Frage von Tobias081510, 129

ist Himmel und Hölle und Gott erfunden worden?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 43

ist Himmel und Hölle und Gott erfunden worden?

Meiner Ansicht nach ist das der Fall.

Die Menschen verstanden frühere viele Erscheinungen der Natur, wie etwa Blitz und Donner nicht und fürchteten sich vor dem Unbekannten. Es schienen unkontrollierbare, höhere Mächte ohne Möglichkeit der Einflussnahme zu sein.

Die Vorstellung, ein menschenartiger Gott beeinflusse dieser natürlichen Abläufe linderte diese Angst und bot zudem die Möglichkeit, durch Opfergaben den Gott zu bestechen und zu eigenen Gunsten zu manipulieren.

Wenn heutzutage noch Vorstellungen von Himmel und Hölle gelehrt werden, ist das häufig nur ein psychologisches Druckmittel um die Befolgung religiöser Regeln von den Gläubigen zu erzwingen, indem man mit ihren Ängsten spielt.

Natürlich respektiere ich es aber, wenn andere Menschen an einen leibhaftigen Gott glauben, oder Jenseitsvorstellungen haben. Ich kritisiere derartigen Glauben allerdings, wenn er als Machtmittel zur Manipulation von Gläubigen missbraucht wird.

Kommentar von Tobias081510 ,

das heißt das nach dem Tod das gleiche ist was vor dem Leben war nichts

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich weiß nicht, was nach dem Tod geschieht, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass danach nichts bewusstes mehr passiert.

Dauerhaftes Absterben von Zellen, Zersetzung durch Mikrolebewesen, Insektenbefall, Verwesung des Leichnams. Das wars.

Antwort
von JTKirk2000, 19

Entweder von Gott oder von den Menschen. Was den Himmel angeht, bin ich mir da nicht vollkommen sicher, obwohl ich glaube, dass es ihn gibt. Was die Hölle jedoch betrifft, kenne ich in der Bibel dazu keinen eindeutigen Beleg dazu, sondern allenfalls wird von einer Unterwelt (Scheol) in der Bibel berichtet, aber, soweit mir bekannt, nicht von einer Hölle. Daher nehme ich an, dass zumindest die Hölle eine menschliche Erfindung ist.

Selbst was den Himmel angeht, so ist in der deutschen Sprache leider das Wort aufgrund einer Doppelbedeutung (einmal der physische Himmel, also die Atmosphäre der Erde und alles, was darüber hinaus geht, und andererseits der geistige Himmel, der mit der Erdatmosphäre und dem Weltall an sich eigentlich nichts zu tun hat) etwas unglücklich gewählt und auch missverständlich. Beispielsweise wird in der englischen Sprache zwischen Heaven (geistiger Himmel) und Sky (physischer Himmel) klar unterschieden.

Antwort
von DerBuddha, 6

ist Himmel und Hölle und Gott erfunden worden?

eindeutig JA, denn die geschichte der religionen beweist zweifelsfrei, dass der mensch sich selbst diese ganzen märchen erschaffen hat..........

es gibt KEINE Geister/Götter/Göttinnen oder sonst irgendwelche märchenfiguren.........

Geschichte der Religionen: Die erste Religion entstand aus der Unkenntnis der Naturgewalten und um diese Dinge dann irgendwie erklären zu können, wurden alle möglichen Geistformen und -wesen erfunden. Diese Naturreligionen waren überall verschieden, je nach der geistigen Entwicklung und dem Verständnis der entsprechenden Kulturen über diese ganzen Dinge. Viele sahen auch die Natur selbst als "Gott" an und/oder sprachen einfach nur von Mutter Natur.

Mit der Zeit entwickelten sich die Kulturen/Menschen weiter und somit entwickelte sich auch ihr Verständnis und ihre Religion immer weiter und aus den einfachsten Religionen wurden dann immer komplexere Religionen mit immer stärkeren und grösseren Wesen, die dann auch Namen erhielten. Der Name "Gott" entstand also erst mit der Entwicklung der Hochkulturen und ihrer Anpassung an die jeweilige Religion.

In der Geschichte der Religionen kann man schöne Vergleiche bezüglich der Entwicklung der Religion und der entsprechenden Kultur nachvollziehen, z.b. auf dem afrikanischen Kontinent und Australien. In Afrika entwickelten sich Hochkulturen, die erstaunliche Bauwerke erschaffen haben, die in der Medizin große Fortschritte machten und die ihre Religion auch entsprechend weiter entwickelten, anpassten und sogar neue Götter erfunden haben, mit Namen ausschmückten usw., während in Australien die Aboriginies auf einer bestimmten Stufe "stehenblieben" und auch ihre Religion sich nicht weiterentwickelte. Der Unterschied zwischen der Religion der Pharaonen und der Aborigines ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, lässt aber die Entwicklung der Religionen mit der Entwicklung der Kulturen so richtig schön im Zusammenhang bringen. Die Aborigines haben sich bis heute jeder fremden Religion erfolgreich erwehrt und ihr Glaube basiert noch auf dem Glaube, der am Anfang dieser Kultur stand. Sie glauben an ihre Traumwelt/Geistwelt und leben den Ahnenkult noch aus.

Welche Religion dann die Erste war, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, aber die ersten Religionen waren "nur" Glaubensgerüste, die aus dem Unverständnis der Naturgewalten entstanden sind. Feuer, Erdbeben, Gewitter, Blitze, Donner und Flutwellen waren die Gründe für die Erschaffung von Geistwesen aller Art.

