Frage von Schuettelbier, 429

Ist Gott eine Frau?

Würde das Sinn machen? Ohne jeglichen Gedanken von Sexismus: Wer könnte besser die Welt schaffen, Mann oder Frau?

Antwort
von OlliBjoern, 123

Ich denke mal, weder ein "Mann" noch eine "Frau" haben die Welt erschaffen (wenn dies funktionieren würde, würden Männer und/oder Frauen immer noch Welten erschaffen - da sie das nach meinen Informationen aber nicht tun > siehe Eingangssatz).

Die Schreiber (Plural) des AT Buches Genesis verwendeten für dieses Wesen die Wörter Jahwe (jhv) oder Elohim (dies ist ein hebräischer Plural). Die (viel später) erfolgte Übersetzung ins Deutsche verwendete verschiedene Wörter, unter anderem "Gott" (manchmal auch "Herr", von "Adonai", oder einfach "Vater" "Abba").

Das Wort "Gott" wiederum war den Germanen bereits bekannt, und in den vorchristlichen germanischen Religionen (wie in der altnordischen) waren die Götter mehrere, und sie waren entweder Mann oder Frau. Das Wort "got" war ursprünglich mal Neutrum.  

Der (christliche) Gott wurde dem männlichen Geschlecht zugeordnet, und mittelalterliche oder spätere Darstellungen zeigen ihn als "Mann mit Bart", wobei diese Interpretation keineswegs zwingend ist.

Kommentar von DerBuddha ,

nicht ganz richtig, denn der gott des monotheismus hatt eine geschichte:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

bedeutet, dass am anfang BEIDE, jahwe und aschera als gott und göttin angebtet wurden............ und so stehen deshalb auch viele hinweise in der bibel.........

der monotheismus ist nur auf lügen aufgebaut und deshalb sind alle deutungen über mann/frau im märchenbuch nicht mehr wahr............:)

Kommentar von OlliBjoern ,

Ok, danke für die Infos.

Ich habe ja auch geschrieben, dass eine Interpretation (von JHV) "als Mann" "nicht zwingend" ist, das heißt: wir können aus späteren Interpretationen nicht ableiten, wie man es ursprünglich gesehen hatte.

Dass Aschera neben JHV verehrt wurde, scheint wohl zu so sein. 2 Könige beschreibt die Beseitigung des früher offenbar recht verbreiteten Ascherakults.

"Ich habe Euch gesegnet durch JHWH und seine Aschera."

stand auf einem Krug (archäologischer Fund). Dies spricht für die damalige Zeit für die Sichtweise als Paar (und damit wohl schon für JHWH als (Ehe)Mann).

Im babylonischen Exil setzte sich anscheinend die streng monotheistische Sichtweise (und das Bilderverbot) durch. Das Bilderverbot hatte Auswirkungen nicht nur auf das Judentum (sondern auch auf den Islam). Das Christentum hielt sich im Laufe der Zeit nicht sehr streng an das Bilderverbot. 

Kommentar von WeicheBirne ,

Klingt super interessant! Magst Du uns Deine Quelle verraten?

Kommentar von WeicheBirne ,

Schöner Beitrag! Hier noch ein paar Ergänzungen:

Elohim ist der maskuline Plural. Es muß also mindestens ein männlicher Gott dabei sein. 

Der maskuline Singular El kommt übrigens auch an einigen Stellen im AT vor.

Die Übersetzung von Jahweh als "Herr" kommt nicht von ungefähr. Im AT wird das Wort für "Jahweh" mit den korrekten Konsonanten, also dem hebräischen J, H und W, aber den Vokalen (wenn vorhanden) des Wortes "Adonai", auf Deutsch "Herr", geschrieben. Gelesen wird dieses Mischwort immer als "Adonai".

Antwort
von Rosenblad, 137

Um in Deine Vorstellung zu bedienen würde ich auf eine Frau tendieren - da in aller Regel stärker, einfühlsamer, weitblickender, umsichtiger und zurückhaltender - der so "geschaffene" Mensch wäre dann vermutlich weniger "grobschlächtig", kriegstreibend, aggressiv, respräsentativ, provokativ usw. usw.

Kommentar von WeicheBirne ,

Dann war es ein Mann. Viel mehr kriegstreibend geht ja fast nicht mehr.

Kommentar von nachdenklich30 ,

???
Dann hat Gott also die einfühlsameren und weitblickenderen und umsichtigeren Menschen (Frauen) nicht geschaffen?

Irgendwas stimmt da nicht in Deinem Gedankengang!

Übrigens hat laut Gen 1 Gott den Menschen "zu seinem Ebenbild erschaffen, (gleichberechtigt:) männlich wie weiblich".
Ebenbildlichkeit war eine Würde, die sich üblicherweise nur die jeweils Herrschenden zuschrieben.
Das Judentum (und in der Folge das Christentum) schreiben diese Würde jedem Menschen unabhängig von seinem Geschlecht zu.

Antwort
von xXSnowWhiteXx, 26

Da ich Wiccanerin bin, glaube ich das es einen Gott UND eine Göttin gibt. Weil aus 2 Dingen kann ja etwas ganz neues entstehen. Müsste ich mich jetzt aber entscheiden würde ich Frau sagen. 

Eine evangelische Pastorin die ich mal im Altenheim betreut habe, hat mir erklärt das es bei "Gott", "Herr" usw nur um Symbolik geht. Männer werden oft mit Königen, Anführern und Herrschern assoziiert. Deshalb wird Gott schon immer in der männlichen Form angesprochen, kann aber in anderen Momenten auch als Mutter, die tröstet, bei einem ist, gesehen werden, wenn man denn gerade nach einer universellen Mutter verlangt. 

Also ich denke entweder ist "Gott-Gott" beides oder gar nichts. 

Lg. <3 

Antwort
von soissesPDF, 68

Yep, und Jesus war ein Nubier.
Nach dem gewöhnlichen Chaos nach dem Urknall könnte Gott durchaus weiblich sein.
Nur gibt es keinen Gott, zwischen hier und dem Urknall.

Wer er es denn gar besser könnte, Frau oder Mann, kann deshalb dahingestellt bleiben.

