Frage von piercethejenny, 135

Ist Gott nur eine Wahnvorstellung?

Ich interessiere mich sehr für die Theorie dass Schizophrenie eine große Rolle in der Entwicklung von Religion hat. Für mich persönlich ist es sehr plausibel. Mose hat einen brennenden Busch gesehen und die Stimme Gottes gehört...das könnte alles nur Halluznation gewesen sein, oder auch das Teilen des Wassers. Natürlich ist das jetzt nur ein Beispiel aber man kann es auf ziemlich viele Situationen übertragen in denen Leute Gott hören oder "übernatürliche" Erfahrungen machen.

Ich will natürlich NIEMANDEN beleidigen der an Gott glaubt, allerdings möchte ich euch fragen was ihr über diese Theorie denkt :)

Antwort
von Andrastor, 47

Diese Theorie ist weitaus wahrscheinlicher als es viele zugeben wollen.

Aber am wahrscheinlichsten ist, das Gott nichts weiter als eine Erfindung ist um Macht zu erlangen. Wie jeder moderne Sektenführer weiß man dass keiner der Propheten religiöser Bewegungen einer Tätigkeit nachgegangen wäre.

Von Jesus (sollte es ihn gegeben haben) sind keinerlei Werkstücke überliefert, obwohl er (der Tradition entsprechend) den Beruf seines Vaters übernommen haben sollte. In der gesamten Bibel ist nicht mit einem Wort erwähnt dass er gearbeitet hätte.

Er ließ sich stets von seinen Anhängern durchfüttern, wurde überall zum Essen eingeladen und wenn er mal hungrig war, hat er das Gesetz gebrochen und am Sabbat Ähren von Feldern gepflückt.

Mohammed wuchs als Schafhirte in einem Nomadenstamm auf und heiratete später eine reiche Kauffrau, auch von ihm ist nicht überliefert, dass er nach seiner Zeit als Prophet jemals wieder gearbeitet hätte.

Und heute werden derartige Sektenführer, welche es sich auf Kosten ihrer Anhänger gut gehen lassen, gesellschaftlich verurteilt. Dabei machen sie doch genau das, was ihnen ihre Vorbilder vorgelebt hatten.

Was den brennenden Busch anbelangt, so vermute ich weniger Shizophrenie, als eher das anzünden eines Busches mit psychedelischen Eigenschaften.

