Ist Gott eine Erfindung?

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40 Antworten

Ich bin absolut deiner meinung, in allen punkten! Allerdings ist Gott eine "ich kann das" Hilfe für die ohne Selbstvertrauen. Außerdem stand er schon oft für Hoffnung in ausweglosen Situationen und sie nicht hat aufgeben lassen. Zur erklärung von großen naturphänomenen ist es auch nutzbar, denn dieser glaube lebt von unwissenheit.Wenn du von Gott spricht, ist denke ich die Bibel auch nicht ausgeschlossen, sie dient meiner Meinung nach wie ein Moralbuch, zur Veranschaulichung von recht, Ordnung und Menschlichkeit. Klar, wir schreiben das 21te Jahrhundert, aber der Mensch möchte sich immer noch an so etwas fest halten, wir sind wirklich nicht weit genug entwickelt. Aber ich denke wir sind mitten in einer Phase der Ablösung von derartigem, denn besonders Großstädter mit Zugang zu Bildung sind immer öfter Atheisten und denken das selbe wie du, ich ebenso. Die, die den schritt schon getan haben, sollten jedoch die anderen in Ruhe lassen. Wenn sie daran Glauben, OK, kein Problem, sollen sie halt so weiter leben und sich abkoppeln. Sobald wir gute Bildung überall haben, wird sich der glauben verabschieden, doch die damit verbundenen traditionen werden bleiben, denn sie sind sozial sehr wichtig. Also: wer daran glauben will, bitte, der Rest der Welt macht weiter. Auch wenn sie im ursprünglichen Sinne fast nutzlos sind, so helfen sie doch vielen unwissenden in kritischen Phasen weiter und geben Trost, auch ich ertappe mich hin und wieder beim Gedanken an ein zweites leben.      Frag mich nicht, was mit den Artikeln und m/f zeug los war, korrigieren werd ichs nicht!

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Kommentar von DonUwn
10.02.2016, 22:52

Sogar ich war mal gläubig. Ich habe mal zu Gott gebetet aber ich habe es getan, weil es keinen anderen gab der mir in der Situation helfen konnte UND DAS ist der Sinn von Gott. Etwas an dem du glauben kannst wenn niemand anders da ist. Es ist also eine Erfindung für das ''Alleinsein''

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Ich weiß was du meinst.. Und ich hätte auch gerne ein paar Beweise, dass es einen Gott gibt, aber klar ist es dann halt kein Glaube mehr. Eigentlich denke ich, dass Religionen etwas Gutes sind, weil sie gewisse Regeln aufstellen die meistens nachvollziehbar sind, wie z.B. Die 10 Gebote. Dass man nicht lügen, stehlen, töten soll ist etwas das jeder normale Mensch wissen sollte. Außerdem glaube ich schon, dass die Vorstellung davon, dass es sowas wie einen Gott gibt Menschen auch Kraft und halt gibt und die Religion auch Gemeinschaften bildet, aber so wie ich das sehen haben Menschen von jeder Religion Fehler begangen, weshalb ich dann irgendwie auch nicht mehr so wirklich dazu gehören will. Am schlimmsten finde ich, wenn Leute auch noch versuchen anderen eine Religion 'anzudrehen' und sie davon zu überzeugen dass sie nicht richtig Leben, so wie sie leben. Mein katholisch Reli Lehrer meint auch dass es eigentlich unsere Aufgabe ist die Religion zu verbreiten.. Und was mich am meisten aufregt ist dass er immer sagt, dass unsere Religion ja so hart sei und Leute die sich nicht Firmen lassen ( wie ich) einfach noch zu schwach dafür sind. Meiner Meinung nach kann man mit und ohne Gott ein Mensch sein der stark ist und gutes tut..aber am unverschämtesten fand ich ihn als er meinte, dass Buddhismus ja nur so eine spaßige Religion sei. Da meditiert man ein bisschen und hat dann noch so ne dekorative Figur von Buddha im Garten stehen!! Soweit ich weiß gibt es im Buddhismus ja keinen Gott. Oder? (korrigiert mich falls ich falsch bin, ich sollte definitiv etwas darüber recherchieren) Außerdem hab ich Angst meine Zeit mit etwas zu verschwenden, dass es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Theoretisch würden wir es dann ja wissen wenn wir Tod sind. Oder halt nich weil man einfach nur Tod ist und nicht zu Gott in den Himmel kommt, aber dann weiß man halt auch nicht das man seine zeit verschwendet hat. Für mich ist Gott einfach nur erfunden worden weil sich Menschen früher halt noch nicht so viel durch Wissenschaft erklären könnten. Und/oder Angst vor dem Tod hatten. Und anscheinend haben sie das auch gebraucht, denn Religion und Götter gibt es ja so ziemlich überall in der Welt. Früher hab ich mir oft vorgestellt, dass alle Götter die es gibt in Wirklichkeit nur ein Gott ist, der austesten will wie wir reagieren, wenn es noch mehr 'konkurrenz' gibt... Auch bei der Bibel denk ich mir immer wieder, dass sich da ein paar Leute gelangweilt haben und dann sich halt damit die Zeit vertreiben haben, so nen fetten Schinken zu schreiben. Andererseits glaube ich schon, dass es einen Menschen wie Jesus gegeben hat. Muss jetzt nicht unbedingt sein, dass er wirklich Menschen so geheilt hat oder so. Aber einfach jemand der eben gutes tut. Auch dem Stern von Bethlehem soll es wirklich geben laut meiner Physik Lehrerin fliegt der alle Soundso viele Jahre vorbei und soll das auch gemacht haben um die zeit in der Jesus geboren wurde. Aber trotzdem geben die in der Bibel angegeben Zeiten nicht immer Sinn. Okay sorry für diesen schrecklich formulierten Text, mit dem ich wahrscheinlich die frage verfehlt habe, aber das hat echt mal gut getan das alles zu schreiben.