Die erste monotheistische Religion war eigentlich der Kult der Pharaonen, denn ein Pharao war ein „Gott“, ein alleiniger Herrscher, jedoch keine echte monotheistische Religion, denn sie hatten noch viele andere Gottheiten zusätzlich.

Die erste echte monotheistische Religion war das Judentum, aus diesem entstand dann durch verschiedene Splittergruppen das Christentum und ganz zum Schluss erst der Islam, der seinen "letzten" Platz in der Entstehungsgeschichte der Religionen damit verkauft, dass er deshalb die Wahre und Richtige wäre, was jedoch völliger Unfug ist, denn ALLE drei monotheistischen Religionen sind nur auf Lügen und Betrug aufgebaut und haben sämtliche Glaubensdinge aus vorhandenen und älteren Religionen geklaut, umgeschrieben und dem eigenen Glaubensmärchen angepasst. Z.b. Hölle (Unterwelt der Ägypter) - Teufel (Minotaurus der Griechen) - 10 Gebote (aus verschienden älteren Quellen, vor allem aber aus dem Totenbuch der Ägypter). Selbst der monotheistische Gott wurde aus einem alten Nomadenglauben geklaut (Jahwe – Schasu-Nomaden).
Die monotheistische Religion ist also nichts anderes, als eine Weiterentwicklung der bestehenden Religionen und der Anpassung an der Zeit von vor 2000 Jahren..............:)

Kommentar von suesstweet ,

Hast du deine Texte als Vorlage, Buddha?

Kommentar von DerBuddha ,

ich habe sie gespeichert, weil es mir zu lange dauert, immer das selbe schreiben zu müssen.......... und da hier immer wieder die selben fragen gestellt werden, ist es so einfacher diese zu beantworten......:)

Antwort
von realsausi2, 14

Anhand der vorliegenden Faktenlage muss man davon ausgehen.

Antwort
von Philipp59, 6

Hallo Tobias081510,

nur eines der von Dir aufgezählten Dinge ist erfunden worden und zwar die Hölle. In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch nicht die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das Grab. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments. Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:

"Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war; und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt]. Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen. Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen. Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann".

Somit sind diejenigen, die im "scheol" sind in einem Zustand des Todes, also im Grab und nicht an einem Ort der Qualen. Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird.

Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen stammt also eindeutig nicht aus Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen ihren Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird. Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde. Hier liegen die eigentlichen Ursprünge der Höllenlehre.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. In diesem Zustand werden die Toten jedoch nicht für immer verbleiben, da Gott in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes Einzelnen zu erinnern und ihn eines Tages (in der Bibel Auferstehung genannt) zum Leben zurückbringt, indem er ihn neu erschaffen wird.

Durch die Lehre von einer Feuerhölle, in der der Teufel Menschen für immer quält, hat man sich von der klaren Lehre der Bibel leider weit entfernt. Jahrhunderte lang und bis auf den heutigen Tag hat man mit dieser Lehre unter den Gläubigen Angst und Schrecken verbreitet. Kirchliche Lehrer haben sich auch keine Gedanken darüber gemacht, welches Bild von Gott sie damit ihren Anhängern vermitteln.

Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Denkst Du nicht auch, dass es viel leichter ist, an einen solchen Gott zu glauben und ihn zu lieben?

LG Philipp

Antwort
von Andrastor, 58

Jup, alles Märchen und Mythen die von bronzezeitlichen Menschen erfunden wurden, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Antwort
von nowka20, 4

nein, das gibt es wirklich, aber in einer anderen sphäre als der irdischen.

Antwort
von leucolone, 29

Ist doch jedem seine eigene Meinung!

Antwort
von comhb3mpqy, 11

Ich bin Christ, ich glaube an Gott.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Antwort
von LisaBayer, 55

Da musst du dir deine eigene Meinung bilden;)

Antwort
von ThomasJNewton, 10

Geht das nicht ganz eindeutig aus den Heiligen Schriften hervor?

Und wenn nein, warum dann nicht?

Das wäre dann eine etwas andere Richtung der gleichen Antwort, dass es eben von was abhängt, von der Religion, der Glaubensrichtung/Konvession/Sekte, dem Induviduuum, dem Glauben eben.

Antwort
von ballooou, 58

Ja ich denk schon, irgendwann hat es irgendjemand erfunden und da die Leute früher alles geglaubt haben, hat sich sowas schnell verbreitet.

Antwort
von Manioro, 38

Ein endloses Thema, das hier schon x-mal ausgiebig diskutiert wurde. 

Antwort
von DerOnkelJ, 53

Das sind alles nur Märchen um die Menschen dazu zu bringen das zu tun, was die Machthaber gerne haben wollen.

DIe einen sagen "Wenn du 100 Menschen umbringst kommst du in den Himmel und kriegst 20 Jungfrauen!", die anderen "Wenn du 100 Menschen umbringet kommst du in die Hölle und niee wieder raus!"

Also, was stimmt jetzt? Weiß keiner, also ist das alles erfunden.

Kommentar von Tobias081510 ,

Perfekte Antwort!!!!!!!

Antwort
von fricktorel, 7

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) verbreitet gerne solche Lügen (1.Joh.5,10).

Aber nicht mehr lange (Offb.20,2.10).

Kommentar von suesstweet ,

Hä? Ist das die Bibel?

Antwort
von 1900minga, 43

Liegt im Auge des Betrachters

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