Frage von Katzenpfote73, 98

Ist Gott verantwortungslos?

Warum dürfen wir Menschen uns gegenseitig und anderen Geschöpfen nur so schreckliche und grausame Dinge antun, wie Holocaust, Massenmorde, etc. ... ?

Wenn Gott unser Schöpfer ist (jetzt mal unabhängig von der konkreten Religion) und noch dazu allmächtig, dann verstehe ich nicht, warum er nicht schon längst korrigierend eingegriffen hat?

Hat ein Schöpfer nicht auch die Verantwortung für das, was er schafft?

Genauso, wie ein Architekt, der eine Brücke plant, ein Ingenieur der ein Produkt kreiert etc. für seine geschaffenen Dinge Verantwortung zeichnet und gegebenfalls auch eingreift, falls er Fehler in der ursprünglichen Planung erkennt, so sollte das doch eigentlich auch und erst recht ein allmächtiger Gott als Schöpfer einer so großen Sache wie der Menschheit?

Oder ist das auch einfach nur ein Beweis dafür, dass es keinen Schöpfer geben kann?

Antwort
von SchlunzSchmidt, 7

Hallo Katzenpfote 73,

das ist eine der Fragen, die vermutlich kein Mensch endgültig beantworten kann: Die Frage nach dem Leid.

Also zum Einen "dürfen" wir Menschen uns gegenseitig solche schlimmen Dinge antun, weil wir alle einen freien Willen haben, den wir von Gott aus Liebe bekommen haben. Er zwingt uns zu nichts. Was wir daraus machen, ist dann unsere Entscheidung. Wenn mehr Menschen nach Gott fragen würden, gäbe es weniger Leid auf dieser Welt.

Du fragst, warum Gott nicht eingreift. Zum Einen, eben wegen diesem freien Willen. Zum anderen glaube ich, dass er das längst getan hat, nämlich durch die Opferung seines Sohnes Jesus Christus, der die Strafe für eben all diese schrecklichen Dinge bekommen hat, die eigentlich jeder von uns Menschen verdient hat.

Als 2001 die World - Trade Center in Washingon eingestürzt wurden, wurde Anne Graham (Tochter eines amerikanischen Predigers) gefragt, warum Gott jetzt nicht endlich eingreifen würde, um dieses Leid zu beenden. Sie antwortete folgendes:

"Ich glaube, dass Gott durch diesen Angriff tief betrübt worden ist, genauso
wie wir alle auch - aber während Jahren haben wir Gott gebeten, unsere
Schulen zu verlassen, unsere Regierung zu verlassen - einfach, unsere Leben mit seiner Gegenwart nicht mehr zu behelligen. Und weil Er ein Gentleman ist hat er sich ganz still zurückgezogen. Wie können wir erwarten, dass Gott uns seinen Segen und Schutz gibt, wenn wir ihn bitten, uns gefälligst in Ruhe zu lassen?"

Vielleicht ist das ja eine mögliche Erklärung auf deine Frage.

Antwort
von Fantho, 13

Hat ein Schöpfer nicht auch die Verantwortung für das, was er schafft? 

Ein 'Autoschöpfer' hat keine Verantwortung für den Autonutzer, so auch Gott nicht für den Weltennutzer Mensch...

Warum dürfen wir Menschen uns gegenseitig und anderen Geschöpfen nur so schreckliche und grausame Dinge antun

Weil wir vor Urzeiten um den freien Willen und die freie (Entscheidungs)Wahl gebeten hatten, womit auch gleichzeitig jedwede Einmischung Gottes verbeten wurde....

Sonst könnten wir nicht lernen und aus den Fehlern unsere Erkenntnisse gewinnen....

dann verstehe ich nicht, warum er nicht schon längst korrigierend eingegriffen hat?

Aus den soeben genannten Gründen...

Genauso, wie ein Architekt, der eine Brücke plant

Für die Brücke selbst, aber nicht für die Brückengeher. Dafür gibt es zum Beispiel von den Ingenieuren Hinweise der Nutzung, wie dass zB eine große Marschgruppe nicht gleichen Schrittes über eine Brücke gehen sollte, oder man nicht auf dem Geländer zu gehen habe etc. pp...

Wer sich nicht daran hielt, war der mündige Mensch, der hinuntergefallen war, obwohl er von diesem Hinweis wusste. Muss jetzt hier der Ingenieur in Haftung genommen werden?

falls er Fehler in der ursprünglichen Planung erkennt

Wie kommst Du darauf, dass der Mensch in seiner Erschaffungsphase Fehler hatte?