Antwort
von klausontheroad, 40

Am Anfang war das Ende Am Anfang aßen alle Ananas. Genau genommen waren es zwei: ein Mann und eine Ananas und eine Frau. Und die Frau spach zu ihm: laß uns die Welt untertan machen. Und er sprach: aber was tun wir, wenn es da noch andere gibt, die das auch wollen? Da lachte sie und sagte: dann erzählen wir ihnen einfach, daß wir hier sind im Auftrag des Herrn, der uns dazu auserwählt hat. Und du meinst, die nehmen uns das ab? versuchte er einzuwenden. Was bleibt ihnen anderes übrig, sprach sie, schließlich ist es unsere Idee. Womit wollen wir das belegen? fragte er. Wir gründen eine Firma und übertragen der die Rechte. Wie soll die heißen? wollte er wissen. Wie wär's mit „Gottheland International“? Und du glaubst, das funktioniert? Worauf du einen lassen kannst. Im Laufe der Zeit begegneten sie anderen Menschen, denen sie erklärten, daß sie im Auftrag des Herrn unterwegs seien und es der Wunsch des Herrn sei, daß sie ihm bedingungslos gehorschten und ergeben seien. Manche akzeptierten das ohne weitere Fragen zu stellen, andere wollten wissen warum. Diese Frage sei verboten, sagten sie, denn der Herr müsse sich vor ihnen nicht rechtfertigen. Wenn sie nicht täten, was er von ihnen verlange, dann müßten sie auch die Konsequenzen dafür in Kauf nehmen, und die seien nun einmal ewige Verdammnis. Das wirkte. Ewige Verdammnis, das konnte sich keiner für sich wünschen und wollte auch niemand riskieren. Nach und nach verkündeten sie dann die grundlegenden Verhaltensregeln und führten auch eine Kontrollinstanz ein, die bei Verstößen gegen die Regeln zum Teil drastische Strafen auferlegte. Das konnte das Abhacken einer Hand sein, bei Diebstahl zum Beispiel oder gar Steinigung bis zum Tode bei Verletzung von Privilegien, die ausschließlich Männern vorbehalten waren. Was anfangs regional begrenzt war, breitete sich in den folgenden Generationen auch auf die angrenzenden Gebiete und ihre Bewohner aus, die alle noch völlig ungläubig waren und mit Ananas und anderen Errungenschaften auf den rechten Weg gebracht wurden. Die Handelswege dehnten sich aus und mit ihnen auch die Kunde vom Herrn. Seine Gebote waren leicht zu verstehen und erleichterten den Warenaustausch. Dann begab es sich, daß radikale Fundamentalisten sich von Gottheland International trennten und in Übersee ihre Weltanschauung den naiven Eingeborenen, die sie freundlich empfingen, mit Feuer und Schwert verkündeten. Wo immer sie auf Widerstand stießen, nutzten sie ihre militärische Überlegenheit und setzten sich in den eroberten Gebieten fest. Als Gottheland International manifestierten sie die Okkupation und bauten einen Tempel für den Herrn, von dem sie erfahren haben wollten, daß er ihnen jemanden schicken würde, der das göttliche Werk vollenden würde. Und darauf warten sie noch heute. Der Tempel stand auf einem Berg, dem Tempelberg. Um den Berg herum bauten sie eine Mauer, an der sie ihre Beschwerden und Klagen los werden konnten. Deshalb nannten sie die Mauer Klagemauer. Um ihre Anliegen zu untermauern, begannen sie, mit dem Kopf gegen die Mauer zu rennen, was zwar an den Steinen keinen merkbar bleibenden Schaden zu hinterlassen schien, andererseits genetische Veränderungen in ihrem Bewußtsein zur Folge hatte. Dies blieb lange Zeit unbemerkt, bis die Römer kamen und ihr Land besetzten. Für die Römer stellte es kein sonderliches Problem dar, das hirngeschädigte Volk mit Hilfe seiner Priester gefügig zu machen, und so muß es nicht wundern, daß römisches Recht über ihren alten Geboten und den mittlerweile angeschwollenen Codices Vorrang hatte. Die Römer profitierten von den zwischen den beiden Strömen etablierten weitreichenden Handelsbeziehungen der Leviten, einer Kaste, die hauptsächlich für die geschäftlichen Angelegenheiten des Volkes zuständig war, benannt nach einem ihrer Stammväter. Was Alexander der Große mit seinen blutrünstigen Eroberungen für die okzidentale Welt erschlossen hatte, das bewirkten die Beauftragten des Herrn mit blühendem Handel und süßer Überredungskunst. Sie konnten sogar ihre Rabbiner davon überzeugen, daß der Tempel eine optimale Lokation für Kleinunternehmer darstellte, was kurz nach Beginn der christlichen Zeitrechnung eine kleine revolutionäre Splittergruppe unter Anführung eines Daviden namens Jesus zu einer Reinigungsaktion veranlasste, sehr zum Ärgernis der Tempelbetreiber und mit fatalen Folgen für die Terroristen. Die Daviden waren seit Alters her bekannt als Rebellen mit kriegerischen Ambitionen. Deshalb erfreuten sich sich nicht gerade allgemeiner Beliebtheit. Was auch nach der Liquidierung ihres Anführers durch das römische Besatzungsregime unter dem Gouverneur Herodes mit ausdrücklicher Zustimmung der anderen Kasten zur Emigration der Daviden führte. In Kleinasien, Griechenland, Frankreich und Spanien ließen sie sich nieder und gründeten dort kleine Gemeinden monotheistischer Prägung nach den Lehren ihres vermißten Anführers, die sich wachsender