Frage von Rico2090, 180

ist Gott erfunden worden und der Himmel und die Hölle also gibt es kein Leben nach dem Tod?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 8

Die Existenz Gottes ist naturwissenschaftlich unbewiesen. Das gleiche gilt für religiöse Vorstellungen, wie etwa ein Leben nach dem Tod. Rational gesehen spricht also nicht besonders viel für die Wahrheit dieser Vorstellungen.

Dennoch gibt es den Glauben an Gott und an ein Jenseits. Diese religiösen Lehren haben aus meiner Sicht vor allem kulturelle und soziale Gründe.

Gottesvorstellungen

Unsere Vorfahren konnten sich viele Naturerscheinungen, wie etwa ein Gewitter, nicht rational erklären. Diese Kräfte wirkten übernatürlich und absolut unkontrollierbar. Das machte den Menschen viel Angst.

Also wurde statt einer rationalen Erklärung eben eine irrationale Behauptung als angebliche Ursache für dieses Phänomen erdacht - ein übernatürliches Wesen, teilweise mit menschlichem Aussehen.

Diese Vorstellung eines menschenähnlichen Gottes bot mehrere Vorteile. Zum einen konnte man die Naturerscheinungen nun alles Willensäußerung provisorisch erklären.

Zum Anderen bestand nun die Möglichkeit, dieses Wesen durch Opfergaben zu bestechen, zu manipulieren und zu eigenen Gunsten zu beeinflussen.

Wurde zu Beginn der Religion die Natur noch als mächtiger als der Mensch angesehen und deshalb tiergestaltige Gottheiten verehrt, wurde der Mensch im Laufe seiner kulturellen Entwicklung immer selbstbewusster und daher auch die Gottesvorstellungen menschenähnlicher.

Jenseitsvorstellungen

Der Mensch hat das Bedürfnis nach Gerechtigkeit, weil sie den sozialen Frieden innerhalb einer Gemeinschaft bewahren kann.

Die Bestrafung von bösen Taten und die Belohnung von guten Taten ist daher vermutlich eines der Grundbedürfnisse des Menschen.

Dabei geht es sowohl um persönlichen Schaden, für den man nicht nur materiell, sondern auch emotional entschädigt werden will, sondern auch um Schaden zum Nachteil der Allgemeinheit.

Doch die Welt um uns herum, scheint nicht immer gerecht zu sein.

So erleben wir, das heuchlerische Lügner in höchste Ämter gelangen und allgemeines Ansehen genießen, während der ehrliche Mensch nur dreist ausgenutzt wird und schließlich auf der Strecke bleibt.

Wieso kann sich der bösartige Diktator die beste Ärzte leisten und so sein Leben verlängern, während ein unschuldiges Kind irgendwo verhungert?

Wieso tut Gott nichts dagegen?

Diese Ungerechtigkeit ist schwer zu erträgen.

Aus diesem Grund wurden Jenseitsvorstellungen mehr als nur ein reines Trostsystem, sondern sie erfüllten auch das Bedürfnis nach einer ausgleichenden Gerechtigkeit.

Jetzt hieß es nicht mehr nur tröstlich:

"deine Oma ist nach langem Leiden in einer besseren Welt ohne Schmerzen"

sondern auch vergeltend:

"...und der böse Nachbar wird nach dem Tod in der Hölle bestraft werden".

Der Glaube daran, dass selbst der mächtigste Bösewicht der Welt nach seinem Tod vor ein Gericht treten muss und dann für seine Taten büßen muss, macht das Leben für viele Menschen erträglicher.

Aufklärung und Wissenschaft

Die zunehmende Aufklärung und der Wissensdurst der Menschen haben dazu geführt, dass sich viele Phänomene, die früher für übernatürlich gehalten wurden, jetzt durch die Naturwissenschaften erklärbar geworden sind.

Wir verstehen jetzt sogar, wie Kräfte und Energien, die wir gar nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen können, funktionieren - Gravitation, Magnetismus, Elektrizität. 

Unseren Vorfahren wären diese Kräfte zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte sicher übernatürlich vorgekommen.

Durch diesen Zuwachs an Wissen, ist die wörtliche Interpretation religiöser Schriften für viele Menschen nicht länger plausibel.