Und hat nicht jeder Mensch durch etwaige Lehrer (Schule, Religion, Eltern, Gesellschaft etc.) gewisse Regeln für ein gemeinschaftliches Miteinander mitbekommen? Weshalb nun soll Gott für die Entscheidung und den freien Willen des Menschen, sich nicht an diese Regeln halten zu wollen, eingreifen?

Dann hätte er uns den freien Willen nicht geben dürfen bzw. würde Gott dann den von ihm geschenkten freien Willen ad absurdum führen, wenn Gott jedesmal einschritte, und uns zu seinen Marionetten machen...

und wir würden nichts lernen und keine Erkenntnisse gewinnen, kein Karma abbauen, keine Lernprozesse bewältigen und somit nie die Möglichkeit erhalten, uns wieder auf dieselbe Schwingungsebene zu bringen, auf die Gott ist....

und von der wir uns als Seelen vor Urzeiten uns gelöst und getrennt hatten...

Die Schwierigkeit in der Allmacht liegt in derem Nichtmissbrauch...

Aus diesem Grund ist diese Fähigkeit bei Gott besser aufgehoben, als bei uns Menschen ;-)

Gruß Fantho

Antwort
von Raubkatze45, 26

Viele Menschen meinen, Gott müsse ständig eingreifen oder dürfe das Böse erst gar nicht zulassen.
Es gibt aber eine Eigenständigkeit der Schöpfung - die Gesetze der Natur, die sich in Naturkatastrophen, Krankheiten etc. auch auf belastende Weise auf den Menschen auswirken. Seit dem Sündenfall ist die Welt eben nicht mehr
 vollkommen.

Gottes Liebe nimmt die Menschen ernst, die er mit Freiheit und Verantwortung gewollt und erschaffen hat. Sie sind keine Marionetten. Er lässt ihnen ihre Freiheit auch dort, wo sie  zu Ihm nein sagen. Gott achtet auch den menschlichen Willen, wenn er Böses tut. Er korrigiert nicht wie ein verärgerter Mensch seine Entschlüsse. Er trumpft nicht mit seiner Allmacht auf, er liebt und lässt das Unkraut wachsen bis zur Ernte. Es wird uns immer ein Geheimnis bleiben, dass Freiheit nicht nur von Gott stammt, sondern sogar gegen Ihn selbst möglich ist. Andererseits wissen wir aber auch, dass Liebe, die zur Gegenliebe zwingt, ihre Glaubwürdigkeit verlöre und zur Last würde. Allerdings kann ein Nein in  dieser Zeit auch ein endgültiges Nein für die Ewigkeit werden. Wir sind eben nicht nur frei, sondern auch verantwortlich für unsere Entscheidungen und Taten.

Gott will das Böse nicht, aber Er wagt es, den Menschen so groß zu schaffen, weil er gewiss ist, letztlich dann doch das Böse zum Guten zu wenden. Auch wenn Gott Freiheit zulässt und nicht die Hand des Mörders hemmt, jede Erdspalte festhält usw. bedeutet das Zulassen Gottes keinesweg ein unbewegtes Zuschauen, sondern er legt alles darauf an, das Leid zu überwinden.  Dabei allerdings sollen auch wir mitwirken, so gut wir können. Das heißt, er nimmt das Leid nicht immer hinweg, aber er hilft uns hindurch und will uns zu mitfühlenden Menschen machen, die Not lindern, wo immer sie uns begegnet - so wie es Jesus Christus getan hat - der das Leid  selbst (wegen der Freiheit der Menschen) durchlitten und  überwunden hat .


Kommentar von 666Phoenix ,

er legt alles darauf an, das Leid zu überwinden.

Wie, wo und wann macht er selbiges?? Bitte konkret, mit Beispielen und Tatsachen!

Antwort
von stoffband, 5

Nein, denn es gibt das Gute und das Böse. Du kannst jeden Tag entscheiden welchen weg du gehst. Gute Leiden mehr das ist Fakt, aber sie werden im Himmel mal glücklicher sein.

Antwort
von HumanistHeart, 24

Hat ein Schöpfer nicht auch die Verantwortung für das, was er schafft? 

Wenn er zum Leid und Bewusstsein befähige Wesen erschafft, selbstverständlich. 

Aber mit gesunder Moral haben es Götter nicht so wirklich.

Die frage ist aber mangels Gottheiten letztlich unerheblich.

