Frage von theshydoe, 345

Ist Gott wirklich da?

hallo! mich würde mal interessieren, ob ihr an gott und an ein leben nach dem tod glaubt? habt ihr generell angst vor dem tod? ich persönlich glaube an gott und beschäftige mich in letzter zeit viel mit nahtoderfahrungen weil ich es sehr interessant finde, dass jeder der betroffenen den tod etwas anders erlebt und empfunden hat. natürlich gibt es auch menschen die der meinung sind, dass nach dem tod schluss ist und das da rein garnichts mehr ist. es gibt keine eindeutigen beweise, was nach dem tod geschieht. mich würde auch interessieren, ob ihr in gewissen situationen oder vielleicht sogar regelmäßig betet.

Antwort
von JTKirk2000, 51

Ist Gott wirklich da?

Wo soll dieses "da" sein?

mich würde mal interessieren, ob ihr an gott und an ein leben nach dem tod glaubt?

Ja, an beides. Als Kind eigentlich eher nur an letzteres. Der Glaube an Gott kam später.

habt ihr generell angst vor dem tod?

Vor dem Tod nicht, nur vor dem Sterben.

ich persönlich glaube an gott und beschäftige mich in letzter zeit viel mit nahtoderfahrungen weil ich es sehr interessant finde, dass jeder der betroffenen den tod etwas anders erlebt und empfunden hat.

Mit Nahtoderfahrungen ist es in einem Punkt vermutlich vergleichbar wie mit Träumen. Nach einiger Zeit erinnert man sich vermutlich nicht mehr an alle Details. Wenn ich träume, träume ich recht intensiv und kann mich zumindest im Großen und Ganzen noch an meine Träume erinnern. Manche Details geraten schon beim Aufwachen in Vergessenheit, andere erst später.

Und selbst wenn Nahtoderfahrungen authentisch sind, unterscheiden sie sich allenfalls in erlebten Details. Beispielsweise wo die "Reise" beginnt, welchen Personen man begegnet und was man sonst noch erlebt, aber das grundlegende Schema sollte, wenn alle, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, sich an alles erinnern können, bei allen dasselbe sein.

natürlich gibt es auch menschen die der meinung sind, dass nach dem tod schluss ist und das da rein garnichts mehr ist.

Ja, das gibt es und es gibt viele Menschen, die diese Sichtweise haben. Das ist deren Entscheidung, das so zu glauben, aber ich persönlich finde, dass es riskant ist, das so zu sehen. 

Nehmen wir einmal an, es gibt kein Leben nach dem Tod, aber ich glaube dennoch daran und eben die Verheißung auf ein Leben nach dem Tod inspiriert mich dazu, ein guter Mensch zu sein. Was würde ich dadurch verlieren, dass ich mich für Gutes entscheide? Was die Entwicklung von Reichtum angeht, bremst mich das vielleicht aus, aber was die Entwicklung von persönlichem Glück angeht, sieht es für mich auch im irdischen Leben wahrscheinlich weit besser aus, weil ich mich an einfachen Dingen weit besser erfreuen kann, als jemand der auf diesen Reichtum aus ist. Zudem gibt mir die Verheißung auf das ewige Leben, wenn ich die Verheißung für mich akzeptiere, in eigentlich jeder schwierigen Zeit Kraft und Zuversicht, sei es, dass Verstorbene nicht für immer verloren gehen oder sei es, dass ich in anderer Hinsicht eine schwierige Zeit erlebe, die mich aber charakterlich wachsen lassen kann. Da es dann dieses Leben nach dem Tod nicht gibt, werde ich es nie erfahren, weil meine Existenz mit meinem Tod endet, aber zumindest habe ich die Hoffnung für die gesamte Zeit meiner Existenz gehabt, dass ich diejenigen, die ich geliebt und verloren habe, wieder sehen kann - und das ist eine Hoffnung, die nicht enttäuscht werden kann, weil man eine solche Enttäuschung erst einmal erleben müsste, um sie zu erleiden.

Nehmen wir nun das Gegenteil an, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, aber ich nicht daran glauben würde. Mein Leben lang würde ich glauben, dass der Tod tatsächlich das Ende ist, dass Verstorbene für immer verloren sind, dass das Leben eigentlich nur den Zweck der Fortpflanzung und des Sterbens hat, dass alles, was ich mir aufbaue, sei es materiell oder charakterlich, eigentlich vollkommen sinnlos ist, weil es doch wieder verloren geht, und dann kommt irgendwann die Zeit für mich, wo ich sterbe. Da es in diesem Fall ein Leben nach dem Tod gibt, stehe ich dann vor dem Problem, dass es erstens einen Realitätsschock auslösen kann, doch damit beginnen meine Probleme eigentlich erst. Ich habe vermutlich mein Leben nicht unbedingt so gelebt, dass ich gelernt hätte, mit meinem Gewissen insofern in Einklang zu leben, dass ich nach Werten getrachtet hätte, die im Sinne von Nächstenliebe, Allgemeinwohl und dergleichen sind. Es gibt viele Vorstellungen in Bezug auf ein Leben nach dem Tod, aber das Schema ist eigentlich immer dasselbe. Gutes wird belohnt und Schlechtes bestraft. Wenn man nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, ist es einem ohnehin egal, aber wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, kann man, wenn man keinen Anreiz hat, sich entsprechend vorzubereiten, schnell die A....karte haben, wenn man etwas macht, was einem im Leben nach dem Tod von Nachteil ist.

Von daher glaube ich lieber an ein Leben nach dem Tod, unabhängig ob es dieses nun tatsächlich gibt, als dass ich nicht daran glaubte. Wie ich bereits weiter oben schrieb, ist es nicht so tragisch, wenn die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod falsch ist, denn sie kann per se nicht enttäuscht werden, aber umgekehrt kann es durchaus tragisch werden, wenn man nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, dieses aber trotzdem erlebt und man erfährt, dass man aufgrund fehlender Perspektive oft falsch gehandelt, aber nie zu vergeben gelernt hat. 

mich würde auch interessieren, ob ihr in gewissen situationen oder vielleicht sogar regelmäßig betet.

Ich bete nicht regelmäßig und ich bete auch nicht irgendwelche vorgefassten Texte, sondern ich bete so, dass ich das vermittle, was mir persönlich wichtig ist - sei es Dankbarkeit, seien es Fürbitten für andere, seien es Möglichkeiten, wie ich anderen besser helfen kann oder dergleichen oder sei es auch dass ich einfach eine gute Zeit habe oder wenn ich etwas bisher vergeblich gesucht habe, trotzdem wieder finde (beispielsweise indem mir dann etwas einfällt, wo ich zuvor gedacht hätte, dass es dort nicht sein kann, aber ich es eben genau dort finde oder dass es mir quasi direkt vor der Nase sitzt und ich es deshalb zuvor immer gekonnt übersehe, wie durch eine Art von blindem Fleck, weil ich zu sehr danach gesucht habe, um das Offensichtliche zu sehen). Alles an diesen Beispielen habe ich ebenso erlebt, bzw. jene, für die ich gebetet hatte, und zudem habe ich immer wieder auch Antworten auf Gebete erhalten, sei es direkt, sei es durch spätere Inspirationen oder was auch immer.