Anpassungen

Wollen sie dennoch an Gott und Religionen glauben, meinen einige von ihnen, ihr religiöses Weltbildbild durch neue Interpretationen anpassen zu müssen.

Einer unserer frühen Vorfahren hätte die biblische Vorstellung von der Schöpfung der Welt in sechs tagen durchaus wörtlich verstanden und Gott tatsächlich die Macht, in 24h eine Welt zu schaffen, zugeschrieben.

Später begannen dann Deutungsversuche und Berechnungen. Da Gott so mächtig sei, würde die Zeit für ihn langsamer vergehen - möglicherweise stehe er sogar ganz außerhalb von ihr.

Also versuchte man zu Errechnen, wie lang ein "Gottestag" sei, um so beispielsweise auch der Wissenschaft die Stirn bieten zu können

"Die Erde ist mehrere Millionen Jahre alt - keine sechs Tage!"

"Für Gott sind eine Million Jahre wie ein Tag - die Welt ist also in sechs Millionen Jahren - sechs Gottestagen - entstanden!!!".

Während der immer neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse - die Erde war dann etwa noch älter als bislang gedacht - stellte man Irgendwann fest, dass diese ständigen Rechnereien genau so unzuverlässig sind, wie genaue Daten für den Weltuntergang.

Dann wurde als Modell angeführt, diese Schöpfungsberichte wären symbolisch und nicht länger wörtlich zu verstehen.

Die Abweichung von der Vorstellung der buchstäblichen Wahrheit religiöser Lehren ist also vermutlich ein Zugeständnis an das gestiegene Wissen der Menschen.

Glauben

Dennoch gibt es weiterhin Menschen  die glauben - und für sich persönlich auch positive Impulse für ihr tägliches Leben und den Umgang mit ihrer Umwelt ziehen können.

Mit Aussagen wie "Gott ist jenseits von Raum und Zeit" und "Gott ist unbegreiflich" machen sie deutlich, dass sie bereit sind, an etwas irrationales und spekulatives zu glauben - einfach weil es ihnen gut tut, bzw. sie es so in ihrer Kultur vermittelt bekamen.

Ob man also an Gott und religiöse Dinge glaubt, ist eine Frage, die jeder Mensch für sich selbst klären muss, weil es keine wissenschaftlichen Beweise gibt.

Es bleibt eine Frage des Glaubens und der persönlichen Überzeugung.

Antwort
von theantagonist18, 46

Über dieses Thema wird es wohl niemals Einigkeit geben. Naja, eigentlich gibt es ja quasi bei keinem Thema allumfassende Einigkeit. Fakten können noch so gesichert und belegt sein, es wird immer Leute geben, die etwas anderes denken (z.B. die Flat Earthers). Ich persönlich glaube fest an die Nichtexistenz Gottes und alles was damit zusammenhängt. Warum? Ich sehe keinen Vorteil darin. Da ich nicht an einen Himmel glaube, muss ich mich auch nicht darum bemühen dort hinzugelangen. Mal ehrlich, diese ganze Geschichte mit dem Himmel klingt doch nur nach einer Geschichte, die man kleinen Kindern erzählt damit sie keine Angst vor dem Tod haben. Wir Menschen sind tolle und faszinierende Organismen, deren Leben nunmal beschränkt ist. Im Gegensatz zu quasi allen anderen Lebewesen auf dieser Erde haben wir die geistige Kapazität uns allerlei Märchen auszudenken und uns damit zu beruhigen. Andere Tiere leben ihr Leben und sterben. Manche von uns machen sich schon während des Lebens mehr Gedanken über eine weitere Existenz nach dem Tod als über das eigentliche Leben. Nur weil es manche nicht akzeptieren wollen, dass unsere Entstehung nicht geplant war und sich dann für zu wichtig halten, als dass sie nach dem Tod einfach weg sein könnten. Es gibt aber kein haltbares Indiz dafür etwas anderes zu glauben und deshalb tue ich das auch nicht. 

Der Punkt dieser an sich nutzlosen Ausführung ist, dass Gott/Himmel/Hölle alles Erfindungen der Menschheit sind, die zu Zeiten entstanden, als die Menschen sich zahlreiche Phänomene um sich herum nicht anders erklären konnten. Das will ich ihnen nicht verübeln. Ich kann aber Menschen nicht ernst nehmen, die in der heutigen Zeit noch an so etwas glauben. Die großen Religionen sind Relikte längst vergangener Tage und haben in dieser Form hier nichts mehr zu suchen. Zumindest wenn es nach mir ginge.