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Die Frage auf deine Überschrift lautet einfach: Ja. Gott, Jehova, Allah, Ra, Odin und wie sie alle heißen mögen sind Erklärungen für das Unerklärbare. 

Sobald sich der erste Proto-Mensch vor einem Gewitter zitternd in seiner Behausung versteckte, musste eine Erklärung für das Getöse her: Zwei Übermenschliche Wesen, die sich um die Gunst eines dritten Übermenschlichen Wesens stritten.... Wie unten - so oben.

Zum Glück, hat es immer wieder Leute gegeben, welche diese Erklärungen nicht akzeptierten und somit die Grenzen des Unerklärbaren immer weiter zurück schoben. Der Glaube, und der Mangel an diesem hat seinen Teil zur Forschung und Entwicklung beigetragen.

Was ich hier etwas stückelig zu erklären versuche liest sich wunderbar in dem Buch "Darwin und die Götter der Scheibenwelt" von Terry Pratchett, Ian Stewart und Jack Cohen.

Bei Bedarf kann ich es Dir als E-Book zuschicken. PN an mich. 

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Das Leben ist einfacher und wir brauchen keine Lügen die uns trösten und uns Mut oder was auch immer geben.

Ich denke, in diesem Punkt irrst du dich - gerade aufgrund des Leistungsdrucks in den modernen kapitalistischen Konsumgesellschaften, gibt es dort nach wie vor Interesse an sinnstiftenden Lehren und Trostsystemen.

Persönliche Krisen stürzen auch einen Menschen, der unter materiell wohlhabenden Umständen aufwächst in Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Geschehens, oder des Lebens im Allgemeinen.

Schließe außerdem von deinem privilegierten Status nicht auf andere Menschen. Insbesondere in Ländern, deren Bevölkerung mehrheitlich materiell in Armut lebt, ist die Religion weiterhin eine Quelle für Trost, Hoffnung und Zuversicht.

Ich glaube, dass die Menschheit niemals sich weit entwickeln wird wenn Sie nicht aufhören an Lügen zu glauben.

Ich glaube, dass die Menschen niemals harmonisch miteinander leben können, so lange man sich an Unterschieden, anstatt an Gemeinsamkeiten orientiert und die Ansichten anderer Menschen nicht respektiert und sie entsprechend behandelt.

Gerade die zur Schau gestellte Überheblichkeit, missionarischer Bekehrungseifer und die Verwendung von Begriffen wie "Lüge" wird es schwer machen, mit radikalen Ansichten und Weltanschauungen friedvoll auszukommen - egal ob diese religiös, atheistisch, politisch etc sind.