Eine Bekannte von mir, die ich aber eigentlich nur über das Internet kenne, die aber derselben Kirche angehört, wie ich, suchte vor einigen Jahren vergeblich nach einem Mann fürs Leben und für die Ewigkeit. Als ich ihr schreiben musste, dass ich wohl nicht derjenige bin, den sie sucht, war sie emotional praktisch am Boden zerstört, obwohl ich ihr von Anfang an klargemacht hatte, dass dies sehr wahrscheinlich der Fall ist. Ich hatte ihr nie Hoffnungen gemacht, sondern sie sogar davor gewarnt, sich welche zu machen. Ich hatte dann Gelegenheit in einen Tempel der Kirche zu gehen und betete dort für sie, dass sie den für sie richtigen Mann findet. Sie selbst lebt in Jerevan (Armenien) und aus beruflichen Gründen kam innerhalb von 2 Wochen jemand nicht nur in ihren Wohnort, sondern sogar dorthin, wo sie arbeitet und er kam aus Sri Lanka, was also nicht gerade die nächste Ecke ist. Sie lernten sich kennen und wurden ein glückliches Paar. Sie wurde glücklicher, als sie es mit mir hätte jemals werden können. Später schrieb sie mir, dass sie gern in einem Tempel heiraten wollen und ob ich da etwas tun könne, um dies zu ermöglichen. Die Kirche unterhält in Armenien keine Tempel und um zum nächstgelegenen zu gelangen braucht es ein Visum für beide Betreffenden welches man nur durch eine Einladung über eine entsprechende Botschaft erhält. Ich hatte alles mir mögliche versucht, über die armenische Botschaft in Berlin eine Einladung für die Beiden zu beantragen, aber es half alles nichts. Ich hatte aber wieder Gelegenheit in den Tempel zu gehen und betete dort für sie, dass sie in einem Tempel der Kirche heiraten könnten. Eine knappe Woche später erhielt ich von ihr eine Nachricht, dass sie im Tempel bei Bern geheiratet haben und anbei waren ein paar Bilder von dem Tempel und wie sie dort als Hochzeitspaar entsprechend bekleidet und glücklich vor diesem Tempel waren.

Für mich sind dies alles eindeutige Erlebnisse, die niemand verleugnen kann, eben weil sie nachweislich der Wahrheit entsprechen und der zeitliche Kontext ist zu interessant (und ebenfalls nachweislich) als dass dies alles nur Zufall sein könnte. Und eben daher habe ich durchaus starke Gründe, an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben. (Falls Dich interessiert, von welcher Kirche ich geschrieben habe, kannst Du dies leicht über mein Profil herausfinden, aber ich habe nicht vor, zu missionieren, was auch der Grund ist, weshalb ich hier nicht näher darauf eingehe.)

Kommentar von HumanistHeart ,

Das nennt sich "Bestätigungsfehler".

Kommentar von JTKirk2000 ,

Nein, die Behauptung dass es ein Bestätigungsfehler ist, ist nichts weiter als der Versuch, etwas abzulehnen, was man nicht versteht oder nicht verstehen/akzeptieren will. 

Gläubigen wird oft vorgeworfen, dass sie auf etwas beharren, was nicht beweisbar ist, aber ist etwas beweisbar, so zeigt Dein Beispiel, dass jene, die nicht glauben, sich ebenso verhalten, das abzulehnen, was sie nicht akzeptieren wollen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Kirk, bitte, Du bist nicht so unschlau das nicht zu kapieren. 

Eine Frau, die eh schon verkrampft nach nem Mann sucht, findet also plötzlich auch einen. Und das fungiert für Dich als Gottesbeweis, nur weil Du gebetet hast. Give me a break!!

Das ist exakt das gleiche, wie wenn Du Kopfschmerzen hast, dafür betest der Schmerz möge Dir genommen werden und zusätzlich aber ein Aspirin dazu nimmst.

Wenn der dann geht, der Schmerz, ist es das Gebet, oder evtl. eher das Aspirin?

Bitte! Hör mir auf.

"Frau findet Mann" ist kein Beweis, sondern etwas das täglich tausendfach überall passiert. Weswegen wir hier auch einen Bestätigungsfehler haben.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Kirk, bitte, Du bist nicht so unschlau das nicht zu kapieren. 

Das gilt für Dich doch eigentlich ebenso.

Eine Frau, die eh schon verkrampft nach nem Mann sucht, findet also plötzlich auch einen. Und das fungiert für Dich als Gottesbeweis, nur weil Du gebetet hast. Give me a break!!

Was ist daran so schwer zu verstehen, dass sie in Jerewan (Armenien) lebt, und er aus Sri Lanka, aus beruflichen Gründen nicht nur in ihren Wohnort, sondern sogar zu ihrer Arbeitsstelle kam?

Wenn Du darin nur einen Zufall siehst, ist das Deine Sache, aber zu diesem Zufall der Reise aus Sri Lanka, kommt dann noch dieser zeitliche Zufall von weniger als zwei Wochen. Jeder, der einigermaßen detektivisch etwas drauf hat, würde da schlussfolgern, dass da zu viel Zufall im Spiel ist.

Das ist exakt das gleiche, wie wenn Du Kopfschmerzen hast, dafür betest der Schmerz möge Dir genommen werden und zusätzlich aber ein Aspirin dazu nimmst.

Das würde bedeuten, sie hätte beeinflussen können, dass ihr späterer Mann zu ihrer Arbeitsstelle gereist wäre. Folglich ist das, was Du geschrieben hast, als Vergleich unpassend.

Bitte! Hör mir auf.

Ja, wenn Du nicht akzeptieren kannst, nur weil Du etwas nicht verstehst, lass es einfach bleiben.

"Frau findet Mann" ist kein Beweis, sondern etwas das täglich tausendfach überall passiert. Weswegen wir hier auch einen Bestätigungsfehler haben.

In einfachen Fällen stimme ich zu, aber um das mit alltäglichen Fällen zu vergleichen, ignorierst Du zu viele Tatsachen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Und ich bin dann wieder der böse, wenn ich manchmal jemanden situationsbedingt zum Deppen erklären muss. So auch hier.

Ich habe mal meinen NACHBARN in einem Kiosk in einem winzigen Dorf in Venezuela angegetroffen. Das war irgendwann im letzten Jahrtausend. Keiner wusste vom anderen, dass der jeweils andere überhaupt außer Landes wäre, geschweige denn wenn, dann wo. Venezuela wiederum ist – ich habe es gerade gegoogelt – drei mal so groß wie Deutschland! 

Mein Nachbar. In einem Dorfkiosk im Nirgendwo der anderen Seite des Planeten. Unbefestigte Straßen. Nach Mitternacht. Vor der Tür eine halbblinde Ziege. 

In solche Dinge ein übernatürliches Wirken hineinzugeheimnissen, ist schlicht dumm, Kirk. Und ich sage Dir das ohne Häme. 

Zufall wird nicht ab irgendeiner Größe zu "Gott". Das darf man von Dir verlangen zu wissen. 

Alles andere ist eben wie gesagt der Bestätigungsfehler, oder, wenn Du es genauer haben willst, das Argument der Ignoranz (das heißt tatsächlich so), bzw. "The God of the Gaps", also "Der Gott der Lücke". Google das gern. Lohnt sich.

Was Du beschreibst, ist das Leben. Nichts anderes. 

Kommentar von Respawn618 ,

Antwort wäre nett, Kirk.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Zufall wird nicht ab irgendeiner Größe zu "Gott". Das darf man von Dir verlangen zu wissen. 

Zufall ist doch nur eine Ausrede für jene, die nicht verstehen können, dass jede Entwicklung eine Konsequenz des Zusammenwirkens aller direkt und indirekt beteiligten Wesen ist, die Entscheidungen fällen können.

Die Betreffenden erlebten zweimal etwas vollkommen unwahrscheinliches, direkt nachdem ein entsprechendes Gebet gesprochen wurde, beim ersten Mal (das Kennenlernen) innerhalb von 2 Wochen nach jahrelanger vergeblicher Suche und beim zweiten Mal (die Hochzeit im Bern-Tempel) sogar innerhalb einer Woche, nachdem es auch hier über mehr als ein Jahr vergeblich versucht wurde. Wenn Du meinst, dass bei letzterem kein Wunder im Spiel war, solltest Du Dich mal informieren, wie es mit den Möglichkeiten des Visums in Armenien aussieht oder zumindest noch vor ein paar Jahren aussah.