Antwort
von Halbkornbrot, 26

Ich persönlich bin der Auffassung das Gott und alles was mit ihm zusammenhängt erfunden worden ist, Ja.

Warum ich das bin, weil schlicht keine nachprüfbaren Indizien, für die Existenz eines Gottes oder ein allfälliges Leben nach dem Tod gibt, im Gegenteil die Menschheit  hat im Verlaufe Ihrer Geschichte bereits hunderte Götter angebetet und viele Verschiedene Jenseitsvorstellungen geglaubt, der überwiegende Grossteil dieser muss schon schlicht aufgrund der Tatsache das sie sich Gegenseitig ausschliessen erfunden worden sein.

Du kannst natürlich trotzdem an Gott und an das Jenseits glauben wenn du das denn willst, ich persönlich halte dies aber schlicht für unnötig. 

Antwort
von halbsowichtig, 12

Das sind zwei getrennte Fragen.

(1) Sind Gott, Himmel und Hölle erfunden worden?

Ja, sie sind Erfindungen von Menschen. Teile davon wurden erfunden, um die Welt irgendwie zu erklären und die Angst vor dem Tod zu mildern. Andere Teile wurden erfunden, um Macht auszuüben und sich per Angstmacherei ganze Völker zu unterwerfen ("Wer nicht gehorcht, kommt in die Hölle").

(2) Gibt es ein Leben nach dem Tod?

(a) Geist und Seele

Ob das Bewusstsein in andere Form weiterlebt, kann niemand wissen. Denn entweder ist es den Toten nicht möglich Kontakt zu den Lebenden aufzunehmen, oder Tote wollen einfach nicht mehr mit Lebenden sprechen. Es gibt daher keine überzeugenden Beweise für ein Leben nach dem Tod.

Allerdings mehren sich durch die Demenzforschung derzeit die Hinweise, dass Erinnerungen und Persönlichkeit sehr fest an die Vernetzungsstruktur der Gehirnzellen gekoppelt sind. Zerfällt ein Teil des Gehirns, so ändert sich die Person und/oder Erinnerungen zerfallen mit. Für ein Leben nach dem Tod müsste das alles woanders als "Backup" liegen, so dass man gesund und komplett ins nächste Leben starten kann.

(b) Körper

Ja! Der Körper verwest nach dem Tod, wird zu Mutterboden und im nächsten Frühling zu vielen bunten Pflanzen. Die Pflanzen werden von Tieren gefressen; ihre Atome gehen also in Flügeln, Fell, Organen etc. eines Tieres wieder auf. Sogar zu einem Ei können deine Atome so werden - dann schlüpfst du neu - körperlich, aber nicht geistig - als Vogelküken.

Antwort
von DerTroll, 77

"erfunden" ist sicher der falsche Begriff. Ob es ihn gibt oder nicht ist einfach Glaubenssache. Es gibt Geschichten, wo er sich den Menschen offenbart haben soll. Und ob man daran glaubt und ob man vielleicht selber schon so eine Erfahrung gemacht hat, muß man für sich selbst entscheiden.

Antwort
von JTKirk2000, 50

Wer kann das schon wissen? Es gibt dabei nur jene, die zu wissen glauben. Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt (abgesehen von der Wiedergeburt, bei der man alles vorherige vermutlich vergisst), wird man es nur erfahren, wenn man mit den Erinnerungen an das vergangene Leben das Leben nach dem Tod erlebt. Gibt es dieses Leben nach dem Tod nicht, wird man es also nie erfahren, weil man es nie erleben wird.

Ich habe für mich selbst genug Anlass zu glauben, dass Gott existiert und es ein ewiges Dasein gibt, aber ich glaube auch, dass der geistige Himmel und die ebensolche Hölle nur geistige Zustände sind, welche den Zustand zwischen nicht mehr verdrängbarem Gewissen und Bewusstsein in vollem Wissen und Verständnis der eigenen Taten und derer Konsequenzen beschreiben. Wenn man im irdischen Leben bedingungslos und ehrlich zu vergeben gelernt hat, kann man auch sich selbst zu vergeben lernen, auch wenn das Gewissen irgendwann nicht mehr verdrängt werden kann.

