedizin homöopathische Wirkstoffe nutzt, muss die Frage eigentlich nicht diskutiert werden.?!

Meine Meinung.
Allerdings versetzt der Glaube ja bekanntlich Berge. Wenn man sich schon Krankheiten einbilden kann, dann sicher auch die Heilung...

reine Geldschneiderei
Das Argument zieht nicht: Homöopatische Einzelwirkstoffe sind zumeist günstiger als jedes noch so popelige synthetische Mittel.
ich glaub lola meint die honorare für diese selbsternannten heiler...
holodeck am 25. November 2007 14:17 Es gibt erstens genügend Ärzte, die homöopathisch behandeln; zweitens: die meisten naturheilkundlichen Homöopathen sind auch keine selbsternannten Heiler sondern Heilpraktiker mit entsprechender Ausbildung und staatlicher Prüfung und Zulassung durch das örtliche Gesundheitsamt
super - mit nem wochenendkurs mit anschliessender prüfung nennt sich jeder hannes heilpraktiker...
holodeck am 25. November 2007 14:36 Na, dann mache mir das mal vor mit dem Wochenendkurs und der bestandenen amtsärztlichen Prüfung und ich ziehe ehrfurchtsvoll den Hut vor dir. Versprochen!
Lola60 am 25. November 2007 16:28 @holodeck: Ein Heilpraktiker brauch keine Ausbildung. Und von einem solchen Quacksalber würde ich mich niemals behandeln lassen. Hierzu auch ein Auszug aus Wiki:
Heilpraktiker ist kein Ausbildungsberuf, da es keine vorgeschriebene Regelausbildung und keine bundeseinheitlich geregelte Prüfung gibt. Dennoch unterliegt die „Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“ bestimmten Zulassungsvoraussetzungen, die bundesweit durch eine amtsärztliche Überprüfung nachzuweisen sind. Die Durchführungsbestimmungen für diese Überprüfungen variieren zwar von Bundesland zu Bundesland, umfassen jedoch ähnliche Fragenkataloge und Kenntnisfelder.
Voraussetzung für die Zulassung ist ein Mindestalter von 25 Jahren, die körperliche, geistige und seelische Eignung für den Beruf (ärztliches Attest und polizeiliches Führungszeugnis) sowie ein Hauptschulabschluss und die Genehmigung durch das zuständige Gesundheitsamt. Die Zulassung wird durch eine schriftliche und mündliche Überprüfung erworben, die sicherstellen soll, dass von dem Kandidaten keine unmittelbare Gefahr für die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung ausgeht.
Alles klar??? Hauptschulabschluß hab ich und 25 Jahre bin ich ebenfalls und was nen Knochen ist weiß ich auch schon :-))
holodeck am 25. November 2007 19:21 Dein Wikiauszug sagt gar nichts - zufällig kenne ich den amtsärztlichen Prüfungskatalog sehr gut, habe ihn zur Genüge bei Freunden abfragen dürfen. Allein die psychiatrische Krankheitslehre (diesen kleinen HP habe ich automatisch aufgrund meiner Psychopathologieprüfung an der Uni) steht der universitären Prüfung in nichts nach. Der Schwierigkeitsgrad und die Komplexität der Fragen zum großen HP entsprechen ebenfalls mindestens dem Physikum im Medizinstudium. Wenn du als Heilpraktiker ins Geschäft kommen und bleiben willst, mußt du zwangsläufig eine Ausbildung in Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Akupunktur etc. machen. In letzteren Ausbildungen tummeln sich Heilpraktiker übrigens Seite an Seite mit den Weißkitteln. Und solange in Deutschland noch Doktortitel der Medizin für die lächerliche Studie der Wirkung von Aspirin auf 5 Schweine erlangt werden können, Umfang 35 DIN A4 Seiten, ich bitte dich ...
sender am 26. November 2007 04:20 Brav, Holodeck, klär sie alle auf, die unwissenden Nichtgoogler. :-)

Zwischen "wirksam" und "Selbstheilung durch Einbildungskraft" (=Placebo Effekt) besteht kein wirklicher Unterschied.