Alles andere ist eben wie gesagt der Bestätigungsfehler, oder, wenn Du es genauer haben willst, das Argument der Ignoranz (das heißt tatsächlich so), bzw. "The God of the Gaps", also "Der Gott der Lücke". Google das gern. Lohnt sich.

Bestätigungsfehler sind eine tolle Ausrede oder? Sie zeigen aus der Sicht der Gläubigen vermutlich eher auf, was diejenigen, die meinen, dass etwas ein Bestätigungsfehler ist, aufgrund ihrer Scheuklappen nicht sehen wollen. Laut Ockhams Rasiermesser mag die einfachere Erklärung oft die richtige sein, aber das bedeutet nicht, dass immer die einfachere Erklärung die richtige ist.

Was Du beschreibst, ist das Leben. Nichts anderes. 

Der Zufall ist jedenfalls nicht das Leben, sondern nur eine simple Ausrede.

Antwort
von Giustolisi, 26

es gibt keine eindeutigen beweise, was nach dem tod geschieht.
Doch, die gibt es. Nach dem Tod sterben die Gehirnzellen ab. Die im Hirn gespeicherten Informationen sind somit verloren, eine Verarbeitung von reizen und Denkvorgänge sind dann nicht mehr möglich, man hört also auf zu existieren:

Geschichten über ein Leben nach dem Tod sind nur kindliches Wunschdenken ohne eine reelle Grundlage.

Antwort
von Halbkornbrot, 40

Zuerst mal, Nein ich glaube weder an ein göttliches Wesen, noch an ein Leben nach dem Tod.

Stand jetzt gibt es keine Stichhaltigen Indizien die  auf die mögliche Existenz eines Gott ähnlichen Wesens hindeuten würden, deshalb müsste man, falls man hier rational vorgeht, davon ausgehen das es keinen Gott gibt.

Die Faktenlage zum Leben nach dem Tod ist die Selbe. Zu den Nahtoderfahrungen, da man bei diesen noch Lebt haben sie bezüglich eines eventuellen Jenseits keine Aussagekraft  

Zweifelsfrei Wissen tut das aber niemand, weder die Gläubigen die  hier behaupten sie wüssten das es Ihren Gott gibt ,  noch die Hardcore Atheisten die gegenteiliges behaupten.

Schlussendlich ist es zwar möglich das es unterumständen ein gottähnliches Wesen bzw. eine höhere Macht geben könnte, aber es ist äusserst Unwahrscheinlich.

Ich persönlich finde aber das der Bezug zur Realität bei Religion nur eine Untergeordnete Rolle spielt, das Ziel einer Religion oder eines Glaubens ist meiner Ansicht nach den Gläubigen glücklich zu machen. Jemand der wirklich an eine Göttliche Bestrafung nach dem Tod glaubt wird das selbstverständlich aber anders sehen.

Also wenn dich der glaube an einen Gott und an Jenseits glücklich macht dann glaube, falls nicht lass es. Versuche einfach deinen Glauben dein Weltbild und deine Moralvorstellungen niemandem aufzuzwingen.

Antwort
von MisterX85, 56

Nein ich glaube nicht an Gott oder ein Leben nach dem Tod.

Angst habe ich nur vor den Streben nicht vor den Tod. Nach dem Tod kann man nichts mehr wahrnehmen. Wie denn auch ohne Hirnfunktionen?

Diese Nahtoderfahrungen können entstehen wenn Menschen bspw. Sauerstoff-Mangel haben, dann kann es schon mal vorkommen das man einen  Lichttunnel  oder ähnliches wahrnimmt.

Kommentar von theshydoe ,

ja aber wie erklärst du dir das wiedersehen mit verstorbenen menschen? würdest du dich nicht freuen, diejenigen menschen (vielleicht sogar haustiere) wiederzusehen, die du mal verloren hast?

Kommentar von MisterX85 ,

Ich hab noch keinen verstorbenen Menschen wiedergesehen. Freuen würde ich mich schon nur ist das leider nicht möglich.

Es gibt nur zwei Orte an dem Menschen nach den Tod weiterexistieren können. Das ist die Erinnerung und das Werk das sie der Nachwelt hinterlassen.

Ich bin vielmehr dankbar für die Zeit die ich mit diesen Menschen verbringen durfte und deren positive Eigenschaften die ich in mein Leben adaptieren konnte.

Antwort
von Robertsfrage, 93

Ich bete sehr gerne manchmal habe ich eine innere blockade wenn ich mich als schlechten menschen sehe aber mittlerweile bete ich nurnoch für andere nichtmehr für mich selber ich habe angst bekommen für mich selbst zu beten da ich dies etwas als selbstsüchtig erachte und angst habe gott zu erzürnen, aber es hilft ungemein ich merke auch beim beten eine gewisse verbindung zu gott mir wird wohlig warm und meine gedanken werden positiv meine hoffnung wächst den menscchen für die ich gebetet habe kraft gegeben zu haben auch wenn niemand weiss das ich für sie bete.

der glaube kann kraft geben und jegliche angst nehmen wenn man darauf hinarbeitet ein guter mensch zu sein um möglichst schnell in den himmel zu kommen muss man sich nicht vor dem tod fürchten wenn man keine furcht vor dem tod hat braucht man sich auch vor keinem menschen zu fürchten und da gott barmherzig ist muss man sich denk ich auch nicht vor gott fürchten wenn man immer sein bestes gibt, kein mensch ist ohne fehler aber wenn man sich anstrengt vergibt gott diese fehler da bin ich mir sicher

wenn man gott respektiert und ihn ehrt hilft es denke ich unheimlich um ein positives leben zu führen im gesamten

Antwort
von MisterBK, 75

Also , ich glaube halbwegs an Gott, weil das ja auch nur Glaube ist. Ich habe nichts gegen andere, die anders denken. Ich hoffe wirklich, dass es einen Gott gibt aber es gibt keine eindeutigen Beweise, wie du schon gesagt hast. Auch das Leben nach dem Tod könnte es geben, aber ob es wirklich so ist weiß ich auch nicht. Ich bete nicht regelmässig. 

Antwort
von comhb3mpqy, 29

ich glaube an Gott.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Kommentar von theshydoe ,

danke für deine antwort! aufgrund der zahlreichen antworten, die ich unter meine frage gefunden habe bin ich wirklich erstaunt und zugleich etwas erschrocken, wie viele menschen es gibt, die nicht an gott glauben. auch mein glaube an gott wurde in den letzten jahren stärker. wenn ich am abend zu gott bete, dass er meine familie beschützen möge, dann gibt mir das auch etwas beruhigung und sicherheit und ich kann somit besser in den tag starten.

Antwort
von EmpireState, 86

Ich bete nicht und glaube nicht an Gott allerdings habe ich so eine innere Stimme und ich glaube nach dem Tod sind wir nicht mehr oder weniger als Tod allerdings setzen sich die Atome der Menschen vielleicht mit Blumen zusammen und du bist nach dem Tisch so zusagen eine Blume

Kommentar von Bolonese ,

Lese und du wirst verstehen wie Gott ist, was er will und wohin wir gehen nach dem Tod. Man muss lesen um zu verstehen und auch um Gott kennenlernen und lieben zu können! Ich sage dir: Gott ist da, er sieht dich, er liebt auch dich, egal was du für Sünden hast. Auch du wirst eines Tages weiterleben, aber doch nicht als doofe Blume, nein, als Neugebohrener, oder besser gesagt als verwandelter und unsterblicher Mensch, mit neuer Seele (Herz) usw und du wirst ewig (hoffentlich) bei Gott sein wie wir alle!! Also lese, versuch dich nicht ganz zu verschliessen, es lohnt sich :)

Kommentar von Mariechen11 ,

Ist schon beneidenswert wie einfach manche Menschen denken und dadurch zufrieden durchs Leben gehen. Ja die Verdrängung, Verstand ausschalten und das Märchen für Erwachsene, wenn es zufrieden macht, warum nicht.