Beliebtheit unter den Ureinwohnern erfreuten, was sowohl auf die Reduktion der aufgeblähten Götterwelt zu einer leicht verständlichen Ein-Mann Universalregierung zurückzuführen war, als auch auf die Tatsache, daß es sich bei dem neuen Weltverständnis um eine moderne Alternative handelte, einem All-in-one System. Während das ursprüngliche Konzept dem Zeitalter des Stieres gerecht wurde, basierte die neue Variante auf dem Fische-Prinzip, einem Club der Freude der Fischer, aus denen sich die ersten Fans rekrutierten. Zwei tausend Jahre später entwickelte sich das geschlossene Clubsystem zu einem integralen System mit dem Motto: All-is-one. Zunächst als New Age Bewegung deklariert, im Wesentlichen den Prinzipien des Wassermanns entsprechend. Der Emigration der Daviden folgte die Zerstörung des Tempels durch ein Erdbeben und die Auflösung von Gottheland International. Seit dem wird eine der zwölf ursprünglichen Kasten vermißt. Historiker vermuten ihren Verbleib auf der Saudi-arabischen Halbinsel, wo sich sechs hundert Jahre später eine Horde wilder Rebellen unter ihrem Anführer Mohammed zusammenrotteten und die Wüstenbewohner in Angst und Schrecken versetzten. Der selbsternannte Prophet verkündete eine monotheistische Lehre, die auf den Richtlinien von Gottheland International basierte und die Erneuerungen des Daviden Jesus integrierte. Als Asylanten zogen er und seine Banditen in Mekka ein, destabilisierten das herrschende Regime und ersetzten die Götzenanbetung durch Errichtung einer paternalischen monotheistischen Religion. Die Anhänger des Propheten zogen bis in die Mongolei im Norden und bis nach Marokko und Spanien im Westen und etablierten überall ihre updatete Gottheland International Version. Die Anhänger des Gottessohnes, wie sie Jesus titulierten, nutzten ihre Überlegenheit auf den Weltmehren und einverleibten ihren Imperien Nord und Südamerika, China, Indien, Australien und Afrika, waren also recht erfolgreich in dem Auftrag des Herrn unterwegs. Dies ging nicht ganz ohne Verletzung der prinzipiellen Gebote von statten, aber da die Mission im Namen des Herrn durchgeführt wurde, rechtfertigte sich jede Schandtat eo ipso. Mittlerweile hatte die davidische Sektion der Nachfolger von Gottheland in kluger Vorausschau dem Sohn des Herrn noch den Geist des Herrn hinzugefügt und dem Repräsentanten des Sohnes eine stattliche Festung inmitten des Zentrums des alten zerfallenen römischen Imperiums errichtet. Dem Repräsentanten, den sie Vater nannten, verliehen sie eine Wunderwaffe, die ihm eine absolute Macht über die Stadt und den Erdball verlieh, ungeachtet der Tatsache, dass die Erde damals noch als Scheibe im Weltall als der Mittelpunkt des göttlichen Reiches galt. Die Waffe nannten sie Dogma, was soviel bedeutete wie: vom Geist des Herrn für alle Zeiten festgelegt. Wer sich diesem Dogma widersetzte wurde ausgeschlossen oder liquidiert, möglichst durch Feuer, um eine Wiederauferstehung auszuschließen. Eines der ersten Geistesblitze war die Feststellung, dass Gottes Sohn nicht im, sondern vom Geiste gezeugt war, womit manifestiert wurde, was am Anfang lediglich eine Start up Idee war. Dies brachte einen Querdenker im achtzehnten Jahrhundert zu der Erkenntnis, dass man die Geister, die man ruft so schnell nicht wieder los wird. Goethe hatte Glück, die römischen Geisterseher verstanden kein Deutsch. Und in Frankreich war gerade Jagdsaison. Während die Nachfolger der Daviden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation die Herrschaft des Herrn unter zwei Fraktionen aufgeteilt hatten, in England der König eine englische Version etabliert hatte, kamen die Franzosen auf die Idee, den Käse alleine zu backen. Sie verweigerten dem Herrn ihre Gefolgschaft. Da auf der Welt noch nie etwas umsonst war, brauchten sie Geld, um sich aus dem Gespinst der Daviden heraus zu schießen. Dieses Geld kam in Form von hessischen Golddukaten über einen Frankfurter Mittelsmann, der sich im Finanzwesen mit sehr cleveren Anlagestrategien unter seinem roten Schild einen guten Namen gemacht hatte, zu den Helden der Revolution. Als Gegenleistung war neben der Rückzahlung das Prägerecht vereinbart. Als die Anhänger des Propheten sich erdreisteten, den Daviden ihre Handelswege zu blockieren und zudem auch noch auf den Ruinen des kollabierten Tempels eine Moschee errichteten, da entbrannte ein mörderischer Kampf um die Revierhoheit. Die Anhänger des Propheten waren schon auf dem besten Wege, sich Frankreich einzuverleiben, als Karl Martel ihnen an der Loire mit seinem Hammer einen Riegel vorschub und sie zurück nach Afrika beförderte. Dort spezialisierten sie sich auf die Requirierung und den Handel mit Sklaven, was in den kommenden Jahrhunderten zur allseitigen Zufriedenheit und fruchtbaren Zusammenarbeit beitrug. Der Gürtel nördlich des Äquators gehörte den Muslims, wie sich die Anhänger des Propheten nannten, von der Elfenbeinküste bis nach Indonesien, der Rest war den Nachfolgern der Daviden