Kommentar von Blitz68 ,

klar : Gott ist Geist und die ihn suchen müssen ihm in Geist und Wahrheit begegnen - sonst gehts nicht

dazu gab Jesus seinen Nachfolgern den Heiligen Geist-

damit sie mit Ihm in Kontakt bleiben / treten  könnten

Antwort
von Philipp59, 36

Hallo Rico2090,

warum sollte Gott erfunden worden sein? Viele, die nicht an Gott glauben, behaupten das zwar, haben dafür jedoch keine Beweise. Im Grunde ist es sogar jedem möglich, mit eigenen Augen zu sehen, dass Gott existiert. Man braucht nur seine Schöpfungswerke zu betrachten, um zu erkennen, dass diese nicht einfach von selbst entstehen konnten. Die Bibel sagt: " Denn seine [Gottes] unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit" (Römer 1:20). Ja, "die gemachten Dinge", Gottes Schöpfung also, überzeugen noch immer viele Menschen davon, dass es einen Gott gibt.

Wie aber sieht es mit einem Leben nach dem Tod aus? Die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14). Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist.

Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

Kommentar von Braeuniklas ,

Warum Gott erfunden wurde? Um Geld zu verdienen. Jeder glaubt was er will, aber die Evolution und der Urknall sind nachgewiesen.

Kommentar von Grautvornix ,

Die Evolution schon, der Urknall ist eine Theorie, die von den meisten Wissenschaftlern anerkannt ist, weil es zur Zeit keine besser gibt.

Kommentar von Blitz68 ,

es gibt eine Evolutionstheorie und das Wort Theorie beinhaltet , dass es keine Beweise dafür gibt-

die wichtigen Schnittstellen der Evolutionstheorie sind nicht nur lückenhaft, sondern nicht existent -

die meisten Leute begnügen sich in dieser Frage mit dem schulisch vermittelten Halbwissen und meine dann                                          sie hätten so eine Art "Beweis" den sie aber meist selbst icht recht verstehn                                                                                            oder belegen können.

und darum erscheint es einfach zu sagen : es gibt keinen Gott -

das ist aber kein Beweis für das Fehlen seiner Existens

Kommentar von Meatwad ,

das ist aber kein Beweis für das Fehlen seiner Existens

Wenn ich jetzt mal spaßeshalber dein halbgares Gelaber über die Evolution so hinnehme, so fehlt immer noch jeglicher Beweis FÜR die Existenz eines Gottes. Geschweigedenn einer, welcher uns zeigen könnte, WELCHER GOTT es denn gewesen sein soll.

Kommentar von Ente222 ,

Braeuniklas, meinst du wirklich? dann weise mir bitte nach, wie die erste lebendende Zelle entstanden ist.

Kommentar von Meatwad ,


dann weise mir bitte nach, wie die erste lebendende Zelle entstanden ist.

Es gibt Menschen, die arbeiten daran, dies herauszufinden. In diesem Moment! Und wenn sie es herausgefunden haben, wirst du die durch ihre (harte) Arbeit gewonnenen Erkenntnisse wacker ignorieren, wetten?

Kommentar von DerBuddha ,

@Philipp59,

warum sollte Gott erfunden worden sein? Viele, die nicht an Gott glauben, behaupten das zwar, haben dafür jedoch keine Beweise.

das ist lächerlich und zudem falsch, denn die geschichte der religionen beweist eindeutig, dass es KEINE geistwesen/götter gibt.......... das problem an der ganzen sache ist nhur der fakt, dass 85 prozent der menschen gerne an ihre märchen glauben wollen, und somit sämtliche fakten immer ablehnen.........:)

Kommentar von Ente222 ,

der Buddah, deine sogenannten "eindeutigen Beweise" stehen leider auf tönernen Füßen. Rührend, wie du da den Ursprung heidnischer Ansichten zu kennen meinst . Auch du gibst nur das wieder, was DU für wahr hältst. Andere haben da eine ganz andere Meinung. Und wer hat nu Recht? MIT DEM HERZEN ÜBT MAN GLAUBEN AUS ZUR RETTUNG.......Allerdings heißt es auch: Der Glaube ist nicht ein Besitz aller Menschen......
Und: Der Unverständige hat in seinem Herzen gesprochen: "es gibt keinen Gott". Der in den Himmeln sitzt, wird lachen, denn er sieht gewiß, daß SEIN TAG KOMMEN WIRD

Antwort
von Andrastor, 37

Ganz genau so verhält es sich.