Antwort
von ronnyarmin, 34

Du magst die von dir genannten Umstände als Beweis deuten. Bei der Frage nach einem Glauben kann man allerdings nichts beweisen.

Antwort
von Waldfrosch10, 6

Was du völlig ausser acht lässt ist die Tatsche das eine Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist und daher auch einen Freien Willen besitzt durch den er Gutes oder schlechtes tut .( Das ist im Christlichen Menschenbild so aber nicht im Islam .) 

Diese schlechten Taten :  nun dem Schöpfer anzulasten ist einfach und Bequem .

Besser wäre es sich dessen bewusst zu werden und anfangen Verantwortung für alle seine Taten im Leben zu übernehmen .

Täten dies alle wäre die Welt schon ein bisschen besser ..

Antwort
von kestanien, 29

Du solltest wissen, dass wir in einer Prüfung stehen. Dass du die Menschen mit einer Brücke vergleichst, ist leichtsinnig. Wir Menschen haben einen Verstand und können wählen, die Brücke hat das nicht und ist nur ein Objekt.

1) Wir leben nicht im Paradies. Das, was du willst, wird es im Paradies geben.

2) Wie gesagt, wir leben in einer Prüfung. Da musst das Falsche und das Richtige vorhanden sein, damit man wählen kann. Wenn alles nur Wonne und richtig wäre, wäre es keine Prüfung mehr.

3) Die Abbrechnung wird es am Jüngsten Gericht geben. Da wird jedem das vergolten, was er diesseits getan hat. 

https://www.youtube.com/channel/UC3wWBFaJMmVLX5HTLgttZng

Kommentar von DerBuddha ,

schon alleine die tatsache, dass es kein echtes gut/böse gibt, widerlegt deine märchenhaften vorstellungen................

gut/böse ist NUR RELATIV und immer abhängig von dem weltbild, dem wissen, der moralischen grenze usw. von dem, der gut/böse unterscheiden soll/muss...........

was du als böse empfindest, ist für andere menschen gut............ wenn ich z.b. einen menschen als böse ansehe, nur weil er hunde isst, dann ist dass nur MEINE sichtweise............. der hunde-esser hat einen ganz anderen moralischen denkwert und für ihn wäre de rhund nur weas normales zum essen.............selbst mörder haben ihre eigenen vorstellungen und gründe, warum sie diese tat dann ausführen.............

ALLES ist immer nur relativ und die natur zeigt uns seit milliarden von jahren, dass es ihr völlig schnuppe ist, was gut/böse wäre, denn sie tut ALLES täglich...........denn ALLE dinge die der mensch tut, kommen auch in der gesamten natur vor..........wirklich ALLE.....missbrauch, mord, diebstahl, täuschung usw...... JEDE spezie lebt und überlebt auf seine weise mit allen möglichkeiten, die ihm zur verfügung stehen............:)

und sorry, deine lustigen vorstellungen von einem jüngsten gericht und einer bestrafung sind als märchen schon längst widerlegt.....durch die geschichte der religionen selbst, denn nicht gott hat und erschaffen, WIR haben uns die götter selbst erschaffen................*g*

Kommentar von kestanien ,

Was gut und böse ist, bestimmt Gott allein und das ist in allen göttlichen Schriften gleich. 

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Das ist objektiv falsch .

So gibt es im Buddhismus und im Hinduismus das böse  so ,schlicht weg gar  nicht .

Auch der Islam versteht unter diesen Kategorien völlig unterschiedliche Dinge als das Christentum .

Eine Plattitüde ...

Kommentar von Meatwad ,

Du solltest wissen, dass wir in einer Prüfung stehen.

Eine durch keinerlei Indizien gestzütze Behauptung.

Das, was du willst, wird es im Paradies geben.

Eine durch keinerlei Indizien gestzütze Behauptung.

Wie gesagt, wir leben in einer Prüfung

Wie gesagt, eine durch keinerlei Indizien gestützte Beahuptung.

Die Abbrechnung wird es am Jüngsten Gericht geben.

Eine durch keinerlei Indizien gestzütze Behauptung.

Was gut und böse ist, bestimmt Gott allein

Welcher Gott denn? Es gibt da ein paar Tausend.

Antwort
von DerBuddha, 25

1. existiert ALLES was der mensch "anstellt" auch in der natur.......... einziger unterschied ist dabei, dass wir unser handeln reflektieren können......... morde, missbrauch, diebstahl, täuschung, prostitution, völkermord usw... alles ist in der natur tatsächlich vorhanden und wird auch täglich von tieren, pflanzen und bakterien/viren wirklich vollzogen.........