Wirksam im Sinne einer unter definierten Bedingungen nachweisbaren Ursache-Wirkungskette, ist Homöopathie wohl nicht. Zumindest gibt es bisher keine solchen Belege. Meine Meinung: wird es wohl auch nicht wegen fehlender Agenzien in den Mittelchen.
Dennoch werden Heilungen oder zumindest Besserungen erzielt. Aber zu dem Standardspruch "Wer heilt hat Recht" gibt es einen interessanten Artikel im letzten Skeptiker. Danach ist eine so genannte Heilung keineswegs immer gegeben. Das hat mit dem zyklischen Auftreten vieler Erkrankungen zu tun.
Shag d'Albran
Du sollst doch deine eigenen Fragen nicht beantworten!
Wer dann glaubt, soll damit leben. Ich fühle mich besser bei meinem Doc in der Landingstrasse aufgehoben.
huch, ein aschaffenburger!



Diese Sprache. Noch nie gehört. Was ist MUMPITZ. Ist das ein Pauschalbegriff? Und was ist der gegebene Anlaß? Oder es eine genauere Aussprache gar nicht gewünscht?
Intellektuelle Zumutung.
Wirksam nur durch Metaeffekte, die auch murmelnden Knochenorakeln, angstschürenden Geistheilern oder den bauernfangenden Horoskopberatern im Trash-TV zugeschrieben werden könnten, wenn man sich denn nur möglichst wenig von Logik behindern liesse.
Als Privataberglaube in heutigen Zeiten der Aufklärung skurril. Jedoch als kostenaufwerfende, verunsichernde, die neue Heilmethoden erarbeitende, sich stetig fortbildene und ändernde Medizinforschung unterlaufende und diskreditierende Bewegung jedoch sehr bedenklich und jeneits jeder Kommentierfähigkeit für selbstdenkende Menschen eine grotesker Auswuchs mittelalterlichen Unsinns.
Intellektuelle Zumutung.
Wirksam nur durch Metaeffekte, die auch murmelnden Knochenorakeln, angstschürenden Geistheilern oder den bauernfangenden Horoskopberatern im Trash-TV zugeschrieben werden könnten, wenn man sich denn nur möglichst wenig von Logik behindern liesse.
Als Privataberglaube in heutigen Zeiten der Aufklärung skurril. Jedoch als kostenaufwerfende, verunsichernde, die neue Heilmethoden erarbeitende, sich stetig fortbildene und ändernde Medizinforschung unterlaufende und diskreditierende Bewegung jedoch sehr bedenklich und jeneits jeder Kommentierfähigkeit für selbstdenkende Menschen eine grotesker Auswuchs mittelalterlichen Unsinns.
"Man kann ein Problem nicht mit der Denkweise lösen, die es erschaffen hat." Albert Einstein
Das richtige Mittel, am einzelnen Menschen, mit seinem jeweils aktuellen Symptomgesamtbild erkennen, nach der Natur, statt immer neu die Symptome unterdrücken. Nachhelfen, wo die Lebenskraft den Konflikt nicht mehr selbst lösen kann. Das ist der Weg zur tatsächlich nachhaltigen Heilung.
Wer wissen möchte ob das Gesetz der Mitsinnigkeit oder Gegensinnigkeit gilt, braucht nur die Augen aufzumachen. Ein kurzer Blick auf die Wirklichkeit genügt völlig.
Wer würde eine Erfrierung gegensinnig behandeln? Aus Erfahrung weiß jeder, dass es dann noch schlimmer wird. Werden Erfrierungen etwa nicht mitsinnig behandelt, durch das Einreiben mit Schnee? Dass es nur die dabei entstehende Wärme sei die hilft, ist natürlich Quatsch, könnte aber dazu dienen, die falsche Sichtweise zu erhalten.
Was sind einige Symptome von Schnupfen? Durch was lassen sich diese Symptome künstlich hervorrufen? Schon mal Zwiebeln geschnitten? Was unterstützt die Heilung von Schnupfen? Die zubereitete Zwiebel. Was unterdrückt die Symptome und macht alles nur schlimmer? Nasenspray.