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Kommentar von Enzylexikon
10.02.2016, 22:53

Anstatt mit einfach kommentarlos einen "Daumen runter" zu verpassen, wäre es deutlich fairer, mit mir über die offenbar unliebsamen Inhalte meiner Antwort zu sprechen.

Manche haben es noch nicht begriffen;

Der "Daumen runter" dient der symbolischen Abwertung qualitativ minderwertiger Postings und nicht dazu, feige und anonym die Ablehnung einer Aussage auszudrücken.

Ich habe mich bei meiner Antwort um Qualität bemüht und wer meine Meinung nicht teilt, muss sie deswegen keinesfalls "abwerten".

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Kommentar von DonUwn
10.02.2016, 23:03
Ich glaube, dass die Menschen niemals harmonisch miteinander leben können, so lange man sich an Unterschieden, anstatt an Gemeinsamkeiten orientiert und die Ansichten anderer Menschen nicht respektiert und sie entsprechend behandelt.

Man muss nicht alles akzeptieren. Wie z.B die Ansichten eines Pädophilen oder einen Mörder. Bei Religion ist es was anderes aber trotzdem muss man einfach ''Opfer'' bringen um sich weiterzuentwickeln. Wenn die Religion einfach im Weg steht für die Menschheit sich weiterzuentwickeln dann muss Sie ganz einfach abgeschafft werden. Es wird niemand Religion abschaffen und deswegen sind die Menschen nicht ansatzweise so stark wie sie glauben zu sein. Die Menschen können nicht konsequent durchgreifen. 

In 1.000 Jahren oder 50.000 Jahren (wenn wir dann noch existieren) und wir Kontakt mit außerirdischem Leben haben und wir dann immer noch an Gott glauben dann sind wir einfach das schwächere Volk. 

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Kommentar von Enzylexikon
11.02.2016, 22:05

So jetzt sind es schon drei "Daumen runter" die das feige Pack hier verteilt, anstatt tolerant zu sein, oder zumindest ihre Ablehnung zu begründen.

Wirklich erbärmlich....

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Kommentar von Manuel129
11.02.2016, 22:05

also... das einzige was mich noch mehr beeindruckt als deine Ansichten ist deine unfassbar gute Ausdrucksweise :D

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Tatsache ist, dass wenn ein Mensch von ganzem Herzen an etwas glaubt, daraus eine Menge Kraft schöpfen kann. Dabei ist es ganz egal, an was man glaubt. Manche Menschen vertrauen in sich selbst und können damit Berge versetzen. Andere haben schon viel gutes und erstaunliches geleistet, weil sie in dem Wissen waren, dass Gott ihnen beisteht. Du kannst diese Menschen nicht als Lügner hinstellen. Für sie ist Gott etwas sehr reales. Früher war ich immer davon überzeugt, diese Menschen würden es sich durch ihren Glauben zu leicht machen. Alle Verantwortung über sie selbst und ihre Entscheidungen jemandem überlassen, den es vielleicht gar nicht gibt. Bei manchen ist das auch der Fall. Aber das liegt nicht daran, dass sie gläubig sind, das machen alle Menschen hin und wieder. Es kann Angst machen zu wissen, dass man alle Folgen seiner Entscheidungen selbst ausbaden muss. Bei vielen Gläubigen ist es jedoch genau das Gegenteil. Sie wagen es, weil sie wissen, dass sie nicht allein sind.

Ich denke, du solltest, wenn du das nächste Mal mit einem Gläubigen redest, dir seine Ansicht so unvoreingenommen anhören wie es geht. Dein Gesprächspartner wird sich wohler fühlen, wenn du ihm zeigst, dass du offen für das bist, was er erzählt.

Ich würde mich als Agnostiker bezeichnen. Meiner Meinung nach kann man weder beweisen, dass es Gott gibt noch dass es ihn nicht gibt. Von dieser Position kann ich mir beide Ansichten neutral anhören, sowohl die des Atheisten als auch die des Gläubigen.