2. ist die geschichte der religionen selbst der beweis dafür, dass nicht gott den menschen erschaffen hat, sondern der mensch sich ALLE götter selbst........ das problem an den ganzen fakten und beweisen ist jedoch, dass 85 prozent der menschen an einen gott glauben und alle fakten und beweise ablehnen und leugnen, denn sie belügen sich lieber alle selbst um an die märchen der belohungen am ende des lebens glauben zu können und sich selbst somit einen sinn des lebens zu geben.......auferstehung, wiedergeburt, unsterblichkeit, paradies sind die wünsche und träume des menschen, man will nicht wirklich sterben und deshalb hat man sich durch die schönen märchen der religionen ein lebensziel verschafft..........

trotzdem sind die fakten und beweise vorhanden:

Jahwe oder JHWH/Allah: ist in wahrheit ein "heiden"-gott, denn er war der vulkangott der schasu-nomaden, der zusammen mit der göttin aschera von den schasu angebetet wurde und in die ägyptischen tausende-götter-welt der ägyptischen mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde............. 800 v. chr. wurde dieser gott dann zum alleinigen monotheistischen gott, denn zu dieser zeit führte israel viele große kriege und in dieser zeit war kein platz mehr für eine fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem glauben verschwand, im schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der aussage: "gott schuf den menschen zum eigenen bilde, als mann und frau".......... im übrigen entspringt der name jahwe der gleichnamigen region, aus dem die schasu ursprünglich kamen......... und dieser ortsname wurde schon 1400 v. chr. erwähnt, denn es gibt in soleb im sudan einen tempel vom pharao amenophis der 3., auf dem er alle völker in hieroglyphen verewigt hat, die er in feldzügen jemals besiegt hat..............selbst in der bibel wird seine echte abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden dornbusch, oder bei der beschreibung des wandernden volkes israels, denn was steht dort in der bibel?........genau, am tage weist eine rauchfahne den weg, in der nacht eine feuersäule...........so sieht man auch einen vulkanausbruch, aber keinen echten gott, der jemanden einen weg weist...........*g*, selbst bei der beschreibung, als moses die gebote empfangen hat, wird ein möglicher ausbruch eines vulkanes beschrieben, denn die ganze gegend war vor über 2000 jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

hölle: der ursprung liegt in der ägyptischen mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen hintergrund, wurde unterwelt genannt und in dieser musste jede nacht der sonnengott ra/re hinabfahren, abenteuer bestehen um am nächsten tag wieder am himmel erscheinen zu können.............. aus dieser unterwelt hat der monotheistische glaube dann die monotheistische hölle erfunden, um die gläubigen an seinen glauben zu binden und mit schönen erfundenen märchenstrafen dann drohen zu können..............

teufel/satan: der ursprung liegt in der griechischen mythologie, wurde dort minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische teufel und lebte, ups, unter der erde............ er fraß gerne menschen und wurde als strafe von einem gott (poseidon) den menschen untergejubelt UND getötet........ aus dieser geschichte wurde dann der monotheistische teufel..............*g*

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengreicht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

diese fakten würden eigentlich schon reichen, aber welcher gläubige will wirklich die wahrheit hören, wenn man doch so schön unwissend sein kann als gläubiger........glaube = nicht wissen..........:)


Kommentar von Fantho ,

Schrecklich, diese historische Einseitigkeit und Verblendung, welche dem DerBuddha immer wieder anheimzufallen scheint...

Irgendwie hast Du das mit den Religionen schon recht, aber all das beweist nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern eher dass alles aus einem Glauben an eine Höhere Macht, an einen Gott heraus entstanden ist...

in unterschiedlichen Interpretationen und 'Gewänder'...

glaube = nicht wissen

Glaubst Du an die Liebe?

Glaubst Du an diese, weil Du davon gehört hast, oder weil Du eigene Erfahrungen darüber sammeln konntest?

Man kann an etwas weiterhin glauben, auch wenn man darüber Kenntnisse (Wissen) besitzt. In diesem Fall wird 'Glaube' mit '(innerer) Überzeugung (von etwas)' gleich gesetzt, weil man selber Erfahrungen und Erkenntnsse über dieses Etwas erlangt hat und somit Wissen darüber besitzt...

Hast Du jedoch keine Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln können über jenes Etwas, dann glaubst Du zwar auch, aber ohne einer festen Überzeugung mittels eigener Erfahrungen und Erkenntnisse; mehr ein Glaube an das 'GehörteGesagteGeschriebene'...