Zufällige homöopathische Behandlung in der Schulmedizin: Beispiel Digitalis. Ruft u.a. Herzsyptome hervor und heilt ähnliche, wenn Symptombild genau zum Arzneimittelbild passt.
Das ist das Prinzip. Hahnemann hat es in der Tradition von Paracelsus verfeinert. Auf der Basis von Erfahrung. Die Entwicklung geht bis heute weiter.
Der erste, der die bessere Wirksamkeit geringerer Dosen statt höherer, für "Mumpitz" hielt war übrigens Hahnemann selbst. Er wollte aber ein guter Arzt sein, erkannte an was wirkte und überwand so seinen Hochmut vor der Natur.
Was der Mensch sich nicht erklären kann darf nicht wirksam sein. Wie vielen Frauen haben diese Arroganz, Ignoranz und Narzissmus das Leben gekostet, nur weil sich die Herren Ärzte standhaft weigerten, den Zusammenhang zu begreifen, zwischen ihrer Arbeit in der Pathologie, ihren ungewaschenen Händen und den Toten im Wochenbett. Und wer hatte schon weit früher die Hygiene, als Grundlage für Gesundheit, betont......? Richtig!
Ungewaschene Hände am Patienten? Heute so undenkbar, wie noch immer nicht, vom falschen Denkansatz her, wirklich aufgearbeitet. Aber man konnte es sich ja nicht erklären und für Erklärungen waren nun einmal nur die Herren Ärzte zuständig. Jetzt sage einer, daran hätte sich bis aktuell, grundsätzlich irgend etwas geändert. Diese Haltung bringen vielleicht bereits Persönlichkeitszustand und Ausbildung mit sich.
Lieber den Patienten mit immer höheren Dosen vergiften, als einmal hinsehen, was das Naturgesetz ist. Schon schwer. Da ist man so intelligent und soll dann "nur" beobachten und nachmachen.
Die Mittel können nicht wirken, weil nichts drin ist? Aha! Was hilft denn wohl einem Durstigen? Ein Glas Wasser, oder letztlich voller Druck aus dem Feuerwehrschlauch?
Noch einmal, die Natur sagt: "Ähnliches heilt Ähnliches!" Der Mensch sagt: Falsch! "Dagegen heilt Dagegen!" Wer da wohl nachhaltig stärker sein wird?
Unterdrückter Hautausschlag (Neurodernitis) mit Cortison und es entsteht oft Asthma.
Kein Zusammenhang? Natürlich nicht, es gibt ja keine Erklärung. Übrigens, wer sich ein wenig mit dem Ontogenese auskennt weiß: Es ist in beides mal noch die Haut betroffen. Schön, und hilft dieses Wissen bei der Mittelfindung? Wohl kaum. Der Natur ist es total egal, wie lange wir uns noch für klüger halten wollen. Sie hat Zeit.
Das Heilgesetz ist da für jeden, der es versteht zu sehen und richtig anzuwenden. Das kann schon einmal ein paar Jahre dauern, bis man es gut kann. Bei Misserfolg sind entweder die Symptome und Modalitäten noch nicht richtig beschrieben, der Behandler kann seinen Job nicht, oder der Patient ist einfach verdammt spät dran.
Es geht hier, für einen Erfolg, um Individualisierung, ein Mittel für alle, mit gleichen Beschwerden, kann nicht funktionieren. Oder ist Maßkleidung etwa deshalb schlecht, weil die Anprobe nicht für jeden, reproduzierbar ist?
Doch wohl eher das Gegenteil.
Schneidern nach Maß kann vielleicht nicht jeder, der Konfektion gelernt hat. Dazu muss man schon Maßschneiderei gelernt haben und viel Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Menschen, Stoffen und Praktiken haben. So schwer zu verstehen ist das doch alles gar nicht, was auf Dauer funktionieren kann und was nicht. Wir müssen endlich aufhören von der Krankheit auszugehen und nicht vom ganzen Menschen. Die Natur ist die Henne, wir sind das Ei.