beschieden, die sich in Anlehnung an die hinduistische Personifikation der Verbindung des göttlichen Wesens mit der Natur in Form von Krishna, der ebenfalls am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren worden war, Christen nannten. Nicht ganz. Es gab noch ein paar Regionen, zu denen die Usurpatoren noch nicht vorgestoßen waren: Südamerika, das südliche Afrika, China und angrenzende Gebiete sowie die Antarktis. Amerika und die Antarktis gab es lange Zeit überhaupt noch nicht und das südliche Afrika war auch noch nicht erkundet. Von China bis Ceylon beherrschten Hinduismus und Buddhismus, ein reformierter Hinduismus, die Region ohne die Unterdrückungsmechanismen, wie sie in Europa und im muslimisch beherrschten Teil der Welt ausgeübt wurden. Im Hinduismus hatten sich zwar im Laufe der Zeit Kasten entwickelt, ähnlich denen von Gottheland International, welche ein Über/Unterordnungsverhältnis etablierten, im Buddhismus wurde diese hierarchische Struktur jedoch aufglöst. Die Christen betrieben Inquisition, die Muslims Scharia und Dschihad, Instrumente, die es erlaubten, im Namen des Herrn zu liquidieren, wer auch immer nicht ins Konzept passte, sei es nun politisch, ökonomisch oder sozial. Zwischenzeitlich hatte sich eine dritte Gruppe als Nachfolgerin von Gottheland International in der Kaukasusregion gebildet, die Askenase. Sie flüchteten vor Dschingis Khan und seinen Horden Richtung Europa, bis nach Spanien, von wo aus sie wieder zurückgetrieben wurden und über Frankreich, Deutschland und Polen nach Rußland zogen. Ein großer Teil von ihnen siedelte sich in Deutschland an, wo sie eine eigene Sprache kreierten, jiddisch. Ihre Sitten und Gebräuche waren abgeleitet von der Charta von Gottheland International und ihren kaukasischen Wurzeln. In Deutschland wurde dies weitgehend toleriert, in anderen Regionen Europas nicht so sehr. Viele Tätigkeiten waren ihnen untersagt, teilweise weil die Zünfte keine Konkurrenten zulassen wollten, zum Teil aber auch, weil ethische oder religiöse Gründe entgegen standen. Dass Geld nicht stinkt wussten schon die alten Römer. Dass man es auch einsetzen kann, um ganze Nationen zu kontrollieren, das war die Idee von Anselm Maier mit dem roten Firmenschild. Er hatte herausgefunden, dass man über gezielte Geldflüsse wirtschaftliche, militärische und politische Weichen stellen konnte. Wo mehr Geld floss, da war auch mehr Macht. Und wo kein Geld floss, war Niedergang. Bei Flut steigt das Wasser, bei Ebbe weicht es zurück. Diesen natürlichen Vorgang konnte man auf private Geschäfte übertragen und viel besser noch im ganz großen Stil bei Regierungen und nationalen wie internationalen Projekten anwenden. Die Verteilung der Mittel konnte man jederzeit den Gegebenheiten anpassen. Um das Risiko von Verlusten zu begrenzen, führte er einen automatischen Forderungsübergang ein: bei der Finanzierung von kriegerischen Auseinandersetzungen mußte sich jede der kreditierten Parteien verpflichten, bei Insolvenz der gegnerischen Seite für deren Schulden aufzukommen. en im globalen Finanzsystem übertreffen selbst die kühnsten Anhnungen der Insider. Worst Case Szenarien sind an der Tagesordnung, die Plünderung der planetaren Resourcen geht einher mit fortschreitender Zerstörung der Umwelt, einschließlich der Verpestung der Luft wie der Verschmutzung der Wasserreserven. Der mancherorts so sehnlich herbeigewünschte totale Crash, der die Uhr wieder auf Null stellen könnte, findet nicht statt. Der Menschheit ist nicht zu trauen. Sie könnte aus eigener Kraft und außerhalb der globalisierten Kontrollorganen Überlebensstrategien entwickeln, die das System von einer Welt in einer Hand schlichtweg ignorieren könnte. Nukleare Zerstörung und Verseuchung, HIV, Vogelgrippe und Schweinegrippe hatten nicht den gewünschtFinanzinstitute wurden gegründet, Zentralbanken übernommen, Präsidenten ermordet, Geld gedruckt ohne Ende. Kein Mensch weiß, wieviele Dollars in Papierform existieren, noch weniger ist bekannt, wie hoch sich die Cyber-Geld-Summen addieren. Die Manipulationen Effekt einer drastischen Reduzierung der Weltbevölkerung. Dies wäre jedoch erforderlich, um den massiven Raubbau an den Resourcen und die progressive Entwicklung in der Umweltzerstörung zu stoppen. Andererseits bedeutet eine Abnahme der BeFinanzinstitute wurden gegründet, Zentralbanken übernommen, Präsidenten ermordet, Geld gedruckt ohne Ende. Kein Mensch weiß, wieviele Dollars in Papierform existieren, noch weniger ist bekannt, wie hoch sich die Cyber-Geld-Summen addieren. Die Manipulationvölkerung auch eine Verringerung der Nachfrage und damit einer Reduktion der Produktion. Die Global Players würden sich selbst eliminieren, was gegen ihr fundamentales Prinzip der Orientierung auf Wachstum verstößt. Somit kein Crash und auch keine Beschränkung der Verbraucherresource. Gottheland International bedarf einer Neuorientierung. anpassen.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo klaus....,