Antwort
von voayager, 52

Schwer zu sagen, wer eine bessere Welt erschaffen würde, Mann oder Frau. Männer sind im Allgemeinen kreativer als Frauen, diese wiederum umsichtiger als Männer, es hält sich in etwa die Waage. Das war jetzt nur mal 1 Beispiele, da gibt es noch etliche andere.

Antwort
von realsausi2, 117

Also Aphrodite wird man das kaum absprechen können. Auch Venus ist als Inbegriff des Weiblichen bekannt.

Wenn die Welt von einer Frau geschaffen worden wäre, wäre sie wohl nicht ein so zusammen gepfuschter Mist, wie wir ihn vorfinden.

Kommentar von WeicheBirne ,

Dafür gäbe es dann allerdings statt 10 mindestens 100 Gebote xD

Kommentar von realsausi2 ,
  • Brille runterklappen
  • Nimm den Müll mit raus
  • Wir müssen reden
  • Räum das Auto auf
  • Mach den Kühlschrank zu
  • Stell die Schuhe weg
  • Sammel Deine Socken ein
  • ...
Kommentar von WeicheBirne ,

xD Lieber Gott, gepriesen seist Du dafür, daß Du ein Mann bist!

Antwort
von suziesext08, 103

au weia, ne Frau am Ruder, ne Frau hinterm Steuer, ne Frau auf der Kanzel oder im Kanzleramt, und denn noch ne Frau auf Gottes Thron. Ne aber ooch, was für ne grauenhafte Vorstellung.

Andererseits, Robert Gernhardt hat das aufgezeichnet, jedenfalls was die Erde betrifft:

buecher.de/shop/buecher/unsere-erde-ist-vielleicht-ein-weibchen/gernhardt-robert-lichtenberg-georg-chr-/products_products/detail/prod_id/23824867/


Antwort
von josef050153, 57

Wenn Gott eine Frau wäre, hätten die Füße der Frauen die Form von Stöckelschuhen und jede hätte mindestens 30 Paar Füße.


Antwort
von DerBuddha, 41

WAS ist an dieser antwort sooo SCHLIMM, dass jemand diese melden muss ????? also, 2. versuch !!!!

es wäre egal, denn ein echter erbauer des universums würde von KEINEM menschen jemals verstanden werden, egal ob dieses "etwas" männlich, weiblich oder alles zusammen wäre..............

würde ein echter erbauer des universums existieren, könnte NIEMAND diesen verstehen, begreifen, in irgendwelche menschlichen vorstellungs- oder eigenschaftskategorien einteilen.............

deshalb ist es auch völlig wurscht, was dieses etwas wäre............denn WIR spielen dabei KEINE rolle...........

Antwort
von Viktor1, 105

Wird Gott denn als sexuelles (biologisches) Wesen definiert, welches sich fortpflanzt ?
Manche Fragen sind wirklich an Unverstand nicht mehr zu überbieten.
Da schüttelt sich nicht nur das Bier.
Aber jeder wie er halt kann - man muß da nachsichtig sein.


Kommentar von Schuettelbier ,

Ich ordne Gott keinesfaffs einem Geschlecht zu. Vielmehr einem Geschlechtseigenen Charakterzug. Aber naja. Man kann nicht erwarten, dass alle das verstehen. Jeder wie ers kann. Man muss da nachsichtig sein

Kommentar von Viktor1 ,

Wenn du etwas anderes deiner Frage zuordnen wolltest dann hättest du dies auch tun sollen. Bist du unfähig dich gleich richtig zu artikulieren ?
Auch deine neue Variante passt  nicht.
Gott kann auch nicht mit irgendwelchen menschlichen geschlechtsspezifischen Eigenheiten ("Begabungen") gedacht werden da er diese ja für das Sein und Überleben seinen Geschöpfen zugedacht hat (nach dem "Glauben")
Auch Tiere haben geschlechtsspezifische Vor- und Nachteile je nach ihrer Seinsweise.
Also - so oder so ist deine Frage völlig daneben.

Kommentar von WeicheBirne ,

Gott als sexuelles Wesen ist gar nicht so abwegig. In der Bibel findet sich eine Stelle, in der von übernatürlichen "Gottessöhnen" (Engeln?) die Rede ist, die sexuelle Begierden haben. 

1. Mose 6:1-2

Als die Menschen immer zahlreicher wurden und sich auf der Erde ausbreiteten, sahen die Gottessöhne, wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen sich die zu Frauen, die ihnen gefielen.

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/1_mose/6/#1

Kommentar von Viktor1 ,

Quatsch, unsere (monotheistische Religionen) Gottesvorstellung eines einzigen Gottes als Ursache unseres Seins hat mit solchen Erzählungen nichts am Hut auch nicht mit "Göttern" griechischer oder sonstiger Mythologien.

Kommentar von Schuettelbier ,

@Viktor: So "daneben" kann meine Frage nicht sein, wenn du als ach so schlaue Person deine sicher unglaublich wertvolle Zeit aufwendest, sie zu beantworten.

Kommentar von Viktor1 ,

Das hättest du gerne - sich selber kritisch dazu hinterfragen bringst du nicht fertig. Daß du Hilfestellung von Usern wie "WeicheBirne" bekommst, sollte dir zu denken geben.

Kommentar von Schuettelbier ,

Ich mag Leute wie dich. Da hat man mal was zum Labern. ;) Und wenn dir meine Frage zu kompliziert ist, beachte sie doch einfach nicht. Dann bleibt dir meine inkompetenz erspart.

Kommentar von WeicheBirne ,

@Viktor1 Ja, ja, wenn die sachlichen Argumente zur Neige gehen, kommen die Argumente ad hominem. Reife Leistung Victor ;o)

Übrigens, hierzu:

Quatsch, unsere (monotheistische Religionen) Gottesvorstellung eines einzigen Gottes als Ursache unseres Seins hat mit solchen Erzählungen nichts am Hut auch nicht mit "Göttern" griechischer oder sonstiger Mythologien.

Seit wann hast Du die Religion für Dich gepachtet? Es gibt Christen, Juden und vielleicht auch Moslems, die das anders sehen.