Wer dauerhaften Erfolg haben möchte, beobachtet und ahmt nach um zu lernen, so wie es die Küken auch tun. Wem das sein Ego kränkt, hat vielleicht schon einen Hinweis auf "sein" Mittel.
Manchmal ist es Lycopodium:
Oder Lachesis:
Einfach selbst einmal ein wenig gute, klassisch homöopathische, Literatur lesen und bei Symptom- oder Mittelbildern auf keinen Fall urteilen, interpretieren, werten, oder persönlich nehmen.
Wer seine Symptome versteckt, versteckt sich vor der Heilung.
"Man kann ein Problem nicht mit der Denkweise lösen, die es erschaffen hat." Albert Einstein
Das richtige Mittel, am einzelnen Menschen, mit seinem jeweils aktuellen Symptomgesamtbild erkennen, nach der Natur, statt immer neu die Symptome unterdrücken. Nachhelfen, wo die Lebenskraft den Konflikt nicht mehr selbst lösen kann. Das ist der Weg zur tatsächlich nachhaltigen Heilung.
Wer wissen möchte ob das Gesetz der Mitsinnigkeit oder Gegensinnigkeit gilt, braucht nur die Augen aufzumachen. Ein kurzer Blick auf die Wirklichkeit genügt völlig.
Wer würde eine Erfrierung gegensinnig behandeln? Aus Erfahrung weiß jeder, dass es dann noch schlimmer wird. Werden Erfrierungen etwa nicht mitsinnig behandelt, durch das Einreiben mit Schnee? Dass es nur die dabei entstehende Wärme sei die hilft, ist natürlich Quatsch, könnte aber dazu dienen, die falsche Sichtweise zu erhalten.
Was sind einige Symptome von Schnupfen? Durch was lassen sich diese Symptome künstlich hervorrufen? Schon mal Zwiebeln geschnitten? Was unterstützt die Heilung von Schnupfen? Die zubereitete Zwiebel. Was unterdrückt die Symptome und macht alles nur schlimmer? Nasenspray.
Zufällige homöopathische Behandlung in der Schulmedizin: Beispiel Digitalis. Ruft u.a. Herzsyptome hervor und heilt ähnliche, wenn Symptombild genau zum Arzneimittelbild passt.
Das ist das Prinzip. Hahnemann hat es in der Tradition von Paracelsus verfeinert. Auf der Basis von Erfahrung. Die Entwicklung geht bis heute weiter.
Der erste, der die bessere Wirksamkeit geringerer Dosen statt höherer, für "Mumpitz" hielt war übrigens Hahnemann selbst. Er wollte aber ein guter Arzt sein, erkannte an was wirkte und überwand so seinen Hochmut vor der Natur.
Was der Mensch sich nicht erklären kann darf nicht wirksam sein. Wie vielen Frauen haben diese Arroganz, Ignoranz und Narzissmus das Leben gekostet, nur weil sich die Herren Ärzte standhaft weigerten, den Zusammenhang zu begreifen, zwischen ihrer Arbeit in der Pathologie, ihren ungewaschenen Händen und den Toten im Wochenbett. Und wer hatte schon weit früher die Hygiene, als Grundlage für Gesundheit, betont......? Richtig!
Ungewaschene Hände am Patienten? Heute so undenkbar, wie noch immer nicht, vom falschen Denkansatz her, wirklich aufgearbeitet. Aber man konnte es sich ja nicht erklären und für Erklärungen waren nun einmal nur die Herren Ärzte zuständig. Jetzt sage einer, daran hätte sich bis aktuell, grundsätzlich irgend etwas geändert. Diese Haltung bringen vielleicht bereits Persönlichkeitszustand und Ausbildung mit sich.
Lieber den Patienten mit immer höheren Dosen vergiften, als einmal hinsehen, was das Naturgesetz ist. Schon schwer. Da ist man so intelligent und soll dann "nur" beobachten und nachmachen.