Wie Du hoffentlich erkennen konntest, ist Deine Gleichung nicht ganz korrekt...

Gruß Fantho

Kommentar von Mark1616 ,

Wieso sollte man an Liebe glauben müssen? Da ist nichts besonderes dran. Das ist eine einfache chemische Reaktion.

Deine Definition von Glaube mag schön und gut sein, aber wieso glauben dann nicht alle Menschen das gleiche? Menschen unterliegen unzähligen Faktoren, die allesamt ihren Glauben beeinflussen. Wärst du in irgendeinem afghanischen Dorf geboren worden wärst du ein Muslim, da geb ich dir Brief und Siegel drauf. Deine innere Überzeugung wäre dann von einem eifersüchtigen Gott, der dir dein gesamtes Leben vorgeschrieben hat, geprägt. Seltsam wie leicht sich diese "innere Überzeugung" ändern kann, was?

Kommentar von DerBuddha ,

wieso soll eine geschichtlich belegte "gleichung" nicht korrekt sein und was hat eine existierende liebe mit glauben zu tun?............

die geschichte der religionen und die ENTSTEHUNGSGRÜNDE beweisen nun mal eindeutig, dass es KEINE götter gibt............... gehe doch mal bitte bis in die anfänge der menschheit und des glaubens zurück..............die DAMALIGEN gründe waren die unkenntnis der naturgewalten..............feuer, blitze, donner, vulkane, erdbeben, all diese dinge verstand der mensch nicht, deshalb hat er diese dinge irgendeinem geistwesen oder gottähnlichem überding zugeschrieben.........es gab keine götter bei den ersten religionsgläubigen urzeit-menschen, es gab nur unwissenheit und aberglaube, geister, und wie auch imemr man dazu sagen will.................. naturvölker, die noch wirklich unberührt von der zivilisation leben und/oder sehr wenig kontakt haben, ihre ursprünglich glaubenswelt noch ausleben, sprechen gar nicht von gottheiten, sondern immer nur von geistwesen und ähnlichem.......... ALLES in ihrem leben hat mit geistern zu tun und jeder baum jeder strauch, jeder berg wird irgendwie dabei mit eingebunden..........und der grund der glaubenswelt liegt in der einfacheit des denkens dieser menschen, sie denken sehr "beschränkt", selbst ein flugzeug am himmel ist für sie ein stahlvogel, sie wissen nicht was ein fernseher ist und können sich überhaupt nicht vorstellen, was es bedeutet, innerhalb von sekunden mit der ganzen welt zu kommunizieren............ wir dagegen haben eine ganz andere geistige welt, ein ganz anderes und "klügeres" denken als diese.........(soll nicht böse klingen), ist aber genau DER GRUND, warum aus geistwesen irgendwann in der evolutionsgeschichte der menschen dann halbgötter, götter usw. wurden............denn die entwicklung des geistes, das echte nachdenken und die weiterentwicklung der "zivilisation" hat den ganzen "wesen" dann namen und neue vorstellungen gegeben..........man verfeinerte und passte sich dann die entsprechenden religionen an..........und dabei wurde dann immer von anderen religionen geklaut und die vorhandenen götter, geschichten usw. in die eigene übernommen............ die römer haben dass ständig genauso praktiziert, sie waren sogeannte "glaubens-junkies", denn sie haben aus jedem land, aus jeder kultur, das/die sie eroberten oder besetzten, religiöse dinge entnommen und in ihren glauben eingebaut.............

die ägypter hatten einen hochentwickelte glaubensmythus, mit tausenden gottheiten für jeden anlass und jedes ding auf der welt.........der begründer des monotheismus, abraham, wuchs in dieser 1000-götter-welt auf und erfand dann, aus welchen gründen auch immer, den monotheismus und sämtliche dinge darin wurden aus den vorhandenen religionen geklaut, umgeschrieben und dem monotheismus angepasst, beispiel hölle (ägypter), teufel (griechen), 10 gebote (sämtliche völker, mythen).......... selbst der monotheistische gott jahwe/allah oder wie imemr man in nent, hat einen echten ursprung, ABER nicht im himmel, sondern auf der ERDE.......er wäre, sinnbildlich gesprochen, ein heidengott und schon viel älter als der monotheismus selbst...............

sondern eher dass alles aus einem Glauben an eine Höhere Macht, an einen Gott heraus entstanden ist...

wie schon geschrieben, du solltest nicht daran festhalten, dass erst ein gott entstanden ist und daraus sich der glaube entwickelt hat, es ist genau umgedreht, der glaube an unerklärliche dinge hat den gott entstehen lassen, vom menschen selbst...............:)

(wer schreibfehler findet, darf sie behalten und in seinem text einbauen).............*g*

Antwort
von fricktorel, 13

Unser ewige Gott liebt uns (Joh.3,16), lässt aber jedem seinen freien Willen (5.Mose 30,19; Lk.18,20), da er ja zu "Gottes Kind" werden soll (Joh.1,12).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9)  jedoch, der die Menschen in die Irre führt (2.Kor.4,4), lenkt die Menschheit "seinen Weg" (2.Kor.11,14).