Du magst Gott für Dich anders definieren, aber dann pickst Du Dir aus Bibel, Koran oder anderen Schriften eben raus was Dir in den Kram paßt. Das ist ziemlich inkonsistent.

Kommentar von Viktor1 ,
ja, wenn die sachlichen Argumente zur Neige 
gehen,

Wo hast du welche gebracht, so daß man darauf reflektieren könnte ?
Wenn du dir deinen hier gewählten "Namen" zum Programm machst
und dies gnadenlos durchziehst, mußt du dir gefallenlassen, daß dementsprechend gegen gehalten wird.

Kommentar von WeicheBirne ,

Deiner Polemik entnehme ich, daß Du meine sachlichen Argumente nicht nachvollzogen hast. Hier also noch einmal:

1) Wenn Du "unsere (monotheistische Religionen) Gottesvorstellung" schreibst, erhebst Du einen Absolutheitsanspruch, den Du einfach nicht hast. Es gibt Juden, Christen und möglicherweise auch Moslems, die sich sehr wörtlich auf die Bibel beziehen.

2) Wenn Dein Glaube an die monotheistischen, abrahamitischen Religionen anknüpft, Du aber Bibelstellen einfach als "Erzählungen" abtust, dann pickst Du Dir ziemlich willkürlich raus was Dir in den Kram paßt. Du hast keine konsistente Glaubenvorstellung.


So, was sind denn nun Deine sachlichen Gegenargumente. Oder sind diese Dir wirklich alle ausgegangen?

Übrigens: Solltest Du kontern wollen, daß meine Argumente nicht sachlich/zutreffend sind, dann wirst Du mir sicherlich auch das sachlich und schlüssig nachweisen können.

Noch ein Tipp: Eine Antwort wie: "Ich könnte es Dir zwar nachweisen, habe aber keinen Bock/keine Zeit/keine Geduld/etc." zeigt einfach nur, daß Du unfähig bist ein vernünftiges Argument aufzubauen.

Kommentar von Viktor1 ,

Du bringst hier Statements und Vorhaltungen - keine Argumente.

So, was sind denn nun Deine sachlichen 
Gegenargumente.

Gegenargumente kann man nur bringen, wenn Argumente vorhanden sind.

Es gibt Juden, Christen und möglicherweise auch 
Moslems, die sich sehr wörtlich auf die Bibel
beziehen.

Ja, Schriftgläubige gibt es zu hauf - wie dies Forum belegt.
Was hat dies aber mit der Fragestellung zu tun und mit deinen Beispielen. Wie kommst du darauf, daß diese Schriftgläubigen sich gerade deinen Quatsch einer Gottesvorstellung zu eigen machen und solche von dir zitierten Schriftstellen forcieren.
Wie die mon.Religionen zu solcher Gottesvorstellung stehen habe ich schon festgestellt - es ist nicht mein "Absolutheitsanspruch" (was für eine alberne Unterstellung hierzu)
Deine Phantasien sind in diesen Religionen nicht präsent.
Ich bin überhaupt nicht "bibelgläubig".
Und wenn ich dies wäre, warum sollten alle Inhalte dieser Zusammmenstellung von Schriften relevant sein oder irgendwie Sinn machen. Die Bibel an welche man glaubt gibt es nicht (für normale Christen)
Die implizierte ("pickst Du Dir ziemlich willkürlich raus" ) Forderung von dir, daß wenn man in der "Bibel" Weisheiten, moralsche Werte oder "Botschaften" oder auch Sachaussagen  erkennen kann welche nachvollziehbar sind, man auch alles was sonst darin steht glauben und akzeptieren müßte ist an Schwachsinn nicht zu überbieten. Du bist da ja schlimmer als die meisten streng Schriftgläubigen.(egal aus welcher Religion)
Für Christen ist nun mal nur die Botschaft Jesu (elementar) der Evangelien maßgebend. Da wird nichts raus gepickt - es ist so.
Die Frage (um wieder darauf zurück zu kommen) impliziert die Existenz eines (geistigen)Schöpfergottes des physischen  Seins. Dieses Sein beinhaltet  Sexualität, zweigeschlechtliche Fortpflanzung.
Wo sollte diese einem Schöpfergott selbst zugedacht werden welcher IST. Sexualität an sich IST nicht gegeben im Universum.
Ich habe dies aber schon so gebracht - daß du dies nicht nachvollziehen kannst (oder willst) ist mir schon klar.

Kommentar von WeicheBirne ,

Auf diese Aussage von Dir können wir uns einigen

Die Bibel an welche man glaubt gibt es nicht

wobei ich das "normale Christen" hier ausdrücklich weglasse. "Normal" ist eine subjektive Wertung von Dir. Normalität liegt im Auge des Betrachters.

Du grenzt hier aus und unterscheidest willkürlich zwischen Christen, die zu Deiner Argumentation passen und solchen, die es nicht tun.

So kommt dann auch folgende Aussage von Dir zustande:

Für Christen ist nun mal nur die Botschaft Jesu (elementar) der Evangelien maßgebend. Da wird nichts raus gepickt - es ist so.

Da gibt es z.B. die äthiopisch orthodoxen Christen. Die essen kein Schweinefleisch (Levitikus) und weibliche äthiopisch orthodoxe Christen verschleiern sich (Korinther).

https://en.wikipedia.org/wiki/Ethiopian_Orthodox_Tewahedo_Church#Similarities_to...

Nein, nicht für alle Christen sind nur die Evangelien maßgebend. Du tätigst hier sehr absolute, pauschalisierende und unwahre Aussagen.

Mit Deiner pauschalisierenden Art und Weise tätigst Du auch diese Aussage hier:

Wie die mon.Religionen zu solcher Gottesvorstellung stehen habe ich schon festgestellt

Woher weißt Du, daß absolut alle Christen, Moslems und Juden einheitlich zu einer bestimmten Gottesvorstellung stehen? Nur dann kannst Du ja eine derat pauschalisierende Aussage über die monotheistischen Religionen machen.

Ich möchte Dir hier einmal einen Hinweis dafür geben, daß es keine einheitliche Vorstellung über die physische/geistige Beschaffenheit Gottes gibt.