Antwort
von AaronMose3, 48

Ich bin Zen Buddhist und erwarte nichts "nach" meinem Tod, da der Tod für mich das endgültige Ende darstellt. Somit gibt es für mich auf kein "danach".

Es ist ähnlich wie ein Windstoß, der Herbstlaub wegfegt - irgendwann muss das halt passieren. Die Bäume bleiben nicht ewig grün und das Laub bleibt nicht ewig liegen. Es kommt der Windstoß und das wars.

Es gibt dazu eine Zen-Geschichte:

Ein Zen-Meister, der auch als meisterhafter Kalligraph bekannt war, kam auf seinen Wanderungen auch in eine Ortschaft, in der gerade die Trauung eines jungen Paares stattfand.

"Oh, welch Glück, das solch ein bedeutender Kalligraph ausgerechnet jetzt uns besucht! Das ist gewiss ein gutes Zeichen! Sagt Meister, könnt ihr nicht bitte ein paar Worte über das glückliche Gedeihen der Familie zu Papier bringen?"

Der Meister willigte ein und der Brautvater liess sofort die teuerste Tusche und das kostbarste Papier herbeischaffen und dem Meister aushändigen.

Dieser rührte bedächtig die Tusche an, tunkte seinen Pinsel hinein und schrieb in atemberaubend schöner Handschrift die folgenden Worte:

"Der Vater stirbt, der Sohn stirbt, der Enkel stirbt".

Es gab allgemeines Raunen in der Hochzeitsgesellschaft und der Brautvater hüstelte verlegen, sichtlich bemüht, die Situation zu retten.

"Vielen Dank Meister! Das ist sehr...äh...ausdrucksstark. Aber könntet ihr vielleicht etwas schreiben, dass mehr dem Anlass und dem Wunsch nach glücklicher Ehe entspricht?"

Der Meister nickte, nahm erneut das kostbare Papier und die Tusche und sein Pinsel fuhr über das Papier. Dort stand in vollkommener Schrift

"Der Vater stirbt, der Sohn stirbt, der Enkel stirbt".

Jetzt wurde der Bautvater zornig und lies das auch deutlich heraus, als er den Zen-Meister anbrüllte

"Was erlaubt ihr euch??? Ihr treibt schlechte Scherze mit uns!!! Wie kann man zu solch einem glücklichen Anlass solch makabre Worte schreiben??? Und dafür kostbares Papier und edle Tusche verschwenden??? Erklärt euch gefälligst, wenn ihr ein Meister seid!!!"

Der Meister blieb völlig ungerührt und sagte mit freundlicher Stimme:

"Ja, ich werde es euch erklären.....

Wenn erst der Enkel stirbt, trauern Vater und Sohn.

Wenn erst der Sohn stirbt, trauern Vater und Enkel.

Wenn aber erst der Vater, dann der Sohn und schließlich der Enkel stirbt, dann ist das nichts anderes, als der natürliche Lauf der Dinge. Kann man einer Ehe etwas besseres wünschen?"

Der Tod ist nichts wovon man Angst haben muss. Er wird kommen, niemand kann ihm entgehen und er gehört dazu, wie das Fallen der Blätter im Herbst.

Oder wie ein anderer User von GF zu sagen pflegte:

Du musst sie zwar verlassen, aber die Party geht weiter.

Kommentar von Mariechen11 ,

Ich denke die Angst, hast du jetzt noch nicht, aber je älter du wirst, desto größer wird die Angst, oder du kannst gut verdrängen, wird aber immer schwerer, habe mich mit älteren Menschen darüber unterhalten und kann es auch nachvollziehen.

Solange die Strecke noch sehr groß ist, denkt man nicht so intensiv darüber nach. Ich denke so ab  70 fragt man sich schon viel intensiver, wieviele Jahre noch bleiben. Dazu kommt noch die Gefahr, zu erkranken.

Oder man rennt einem Gott hinterher, der ja das Leben nach dem Tode verspricht. Ist für mich eine Art Betäubung

Kommentar von AaronMose3 ,

Ich denke die Angst, hast du jetzt noch nicht, aber je älter du wirst, desto größer wird die Angst, oder du kannst gut verdrängen, wird aber immer schwerer, habe mich mit älteren Menschen darüber unterhalten und kann es auch nachvollziehen.

Ich beschäftige mich jeden Tag mit dem Tod. Das ist alleine Schon durch meine Religion so bedingt.

Angst. Angst hat jeder, das ist natürlich. Das ist ein Instinkt.

Das kann man auch nicht unterdrücken. Und ich habe auch nicht Behauptet, dass ich es kann.

Aber ich benötige als Zen Buddhist keine Vater Figur die mir die Angst nimmt, mit einem ewigen Leben in Form von den Lehren der monotheistischen Religionen.

Ich bin mir meiner Vergänglichkeit bewusst und sehe mich als Teil des großen Ganzen und das nimmt mir einen riesen Teil der Angst.

 

Kommentar von KaeteK ,

Mariechen, du irrst! Bei dir erkennt man deutlich, wie du den Tod verdrängst und meinst, dass der Tod nur alte Menschen trifft...Du hast keine Garantie, dass du den heutigen Tag noch überlebst und was dann? Krankheit erfahren nicht nur alte Menschen...Ja, es gibt eine Leben nach dem Tod, aber auch die ewige Verdammnis.

Johannes 3 36Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt,der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

lg

Kommentar von Mariechen11 ,

Also du hast wirklich Probleme zu verstehen, natürlich trifft der Tod auch junge Menschen. Aber die Chance, ist doch größer noch länger leben zu können, trotz Risiko Krankheit oder Unfall etc.

Wenn ich 80ig bin, dann ist der Tod in der nächsten Zeit unausweichlich, ist doch logo oder?

Kommentar von HumanistHeart ,

Tolle Geschichte, tolle Antwort.

Kommentar von HumanistHeart ,

P.S.: Und da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will, das "Party"-Zitat ist von Christopher Hitchens. 

Aus einer seiner letzten öffentlichen Auftritte, da er vom Krebs schon deutlich gekennzeichnet war. Findet man auch bei Youtube. Er, mit Glatze, im Gespräch mit drei anderen auf der Bühne. 

Antwort
von Gritti, 22

Ja, er ist da. Er hält unser Leben aufrecht. Da er Gott ist, ist er absolut, d.h. er ist allgegewärtig. Gott ist Geist, d. h. unbegrenzt von Zeit und Raum. Könnten wir Gott mit unseren natürlichen Augen sehen, wäre er begrenzt (aber unser Herz - nicht die Pumpe - hat auch Augen, geistige Augen, mit denen du Geistiges, z.B. Liebe wahrnimmst)

Ja, ich bete regelmäßig. Ich erfahre auch immer wieder seine Nähe und sein Wirken. Oft finde ich in der Bibel eine Antwort auf eine Frage oder ein Problem gerade zum richtigen Zeitpunkt. Oft hilft er mir, mich für etwas Gutes zu entscheiden (z.B. dass ich jemandem, der ungut zu mir gewesen ist, vergebe, und wir dann wieder gut miteinander leben können).

Ich lebe gut mit ihm. Wenn du mit ihm in Kontakt kommen willst, dann sage es ihm und erwarte seine Antwort. Sie kommt bestimmt. Manchmal ganz anders als du dachtest. Ich wünsche dir alles Gute.

Kommentar von JanfoxDE ,

Sie tun mir leid. Wirklich, sie tun mir leid.

Ich hoffe für sie, das sie zumindestens kurz vor dem Tod noch die Realität in den Augen schauen, bevor es zu spät ist, die Fantasie abzulegen.

Viel Erfolg.