Die Menschen haben damals reichlich Götter erfunden, man denke an die verschiedenen Pantheons der antiken Römer, Griechen, Ägypter, Maya, Inka, Azteken, Normannen, Germanen und Kelten.

All diese Götter waren frei erfunden. All diese Religionen hatten "heilige Schriften" und all diese Glaubensrichtungen haten Jenseitsvorstellungen.

Warum sollte auch nur eine von Ihnen Recht haben?

Rein wissenschaftlich betrachtet gibt es weder Gott, noch ein Leben nach dem Tod.

Antwort
von derklu, 27

Das kommt ganz darauf an, wie du darüber denkst. Vielleicht ist das leben im Himmel, oder in der Hölle ja nur den Leuten offen, die auch daran glauben.

Also bist du BÖÖÖÖÖSE,

dann glaub lieber nicht daran.

Kommentar von Abahatchi ,

Das kommt ganz darauf an, wie du darüber denkst.

Ach so, wie die Wirklichkeit der Welt ist hängt also davon ab, wie ich sie mir denke? Gut, ich kann fliegen! Ich mache dann mal das Fenster auf und werde jetzt mal rausspri........ aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh.... aaaaaaaaaahhhhhhh...Platsch................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Antwort
von Blitz68, 68

laß dich überraschen, aber das könnte dann auch eine böse Überraschung werden

Antwort
von DerBuddha, 17

die geschichte der religionen beweist eindeutig, dass es KEINE geistwesen/götter gibt, denn sie sind eine erfindung des menschen selbst............. dazu kommen dann die ganzen märchen in den religionen selbst, z.b. hölle, teufel usw..... diese dinge sind nur erfunden worden, um den gläubigen am jeweiligen glauben zu binden und mit diesen märchen dann zu kontrollieren........schau dir die fakten dazu an:

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können..............

Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde.
Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND später getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

WARUM soll man also an solche märchen glauben?..................:)

Kommentar von Ente222 ,

Buddha, du musst nicht glauben. Niemand zwingt dich dazu.

Kommentar von Abahatchi ,

Ente222, Du muszt nicht Dein Hirn benutzen, niemand zwingt Dich dazu. 

Kommentar von DerBuddha ,

@Ente222

Buddha, du musst nicht glauben. Niemand zwingt dich dazu.

ich will auch gar nicht GLAUBEN, ich will WISSEN und da unterscheiden wir beide uns beide gewaltig............ denn während du an märchen glaubst, weiß ich, dass es ganz andere und wichtigere dinge gibt, als sein leben als glaubenssklave einer märchenfigur unterzuordnen.........ich lebe dann einfach nur frei im geiste und muss mir keine gewissensbisse machen, ob ich dies oder das richtig mache nur um einer märchenfigur gefallen zu müssen..............:)

ich habe ein besseres und freieres leben als du.........*zwinker*

Antwort
von BertRollmops, 68

Das eine und das andere kannst Du auch getrennt betrachten. Natürlich gibt es Gott nur für die, die an ihn glauben. Aber wenn Du nach Deinem Tod einfach weg bist, fress ich nen Besen!

Kommentar von ProNoScoper420 ,

das Problem ist, dass du nicht weißt wo oder was er dann ist ( also kannst du dann auch keinen Besen fressen ), aber ein " nichts " ist schwer vorstellbar, obwohl es vor der Geburt ja ähnlich war. Man kann auch glauben, dass man wiedergeboren wird, allerdings man niemandem verraten darf, dass dies geschieht. Somit wären die, die sich diese Frage stellen die, dir noch nicht wiedergeboren wurden... Ich merke gerade ich schreibe kompletten Schwachsinn

Kommentar von BertRollmops ,

Nein, Du hast Recht! Bis auf das "man darf niemandem verraten". Es ist eher so, dass Deine Taten, Worte und Gedanken Deiner Ehergie entspringen und Deine Energie beeinflussen. So bist Du Produkt Deiner eigenen Phantasie und Meister Deines eigenen Schicksals.