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Kommentar von DonUwn
11.02.2016, 23:58
Andere haben schon viel gutes und erstaunliches geleistet, weil sie in dem Wissen waren, dass Gott ihnen beisteht. Du kannst diese Menschen nicht als Lügner hinstellen.

Das tu ich nicht. Ich sage nur das Sie an Lügen glauben. Das ist etwas anderes als ein Lügner zu sein. Wenn der Richter in Gerichtsaal einen Lügner zuhört und ihn glaubt dann ist es was anderes als wenn er selber Lügen würde. 

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Das ist wohl eine Frage die man nicht beantworten kann. Man muss wahrscheinlich einfach selbst entscheiden, ob man an Gott glauben möchte (kann) oder nicht. Beweise für die Existenz Gottes wird man nicht erhalten können. Ebenso wenig wird man einen Beweis erhalten, dass Gott nicht existiert. Die Frage ist also, fühle ich mich besser oder ist mein (endliches?) Leben einfacher, wenn ich an Gott glaube und wenn theoretisch dies bejaht würde, kann ich ohne einen hinreichenden Nachweis für die Existenz Gottes überhaupt den Glauben leben und verinnerlichen. Ich denke für die jüngere Generation ist dies sehr schwer und wir (also ich ebenfalls) neigen dazu, dass wir einen sicheren Nachweis benötigen, um überhaupt Glauben zu können.  

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Gott ist eine Erfindung, da die meisten Menschen etwas, also ein höheres Wesen, brauchen, an das sie glauben wollen. Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich nicht daran glaube! Zudem ist doch die ganze Bibel Lug und Trug. Ich kenne z. B. keine einzige Textstelle, wo der Urknall, die Evolution oder ein einziger Dinosaurier (die hat es ja nun nachweisbar gegeben) erwähnt werden. Also finde den Fehler.....

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Du hast das Rexht zu glauben was du willst aber die wo an Gott glauben auch z.B  Ich glaube an Gott und mein freund nicht ich weiß das er nicht an Gott glaubt also rede ich auch nicht mit ihm darüber (diskutiere)

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Es gibt für einen Gott keinen wissenschaftlichen Beweis. Alle Schriften über Gott und die Erschaffung der Erde sind wissenschaftlich widerlegt. Vor mehr als 2000 Jahren war die Wissenschaft noch nicht in der Lage vieles zu erklären so wurde es als göttlich bezeichnet. Heute sind wir weiter.

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Man musst mal gucken.

Guck mal bei YouTube Emely Rose Aufnahmen an. Wenn du den Film "Der Exorsimus von Emely Rose" kennst dann ist das was o.g. das richtige. Die würde immer so "unmänschlich" als sie so Kreuze oder so ein Zeugs gesehen hat. Man sagt, vom Teufel besessen. Und wie in der Mathematik, wenn Negativ gibst, gibst es auch Positiv, Gott. Du muss mal selber gucken ob du Gott als "real" ansiehst.

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Und was ist deine Frage?

Was du als solche tarnst, ist für viele so klar wie Kloßbrühe, Schnee von gestern, ein alter Hut oder ...

.. hat nur eines zur Folge:

Willkommen im Club!

In einem irrst du allerdings:
Alles wird immer wieder neu erfunden, heute mit den heutigen Mitteln und Argumenten.
Weil da ein Grundbedürfnis hintersteckt, das ich nicht benennen darf.

Und was die Zukunft bringt, wird die Zukunft zeigen.

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Gott wurde früher oft dafür benutzt, Menschen unter kontrolle zu halten und um macht über sie auszuüben ( Ablassbriefe, Kreuzzüge). Bin deiner meinung

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Du bist also der Meinung, dass Menschen sich Gott ausgedacht haben, um Trost zu haben? Da bin ich anderer Meinung.
Denn viele von Jesus Jüngern sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken.
Wenn du wissen willst, ob Gott eine Erfindung ist, dann bin ich der Meinung: Nein.
Zum Beispiel gibt es die Meinung, dass ein Eingreifen von Gott für den Urknall nötig ist.
Und wenn ein Mensch heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung ist, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das Wunder von Ärzten geprüft und, wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde auch bestätigt.
Du kannst im Internet auch mal nach "Mensch Gott" suchen, dort berichten auch Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Auch hier gibt es keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.
Auch kannst du bei Google mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen und die Artikel dazu lesen.
Ich glaube also an Gott. Hast du irgendeinen Beweis oder Hinweis, dass Gott eine Lüge ist?

