Ist hier jemand, der sich mit Esoterik auskennt (Trauma, Gedanken und sowas) und mir helfen kann?

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2 Antworten

Ich denke, Du hast von "Trauma, Gedanken und sowas" eine falsche "Idee". Gedanken sind normal, Traumata finden auf psychischer Ebene statt und die Psyche ist keine "geheimnisvolle esoterische Sphäre" oder an einer solchen "angedockt", sondern etwas völlig Natürliches, Normales.

Jeder Mensch kann sich Traumata einfangen - und was im Leben geschieht, nennt sich schlichtweg "Leben". Und "Leben" kann man in die eigene Hand nehmen, es gibt kein vorgefertigtes "Schicksal", Du gestaltest Dein Leben selbst und in eigener Verantwortung. Dass nicht immer alles möglich ist, was man will und dass manche Dinge sich ungünstig oder sogar verherend entwickeln, ist Leben und gehört dazu.

Dinge geschehen und Leben ist nicht einfach. Die entscheidende Frage ist, wie man das dann reflektiert und verarbeitet - und ob man sich dabei in die Irre leiten lässt oder VERSTEHT, was da letztlich wohin geführt hat und wie man dies für sich selbst zu werten hat. Im besten Fall gewinnt man Erfahrung und lernt daraus. Zur Erklärung dafür, warum Dinge geschehen, wie sich Situationen oder Zustände im Leben entwickeln, muss man nicht "DIE" Esoterik bemühen - die es so pauschal sowieso nicht gibt.

Esoterik ist ein gigantisches Feld und hier arbeitet nicht alles zusammen, sondern es gibt hier immens viele unterschiedliche Ansichten und Haltungen von der Welt und dem Leben. Es genügt vollkommen, sich die Zusammenhänge der eigenen Situation sachlich einfach mal genau anzusehen, das ist für viele "Schicksals"-Betroffene bereits schwierig und kompliziert genug. Psychologie ist wesentlich komplizierter als manche esoterische Erklärung - und einfache Erklärungen sind nicht immer die besten und brauchbarsten.

Man kommt besser im Leben klar, wenn man zumindest die Gund- und Basisdinge, des eigenen Erlebens und Geschehens richtig zuordnen kann. Dies ist die Grundlage, die man braucht, um NICHT lebenslang Traumata zu sammeln und dabei nach Schicksal und Karma zu fragen, sondern Erlebtes mit der Zeit zu verarbeiten.

Dies schreibt Dir eine, die seit 26 Jahren Karten legt - nicht als "Orakelei" nach Schicksal, Zukünftigem oder Karma, sondern zur Analyse bestehender und vergangener Situationen, Zustände und Geschehnisse - und genau dies zu tun: Sich die Dinge anzusehen, von allen möglichen Seiten, um sie zu verstehen und den eigenen Anteil daran zu erkennen.

Gutes Kartenlegen bedient nicht die Klischees, die in unserer Gesellschaft über solche Dinge bestehen - und "esoterische Dienstleister" sollten, wenn sie ihre Verantwortung begriffen haben, keinen Kunden bedienen, der psychische Probleme hat und traumatiert ist. Wer das trotzdem tut: Bitte nicht darauf einlassen.

Die Beschäftigung mit esoterischen Dingen ist etwas für gesunde und stabile Personen, der Rest ist Glaubens- und Interessenssache. "Glaube" ist aber kein Mittel gegen akute Traumata oder andere psychische Probleme. Da solte man es einmal mit Psychologie (= die Lehre von der Psyche) versuchen, denn es ist die Psyche, die sich hier Erfahrungen ungünstig auf die Festplatte gebrannt hat.

Diesen Prozess besser zu verstehen, um ihn auflösen zu können, dazu verhilft Esoterik nicht. Sie bietet nur Weltbilder an, in die die persönlichen Erfahrungen gebettet werden können. Und da wirken sie dann weiter, weil ungelöst.


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Kommentar von MissMarplesGown
13.11.2015, 09:35

Sorry: der psychische Probleme hat und traumatiSIert ist.

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Hallo !

Ich habe auch schon oft in einem Loch gehangen und kam Dank meiner Kartenlegerin wieder raus,die Ich seit Jahren habe.Als meine Kartenlegerin mal in einen Krankenhaus lag,lies Ich mir die Karten von einer anderen Dame legen lassen. Raus gekommen ist nichts ausser eine hohe telefonrechnung.Das war mir eine lehre .Da wo ich mir hilfe hole ist zu empfehlen.Wenn Du interesse hast dann schreib Sie an :)

chorna333@t-online.de

L.g.Mausy22

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