Die Mittel können nicht wirken, weil nichts drin ist? Aha! Was hilft denn wohl einem Durstigen? Ein Glas Wasser, oder letztlich voller Druck aus dem Feuerwehrschlauch?
Noch einmal, die Natur sagt: "Ähnliches heilt Ähnliches!" Der Mensch sagt: Falsch! "Dagegen heilt Dagegen!" Wer da wohl nachhaltig stärker sein wird?
Unterdrückter Hautausschlag (Neurodernitis) mit Cortison und es entsteht oft Asthma.
Kein Zusammenhang? Natürlich nicht, es gibt ja keine Erklärung. Übrigens, wer sich ein wenig mit dem Ontogenese auskennt weiß: Es ist in beides mal noch die Haut betroffen. Schön, und hilft dieses Wissen bei der Mittelfindung? Wohl kaum. Der Natur ist es total egal, wie lange wir uns noch für klüger halten wollen. Sie hat Zeit.
Das Heilgesetz ist da für jeden, der es versteht zu sehen und richtig anzuwenden. Das kann schon einmal ein paar Jahre dauern, bis man es gut kann. Bei Misserfolg sind entweder die Symptome und Modalitäten noch nicht richtig beschrieben, der Behandler kann seinen Job nicht, oder der Patient ist einfach verdammt spät dran.
Es geht hier, für einen Erfolg, um Individualisierung, ein Mittel für alle, mit gleichen Beschwerden, kann nicht funktionieren. Oder ist Maßkleidung etwa deshalb schlecht, weil die Anprobe nicht für jeden, reproduzierbar ist?
Doch wohl eher das Gegenteil.
Schneidern nach Maß kann vielleicht nicht jeder, der Konfektion gelernt hat. Dazu muss man schon Maßschneiderei gelernt haben und viel Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Menschen, Stoffen und Praktiken haben. So schwer zu verstehen ist das doch alles gar nicht, was auf Dauer funktionieren kann und was nicht. Wir müssen endlich aufhören von der Krankheit auszugehen und nicht vom ganzen Menschen. Die Natur ist die Henne, wir sind das Ei.
Wer dauerhaften Erfolg haben möchte, beobachtet und ahmt nach um zu lernen, so wie es die Küken auch tun. Wem das sein Ego kränkt, hat vielleicht schon einen Hinweis auf "sein" Mittel.
Manchmal ist es Lycopodium:
Oder Lachesis:
Einfach selbst einmal ein wenig gute, klassisch homöopathische, Literatur lesen und bei Symptom- oder Mittelbildern auf keinen Fall urteilen, interpretieren, werten, oder persönlich nehmen.
Wer seine Symptome versteckt, versteckt sich vor der Heilung.
Beitrag erscheint leider doppelt. Obige Version kann gelöscht werden.
Noch etwas zum Thema Logik.
Eine Analogie zum Prüfungsverfahren der Homöopathie durch die exakte Wissenschaft.
Wenn die Homöopathie ein Flügel wäre:
-Öffnet man eine Klappe, schaut hinein und nichts passiert. -Klimpert ein wenig auf der Tastatur und heraus kommt keine Musik. -Tritt am Ende noch kräftig dagegen und erzählt überall herum dass:
-Ein Flügel kein Musikinstrument sein kann, weil keine Musik drin ist. -Pianisten folglich Scharlatane sein müssen. -Zuhörer nur "glauben" Klaviermusik zu hören. -Logischerweise alle Konzerte und Platten reiner Betrug sind. -Sich jeder, der Klaviersaiten kauft und ein paar Töne dazu singt, Pianist nennen kann.
Ich glaub' sogar, dass Kräutertees und dergleichen was bringen!
Gibt jedenfalls Forschungsergebnisse zu Ernährungsfragen, wie man beispielsweise weniger von der Sonne sich geblendet fühlt, Kurzsichtigkeit erklären kann, oder grauen Star und altersbedingte Makuladegeneration stoppen kann.
http://www.novumverlag.at/backlist/6/?product_id=1091&detail=1
Das ist so ein Buch.