Einer Umfrage unter US Christen sagt:

"Three in 10 Americans interpret the Bible literally, saying it is the actual word of God."

http://www.gallup.com/poll/148427/say-bible-literally.aspx

Bei einer wörtlichen Auslegung der Bibel hat Gott eben auch physische und möglicherweise sexuelle Aspekte.

Fazit: Du kannst gerne darauf hinweisen, daß die Mehrheit der monotheistischen Gläubigen Gott als ein rein geistiges Wesen sieht. Aber es gibt keine einheitliche monotheistische Gottesvorstellung, auf die Du Dich berufen kannst. Das gibst Du ja indirekt selbst schon zu wenn Du schreibst

Ja, Schriftgläubige gibt es zu hauf - wie dies Forum belegt.

Warum beharrst Du dann so auf einer bestimmten Gottesvorstellung? Hältst Du etwa eine bestimte Gottesvorstellung für richtiger als eine andere?

Kommentar von Viktor1 ,
Woher weißt Du, daß absolut alle Christen, 
Moslems und Juden einheitlich zu einer
bestimmten Gottesvorstellung stehen?

Wer hat dies behauptet ? Manche Gottesvorstellungen kennen auch einen alten Mann mit Bart über den Wolken.
Wollen wir hier hinterfragen, ob er sich rasiert, wer sein Friseur ist und wie er sich da oben festhält ?
Die individuellen Vorstellungen von Gott sind wohl sehr zahlreich.
"Christliche" Religionsgemeinschaften gibt es wie Sand am Meer, mit Propheten, neuen Offenbarungen und auch Inkarnationen von Jesus unf der Vielfalt der Gestaltung des "Glaubenslebens.
Willst du dies als Argument verwenden , daß meine Aussage, daß nur die Botschaft Jesu (letztendlich) relevant für einen Christen ist
falsch sein soll ?
Wenn hier eine Hinterfragung der Gottesvorstellung, des Schöpfergottes stattfindet, dann doch nicht eine beliebige von rel. Gruppen oder Einzelpersonen sondern hier die der 3 großen Religionen, wie sie gegeben ist.
Und da gibt es eben elementare Grundaussagen, welche (fast) übereinstimmen, und hier als Basis der Hinterfragung dienen:
Wird ein anderer Gott gedacht, dann müßte dies hier auch zu der Frage gebracht werden.
Alles andere ist alberne Spielerei.

Kommentar von WeicheBirne ,

Da wir nun offenbar unsere Positionen relativ klar abgesteckt haben, möchte ich hier meine Position argumentieren und Dir dann zwei spezifische Fragen stellen.


Die individuellen Vorstellungen von Gott sind wohl sehr zahlreich.
"Christliche" Religionsgemeinschaften gibt es wie Sand am Meer, mit Propheten, neuen Offenbarungen und auch Inkarnationen von Jesus unf der Vielfalt der Gestaltung des "Glaubenslebens.
Willst du dies als Argument verwenden , daß meine Aussage, daß nur die Botschaft Jesu (letztendlich) relevant für einen Christen ist  falsch sein soll ?


Ja, genau das verwende ich als Argument. Die Anführungszeichen im Begriff "Christliche" Religionsgemeinschaften deuten an, daß Du Religionsgemeinschaften das Attribut christlich absprichst wenn sie Deine Definition von Christentum nicht erfüllen

Du schließt dabei nicht nur Einzelpersonen innerhalb von christlichen Gemeinschaften aus, sondern gesamte christliche Gemeinschaften mit vielen Millionen Mitgliedern. 

Ein Beispiel, das ich gebracht habe, sind die äthiopisch orthodoxen Christen. Das sind zwischen 40 Millionen und 45 Millionen Menschen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Christianity\_in\_Ethiopia

Ein weiteres Beispiel sind die östlich orthodoxen Christen, die sich bei Einhaltung ihrer Fastentradition auf Jakobus und 1. Korinther berufen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Eastern\_Orthodox\_Church#Fasting

Die östlich orthodoxen Christen haben insgesamt etwa 200 Millionen Mitglieder.

https://en.wikipedia.org/wiki/Eastern\_Orthodox\_Church#Adherents



Äthiopisch und östlich orthodoxe Christen zusammen machen bereits über 10% aller Christen aus.

https://en.wikipedia.org/wiki/List\_of\_religious\_populations#Adherent\_estimat...

Meine erste Frage an Dich lautet: Sind äthiopisch und östlich orthodoxe Christen für Dich tatsächlich keine Christen, weil sie nicht nur die Evangelien für relevant halten? 



Du schließt auch eine signifikante Anzahl von Einzelpersonen in anderen religiösen Gemeinschaften aus. Ich habe Dich bereits darauf hingewiesen, daß 30% aller US Christen die Bibel wörtlich auslegen.

70,6% der US Bevölkerung ist christlich.

https://en.wikipedia.org/wiki/Religion\_in\_the\_United\_States

Das sind etwa 225 Millionen von 318,9 Millionen Menschen.

https://www.google.com/webhp?sourceid=chrome-instant&ion=1&espv=2&ie...

Also legen allein in den USA etwa 67,5 Millionen Christen die Bibel wörtlich aus.


Wenn Du so etwas schreibst:

Wenn hier eine Hinterfragung der Gottesvorstellung, des Schöpfergottes stattfindet, dann doch nicht eine beliebige von rel. Gruppen oder Einzelpersonen sondern hier die der 3 großen Religionen, wie sie gegeben ist.

Dann berücksichtigst Du den Glauben von Millionen und Abermillionen Christen nicht.

Ich stimme Dir zu, daß die offiziellen Dogmen großer christlicher Gemeinschaften (wie die Katholiken und Lutheraner) einen rein geistigen Gott postulieren. 

Aber es gibt eine große Anzahl an Christen, auch innerhalb dieser Gemeinschaften, die das offenbar anders sehen. Darum ist es hier nicht zutreffend von einer Gottesvorstellung, der 3 großen Religionen zu sprechen. Obwohl eine Vorstellung offiziell verkündet wird kann ein signifikanter Teil der Anhänger trotzdem anderer Meinung sein.


