Frage von Hawkeye1337, 243

Ist Gott tot, Meinung?

Wenn nein, was hält er wohl von uns/ wie lange will er das noch mitansehen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RheumaBaer, 76

Ich weiß nicht,ob Du dich über eine eher humorige Antwort nicht ärgerst,nicht meine Intention,aber gerade ist auf BluRay/DVD die interessante Komödie "Das brandneue Testament" erschienen. Kein Slapstick oder Scary Movie..
Gott lebt.. In Brüssel. Und ist enttäuscht und genervt von den Menschen,sitzt am Laptop und denkt sich neue Gebote aus..
Wenn Du das aus religiösen Gründen unlustig findest,ist nur ein Gedankenspiel.. Das den Belgiern überhaupt noch was Heiteres einfällt.. Alles Gute! :)

Kommentar von DerBuddha ,

den film habe ich gesehen, aber meine meinung ist, dass es bessere komödien gibt...............:)

Kommentar von RheumaBaer ,

Ich hatte ihn noch gar nicht selbst angesehen,hab den Film schon hier,weil mich die Thematik interessierte und mir beim Lesen der Frage die Parallelen auffielen. Fällt er für Dich denn durch,oder gibt es einfach noch bessere..? Mir hatte Dogma sehr gefallen,und,als nichtreligiöser Mensch,fand ich Die letzte Versuchung Christi sehr beeindruckend. (Natürlich keine Komödie..)

Schönen Sonntag! :)

Kommentar von DerBuddha ,

ehrlich gesagt, er fällt bei mir komplett durch......... :(

Kommentar von RheumaBaer ,

Oh..kay.. Sehe ihn mir an und dann kann mich ja dann nochmal hier ergießen..! Hast Du einen Favoriten bei diesen Themen..?

Antwort
von Slaytanic88, 38

Gott ist nicht tot aber es ist an der Zeit, dass jeder Mensch Farbe bekennt. Es bricht an die große Auslese. Das ist ein normaler Prozess in der Evolution. Atlantis ist untergegangen und auch jetzt stehen große Veränderungen an.

Aber nehmen wir uns nicht so wichtig. Gott ist das Universum. Kümmert es Dich, wenn Dir eine Hautschuppe abfällt?

Für die bemühten Menschen wird gesorgt, diese Zeit ist eine gute Bewährungsmöglichkeit. Viele Hindernisse bedeuten auch viele Chancen! Mehr Widerstand bedeutet mehr Strom! Strengen wir uns also an.

Antwort
von NichtZwei, 58

Die Absolutheit ist alles was ist in diesen Moment, das Leben selbst, wie koennte er tot sein, wo sich doch Leben vor deinen Augen bzw. Bewusstsein abspielt.

Das Absolute hat die Rahmenbedingungen vorgegeben, wir Menschen koennen dann damit machen, was wir wollen. Das haelt sich in der Dualitaet meistens die Waage, weil wir beiden Polen unterliegen und uns an Gegensaetzen reiben.

Natuerlich ist es einfach, das Schlechte den lieben Gott unterzuschieben und das Gute fuer uns zu reklamieren, so machen es die Menschen, damit kann man dann leichter leben. Big Daddy nimmt die boesen Sachen auf seine Schulter, wir reklamierendie die guten Taten fuer uns.

Die Welt ensteht aus unseren Gedanken, damit ist das ganze Universum aufgebaut, die Gedanken werden zu Dingen, so funktioniert das ganze Spiel. Also koennte es doch sein, das wir manchmal Dinge denken, die sich vielleicht spaeter als Realitaet entpuppen, dann haben wir es allerfings vergessen, weil die Manifestation in der dritten Dimension mit Verzoegerung passiert.

Also gehe in Dich und ueberpuefe deine Gedanken und wenn du nie etwas Schlechtes gedacht hast, hast du nicht an den schlechten Sachen mitgearbeitet, als bist du nicht verantwortlich, vielleicht andere, wir wissen es nicht.