Antwort
von Geisti21, 35

"Es gibt nur einen Gott und sein Name ist Tod und es gibt nur eines was wir dem Tod sagen: 'Nicht heute" Ich liebe diese Zitat :'D

Ich glaube nicht an gott oder irgendwelche übersinnlichen Kräfte, wenn es sie gäbe wieso helfen sie dann nicht den ganzen armen, Gott ist ja allmächtig... ein Leben nach dem Tod wäre zwar toll, aber ich genieße lieber diese leben als auf ein leben danach zu hoffen ^^

Antwort
von nowka20, 9

gott ist nicht da, denn er ist jenseits von existenz und nichtexistenz

Antwort
von Philipp59, 23

Hallo theshydoe,

ich glaube zwar an Gott, jedoch nicht an ein unmittelbares Weiterleben nach dem Tod. Das möchte ich nachfolgend gern begründen.

In den meisten Religionen gibt es die Vorstellung von einem Jenseits, d.h. ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form. Oft wird in dieser Verbindung von einer unsterblichen Seele gesprochen, die den Tod des Körpers überdauert und an irgendeinem Ort weiterlebt. Ist diese Vorstellung jedoch zutreffend? Wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4). 

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine "kleine Herde".

Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Darlegungen einige weitere Fragen aufwerfen, da ich mich in meiner Antwort nur auf das Wesentliche beschränkt habe. Sollte das bei Dir der Fall sein, kannst Du mich gern anschreiben.

LG Philipp

Antwort
von vogerlsalat, 49
ob ihr an gott und an ein leben nach dem tod glaubt? 

nein

habt ihr generell angst vor dem Tod?

nein, nur vor langer Krankheit vor dem Tod

ob ihr in gewissen situationen oder vielleicht sogar regelmäßig betet.

nein, weil ich ja nicht an Gott glaube

Antwort
von Mariechen11, 67

Jeder hat Angst vor dem Tod, wir verdrängen das nur. Je älter du wirst, desto weniger gelingt dir das Verdrängen, weil die Zeit immer knapper wird.

Beten, ja , manche glauben, das sie sich einen Platz im Himmel damit, wie z.B. Demut etc., reservieren.

Frage, aus Überzeugung? man weiß doch nicht einmal ob es überhaupt ein höheres Wesen gibt, die Chance ist sehr sehr gering.

Wir beten etwas an, das aus Erzählungen von 2000 Jahren stammt?

Also wenn es diesen Gott gibt, dann wird er so weitsichtig sein, das es für einen Menschen mit dem Gott gebebenen Verstand, kaum möglich ist, an dessen Existenz zu glauben.

All die die in die Kirche rennen, klammern sich, leben in Angst, Angst vor dem Tod.

Deshalb siehst du auch mehr ältere Menschen in der Kirche, als junge.

Wie ehrlich ist das? Mir sind Menschen lieber, die Gesellschaftsfähig sind, für ihre Kinder sorgen, Natur und Tierwelt respektieren, anstatt ständig etwas anzubeten, was wahrscheinlich gar nicht existiert.

Jedenfalls ist das für uns alle der beste Beitrag den wir in diesem Leben leisten können.



Kommentar von KaeteK ,

Jeder hat Angst vor dem Tod, wir verdrängen das nur. Je älter du wirst,
desto weniger gelingt dir das Verdrängen, weil die Zeit immer knapper
wird

Ich kann dir versichern, dass dem nicht so ist...Tod hat nicht unbedingt mit dem Alter was zu tun Viele sterben schon deutlich früher...Man meint, sicher zu sein, weil man jung ist. Im Verdrängen ist der Mensch Meister. Der Tag kommt.. heute, morgen oder Jahre später...und dann das Erwachen.lg

Kommentar von JanfoxDE ,

Ein Erwachen wird es nicht geben. Beweise mir deine Behauptung, es würde eine geben. Solange etwas nicht bewiesen ist, kann die Logik nicht verdreht werden.

Kommentar von Mariechen11 ,

Natürlich sterben viele in jungen Jahren, aber das Risiko erhöht sich doch enorm, wenn du mal ein gewisses Alter erreicht hast.

Wenn die Lebenserwartung heute bei ca. 80 Jahren liegt, dann ist das doch so denke ich, der optimale Fall. Wielange bleibt mir noch, darüber denkst du immer öfter nach, je älter du wirst. Das ist so!

Antwort
von WurmiSaft, 24

Wer sagt, es gibt keinen Gott ist meist genauso dumm und ignorant, wie jemand, der die Bibel/den Koran wortwörtlich interpretiert. 

Die Wissenschaft versucht nicht, Gott zu widerlegen, im Gegenteil, sie kann es nicht einmal. Sogar Einstein sagte ungefähr das: "Um so mehr ich forsche, desto mehr glaube ich an einen gott"

Die Frage ist eher, ob es einen persönlichen Gott gibt, der sich für deine Anliegen/Gebete interessiert und durch den du ein Leben nach dem Tod erlangst. 

Meiner Meinung nach nicht. Zumindest nicht den Gott aus der Bibel, da ich einiges, was man im Christentum glauben muss, als wissenschaftlich gesehen unsinnig und falsch halte.

Antwort
von ulfkarsten, 60

es gibt kein Gott oder Jesus das wahren damals nur Scharlatan ,deswegen wurde er auch gekreuzigt ,und was bildest du dir ein so etwas besonderes zu sein das du nach dem tot weiterleben darfst ?wenn ich dich frage ob du glaubst das ein Hund oder katze nach dem tot weiterlebt zeigst mir doch auch den vogel ,und hast du vor deiner Geburt gelebt ???und selbst wenn du nach dem tot ein neues leben bekommst spielt es keine rolle ,weil du dich an deine Familie oder Kinder oder dein vorheriges leben sowieso nicht mehr erinnern wirst ,also was soll die dumme frage

Kommentar von theshydoe ,

na du hast ja probleme...

Antwort
von chrisbyrd, 9

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über die irdische Existenz bis ins ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott hinausreicht.

Wenn die Bibel - in der sich uns Gott nach meiner Meinung offenbart

(vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21) - recht hat...

- gibt es einen Gott
-hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das
irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Antwort
von DarkWarlord666, 97

Angst vor dem Tod nicht so ob du jetzt bei einem plötzlichen autounfall ums leben kommst oder in einem hohen alter beim schlaf, infakt etc oder als reiche person als auch als bettler, tier und mensch dahinscheidest. Jeden trifft es irgendwann also warum vor etwas fürchten und sich dadurch evtl. Verrückt machen vor etwas dessen ankinft unausweichlich ist stattdessen kann man ihm die arme öffnen wenn es soweit ist er kommt dir liebvoll entgegen und bringt dich sicher durch das Licht. Nein weder bete ich noch bekenne ich gott als allmächtigen herrscher an ich bin Satanist der einzige Gott hier im Universum ist der MENSCH

Antwort
von latricolore, 43

mich würde mal interessieren, ob ihr an gott und an ein leben nach dem tod glaubt?

Nein und nein.

Antwort
von ScienceFan, 34

“Gott“ ist in der Form in der er dargestellt wird, ein Hirngespinst.

Antwort
von AntwortMarkus, 54

Ich glaube an Gott. Und wenn wir auch manchmal Angst  haben,  so ist eines Gewiss: Niemand kann tiefer fallen als in Gottes Hände. 

Kommentar von Karmolio123 ,

Glaube müsste man auch begründen können.

Antwort
von sKlapptNet, 135

Ich bete nicht und ich glaube nicht an Gott. Ich glaube aber, dass der Mensch sein Bewusstsein irgendwie an seine Umgebung nach dem Tod abgibt o.ä. es ist wahnsinnig schwer zu erklären aber die kurzversion ist: ich sehe es nicht ein, dass nach dem Tod schluss ist. Das wäre so... endgültig :P Vor dem schlafen gehen mach ich mir aber lieber grundsätzlich keine solche gedanken, dann liege ich nämlich die ganze nacht wach

Kommentar von theantagonist18 ,

Es ist ja auch endgültig. Was spricht denn dagegen? Die Vorstellung über ein Leben nach dem Tod wurde doch nur von Menschen erfunden, die, wie du, nicht einsehen wollten, dass unsere Existenz ein Ende findet.