In Gottes Reich werden alle Menschen wieder auferstehen (Offb.20,5) und dann begreifen, was sie falsch gemacht haben und zur Reue kommen können (Ofb.20,15).

Antwort
von klausog333, 18

Nein. Nicht Gott ist verantwortungslos, sondern der Mensch. Schieben wir unser Versagen nicht auf ihn.

Kommentar von Mark1616 ,

Hat er nicht die Erde geschaffen und mit ihr all die Naturkatastrophen, wie z.B. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis oder diverse unheilbare Krankheiten, geschaffen? Was hat der Mensch damit zu tun bzw wieso sollten diese Dinge mit unserem Versagen zusammenhängen?

Kommentar von klausog333 ,

Bei meiner Antwort hatte ich in der Tat eher das im Sinn was der Mensch auf der Erde falsch macht. Kriege, Ausbeutung, Zerstörung. In vielen Bereichen versagt der Mensch auf ganzer Linie. Selbst manche Krankheiten und Naturkatastrophen gehen inzwischen durch Klimaveränderungen auf uns zurück .

Kommentar von Mark1616 ,

Selbst bei Kriegen ist Gott auf gewisse Weise äußerst verantwortungslos. Was können denn die Frauen und Kinder, die zuhause ihr Leben in Frieden leben wollen, aber vom Krieg betroffen sind, dafür? Wie hat diese Frau verdient zu Hungern, ihr Zuhause zu verlieren oder vergewaltigt zu werden, wenn sie einfach nur ihr Leben leben wollte? Was hat ihr neugeborenes Kind getan um ebenfalls Opfer dieses Krieges zu werden?

Lass es mich noch einmal allgemeiner formulieren: Wie kann man es rechtfertigen, dass Millionen von Menschen Opfer von Verbrechen und Katastrophen werden, ohne auch nur den geringstenEinfluss darauf gehabt zu haben? Wie kann man einen Gott, der so etwas zulässt "barmherzig" nennen? Das höflichste Wort das mir dazu einfällt ist sadistisch.

Kommentar von klausog333 ,

Genau das ist es, was ich meine. Wer begeht denn all diese sadistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Der Mensch selbst!

Und wo ist dann dieser barmherzige Gott?

Am Kreuz !

Kommentar von Mark1616 ,

Also ist er ein Sadist.

Antwort
von Ichthys1009, 5

Ver-Antwort-ung hat nur der Mensch. Der Mensch muss seinem Schöpfer eine Antwort geben. Diese Antwort drückt sich durch den eigenen Lebensstil aus.

Gott schuldet seinen Geschöpfen keine Rechenschaft. Wir verstehen nicht, warum es in der Welt so grausam ist. Christen GLAUBEN trotzdem an einen Gott der Liebe. Mit unserem begrenzten Denken können wir vieles nicht durchschauen. Es ist nicht möglich, aus menschlicher Perspektive "über" Gott zu urteilen.

Was wir tun können, ist, dass wir uns selber um das Gute bemühen. Manchmal kann man dann auch für sich selber eine Antwort finden, warum man etwas Schlimmes erleiden muss.

Die Antwort Gottes auf das Leid war zum Beispiel, dass er in Jesus Christus das alles ausgehalten hat, ohne der Situation zu entfliehen. Er war hilfsbereit zu den Menschen und hat sich dennoch den Hass, bis hin zum Mord, gefallen lassen. Und er hat noch ganz am Schluss für seine Feinde gebetet und hat sich nicht zwingen lassen, "zurück zu hassen".

Antwort
von Alsterstern, 32

Frag das mal die 'Vertreter' Gottes, die Pastoren oder Pfarrer in den Kirchen.

Antwort
von 666Phoenix, 12

Ist Gott verantwortungslos?

Komische Frage!

Da es ihn nicht gibt, kann man ihm auch keine rein menschlichen Verhaltensweisen andichten!

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