Viel Erfolg!

Antwort
von Maarduck, 57

Gott lebt immer noch, aber nicht mehr lange. Er wünscht sich den Tod. 

Gott findet dass es gerade ziemlich gut für ihn läuft. Menschen sind Bewusstseinsabspaltungen von Gott, um zu erkennen, dass es das beste für sie ist, wenn ihre Existenz ein für alle mal beendet wird. Zu diesem Zweck muss es möglichst viele Menschen geben, denen es möglichst dreckig geht. Auf anderen Planeten läuft es mit den intelligenten Lebewesen genauso, wie bei uns. So stirbt Gott von Tag zu Tag ein bisschen.

Kommentar von Fantho ,

Du hast wenig bis gar keine Ahnung von und über Gott...

Gebe hier nur ein paar Stichpunkte wieder, um aufzuzeigen, was ich meine:

  • Gottes Todeswunsch
  • Mensch als Bewusstseinsabspaltung
  • dreckig gehen
  • Gottes Sterben

Gruß Fantho

Kommentar von Maarduck ,

Lernen tut weh ;-)

Antwort
von Andrastor, 114

Gott hat es nie gegeben. Er ist eine fiktive Figur wie Harry Potter oder Frodo Beutlin.

Kommentar von seifreundlich2 ,

Aber dann hat es ihn ja doch gegeben respektive gibt es ihn noch... in der Fiktion.

Kommentar von Andrastor ,

in der Fiktion, nicht aber der Realität.

Du kannst ja auch gerne durch die Stadt laufen und den Leuten erklären, warum es nach dieser Logik auch Harry Potter oder König Aslan von Narnia doch gibt.

Das sind nichts weiter als Haarspaltereien.

Kommentar von MrSchmidt90 ,

Wer das göttliche leugnet, der ist wirklich arm. Nach deiner Logik wären wir Maschinen, die von biochemischen Prozessen gesteuert werden. Dann wären unsere Gedanken und unsere Gefühle nur Fake. 

Traurig, wenn man etwas verleugnet, nur weil man sich das nicht vorstellen kann ;)

Kommentar von Andrastor ,

Traurig, wenn man etwas verleugnet, nur weil man sich das nicht vorstellen kann ;)

Das kann ich so nur zurückgeben, denn derjenige/diejenige der/die sich hier etwas nicht vorstellen kann, bist offensichtlich du.

Wir sind tatsächlich nicht mehr als biologische Maschinen. Wer sich näher mit dem Thema auseinandersetzt, kann nur auf diesen Schluss kommen, denn es ist die Wahrheit.

Wir sind nicht mehr als alle anderen Tiere auf der Welt. Wie jede Art sind auch wir Spezialisten in unserem Fachgebiet, aber ansonsten unterscheidet uns nichts vom Rest der hier so kreucht und fleucht.

Fake, also Falsch oder Plagiat sind unsere Gedanken und Gefühle deshalb aber nicht, das ist ein Fehlschluss deinerseits.

Hormone erzeugen Gefühle, welche dein Gehirn als Emotion interpretiert, einfache Mechaniken.

Kommentar von Dichterseele ,

Mechanismen - nicht Mechaniken... .-)

Kommentar von Andrastor ,

hast Recht,

ist schon spät :P

Kommentar von kloogshizer ,

Naja, der Mensch ist schon mehr als ein mechanisches Gebilde. Was genau ist aber doch egal, warum muss man immer alles benennen. Ich kann trotzdem ein schönes Naturschauspiel oder die Sterne bewundern, über die Welt philosophieren etc... Gott ist vollkommen unnötig dafür, ganz im Gegenteil. Die geläufigen Gottesvorstellungen bedeuten eher eine Herabsetzung, eine Erniedrigung dieses erstaunlichen Universums in dem wir uns befinden.

Kommentar von DerBuddha ,

@ MrSchmidt90

wer die wahrheit leugnet, der ist wirklich arm dran.............alle menschen sind nun mal von biochemischen prozessen gesteuert, dass ist nun mal fakt........... im übrigen wird selbst dein möchtergerngott im alten testament genauso beschrieben........ euer gott wird immer und überall nur und aussschließlich von euch nach euren vorstellungen mit allen menschlichen eigenschaften beschrieben, denn ihr behauptet ja auch immer, dass gott liebe wäre........liebe ist ABER NUR eine emotionale sache.........*g*

und ich gebe dir recht, deine aussage "Traurig, wenn man etwas verleugnet, nur weil man sich das nicht vorstellen kann" stimmt hundert pro, denn IHR gläubigen verleugnet die wahrheit, weil ihr euch nicht vorstellen könnt, dass alles auch ganz einfach sein kann und nicht einem imaginären wunschwesen zugeschoben werden muss............. ihr macht den selben fehler, den ihr ungläubigen immer anheften wollt, denn ihr meint immer nur, ein gott wäre die logischte erklärung für das unwissen, dass wir noch haben............. lol......... nur weil wir noch nicht alles wissen, bedeutet es aber nicht, dass deshalb ein erfundener gott dafür verantwortlich wäre....... schau dir die geschichte der menscheit und der wissenschaften an, denn die entstehungsgründe der götter sind schon längst überholt und wiederlegt.......... die geschichte der religionen zeigt nämlich, dass die ersten geistwesen/götter aus dem unverständnis der naturgewalten heraus erfunden wurden........glaubst du echt heute noch an einen gott des feuers, des blitzes oder des donners?.................*g*

Kommentar von Fantho ,

wer die wahrheit leugnet, der ist wirklich arm dran

Kann ich Dir nur beipflichten, denn wer wirklich glaubt, dass der Mensch eine rein biochemische Maschine ist, muss auch die Quantenphysik verleugnen...

IHR gläubigen verleugnet die wahrheit, weil ihr euch nicht vorstellen könnt, dass alles auch ganz einfach sein kann und nicht einem imaginären wunschwesen zugeschoben werden muss.

Ihr Nichtgläubigen verleugnet die Wahrheit, dass zB Bewusstsein Materie erschafft und deshlab ausserhalb des Gehirns sich beifnden muss, denn das Gehirn ist Materie und kann nicht etwas erschaffen haben, um sich selbst dann zu erschaffen...

nur weil wir noch nicht alles wissen, bedeutet es aber nicht, dass deshalb ein erfundener gott dafür verantwortlich wäre.

Das behaupten viele Gläubige auch nicht. Du scheinst schon so dogmatisch verfangen zu sein, dass Du alle über einen Kamm scheren möchtest...

schau dir die geschichte der menscheit und der wissenschaften an

Kein Beleg für eine Nichtexistenz Gotes (lese mal Bernard Haisch - Die verborgene Intelligenz des Universums)

die geschichte der religionen zeigt nämlich, dass die ersten geistwesen/götter aus dem unverständnis der naturgewalten heraus erfunden wurden

Du solltest Dich mit der religiösen Kulturhistorie beschäftigen, um zu erkennen, dass der Glaube an eine Höhere Macht, an eine Höhere Quelle wesentlich älteren Datums sind, als Religionen existieren; bis zurück zur Steinzeit...

glaubst du echt heute noch an einen gott des feuers, des blitzes oder des donners?

Wenn man die Naturkräfte und Naturgesetze mit Gott gleichsetzt, dann ja. Diese wurden nur mit Namen versehen, um eine bildliche Grundlage zu haben, denn Menschen brauchen Bilder...

Aber diese Psychologie scheint man nicht zu verstehen...

sondern ist vielmehr der Einfältigkeit behaftet,

weil dies ja, um es mit Deinen Worten abzuschließen:

alles auch ganz einfach sein kann

Gruß Fantho

Kommentar von ilprincipe ,

Wirklich lächerlich dieser Gotteswahn und das im 21. Jahrhundert. Gott ist wie bereits erwähnt eine fiktive/literarische Erfindung. Schau doch mal der Polytheismus der alteb Griechen. Die haben sich nach Gutdünken immer mal wieder neue Götter fabuliert. Und nicht weniger haben die Stifter der abrahamitschen Religionen sich ihren Gott zusammenfabuliert ( mit großem Geschick) . Beschäftige dich mal mit dem Sonnensystem. Unser Sonnensystem ist so perfekt, dass Gott nur stören würde.

Kommentar von Maarduck ,

Er ist eine fiktive Figur wie Harry Potter oder Frodo Beutlin,

nur nicht so ethisch hochstehend.

Antwort
von kerzenblume, 12

Es gibt keinen Gott und es hat nie einen gegeben. Gott ist eine fikitive Person die der Mensch aus Angst geschaffen hat. Selbst wenn es einen geben sollte, warum gibt es dann so viel Leid auf dieser Welt? In meinen Augen hat es absolut keinen Sinn sich an so etwas zu klammern, da es einen nur für den Moment ''beruhigen'' kann, wenn man das so sagen kann. Ich persönlich rege mich immer wieder über solche Leute auf, die so fest davon überzeugt sind das es einen Gott gibt das sie dafür alles fallen lassen würden.

Antwort
von michi57319, 79

Stzt dich mit Religion auseinander, dann wirst du auch die Antwort kennen.

Es ist alles von Menschen gemacht. Das Leben Jesu, der Tod, die daraus folgenden Geschichten.

Was nicht bedeutet, daß es keinen Wert hätte, bzw. geschöpft hätte.

Antwort
von vielefragen33, 86

Gott gibt und gab es nie. Dieser ist eine Erfindung der Menschen um unerklärliches zu erklären. Gott lässt es Regnen, er bestraft die Menschen mit Unwetter. Für alles gute und schlechtes brauchte man eine Erklärung. Später als die Menschheit auf einer höheren Entwicklungsstufe standen hatte die Kirche schon solch eine Macht, dass andere Meinungen unterdrückt wurden.

Bei der katholischen Kirche gab es sogar eine Liste mit Büchern welche ein katholischer nicht lesen darf. Diese soll 1962 abgeschafft worden sein, meine Versuche im Internet solch eine Liste zu finden war leider ergebnislos.

Ich beschäftige mich mit Heimatforschung und in einem katholischen Pfarramt sagte mir die Pfarramtsgehilfin „viele sind aus der Kirche ausgetreten aber ihre Familie darf nichts davon wissen“ Bei der älteren Generation ist der Gedanke an Gott noch stark eingebrannt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube, dass es Gott gibt. Wenn Sie Gründe/Argumente wissen wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen oder mich hier fragen.

Kommentar von richboss ,

Du kannst nicht sagen ob es einen Gott gibt oder nicht. Das weiß keiner von uns so genau. Nur weil Du ihn nicht siehst, heißt es nicht, das er nicht existiert :)

Kommentar von DerEisman123 ,

Ja und nur weil du an ihn glaubst heißt es nicht das er existiert. 

Immerhin gab es mehr als 1000 Religionen, plötzlich soll von über 1500 Göttern unser Gott der richtige sein? Ich meine, du und ich sind in Religion hineingeboren, hinterfragen sollte man so etwas immer. Die Chance das es Gott gibt und dass dein Gott auch existiert kannst du mit Lotto vergleichen :) 

Antwort
von ComteCagliostro, 44

Gott ist das Ewige, wie könnte er da sterben?

Über seine Gefühlswelten vermag ich keine Aussage zu treffen, aber wie ich ihn kenne ist er mit unserem kollektiven Verhalten wahrscheinlich herzlich wenig einverstanden . Doch so lange wir Leid erschaffen und ihm damit sagen, wir wollen leiden, wird er uns den freien Willen wohl lassen . Notfalls bis zum Untergang.

Oder wir entscheiden uns gegen das Ego und für die Liebe, dann wird er sich uns auch wieder offenbaren.

Antwort
von CountDracula, 40

Hallo,

für mich hat Gott nie gelebt - also kann er auch nicht tot sein. Er ist für mich einfach nicht existent.

Antwort
von Dichterseele, 51

Gott ist eine Vorstellung des Menschen - glauben heißt nicht wissen!

Die Ordnungsmacht, die die Entstehung der Welt und die Evolution regelt, können wir nicht erfassen.

Auch wenn es den persönlichen Gott gäbe, den sich naive Gemüter vorstellen, so wäre dieser als rein geistige Kraft kein Lebewesen aus Fleisch und Blut - was aber nicht lebt, kann auch nicht sterben. Insofern ist Deine Frage Unsinn!

Antwort
von Philipp59, 30

Hallo Hawkeye1337,

wenn man an all das Leid in der Welt denkt, kann man leicht zu dem Schluss kommen, Gott sei "tot", er interessiere sich einfach nicht für uns. Dem ist jedoch nicht so! Gibt es Gründe zu glauben, dass Gott gegenüber unserem Leid nicht gleichgültig eingestellt ist?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, da du meine Trübsal gesehen hast; du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

LG Philipp

Antwort
von IchbinPilotAB, 11

Wenn es Gott nie gegeben hat kann er nicht tot sein 

Antwort
von comhb3mpqy, 60

Gott ist nicht tot.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Antwort
von DerBuddha, 31

es kann nichts tot sein, was es nicht gibt, die richtige frage wäre also, ob gott existiert..........und da ein klares NEIN..............

und warum sollte ein imaginäres, von menschen erfundenes wesen irgendwas ansehen?.............. deine frage ist der beweis dafür, das ihr gläubigen für all die dinge ein überwesen braucht, die ihr nicht erklären könnt........... deine frage, "was hält er von uns, wie lange will er dass noch mitansehen" beweist genau meine aussage..........

wir menschen sind so und leben so, wie die natur auch ist..........ALLES, WIRKLICH ALLES was wir tun, kommt in der natur auch vor, manchmal noch viel schlimmer......einziger unterschied ist nur, dass wir unser handeln refklektieren können, allerdings ist dass auch nur eine annahme von uns, denn selbst tiere haben emotionen, kommunizieren miteinander und wissen,was liebe ist, das zeigen sie uns jeden tag...............

wie stellst DU dir einen gott vor?...............eigentlich dürftest du diese frage nicht beantworten, denn sonst hast du gerade einen neuen gott erfunden, nämlich einen nach deinen eigenen vorstellungen...............und genau deshalb gibt es auch viele, viele religionen mit tausenden göttern, geistwesen, halbgöttern usw........ sie sind nur erfindungen der menschen..........nicht gott hat den menschen erschaffen sondern der mensch sich seinen eigenen gott......................ein kleiner, aber feiner und auch wahrer unterschied.............:)

Kommentar von Fantho ,

es kann nichts tot sein, was es nicht gibt,

Wie bezeichnest Du dann den verblichenen Menschen, welcher nun nicht mehr existiert und in einem Grab sich befindet?

ALLES, WIRKLICH ALLES was wir tun, kommt in der natur auch vor

Kommt zB Pädophilie in der Natur auch vor?

nicht gott hat den menschen erschaffen sondern der mensch sich seinen eigenen gott.

Dies als Beweis für eine Nichtexistenz Gottes zu deklarieren, ist eine Form der kindlichen Schlussfolgerung...Klar hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung von Gott, was jedoch eher darauf hindeutet, dass es einen Gott geben könnte, als das von Dir vermutete Gegenteil....

ein kleiner, aber feiner und auch wahrer unterschied.

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

Kommt zB Pädophilie in der Natur auch vor?

ja klar.......schau dir mal z.b. affen an, die sich einfach an allen vergehen, was sie dann vor sich haben..........und das wort pädophilie stammt auch nur von uns menschen, da wir allem einen namen geben.........:)

Dies als Beweis für eine Nichtexistenz Gottes zu deklarieren, ist eine Form der kindlichen Schlussfolgerung...Klar hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung von Gott, was jedoch eher darauf hindeutet, dass es einen Gott geben könnte, als das von Dir vermutete Gegenteil....

ich habe nirgendwo geschrieben, dass es ein beweis für die nichtexistenz eiens gottes sei, weil der mensch sich die götter selbst erschaffen hat, du solltest mal die antworten richtig lesen, denn dass habe ich geschrieben:

wie stellst DU dir einen gott vor?...............eigentlich dürftest du
diese frage nicht beantworten, denn sonst hast du gerade einen neuen gott erfunden, nämlich einen nach deinen eigenen
vorstellungen...............und genau deshalb gibt es auch viele, viele
religionen mit tausenden göttern, geistwesen, halbgöttern usw........
sie sind nur erfindungen der menschen..........nicht gott hat den
menschen erschaffen sondern der mensch sich seinen eigenen
gott......................ein kleiner, aber feiner und auch wahrer
unterschied.............:)

und genauso ist es auch........also nicht einfach was aus dem zusammenhang reissen, sondern alles zusammen lassen, dann ist die deutung auch verständlich.........:)

gruß butter........*g*

Antwort
von palindromxy, 76

nietzsche sagte bereits, dass gott tot ist

Kommentar von Hawkeye1337 ,

jap, daraus stammt auch diese Überlegung

Kommentar von comhb3mpqy ,

und sind Sie auch dieser Meinung?

Kommentar von KaeteK ,

Und nun ist Nietzsche tot - Für eine Umkehr ist es nun zu spät.

Hebr. 9 27Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht:

Kommentar von comhb3mpqy ,

Gott ist nicht tot. Wenn man Gründe/Argumente haben möchte, um an Gott zu glauben, dann kann man bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen oder mich hier fragen.

Kommentar von palindromxy ,

stimmt, etwas das nicht existiert kann ja auch nicht tot sein. wenn du gerne an gott glaubst kannst du das gerne tun, anderen deswegen unsinn zu erzählen ist aber gar nicht cool. nenn mir einen grund an gott zu glauben, bzw. deinen besten, ich werde ihn dir entkräftigen.

mfg

Kommentar von palindromxy ,

nietzsches aussage hast du leider nicht verstanden.

Antwort
von KaeteK, 26

Gottes Wort dazu:

"[Der] Herr zögert die Verheißung nicht hinaus, wie es einige für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen." 2. Petrus 3,9

Antwort
von chrisbyrd, 21

Gott liebt uns (Johannes 3,16) und lässt uns im Moment in der sogenannten "Zeit der Gnade" leben, in der jeder die Möglichkeit hat, sich in aller Freiheit für Gott zu entscheiden und damit die Vergebung der Sünden, Errettung und das ewige Leben zu erreichen.

Diese Zeit der Gnade wird irgendwann vorbei sein. Nach der Entrückung der Gemeinde (1. Thessalonicher 4,17) beginnt die Zeit der Trübsal, die 7 Jahre dauern und in der der Antichrist versuchen wird, seine Herrschaft aufzurichten.

Dann wird der Zeitpunkt kommen, in dem Gott sich das alles nicht mehr mit anschauen wird: Jesus kommt wieder auf die Erde, vernichtet den Antichristen und seine Armeen und richtet sein Reich des Friedens auf (das sogenannte Messianische Reich oder Tausendjährige Reich).

"Gott will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" (1. Timotheus 2,4).

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

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