also, wenn ich das recht verstehe, meinst du was?

Kommentar von klausontheroad ,

Ja, ich meine, ich habe angefangen mit einem neuen Buch und wollte mal sehen, wie es ankommt.

Antwort
von Belruh, 23

Alle Religionen bauen auf Einbildung. Schau dir diesen Film an, dann
wirst du sehen warum es die drei grossen Religionen gibt und worauf sie bauen: http://www.zdf.de/terra-x/terra-x-bibelraetsel-die-karriere-gottes-wie-aus-einer...

Ich habe ihn mir gestern angeschaut und muss sagen dass er mit dem im Einklang ist was ich bisher über Religionen gelernt habe.

Trotz dass ich konfessionslos bin, glaube ich an eine Urkraft, doch kaum einer erkennt sie heutzutage, auch wenn wir sie immer bei uns haben. 

Antwort
von NewKemroy, 40

Nein. Die Wahnvorstellung besteht darin sich selber für etwas zu halten, was man nicht ist: Ein Intuitives Charakter Hologramm, oder kurz ICH.

Ferner besteht die Wahnvorstellung darin, dass eine Subjekt-Objekt-Trennung wahrgenommen wird.

https://en.wikipedia.org/wiki/Nondualism

https://en.wikipedia.org/wiki/Nondualism#Christianity

Antwort
von Philipp59, 20

Hallo piercethejenny,

wenn man den Glauben an Gott von vornherein ausschließt, dann muten gewisse Berichte in der Bibel so an, als seien sie lediglich der Phantasie oder, wie Du sagen würdest, krankhaften Wahnvorstellungen entsprungen. Es stimmt zwar, dass einige an Schizophrenie Leidende Stimmen "hören", die es in Wirklichkeit gar nicht gibt und ihr krankes Gehirn ihnen somit einen Streich spielt. Doch daraus zu schließlich, dass sämtliche Personen, die zu irgendeiner Zeit gelebt haben und die die Stimme Gottes hörten, schizophren gewesen seien, entbehrt jedoch jeder Grundlage.