Kommentar von Grautvornix ,

Finde ich nicht, das du kompletten Schwachsinn schreibst, allein die Tatsache das du dich selbst in Frage stellst, zeugt von einem wachen Verstand.

Kommentar von Meatwad ,


Aber wenn Du nach Deinem Tod einfach weg bist, fress ich nen Besen!

Frisst du auch einen Besen, wenn die Schnecke, das Nashorn oder die Ameise nach dem Tod einfach weg ist? Oder frisst du dann etwas anderes?

Kommentar von BertRollmops ,

Auch Ameisen haben Buddhanatur. Und was Du den geringsten meiner Brüder tust, das tust Du mir.

Kommentar von Meatwad ,

fair enough :)

Antwort
von Trabbifrager, 61

Wissenschaftlich gesehen: nein gibt es nicht.

Aber da der Mensch ein neugieriges Wesen ist das für alles eine Ursache wissen will hat man das damals (gaaaaaaaaaanz lange her) "erfunden".

Antwort
von xSimonx3, 43

Kommt darauf an, ob du daran glaubst. Wir Christen denken natürlich nicht, dass Gott, Himmel und Hölle erfunden ist.

Antwort
von Grautvornix, 20

Keine Ahnung wieviel Götter Menschen schon erfunden haben, aber ich denke, dass alle die gleiche Berechtigung auf Wahrheit haben.

Wenn du also glauben willst, das es nötig ist unter den Pfeilern für Dorfhaus, den Schädel eines Feindes zu begraben, dann hat das für mich genauso viel Sinn, wie der Glaube an eine Hölle.

Antwort
von danhof, 14

Ich bin Christ und glaube an den allmächtigen Vater und seinen Sohn Jesus Christus.

Und ich stehe dazu, auch wenn ich dafür angegriffen, ausgelacht und verfolgt werde von Leuten, die es meinen, besser zu wissen.

Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, aber dies geschah im Auftrag Gottes. Man kann sich also darauf verlassen, dass Gottes Wort stimmt.

Ich empfehle eines der Evangelien zu lesen. Oder Jesus Christus von Klaus Kinski zu genießen (bei Youtube, 1,5 Stunden lang, aber sehr lohnenswert).

Kommentar von Meatwad ,

Verfolgt? Immer ganz langsam.

Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, aber dies geschah im Auftrag Gottes. Man kann sich also darauf verlassen, dass Gottes Wort stimmt.

Warum genau kann man sich jetzt darauf verlassen? In dieser Form lieferst du lediglich einen Zirkelschluss erster Güte!

So, und für den Kinski gibts dann auch mal nen Pfeil nach oben von mir!

Kommentar von danhof ,

Ja, OK, das ist nicht nachvollziehbar. Ich muss es anders begründen.

Ich sage, ich MUSS mich einfach darauf verlassen, dass die Bibel in ihrer verfügbaren Form korrekt ist. Eben WEIL sie die Grundlage meines Glaubens darstellt.

Vielleicht kann man es mit einem Flugzeug vergleichen, das man betritt. Wenn ich fliegen will, MUSS ich mich darauf verlassen, dass die Wartungsintervalle eingehalten wurden und alles passt.

In der Wissenschaft würde man es Axiom nennen.

Antwort
von comhb3mpqy, 13

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Antwort
von Sven7732, 38

Es gibt keinen Gott! Religionen sind auch nur deswegen erfunden worden, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen! Zahlt man keine Kirchensteuer, kann man kein Mitglied der Kirche sein. Religionen sind reine Wirtschaftsunternehmen!

Kommentar von Blitz68 ,

woher weisst du das ?

du kannst ohne Kirchensteuer Mitglied in jeder Freikirche werden

Kommentar von Meatwad ,

Zahlt man keine Kirchensteuer, kann man kein Mitglied der Kirche sein.

Und selbst wenn man kein Mitglied der Kirche ist, zahlt man dennoch Steuern an sie.

Antwort
von FrankCZa, 44

Vor dem Tod ist nach dem Tod ;)

Kommentar von Blitz68 ,

???

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten