
Wenn man die Frage beantworten könnte, hieße es nicht "Glauben" sondern "Wissen".
was auch immer fiktion heiße soll gott ist real 100% sicher
Dann schreib doch bitte die Beweise für diese 100%ige Sicherheit hier nieder.
Solipsist am 22. Januar 2009 20:34 Dem schließe ich mich an. 100% Sicherheit klingt als hättest Du Beweise. Nur zu, wir können es verkraften.
wenn die an gott glauben dann lasst die doch !! außerdem kann man dass nicht beweisen ! wie denn auch...?
Solipsist am 29. Januar 2009 21:09 Eben. Deshalb ist es immer wieder ärgerlich von 100% Sicherheit zu lesen. Das genau ist ja der Punkt.

Wer Augen hat zu sehen, der sieht ihn, und zwar überall; wer Ohren hat zu hören, der hört ihn, und zwar überall; die anderen halt nicht.
Complex am 22. Januar 2009 15:10 Ich behaupte das Gegenteil
gottesanbeterin am 22. Januar 2009 19:33 Das steht dir zu.
Solipsist am 22. Januar 2009 20:35 Wie und wo siehst Du Gott?
gottesanbeterin am 22. Januar 2009 22:20 Wie oben steht: überall.
Dazu fällt mir eben ein, daß heute schon jemand irgenwo geantwortet oder kommentiert hat: ja, ja, da sitzt einer auf dem Pferd und kann das Pferd nicht sehen.
Solipsist am 23. Januar 2009 08:17 Hallo Gottesanbeterin. Das sind ja nette Sprüchlein, aber sie taugen nicht dazu irgendwas konkretes auszusagen. Wenn Du Gott siehst, andere aber ihn nicht sehen, so ist es nicht der Job der anderen zu erklären warum da nichts zu sehen ist, wenn sie gerade aus dem Fenster blicken und dort kein Gott zu erkennen ist.
Nein, das ist Deine Bringschuld, Deine Behauptung zu erläutern. Ich für meinen Teil, um bei Deinem Beispiel zu bleiben, sitze auf keinem Pferd, ich stehe auf meinen eigenen Beinen. Also sei so nett und werde bitte genauer, wo Du Gott sehen kannst.
Du schreibst Du siehst ihn überall.
Siehst Du ihn dabei dann nur in der Natur, oder auch dann wenn es in den Nachrichten heißt das nach Wochen der Ungewissheit mal wieder ein vermisstes Kind tot aufgefunden wurde? Das wäre nämlich in Deiner Beschreibung "Überall" mit drin.
Wo also, und was ist Deine Erklärung dafür das es überhaupt einen Gott hat?
Soli
gottesanbeterin am 23. Januar 2009 23:23 Wenn ich Gott sehe und erfahre, so ist das meine ureigene Erfahrung, die ich jedoch nicht mit allen anderen teilen kann. Da gibt es überhaupt keine Bring- oder sonstwelche Schuld dir oder anderen gegenüber. Gott ist nicht erklärbar, jedoch erfahrbar.
Solipsist am 24. Januar 2009 01:56 Wenn du anderen meinst erzählen zu müssen sie säßen auf Pferden, so ist das auf jeden Fall Deine Verantwortung dies zu erklären.

So real wie Du selbst. Mit einer Fiktion kann man nämlich keine Gemeinschaft leben.

Ich glaube nicht an ihn!
Ich auch nicht!
und das hat wohl nichts mit der frage zu tun

Realität ist etwas, was sich naturwissenschaftlich zum Beispiel durch Wiegen, Messen und Zählen erforschen lässt.
Zum wissenschaftlichen Denken gehört auch die Grundregel, dass jemand, der eine Behauptung aufstellt, diese auch beweisen muss. Oft hört man dann den Satz: "Es hat aber auch noch niemand das Gegenteil (die Nichtexistenz) bewiesen." Eine solche Aussage ist ein typisches Indiz, dass jemand Wissenschaft, Aufklärung und rationales Denken ablehnt. (Seltsamerweise aber nicht die Errungenschaften des rationalen Denkens)
Die Fiktion von einem Gott hat mindestens zwei Funktionen. Zum einen zur Erklärung der Natur und Umwelt. Zum anderen als "Gesetzgeber" für ethische Regeln.
Das wissenschaftliche, rationale Denken hat den Einfluss der Religionen auf die Erklärung der Natur im Laufe der Menschheitsgeschichte zurückgedrängt.
Bei der zweiten Funktion, wird den Gläubigen eine Dienstleistung verabreicht. Über ethische Grundsätze braucht er nicht mehr nachzudenken, die hat er schon "abonniert". Allerdings hat das seinen Preis: Unterwerfung unter ein autoritäres System.
daddysdearest am 22. Januar 2009 15:17 Das würde ja bedeuten, dass die Realität dort endet, wo das menschliche Verständnis endet. Das zu glauben, ist naiv bis anmaßend.
heinmueck am 22. Januar 2009 15:34 @daddysdearest: Ich habe nicht geschrieben, dass die Realität irgendwo endet. Naiv und anmaßend wäre es, wenn man behauptet, man wüßte etwas über die Realität, die noch nicht erforscht ist. Das tun mit Vorliebe religös eingestellte Menschen.
Aufklärung verhält sich zu Religion eben wie Hacke zu Unkraut. Weil das so ist, wurden rational denkende Menschen von religös Verblendeten auch immer wieder gerne auf die Folterbänke gespannt. Das ist allerdings anmaßend.
Solipsist am 22. Januar 2009 20:40 Ja, Dad hat ein paar Probleme mit den Grenzen der Realität und insbesondere deren Wahrnehmung. Auf jeden Fall will sie sich nicht darauf festnageln lassen. Und weigert sich zu antworten.
Siehe:
http://www.gutefrage.net/frage/wozu-braucht-man-heute-noch-religionen
daddysdearest am 23. Januar 2009 09:35 Menschen, die wirklich Antworten wollen, antworte ich gern. Aber solchen, denen es eh nur darum geht, Andersdenkende abzuwerten, eher weniger.
Solipsist am 23. Januar 2009 09:42 Und Du meinst das glaubt Dir wer? Ich werte Dich nicht ab, sondern bin nur zynisch, das zu Einen.
Und zum Anderen. Du antwortest nicht, da Du keine Antwort finden kannst! Da Dir, mir, und allen die hier mitlesen klar ist das Du keine Antwort finden kannst, da wir hierbei bei einem Paradoxon Deines Glaubens angelangt sind. Klar willst Du nicht antworten. Wozu freiwillig die eigene Position schwächen?
daddysdearest am 23. Januar 2009 10:17 Du gehst von Deinen Erfahrungen aus, ich von meinen. Wo ist der Unterschied? Das zu werten, ist und bleibt die pure Arroganz.
Solipsist am 23. Januar 2009 10:52 Kann ich Dir sagen. Wenn Du oder ich den Kühlschrank öffnen steht entweder ein Liter Milch darin, oder es steht kein Liter Milch drin. Je nach dem ob einer da ist oder nicht.
Das sind Deine Erfahrungen und auch meine.
Du hingegen behauptest noch weitere, übersinnliche Erfahrungen/Wahrnehmungen zu haben. Das wenn Du den Kühlschrank aufmachst, Du darin ein unsichtbares Wesen erkennen kannst, welches die Welt erschaffen hat und mit welchem Du kommunizieren könntest. Eine ziemlich untypische Erfahrung so möchte man meinen.
Erkläre diese schlüssig und weise nach das Du zu Recht solche Dinge wahrnehmen kannst. Wenn nicht, dann lebe damit das Du von vernünftigen Menschen der Scharlatanerie bezichtigt wirst.
...
So leid es mir für Dich tut. Aber weltfremde abgehobene Behauptungen, bedürfen auch einer speziellen Erklärung. Und um die kommst Du nicht herum. Du kannst Dich nicht einach hinstellen und sagen, ich kann Gott sehen und erwarten dass andere das einfach abnicken. DAS ist Arroganz.
...
Ich für meinen Teil kann meine Erfahrungen die ich so täglich mache, beweisführen.
Du kannst es nicht.
Warum wohl?
Weil ich und andere rationale, vernünftig denkende Menschen zu blind sind zu sehen was Du vorgibst zu sehen?
Oder weil Du Dir was vormachst?
Was ist wahrscheinlicher? Welche Variante?
...
Geh zu deinem Kühlschrank und denk mal drüber nach.
holodeck am 22. Januar 2009 16:20 Es gibt keine voraussetzungsfreie Wissenschaft. Insofern ist Realität das, was Menschen als solche definieren. Auch wenn sie scheinbar ganz "real" wirkt.
..
Und es bleibt weiterhin spannend, das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen zum Thema Gott, Bewusstsein und Religion. Durchaus möglich dass es die Weltbilder aller revolutioniert: die der Gläubigen und die der Nichtgläubigen.
http://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/DieSeeleexistiertauchnachdemTod.html

Fiktion. Eine Stütze für die Menschheit damit sie nicht verrückt wird.

ich glaube der hatte einen Auftritt in der >Sinn des Lebens<
egal wer hier was schreibt...ob gläubiger oder atheist, das kann NIEMAND beantworten!
doch jemand der erfahrungen mit gott gemacht hat kann das schon beantworten
und kannst du mir denn auch sagen ob diese erfahrungen real waren oder fiktion??
matrix2k9 am 22. Januar 2009 14:24 Muahahahahahahaha. Rauschebart hat dich besucht? :D

Schade, dass es in unserer Gegend so wenige Offenbarungen der Macht Gottes gibt. Ein Gott, der Blinde sehen macht, Kranke gesund macht und Besessene frei macht, kann keine Fiktion sein.
In Afrika, wo die Menschen nicht so ein hartes Herz Gott gegenüber haben, passieren viel mehr Wunder.
holodeck am 23. Januar 2009 12:13 Das lässt sich aber durchaus auch psychologisch erklären auf Basis der Psychoneuroimmunologie. Ein extern waltendes und einflussnehmendes Wesen ist für Deine Heilungs-Beispiele nicht notwendig. Hätte dieser afrikanische Wunderglaube jedoch die Macht, Brot in hungernden Dörfern en masse zu materialisieren und würden nach inbrünstigen Gebeten anhaltende Regenfälle Wüsten in blühende Landschaften verwandeln, dann ... ja dann könnte ich vielleicht wirklich ins Grübeln kommen ;-)

Richtig, Gott ist eine Frage des Glaubens. Ich glaube nicht, also ist er für mich Fiktion.
Aber für viele Menschen existiert er, gibt ihnen Kraft und Hilfe.
Also: Jedem das seine.

Innerhalb der Glaubensrichtungen real und bei den Nichtgläubigen bestenfalls eine Fiktion.
dies Frage kann niemand beantworten! Es gibt weder einen Beweis noch einen Gegenbeweis

gott ist nur glaube also nichts reales mir ist er jedenfalls noch nie begegnet auch nicht als ich noch in der kirche war

"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4)
"Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein." (Napoleon)
Wenn man sich nur einmal etwas damit beschäftigt hat, wie komplex allein eine winzige Zelle aufgebaut ist und funktioniert (was ja eigentlich schon im Bio-Unterricht behandelt wird), hält man eine Evolution für unwahrscheinlich.
Ganz zu schweigen von ganzen Pflanzen, Tieren, Menschen, der perfekt für das Leben eingerichtete Erde... Seine "Fingerabdrücke" sind überall zu sehen.
stimm dir zu
Ich bin auch deiner Meinung!!
real