Nehmen wir nur einmal Moses, der viele Erfahrungen mit Gott gemacht und der auch sehr oft mit ihm gesprochen hat. Deutet irgendetwas in der Bibel darauf hin, dass Moses an einer Persönlichkeitsstörung gelitten hat? Ganz sicher nicht! Die ersten fünf Bücher der Bibel, die von ihm verfasst worden sind, zeigen, dass er ein psychisch völlig gesunder Mann war. Moses ragte jedoch in sofern heraus, als er ein Mann des Glaubens war und Gott völlig ergeben war. Daher gebrauchte Gott ihn auf besondere Weise, indem er beispielsweise durch ihn zahlreiche Wunder wirkte und mit ihm sogar "von Angesicht zu Angesicht" sprach (2. Mose 33:11).

Es gibt noch viele weitere Personen in der Bibel, die mit Gott in engem Kontakt standen, bei denen jedoch ebenfalls nichts auf eine schizoide Persönlichkeit hindeutet. Deine Theorie beruht auf der Vorstellung, dass es so etwas wie Wunder einfach nicht geben kann. Doch sollte man etwas als unwahr abtun, nur weil man es nicht völlig verstehen oder erklären kann?

Wenn Gott sämtliche Naturgesetze ins Dasein gebracht hat, ist er dann nicht dazu in der Lage, sie in bestimmten Situationen auszuschalten bzw. Dinge zu tun, die diesen zu widersprechen scheinen? Es stimmt: Ohne Gott sind Wunder in der Tat unmöglich. Doch wenn es einen Gott gibt - wovon ich völlig überzeugt bin - dann sind Wunder zwar immer noch nicht erklär- aber durchaus denkbar. Und dann gibt es auch keinen Grund, die in der Bibel berichteten Wunder und übernatürlichen Geschehnisse als unwahr und erfunden abzulehnen.

LG Philipp

Antwort
von TheAllisons, 50

Keine Wahnvorstellung, aber sicher auch nicht realistisch. Die Menschen glauben nur daran, mehr nicht.

Antwort
von aloisff, 31

Ganz am Anfang, als sich das Bewusstsein des Menschen bereits voll entwickelt aber noch nicht viel erfunden war (also so um die Steinzeit) begann der Mensch natürlich nach Ursachen von Ereignissen (Unglücke, Dürren, Überschwemmungen etc.) zu suchen, und da war die Erklärung man hätte ein höheres Wesen durch irgend eine Handlung verärgert natürlich eine sehr einfache. Und wenn dann jemand im Wahn (z.B. verursacht durch die Dehydrierung während einer Dürre) Kontakt zu diesem imaginären Wesen aufzunehmen schien und es dann irgendwie besser wurde (irgendwann regnet es halt mal wieder), dann war eine Religion geboren...also deine Theorie scheint mir schon sehr schlüssig.
Leider funktioniert das so bis heute....

Antwort
von DerBuddha, 20

die theorie ist gar nicht abwegig, denn man kann den ganzen glaubenswahn an einem guten beispiel dokumentieren:

jeder mensch der eine gute tat begangen hat und dabei dann immer behauptet hat, ein gott hat ihm das befohlen, wird als guter mensch und/oder sogar heilsbringer, prophet oder sonst was angesehen............. aber ein mensch, der etwas schlimmes getan hat und dass selbe behauptete, der landete meistens in der klapse............:)

bedeutet, dass es schon echt mit fanatischen und vielleicht sogar krankhaften zügen zu tun hat, wenn man auf teufel komm raus und völlig blind an einen imaginären und von menschen erfundenen gott glaubt und dafür sogar die wharheit bekämpft und menschen tötet.............:)

und bevor hier wieder gleich welche den meldbutton drücken....... LEST erstmal genau was ich geschrieben habe...........*g*

Antwort
von Romy1909, 47

Ich denke, dass "Gott" einfach erfunden wurde, damit die Leute etwas haben woran sie sich klammern können wenn nichts mehr bleibt ..z.B. beten viele gerade in schweren Stunden.