Meine zweite Frage an Dich lautet: Laß uns mal Szenarien betrachten, in denen die christlichen Kirchen Gott immer offiziell als rein geistig darstellen, in denen aber ein bestimmter Prozentsatz aller Christen anderer Meinung ist.

Würdest Du auch einzig und allein die offizielle Gottesvorstellung zulassen wenn 99% aller Christen eine andere Vorstellung hätten? Was ist mit 60%? Was mit 50%? Was mit 10%? Gibt es einen Schwellenwert, ab dem Du eine andere Vorstellung zuläßt?

Kommentar von Viktor1 ,

Also - hier nochmals meine Frage:
Willst du dies als Argument verwenden , daß meine Aussage, daß nur die Botschaft Jesu (letztendlich) relevant für einen Christen ist
falsch sein soll ?

Was hast du hier Relevantes entgegen gebracht ? Nichts außer alberner Statistik und daß es Konfessionen und sonstige einzelne Gläubige gibt welche auch noch etwas anderes glauben  und viele "Bibelgläubige" (angeblich) die Bibel wörtlich nehmen.
Deine ganze Statistik dazu belegt nichts. Wieso sollten die von dir aufgeführten Religionsgemeinschaften und Anhänger alles was in der Bibel steht "wörtlich" nehmen ? Es ist eine reine Behauptung von dir.
Egal wie viele dies tatsächlich tun, was ändert dies am Sachverhalt ?
Dieser besagt:
Jesus ist der Begründer des Christentums und ihm steht wohl zu zu sagen, wer zu ihm gehört.
Jesus (etwa) : "Wer den Willen meines Vaters tut gehört zu mir"
Dieser ist im "Neuen Bund" definiert (Jerm.31,33 = Hebr.8,10) und von Jesus durchgehend in seiner Botschaft  durch direkte und indirekte Aussagen (z.Bsp. auch "Bergpredigt" und Gleichnisse) erläutert und verständlich gemacht worden.
Genau der, der sich daran orientiert ist Christ. Und dies tun wohl die meisten Gläubigen der christl. Religionsgemeinschaften

Dann berücksichtigst Du den Glauben von 
Millionen und Abermillionen Christen nicht.

Ich habe dies nicht festgelegt. Was sollte ein zusätzlicher Glaube an nicht relevante Texte von irgendwelchen Schriften daran ändern.
Sogar der, der Die Botschaft Jesu nicht kennt, aber aus seinem Herzen (Gewissen) heraus gerecht handelt gehört  zu Jesus , ist "irgendwie" Christ.
Deine ganze Gegenhaltung läuft ins Leere , ist für die Katz.

Würdest Du auch einzig und allein die offizielle
Gottesvorstellung zulassen wenn 99% aller
Christen eine andere Vorstellung hätten?

Jeder Gottgläubige hat irgendwie eine pers. Gottesvorstellung.
Aber der, der Gott als Schöpfer allen Seins ansieht (davon geht der User mit seiner Frage aus - ich bin noch am Ball !) kann Gott kein "Geschlecht" zu denken, welches Teil dieser belebten Schöpfung ist und nicht eine Zuweisung an Gott (von wem ?). Das ist eine logische, keine "offizielle"  Feststellung und ist außerhalb dessen was ich (angeblich) "zulasse" - oder nicht.
In die Sammlung der bibl. Texte haben sich natürlich Überlieferungen und Erzählungen aus "Religionen" der damaligen Zeit "eingereiht" , welche sterbliche "Götter" mit Begierden und "Sünde" kennen.
Dies ist i.R. aber  kein Grund, auch für Bibelgläubige nicht, solche Texte wörtlich zu nehmen.  

Kommentar von WeicheBirne ,

Also - hier nochmals meine Frage:
Willst du dies als Argument verwenden , daß meine Aussage, daß nur die Botschaft Jesu (letztendlich) relevant für einen Christen ist
falsch sein soll ?

Und noch einmal antworte ich Dir mit ja. Wenn sich jemand als Christ bezeichnet und behauptet, daß auch noch etwas anderes relevant ist, dann nehme ich das zunächst einmal Ernst.

Für die orthodoxen Christen sind de facto andere Bibelpassagen relevant als für die Katholiken oder Dich. Deine eifrige Behauptung, daß für die Orthodoxen nichts anderes relevant ist, ist daher ziemlich hochmütig und dogmatisch.

Da Du hier versuchst Deine Position mit Bibelstellen zu untermauern, gehe ich mal spezifisch auf die von Dir erwähnte Bergpredigt ein Mtth 5:17-20

Denkt nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, ihre Forderungen abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen.  Denn ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird auch nicht ein Punkt oder Strich vom Gesetz vergehen; alles muss sich erfüllen. Wer auch nur eins von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen in diesem Sinn lehrt, der gilt in dem Reich, das der Himmel regiert, als der Geringste. Wer aber danach handelt und entsprechend lehrt, der wird in diesem Reich hochgeachtet sein. Ich sage euch: Wenn ihr Gottes Willen nicht besser erfüllt als die Gesetzeslehrer und Pharisäer, werdet ihr mit Sicherheit nicht in das Reich kommen, das der Himmel regiert.

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/matthaeus/5/#1

Im koine-griechischen Originaltext steht das Wort νόμος (sprich nomos), das im Deutschen mit Gesetz übersetzt wird. 

http://biblehub.com/interlinear/matthew/5-17.htm

Die griechisch-sprachigen Christen verwendeten dieses Wort wenn sie die Torah (also die fünf Bücher Moses) meinten -selbst im Deutschen wird die Torah ja manchmal als "Gesetz" bezeichnet.

http://www.academia.edu/3037803/From_Musar_to_Paideia_From_Torah_to_Nomos_How_th...

Als Aramäer sagt Jesus hier also: "Denkt nicht, dass ich gekommen bin, um die Torah oder die Propheten außer Kraft zu setzen."

Also ist relevant was in den fünf Büchern Moses und den Propheten steht.

Aber der, der Gott als Schöpfer allen Seins ansieht (davon geht der User mit seiner Frage aus - ich bin noch am Ball !) kann Gott kein "Geschlecht" zu denken, welches Teil dieser belebten Schöpfung ist und nicht eine Zuweisung an Gott (von wem ?). Das ist eine logische, keine "offizielle" Feststellung und ist außerhalb dessen was ich (angeblich) "zulasse" - oder nicht.

Da Du nun offenbar davon absiehst darauf zu pochen was die drei abrahamitischen Weltreligionen offiziell verlauten lassen und Dich auf eine philosophische Ebene verlegst hier also einige philossphische Enwände:

Wenn Du behaupten magst, daß Gott als Schöpfer der Materie selbst nicht aus Materie bestehen kann, so kann er dennoch männliche Charaktereigenschaften und Attribute besitzen. Gott ist ja zweifellos eine Person. Als solcher kommt ihr ein Charakter zu, der von Christen ja teilweise auch beschrieben wird.

Als Person könnte Gott sogar erotische Fantasien haben -dazu muß er nicht aus Materie bestehen. Er kann also auch Fantasien entwickeln, die man eher als männlich definieren würde.

Gott als Schöpfer allen Seins ist übrigens eine logische Falle, es sei denn Du magst behaupten, daß Gott sich auch selbst geschaffen hat. Du kannst natürlich statt dessen gerne behaupten, daß Gott schon immer existiert hat oder zeitlos ist. Wieso soll das jedoch im Widerspruch zu einem Geschlecht Gottes stehen?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ich weiß ja nicht, was du schüttelst, aber die Frage ist durchaus interessant.
Wenn man nicht alle Antworten in der Bibel sucht&findet.

Du kannst anscheindend nicht ohne Beleidigungen.
....

Antwort
von Meatwad, 134

Die Erschaffung einer Welt wäre einer Frau sicherlich ebenso zuzutrauen, wie einem Mann. Keines von beiden macht da mehr Sinn.

Die Frage ist ja vielmehr: Wem ist es eher zuzutrauen, ein egomanischer Massenmörder zu sein - einem Mann oder einer Frau? Jedoch wäre auch hier beides möglich.

Kommentar von Schuettelbier ,

das kommt meiner frage schon näher

Antwort
von Andrastor, 79

Wenn es Gott gäbe, wäre er wohl eine Frau. Auf unserer Welt ist es nur weiblichen Tieren möglich ohne dem anderen Geschlecht Nachkommen zur Welt zu bringen.

Kommentar von Schuettelbier ,

Was habt ihr alle mit eurer Fortpflanzung? Bin ich hier unter lauter Biostudenten geraten?

Kommentar von Andrastor ,

Was hast du gegen Fortpflanzung? Wenn deine Eltern sich nicht fortgepflanzt hätten, gäbe es dich nicht.

Kommentar von Schuettelbier ,

Ich hab nix gegen Fortpflanzung. Nur Antworten auf meine Frage, die sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigen, treffen nicht so ganz meine Frage

Kommentar von Andrastor ,

Warum denn nicht? Heißt es nicht laut der Bibel, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen? Was wenn er die weibliche Fähigkeit der ungeschlechtlichen Fortpflanzung nach seinem- verzeihung- ihrem Ebenbild geschaffen hat?

Kommentar von Schuettelbier ,

Stimmt, das könnte sein...So habe ich das nicht gesehen...Dankeschön für den Gedankenanstoß ;)

Kommentar von Andrastor ,

gern geschehen ;) melde dich ruhig wenn du weitere Denkanstöße brauchst.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Warum gehört es wohl zu den Heiligsten Sakramenten, das Genital zu verstümmeln?

Ich hab mir das nicht ausgedacht!

Antwort
von nowka20, 11

Gottesgedanken

Jes 55,8-9

---8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

---9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Röm 11,33

33---O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!

Antwort
von stoffband, 33

Es gibt Göttinnen. Im Himmel gibt es eine Hierarchie. Ich könnte mir vorstellen das ein Gott zusammen mit einer Frau die Welt gemacht haben.

Antwort
von ThomasJNewton, 77

Gott kann nur ein Mann sein.
Wäre sie eine Frau, würde sie mit uns reden.

Sowas von Asbach sagt Ist aber immer noch gültig!

Antwort
von Eselspur, 71

Gott steht über unseren Begrenzungen.

GoTT ist Papa, mehr noch, IST MUTTER
- Papst Johannes Paul I

http://www.kath.de/predigt/jk/a-8s.htm

Antwort
von klausontheroad, 79

Hoffe, sie ist sehr hübsch.

Kommentar von Schuettelbier ,

Willst du etwa Gott daten?

Antwort
von Mojoi, 63

Hast du irgendwo eine Bedienungsanleitung für die Welt gesehen?

Also Mann.

Antwort
von BlondeBabe, 181

Gott ist nach den modernen Thesen der drei Weltreligionen eine metaphysische Instanz die über der Menschlichkeit und deren Geschlechtern steht. Gott hat damit kein definiertes klares Aussehen und ist weder eine Person noch etwas greifbares.

Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“ - Ex 20,2–17

Ist der erste Teil der zehn Gebote:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn\_Gebote

Kommentar von Schuettelbier ,

Niemand hier versteht die philosophische Aussage meiner Frage...:(

Kommentar von BlondeBabe ,

Ob eine Frau oder ein Mann besser ist? :D
Hmm, ein allumfassender Gott würde drüber stehen. ;)

Wahrscheinlich dann eher ein asexuelles Wesen, falls man eine derartige Instanz unbedingt personifizieren will.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Die höchst Form der Liebe unter Menschen ist die mütterliche Liebe; warum sollte denn nicht auch die göttliche Liebe mütterlich, also weiblich sein?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ein Vater ist auch nicht immer ein Wildtier, dass lieber alles befruchten, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, und jedes Eventualkind durch 5 neue absichert.

Ich weiß nicht, ob du Kinder hast. Interessiert auch nicht wirklich. Ich habe welche.

Aber willst du wirklich auch nur andeuten, dass ich meine Kinder weniger liebe als du deine, falls oder wenn du welche hast?

Das wäre eine heftige Überschreitung der Regeln. Da kannst du mich lieber 10mal als Saftsack oder sowas bezeichen.

Kommentar von Fantho ,

Nun, ich bin auch Vater einer Tochter, jedoch glaube ich Gottesanbeterin zu verstehen, worauf sie hinaus wollte, denn das Kind kommt nun einmal aus einem weiblichen Wesen und triit durch ein weibliches Wesen in die Welt hinaus, Die viele Monate dauernde innige (Ver)Bindung hat noch eine tiefere Emotionalität, als dies bei uns Vätern je sein kann; da können wir uns noch so 'anstrengen', wie wir dies auch tun: Dieser Anteil der Emotionalität fehlt uns Vätern....

Auch die Phase der Geburt, durch die beide in schmerzvoller Weise müssen, schweißt beide noch mehr zusammen...

Und ich glaube auch nicht, dass Gottesanbeterin damit die Liebe eines Vaters herabwürdigen, schmälern oder abstreitig machen wollte....

Gruß Fantho

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das sind dann wohl Themen oder Tiefen von Themen, wo man nicht mehr DaumenHochs vergibt oder sich quer anlabert.

Wo man auch nicht irgendwelche Vermutungen, Rechthabereien oder Verständnis in die Wagschale wirft.

Ich will die 3 * 9 Monate nicht herabwürdigen, aber auch die 3 * 27 Jahre nicht unbeachtetet wissen.

Ich will das alles nicht nach unmenschlichen Regeln betrachtet wissen.

Selbst wenn ich weder dich noch gottesanbeterin zu meinem Fankreis zähle, oder mich zu eurem, dass es hier keine Bewertungen sehe, finde ich gut.

Was gottesanbeterein zu anden Themen äußern wird, oder äußerte, oder du, ist eben ein anderen Thema.
Das ist kein Anlass, dieses Thema unruhig zu machen.

-------------------------------------------------------------------------

Die anderen Themen werden sich ergeben, und haben sich m.W. schon ergeben.

Da werde ich sicher heftig stereiten, im Sinne meiner Kinder, was ihr beide wohl nie verstehen werdet.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Echt jetzt?
Philosophische Aussage?

Kommentar von Schuettelbier ,

Sicher!

Kommentar von achimhausg ,

Philosophische Aussage als Fragestellung. -  hmm - Wenn Sie fragen was 3 + 4 ist,  haben Sie ja auch keine mathematische Aussage getätigt, oder?

Kommentar von Schuettelbier ,

Aber eine Frage kann durchaus eine mathematische Aussage beinhalten!

Kommentar von achimhausg ,

Ja, Sie Schlaumeier, nämlich die rhetorische Frage á la "Habe ich Dir nicht schon tausend mal gesagt, dass 3 + 4 = 7 ist ?'

Kommentar von Schuettelbier ,

Warum überhaupt Mathematik? Ich finde Mathe ist kein gutes Beispiel, wenn es um Philosophie geht. Dort kann eine Frage nämlich sehr wohl eine Aussage beinhalten. Und du/Sie brauchen mich nicht duzen ;)

Kommentar von Schuettelbier ,

Verzeihung, brauchen mich nicht zu siezen natürlich

Kommentar von Fantho ,

Sorry für Dich, aber hier in GF wird nun einmal geduzt...

Gruß Fantho

Kommentar von WeicheBirne ,

Den Bibelvers hast Du total aus dem Kontext gerissen. Lies mal wie es weitergeht:

Du wirst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer! Wirf dich niemals vor ihnen nieder und verehre sie auf keinen Fall! Denn ich, Jahwe, ich, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott.

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/2_mose/20/#1

Es geht darum, daß Du keine anderen Götter verehren sollst und folglich auch keine Statuen oder Bilder dieser Götter erzeugen sollst.

Kommentar von BlondeBabe ,

„Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“ 

Das ist der darauf folgende Abschnitt. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn\_Gebote

Die wurden nicht zum Spaß aufgeteilt.

Das eine schließt außerdem das andere nicht aus.

Kommentar von WeicheBirne ,

Da gibt es überhaupt keine Aufteilung in zwei unterschiedliche Gebote.

Die Einteilung der Verse in der Tabelle des Wikipedia-Artikels dient nur zum Vergleich zwischen 2. Mose und 5. Mose. Zähl mal die Zeilen/Anzahl der Verse in der Tabelle. Ich komme auf 16. Gibt es etwa 16 Gebote?

Weiter unten gibt es im Wikipedia-Artikel im Absatz Einteilungen sogar eine klare Einteilung nach gängiger katholischer und protestantischer Interprätation. In der Tabelle dort, sind Bilderverbot und Fremdgötterverbot eindeutig zu einem Gebot zusammengefaßt.

Der Text im Absatz weist auch noch einmal auf die Einheit der Verbote hin. Dort finden sich die Sätze:

Ex 20,2–17 nennt weder Gebotszahl noch Gebotstafeln; ihre Identität mit den „Zehn Worten“ (Ex 34,28 EU) ergibt sich aus Dtn 4,12–13 EU; 5,22 EU und 10,4 EU. Die doppelt überlieferte Dekalogrede enthält jedoch elf Verbots- und zwei Gebotssätze, wobei Fremdgötter-, Bilder- und Verehrungsverbote sowie Arbeits- und Ruhegebot als thematische Einheiten erscheinen.

Antwort
von Wilkinson, 85

Ist Gott eine Frau?

Da kommen bei mir die alten Sponti-Sprüche aus den 80ern wieder hoch...

Als Gott den Mann erschuf übte sie noch... 

Und wem das partout nicht passt, dass wir nun mal einen  HERRGOTT haben, der soll sich einer Religion anschließen, die auch Göttinnen im Repertoire hat. Dann passt doch alles. Und er oder sie hat die freie Auswahl.

Antwort
von Nadelwald75, 53

Hallo Schuettelbier,

Mann oder Frau, jeder ist begrenzt.

Gott ist unbegrenzt

Kommentar von 666Phoenix ,

Stimmt! Oder wie es in einem bekannten Film hieß: Nobody is perfect!

Antwort
von Omnivore11, 115

Welchen Gott aus der Geschichte meinst du? Aphrodite ist eine Frau. Odin ein Mann.

Kommentar von Schuettelbier ,

Ich meine den christlichen. Gott halt

Kommentar von Omnivore11 ,

Warum ist das gerade "der Gott"? Der Mensch hat sich soviele Götter ausgedacht, warum also gerade der? Aber in den christlichen Märchengeschichten wird er denke mal als Mann geführt

Kommentar von Schuettelbier ,

Weil gerade "der" Gott in unserer Gesellschaft sehr präsent ist.Wenn ich dich nach Odin fragen würde, würde wieder irgendwer rufen: "Warum nicht unser Gott?!"

Kommentar von Omnivore11 ,

Das zeigt doch deutlich, dass vermutlich alle Götter unsinn sind!

Kommentar von Schuettelbier ,

Imteressant. Warum?

Kommentar von Omnivore11 ,

Weil alle aus der Feder des Menschen stammen. Und der Mensch wird sich wohl nie einig werden, welcher dieser tausenden Götter nun der wahre Gott ist.

Kommentar von Schuettelbier ,

Muss er das? Kann nicht jeder seinen eigenen Gott haben?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Können sicher einige, aber Probleme gibt es mit denen, die es nicht können.

Hauptsächlich mit denen, die das große, weite und gewagte Gedankenkonstrukt nicht aufgebaut bekommen, dass es der selbe Gott ist, auch wenn es nicht der gleiche ist.
Wie kann es ein anderer sein, wenn es nur einen gibt?

Und das sind nicht 3 Milliarden Menschen, die Christen oder Muslime sind.
Es ist immer nur eine Minderheit der Hetzer und Kriegstreiber.
Und genau da du solltest m.E. aka IMO ansetzen.

Antwort
von nachdenklich30, 30

Hätte, könnte, wäre: Für mich ist die Fragestellung völlig sinnlos.

Ansonsten halte ich mich an den Vers: Gott schuf den Menschen zu seinem Ebenbild, männlich wie weiblich.

Ich halte es für eine fast geniale Leistung des Judentums, in einer patriarchalen Welt in einem seiner zentralen Texte Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern auszudrücken.

Damit ist auch klar, dass Gott sich in diesem Zusammenhang unabhängig von menschlicher Geschlechtlichkeit definiert.

An einer Hoseastelle, die in fast allen Bibel inklusiv übersetzt wird ("Gott bin ich und nicht ein Mensch" Hos 11,9), übersetzen Buber/Rosenzweig wörtlich richtig: "denn Gott bin ich und nicht Mann".

Ähnlich 4. Mos 23,19: "Nicht ein Mann ist Gott, ... noch ein Menschensohn...)"

Antwort
von Lazybear, 56

Erst schuf gott adam und aus seiner rippe eva, er schuf eva auch nur weil adam sonst nichts fand was als partner infrage kommt, vor der schaffung evas war der mensch also adam als ebenbild gottes geschaffen, also ist gott ein mann, jesus nennt ihn vater und nicht mutter... Naja ist mir aber auch wurscht wenns nicht so wäre, bin eh nicht gläubig!

Antwort
von erliebtuns, 37

Joch bezweifledas  der gott Vater Gott Sohn und gott heiligergeist eine Frau ist

Antwort
von Illuminaticus, 21

Vom menschlichen Standpunkt auf jeden Fall. Es kann gar kein Mann sein, denn der Mann zersoert Leben, die Frau erschafft Leben. Das ist in der Dualitaet das Spiel.

Vom absolutem Standpunkt aus, ist Gott Niemand oder Etwas. sondern das allgemeine ewig waehrende Bewusstsein, welches sich in dir manifestiert.

Du bist quasi das Leben selbst, aber hast vergessen, wie grossartig und maechtig du bist. Deshalb beten alle einen Gott ausserhalb von sich selbst an.

Aber Gott ist nicht ausserhalb von dir. Jesus sagte, wenn du dich selbst erkennst, dann erkennst du Gott, das sollte dir zu denken geben, um deine Groesse vollends zu erkennen.

Antwort
von fricktorel, 30

Unser ewige Schöpfer hat auch weibliche Gene in sich, sonst hätte Er keine Frauen schaffen können (1.Mose 2,22).

Aber Er schuf den Mann zuerst, damit er die Frau "zur Seite" habe (Vers 23).

Gott setzte den Mann also "höher" als die Frau und Christus "über" den Mann (Eph.5,24).

Antwort
von realsausi2, 23

Oh, mir ist gerade eine Erleuchtung gekommen.

Immerhin hat der alte Zausel die arme Maria bestiegen und ihr einen Kegel angesetzt.

Das spricht doch wohl eindeutig dafür, dass er testosteron gesteuert ist.

Kommentar von 666Phoenix ,

Ich glaube, das war nicht "er" persönlich, sondern sein "Heiliger Geist"! Womit auch noch seine sexuelle Impotenz bewiesen wäre!

Aber das soll ja alles eine dreigeteilte Einheit sein!

Antwort
von SaDoOx, 116

Stell dir vor, Gott gäbe es und er wäre Männlich...
Dann würde sein Geschlechtsorgan aus den Wolken raus baumeln xD

Kommentar von Schuettelbier ,

Danke für das Bild xD

Kommentar von ThomasJNewton ,

würde

Kommentar von WeicheBirne ,

Tut es ja, nennt sich Tornado.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ. Wenn Sie Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

Antwort
von Fantho, 29

Weder das eine noch das andere Geschlecht würde eine 'bessere' Welt erschaffen, sondern ein Wesen, welche beide Polaritäten innehat...

Yin und Yang zusammen = (erst) Harmonie

Zudem: Gott ist weder ein anatomisches, organisches und somit kein menschliches Wesen....

sondern ein energetisches Geistwesen...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

sondern ein energetisches Geistwesen...

Was Du so alles weißt... alle Achtung...

Kommentar von Fantho ,

tja...  ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Lass mich raten... Kristallkugel? Hühnerknochen? Engelsbesuch? Oder gar Drogenkonsum?

Kommentar von Fantho ,

Spielt das für Dich ne große Rolle? Es reicht doch aus, dass ich es weiß ;-)

Gruß Fantho

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