Kommentar von HEI2ZOG ,

Ich denke: nach dem Tod=vor dem Leben... einfach nichts ^^

Kommentar von sKlapptNet ,

Das ist richtig. Und es gibt Menschen wie ich, die an soetwas glauben und es gibt Menschen wie dich dann vermutlich, die sowas nicht glauben (was auch viel wahrscheinlicher ist). Das ist das schöne an einem freien Willen.

Kommentar von theantagonist18 ,

Wieso kommt nur immer "freier Wille" oder "Meinungsfreiheit", wenn ich doch nur nach einem Grund für deinen Glauben frage. Ich will dich nicht von etwas anderem überzeugen, sondern will viel mehr verstehen, warum man an so etwas glaubt, ohne dass es einen vernünftigen Grund dafür gäbe. 

Kommentar von sKlapptNet ,

Man kann es schlichtweg nicht leicht erklären. Ich glaube nicht, dass ein höheres Wesen uns erschaffen hat und ich glaube nicht an Himmel oder Hölle. Ich glaube, dass der Körper, der nach dem Tod von der Umwelt aufgenommen wird nur das Gefäß ist, was dein "Ich" in sich drin hält. Und was auch immer danach noch davon übrig ist, wird von der Umgebung absorbiert, wie der Rest deines Körpers. Und irgendwann wird der Rest davon vielleicht wiederverwertet.

Kommentar von theantagonist18 ,

Nun, das ist zumindest mal eine interessante Ansicht. Des Weiteren finde ich es schon mal gut, dass du nicht an einen Schöpfer oder Himmel/Hölle glaubst. Auch interessant finde ich, dass du aber dennoch an ein "Weiterleben" außerhalb des Körpers glaubst. Wie kommt das? Häufig schließt das eine das andere ja aus.

Kommentar von sKlapptNet ,

Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht woher das kommt. Vielleicht ist es meine persönliche Antwort auf die Angst vor dem Tod. Ich denke sehr naturwissenschaftlich und mein Lieblingsfach schon in der Schule war die Biologie, weswegen ich mir zu der Zeit wo das angefangen hat darüber meine persönliche Vorstellung für das Thema "was kommt nach dem Tod" da hergeleitet habe. Denn wenn etwas stirbt dient es auf kurz oder lang als Nährboden für neues Leben

Kommentar von theantagonist18 ,

So insgesamt stimme ich dir ja in den meisten Punkten zu. Ich persönlich habe mich, wenn ich so zurück denke, nie wirklich mit der Frage nach einer möglichen Existenz nach dem Tod beschäftigt. Als ich das dann tat, kam es mir absurd vor zu glauben, da käme noch etwas. Ich schaue auf alles im Leben aus einer sehr rationalen und wissenschaftlichen Perspektive und kann mir so einfach nicht vorstellen, dass sich etwas von unserem Körper lösen könnte und somit weiter existiert. Für mich gilt plump gesagt: Gehirn tot = Mensch tot. Und wieso sollte es auch nicht so sein...?

Kommentar von sKlapptNet ,

Und da kommt es wieder. Da ist einfach jeder Mensch verschieden und jeder bildet sich im Laufe der Zeit sein eigenes Verständnis und eigene Ansichten. Das Problem mit der ganzen Sache ist, Niemand weiß es genau. Es ist gut möglich, dass "Gehirn Tot = Mensch tot" zutrifft, es ist auch gut möglich, dass etwas anderes zutrifft oder Religionen tatsächlich doch recht haben. Es ist halt noch keiner vom Tod zurück gekommen. 
Fakt ist: Erinnerungen werden im Gehirn gespeichert, dh. wenn Gehirn tot = Erinnerungen weg und der Mensch der du warst ist weg. Aber vielleicht entsteht aus deinen Überresten neues Leben und vielleicht ja irgendwann wieder ein Mensch, nur kannst du dich nicht daran erinnern, schon mal "gelebt" zu haben. 

Kommentar von theantagonist18 ,

Man wird also wieder ein Mensch, der sich aber an kein vorheriges Leben erinnern kann. Also quasi ganz einfach ein neuer Mensch. Wieso sollte ich so etwas kompliziertes überhaupt annehmen? Das klingt doch schon erfunden. Mir fehlt einfach ein echter Grund dafür, so etwas zu glauben. Vielleicht das, vielleicht jenes... Vielleicht ist man ja auch einfach tot. Macht irgendwie mehr Sinn.

Kommentar von sKlapptNet ,

Klar, in deiner Vorstellung kann es durchaus mehr Sinn machen. Die Natur ist ziemlich kompliziert und keiner weiß es. Du kannst das ja durchaus annehmen, ich glaube einfach daran. Du kannst dich ja vermutlich auch nicht an die Momente vor deiner Geburt erinnern. Vielleicht war da nichts, vielleicht war da was..

Kommentar von theantagonist18 ,

Und es bleibt bei meiner Frage: Welchen Grund gibt es daran zu glauben? Weshalb sollte es an so etwas umständliches glauben? Getreu nach dem Motto: Gott hat nicht den Menschen erschaffen. Der Mensch hat Gott erschaffen. 
Alle anderen Märchen hat auch der Mensch erschaffen. Man kann noch so fest an etwas glauben, das macht es noch nicht wahr.

Antwort
von Andrastor, 127

Als Atheist bete ich niemals und als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Gott ist nichts weiter als die Erfindung bronzezeitlicher Schaf- und Ziegenhirten, die weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Nahtoderfahrungen haben nichts mit einem potentiellen Leben nach dem Tod zu tun, denn wie der Name schon sagt sind es Nah-Tod-Erfahrungen und keine Toderfahrungen. Die betroffenen waren bei diesen Erfahrungen immer noch am Leben, auch wenn das Herz bereits zu schlagen aufgehört hatte.

Der Gehirntod war noch nicht eingetreten, denn sobald dieser diagnostiziert wird, versucht man nicht mehr die Patienten wiederzubeleben.

Nach allem was wir wissen ist der Tod das endgültitge Ende des Individuums, welches diesen Zustand aus Mangel an Bewusstsein nicht mehr mitbekommt.

Beten hat negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von Patienten, dies ist wissenschaftlich nachgewiesen. Weiters beantwortet jeder Milchkarton Gebete auf dieselbe Weise wie die jeweiligen Götter.

Kommentar von Mariechen11 ,

Da bin ich jetzt anderer Meinung, ich glaube, dass Menschen die glauben, zufriedener sind. Sie erhoffen sich ja einen Bonus, arbeiten darauf hin, ob das unbedingt ehrlich ist, das ist eine andere Frage.  Ich denke auch, dass das Gebet vielen Leuten hilft, auch wenn sie sich in  unseren Augen nur etwas vor machen.

Psychologisch gesehen, hilft der Glaube an etwas und treibt dich voran, setzt Energien frei.

Ich bin allerdings auch Atheist. Wenn man sich so von der nackten Wahrheit ablenken kann, dann heiligt das Mittel den Zweck!

Kommentar von KaeteK ,

Wir erhoffen uns keinen Bonus, denn wir haben jetzt schon Gewissheit, dass wir ewige Leben haben, durch den Glauben an Jesus Christus.

Wir warten nur noch darauf, dass der Herr uns zu sich holt.

Johannes 316Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

lg

Kommentar von Andrastor ,


Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf
daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige
Leben haben.

Der Gott der Gott töten lässt um Gott zu besänftigen... Eine durchaus logische, nachvollziehbare und göttliche Handlung, nicht wahr?

"Ich bin sauer auf dich, aber wenn du meinen Sohn umbringst, sind wir wieder freunde, für immer."

Man muss ganz schön auf Drogen sein um das als edle Tat zu interpretieren.

Ausserdem: Du hoffst genau auf diesen Bonus den Mariechen erwähnt hat, denn Gewissheit hättest du nur durch Beweise, welche deine Religion jedoch nicht liefert.


Kommentar von HumanistHeart ,

"Wir warten nur noch darauf, dass der Herr uns zu sich holt."

Warum warten? Gleitschirmfliegen oder Freiklettern macht spaß und bringt einen in der Frage langfristig weiter. 

Kommentar von WurmiSaft ,

"Beten hat negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von Patienten, dies ist wissenschaftlich nachgewiesen."

Würde mich mal interessieren, zufällig gute quellen parat? 

Kommentar von Mariechen11 ,

Also ich bin auch nicht gläubig, aber an diesen Beweis glaube ich auch nicht!

Kommentar von Andrastor ,

ich glaube, dass Menschen die glauben, zufriedener sind.

Seltsam nur dass Kinder welche religiös erzogen wurden weniger sozial, aber dafür geiziger sind als Kinder die nichtreligiös erzogen worden sind.

Das deutet nämlich auf Unzufriedenheit hin, nicht auf Zufriedenheit.

Psychologisch gesehen, hilft der Glaube an etwas und treibt dich voran, setzt Energien frei.

Was sagt denn der Vater der Psychotherapie, Dr. Sigmund Freud dazu?

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht.

Also kurz gesagt: Der Glaube ist etwas für Menschen die es nicht ertragen können dass die Welt unfair ist und sich daher eine fiktive Vaterfigur zusammenspinnen müssen um das böse böse Leben überstehen zu können.

Also von daher ist der Glaube eher hinderlich.

Und du solltest niemals Glaube mit Begeisterung verwechseln!

Und hier zum Krankheitsverlauf:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/us-studie-vorsicht-gebet-1.615106

Eine kurze Zusammenfassung der Studie.

Hier eine Zusammenfassung bezüglich "Religiöse Kinder sind geiziger und asozialer":

http://sciencev2.orf.at/stories/1764370/

Kommentar von WurmiSaft ,

Danke! :)

Kommentar von Fantho ,

Du kommst mit Freud, dem sexistischen Psycho, in der in allem und jedem ein sexuelles Problem sah?

Zudem ist dies ein ad verecundiam...

Also von daher ist der Glaube eher hinderlich.

Religion hat was mit Glaube zu tun, jedoch muss Glaube nichts mit Religion zu tun haben. Du bringst hier zwei 'Systeme' durcheinander...

Die Studie mit dem Krankheitsverlauf ist von der SZ abgekupfert worden (siehe meine Quelle). Zudem folgendes daraus:

Wer sowieso nicht an die Kraft des Gebetes glaubt, dürfte sich bestätigt fühlen.

Gläubige wie die beteiligten Wissenschaftler selbst allerdings stellen lediglich fest, dass die Rolle, die das Wissen um das Gebet anderer Menschen hat, genauer untersucht werden müsste.

Zu religiöse Kinder folgendes Fazit der Studie:

Vielleicht wären wir ohne Religion sogar "bessere" Menschen. Das heiße umgekehrt aber nicht, dass religiöse Menschen automatisch die schlechteren sind

Es sind Kinder, welche lernen und Erfahrungen machen müssen. Auch ich wurde religiös erzogen, und kenne viele, welche religiös erzogen wurden. Jedoch weisen viele von uns nicht die Eigenschaften vor...

Die schlimmsten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte waren Nichtreligiöse. Und diese waren bereits erwachsene und mündige Menschen...

Ich weiß, dass es diese Religionsanhänger auch gibt, jedoch darfst Du Glaube nicht immer nur mit Religion gleichsetzen, denn es gibt den Glauben auch unter Konfessionslose. Du vermischt immer wieder gerne und argumentierst nicht aus der Sicht der Neutralität, sondern aus einer 'Religionsfeindlichkeit' heraus...

und pauschlierst dann, indem Du alle in einen Topf gibst: Religiöse, Gläubige, Kinder...

Schlimm solch ein Argumentationsstil...

Gruß Fantho

Kommentar von HumanistHeart ,

Ich möcht nur einmal einen Kommentar von Dir lesen, bei dem es nichts zu korrigieren gibt.

"ad verecundiam"

Nö, war es nicht. 

Wenn Andrastor Freud einfach ins Feld führt, mit Verweis darauf dieser wäre auch anderer Ansicht, dann wäre es ein ad verecundiam. 

Wenn er hingegen ein passendes Argument Freuds zitiert, um seine Position zu erläutern und eben zu bekräftigen, so ist das eben ein korrektes Argument und KEIN ad verecundiam.

Vielleicht versuchst Du die Fehlschlüsse mal zu kapieren, anstatt sie nur auswendig zu lernen, Fanta.

Kommentar von Andrastor ,

Die schlimmsten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte waren Nichtreligiöse.

Wie die Hexenjagdt, die Spanische Inquisition und der Holocaust. Alles religiöse Verbrechen und bis heute gilt der Holocaust als schlimmste Verbrechen der Menschheit.

Deine Zitate über die "Studien" haben nichts mit den Studien zu tun. Es sind die Aussagen der Autoren der Artikel die du da zitierst, nicht die Ergebnisse der Studien.

Du solltest unbedingt lernen zwischen wissenschaftlicher und persönlicher Aussage zu unterscheiden Fettnäppfchen-Fanta.

Jedoch weisen viele von uns nicht die Eigenschaften vor...

Sind diese Eigenschaften getestet worden oder vermutest du das nur selber? Und selbst wenn es so wäre, hat diese klitzekleine Gruppe von Menschen keine Aussagekraft über die gesamte Gruppe.

Ich würde ja deinen Argumentationsstil ebenfalls als "schlimm" bezeichnen, kann ich aber nicht, da du einfach keinen Argumentationsstil hast. Du kannst nicht Argumentieren, du kannst nicht diskutieren.

Du wirfst haltlose Behauptungen in den Raum, misinterpretierst alles was man dir sagt und fühlst dich dann offenbar als der große Sieger der Diskussion.

Wie eine Taube auf dem Schachbrett.

Kommentar von KaeteK ,

Du würdest nicht glauben, außer, du erfährst es vielleicht selber. Ich hoffe es für dich! Jemand der nicht glauben will, wird immer eine Erklärung dafür finden und mag sie noch so banal sein lg

Kommentar von Andrastor ,

mag sie noch so banal sein

Und tatsächlich sind die banalen Erklärungen die tatsächlichen Gründe. Nur wer glaubt, verschleiert die Wirklichkeit durch eine Fantasiewelt.

Danke, ich bevorzuge die Realität.

Kommentar von Fantho ,

Beten hat negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von Patienten, dies ist wissenschaftlich nachgewiesen.

So viel zu Deinem Wissensstand:

Bei einer Studie der New Yorker Columbia-Universität ließen die Forscher Leute für 219 Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch beten. Daraufhin soll sich die Fruchtbarkeit auffallend verbessert haben. Bei dieser Untersuchung wußten weder die Patientinnen noch die behandelnden Ärzte etwas von den abgehaltenen Fürsprachen.

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Von der streßmindernden Wirkung des persönlichen Gebets ist Harold Koenig, Direktor des Zentrums für religiöse, spirituelle und gesundheitliche Studien der Duke-Universität in North Carolina, trotzdem überzeugt. "Immun-, Hormon- und Kreislaufsystem werden durch das im Gebet gezeigte positive Denken und Vertrauen aktiviert und fördern eine der Gesundheit zuträgliche, entspannte Haltung." Solche Resultate können allerdings generell mit einer positiven Lebenshaltung erzielt werden. Neurotransmitter im Gehirn, wie etwa das Serotonin, die das Wohlbefinden fördern, werden stets bei Entspannung freigesetzt. Das Gebet ist, so gesehen, eine Variante von Autosuggestion.

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Ähnlich dem berühmten Placebo-Effekt schadet das Beten wohl keinem.

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Alle drei Aussagen sind aus einem Bericht der  'DieWelt'-Online; allerdings schon zehn Jahre alt...

Das, was Du meintest hatte dann einen negativen Einfluss, als  Patienten sich selbst aufgrund zu hoher Erwartungen unter Druck gesetzt hatten und somit der Stresspegel angestiegen war, was für den Krankheitsverlauf nicht förderlich gewesen war. Doch dies hatte nichts mit dem Beten per se zu tun, sondern mit der eigenen Psyche...

Es wäre schön, wenn du neueste Erkenntisse mit Quellenangaben uns zukommen lassen könntest...

Gruß Fantho

P.S. Achja, soviel zu Deinen mir stets vorgehaltenen Vorwürfen, ich würde keine Belege für meine Behauptungen vorweisen...

Kommentar von Andrastor ,

Dann beweise deine Aussagen Fettnäppfchen Fanta. Poste einen Link zu der erwähnten Studie über Fruchtbarkeit.

Ähnlich dem berühmten Placebo-Effekt schadet das Beten wohl keinem.

Bis auf die Patienten, welche unter einem verschlechterten Krankheitsverlauf litten.

Deine eigenen Vermutungen, sind keine Beweise Fanta!

allerdings schon zehn Jahre alt...

Und inzwischen widerlegt und überholt. Fanta, Fanta, Fanta wenn du auch nur ein Fettnäppchen auslassen würdest...

Doch dies hatte nichts mit dem Beten per se zu tun, sondern mit der eigenen Psyche...

Aha, das war also die eigene Psyche?

Und das hier:

Das Gebet ist, so gesehen, eine Variante von Autosuggestion.

Ist dann der unverkennbare Effekt des Gebets oder was?

Fanta, du machst dich wieder nur lächerlich.

Kommentar von HumanistHeart ,

:) Du bist mir zuvorgekommen. 

"Belegen", Du Limo, ist Quellenangaben auch zu hinterlegen. Nicht einfach zu zu behaupten all das gäbe es. 

Das Zeug mag es geben. Nur behauptet hast Du es dennoch.

Kommentar von HumanistHeart ,

Und natürlich, aus reiner Neugier hab ich mal nach dieser Studie gegooglet. 

"Pregnancy, prayer, Study, Columbia".

Und was kommt fast ausschließlich auf der ersten Seite der Ergebnisse? 

Artikel die zum Gegenstand haben dass diese Studie von Anfang an fragwürdig und wohl auch betrügerisch war. 

Siehe z.B. hier:

http://www.csicop.org/si/show/columbia_university_miracle_study_flawed_and_fraud

Kommentar von Andrastor ,

Fettnäppfchen-Fanta und wissenschaftliches arbeiten... ein wahres Trauerspiel XD

Antwort
von JanfoxDE, 14

Ich glaube nicht. Ich weiß das es kein Gott geben kann und das wir nach dem Tod nicht mehr existieren, da unser Körper sich (sei es durch Altersschwäche) auffrisst, bis zu den Knochen. Wenn das Gehirn weg ist, sind wir weg.

Nahtoderfahrungen ist das Produkt von EMT. (oder wie man das nennt.)

Es gab einen sehr interessanten Fall bei Reddit. Dort wurde einer von einem Baseball unmächtig. Er hat 4-5 Jahre in einer falschen Realität gelebt, obwohl er nur in der Realität wenige Sekunden weg war. Er konnte sich nicht mehr an die Gesichter erinnern, die auf ihn gespannt schauten als er umfiel, als er wach wurde.

Das er so lange "geträumt" hat, liegt daran das er einen extremen Hormonen (bzw. EMT? Ich glaube der Begriff des bestimmten Hormone hieß anders) zuschuss bekam.

Es gibt keine Beweise, das nach dem Tod wir weiterleben in irgendeiner Form. Deshalb müssen wir mithand der Logik davon ausgehen, das auch nichts passiert.

Passiert doch etwas nach dem Tod? Beweise mir deine Behauptung dann.

Ich bete nie.

Beweise wurden geliefert, das der Urknall geschah. Nun debatieren einige noch, wie dieser enstanden könnte.

Dieses Video zeigt so ziemlich, in welcher Situation wir gerade stecken:

Antwort
von Hool46, 62

Es gibt keinen Gott. 

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube an Gott. Sie können meine Antwort lesen, vielleicht ändern Sie dann Ihre Meinung.

Kommentar von JanfoxDE ,

Sie glauben an Gott wohl war, allerdings können sie nicht Beweisen, das es einen Gott geben kann/muss.

Währenddessen Hool46 seine Meinung gebildet hat, weil die Wissenschaft herausgefunden hat das es ein Urknall gab und das es momentan Dunkle Energie gibt, das es Quantum Physik gibt und das unser Universum sich immer noch expandiert.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Antwort
von Karmolio123, 68

Schau mal nach Syrien, siehst du da irgendeinen Gott, der irgendwie hilft?

Ich sehe keinen.

Kommentar von catweasel66 ,

nicht nur dort macht der die augen zu ......da gibts noch viel mehr baustellen

Kommentar von Robertsfrage ,

Ich will das danke wegmachen wollte etwas argumentieren

gott hat uns einen freien wille gegeben wir sind nicht seine sklaven das was wir schlechtes machen kan  ma n nicht gott in die schuhe schieben das sind die konsequenzen die wir unseren taten zu verdanken haben guck dir das mit syrien an wenn amerika nicht in den iraq gegangen wäre nd ein paar andere sachen unterlassen hätte wäre es nicht soweit gekommen man könnte es auch so sehen das der teufel diese menschen manipuliert aber wir müssen die fehler bei uns suchen nicht bei gott

Kommentar von Mariechen11 ,

Ja und der Teufel hat auch Kinder und viele viele Unschuldige manipuliert, die müssen dann halt auch dran glauben.

Antwort
von Bolonese, 7

Einfache Antwort:

1. JA Gott ist da, er existiert (Jesus auch).

2. Ja wir leben ewig weiter, die einen im Himmel, andere leider nicht, die werden in der Hölle landen, wo auch der Teufel hinkommt und seine Dämonen (böse Engeldie zu ihm halten und nicht zu Gott)

Freue dich, du bist ein Königskind, ein Kind des Lichts, nicht der Finsternis! :)

Antwort
von Eselspur, 14

Ja, Gott ist da. 

Er ist sogar mehr "da", als wir "da" sind. 

Wer das versucht ernst zu nehmen, betet regelmäßig.

Antwort
von katinkajutta, 9

Es ist sehr schwer über dieses Thema zu schreiben... Ich weiss, dass es ein Wesen zwischen Himmel und Erde gibt, undefinierbar. Ebenso gibt es Schutzengel und Geister, die wirklich da sind. Aber wer sind diese Wesen und woher kommen sie? Sind es Geister von Verstorbenen oder Ausserirdische, die mit uns spielen?

Meine Grossmutter, geboren 1886, sagte immer: "Es gibt kein Leben nach dem Tod". Ich persönlich denke, der Körper stirbt, aber die Seele geht weiter.

Warum hat man früher vor vielen Jahrhunderten Kirchen gebaut? Die Menschen haben schon immer an Gott geglaubt, eine Stütze und Hilfe im Leben.

Wie sagt man so schön... "Der Glaube versetzt Berge".




Kommentar von theshydoe ,

danke für deine antwort! für uns menschen muss es immer irgendwo einen anfang und ein ende geben. doch wo ist der anfang von allem und was war vor dem? ich denke das werden wir vielleicht auch nie herausfinden...

Kommentar von katinkajutta ,

Ich danke Dir... Eine schöne, sehr interessante Frage, mit vielen geteilten Meinungen.

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