Kommentar von piercethejenny ,

Seh ich auch so. Allerdings hab ich auch die Theorie dass das ganze erfunden wurde um den Leuten die Angst vorm Tod zu nehmen

Kommentar von Romy1909 ,

Ja sicherlich gerade weil man halt nicht weiß was danach kommt :)

Antwort
von Fantho, 18

Lese mal die philosphia perennis...

Schizophrenie hat hier nichts zu tun, denn hierbei handelt es sich um ein Krankheitsbild, bei der eine Person mehr als nur eine Person ist...

Doch all die Mystiker zB waren keine zwei oder mehr Personen, sondern sie hatten einen besonderen 'Draht nach oben'...

Gruß Fantho

Antwort
von comhb3mpqy, 14

Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Sie einige Gründe/Argumente wissen wollen, warum ich an Gott glaube, dann können Sie auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente. Sie können mich nach Argumenten aber auch in den Kommentaren fragen.

Kommentar von piercethejenny ,

Das würde mich auch nicht gläubig machen :D

Antwort
von stoffband, 7

Schizophrenie bedeutet manchmal Gott zu hören. Das ist dann real! Gott ist real!

Antwort
von fricktorel, 11

Der "Chefpsychologe" dieser Welt (Offb.12,9) macht das sicher gerne der Menschheit vor,  um leichteres Spiel zu haben (Eph.2,2).

Aber dessen Tage sind "gezählt" (Offb.20,2).

Dann regiert der "Sohn Gottes" (Offb.14) und wer dann noch an eine "Wahnvorstellung" glaubt, wird das ewige Feuer sicher nicht mehr als "Wahnvorstellung" finden (Offb.20,15).

Antwort
von armabergesund, 33

die Menschen wollen glauben, einige sogar damit Ihr Leben überhaupt einen Sinn hat. Lass Sie nach Ihrer Fassung glücklich werden, solange Sie keinen anderen damit auf die Nerven fallen oder Schlimmeres...

Es gibt so viele Sekten, weil Menschen einfach einfach sind.....

Antwort
von Fabian222, 17

Dhilib fragte Imam Ali den Cousin und Schwiegersohn des Propheten Muhammad: Kannst du deinen Herren sehen? Er antwortete: Wuerde ich etwas anbeten, was ich nicht sehen kann? Dhilib fragte: und wie siehst du Ihn? Imam Ali sagte: Wehe dir oh Dhilib! Die Augen erreichen Ihn nicht durch direkte (physische) Sicht. Doch die Herzen koennen Ihn durch den wahren Glauben wahrnehmen. Er ist bekannt durch die Beweise. Er wird beschrieben durch die Zeichen (Schoepfung). Mein Herr ist allen Dingen nah, ohne sie (physisch) zu beruehren. Er ist von ihnen entfernt, ohne sich abzutrennen. Er ist abgegrenzt aber nicht durch Distanz. Er ist nahe, aber ohne Opfern Seiner Erhabenheit. Er ist in allen Dingen, ohne mit ihnen verschmolzen zu sein. Und ebenso ohne von ihnen abgetrennt zu sein. Er bestimmt, ohne die Notwendigkeit der Bewegung. Orte koennen Ihn nicht eingrenzen. Und die Zeit kann Ihn nicht eingrenzen. (...)

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Fabian: Das finde ich gut!

Antwort
von chrisbyrd, 10

Ich halte von dieser Theorie gar nichts. Wenn es einen Gott gibt, der das Universum erschaffen hat, wäre es kein Problem für ihn, sich in einem brennenden Dornbusch zu zeigen, über das Wasser zu gehen, Tote aufzuerwecken usw.

lch glaube an Gott und bin fest davon überzeugt, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschheit (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies
bezeichnen möchte - finden sich m. E. in folgendem sehr interessanten
und empfehlenswerten Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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