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Kommentar von DonUwn
10.02.2016, 23:59
Ich glaube also an Gott. Hast du irgendeinen Beweis oder Hinweis, dass Gott eine Lüge ist?

Ich muss doch er beweisen ob Michael Jackson ein Pädophiler ist bevor ich es weiß oder ist es anders rum?

Normale Logik würde so lauten: Ich habe einen Roten Ball - Du willst es bewiesen haben - Ich zeige dir meinen Roten Ball - Es ist bewiesen und du glaubst mir. 

Deine Logik hier: Ich habe einen Roten Ball - Du willst es bewiesen haben - Ich muss dir gar nichts beweisen. Beweis du mir erst das es den Roten Ball nicht gibt. 

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Kommentar von comhb3mpqy
11.02.2016, 07:45

du bist evtl. der Meinung, dass Gott eine Lüge ist, ich bin anderer Meinung. Aber im Gegensatz zu dir habe ich für meine Position Argumente gegeben.

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zuerst einmal:

ich bin christ, aber ich habe schon jahrelang nicht mehr gebetet. zur kirche bin ich die letzten jahre auch nur zu beerdigungen gegangen. und an gott glauben.. hm.. schwierig ich würde gerne an ihn glauben aber es fällt mir dann doch etwas schwierig.. mein vater war auch so einer der von Karl Marx sehr angetan war..^^

dennoch: der Glaube an Gott ist etwas Gutes.. Viele Menschen fühlen sich in der heutigen Zeit verloren, auch ohne Armut, und wenden sich in ihrer Verzweiflung an Gott und das spendet ihnen Trost.. wie kannst du also sagen es wäre etwas schlechtes an ihn zu glauben wenn es ihnen dadurch besser geht? Die Menschen können von mir aus machen was sie wollen wenn sie dadurch glücklicher werden und keiner dabei zu Schaden kommt.. und die Einstellung sollte jeder teilen meiner meinung nach.. alle anderen haben einfach keine empathie.

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Kommentar von Christel5
11.02.2016, 21:50

Leben und leben lassen. Agnostik ist auch nicht falsch, denke ich. Hauptsache, die Leute hauen und stechen sich nicht aus blödem Dogma heraus.

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Auch Gläubige sind überzeugt, dass 99,99% aller Götter erfunden sind. Nur der eine, an den sie glauben, natürlich nicht. Ist ja auch logisch ;)

dann denke ich mir nur ''Alter, wer hat dich denn verarscht?''

Sei nachsichtig mit ihnen. Gläubige haben in ihrer Welterkenntnis einen blinden Fleck. Es ist verdammt schwer, dies zu überwinden und zu einer neutralen und sachlichen Betrachtung der Welt zurückzukehren.

Gläubige lassen es zu, etwas in ihrem Leben Raum zu geben, für das es keine rationale Erklärung gibt, für das es keine überprüfbare Evidenz gibt, für das es keine Notwendigkeit gibt.

Sie sind bereit, in diesem einen Bereich andere Regeln gelten zu lassen als bei allen anderen Dingen ihres Lebens und der Welt. Glaube ist irrational und kann somit auch nicht rational ad absurdum geführt werden. Zumindest nicht von Außenstehenden.

Ich weiß das, weil ich es selbst erlebt habe. Ich war lange Jahre gläubig und es hat fast 10 Jahre gedauert ab der ersten Erschütterung meines Glaubens, ehe ich die ganze Fassade dieses Selbstbetruges durchschaut hatte.

Diese Veränderung kann nur im Gläubigen selbst vollzogen werden, in dem er seine volle Urteilskraft wiederfindet und aus eingen Stücken erkennt, in welchem Irrtum er befangen war.

Wir können allerdings dabei helfen, in dem wir Ihnen den Blick für die rationale Betrachtung der Welt schärfen suchen. Sie auf Widersprüche und Irrungen aufmerksam zu machen. Es geht aber immer fehl, von Gläubigen eine Veränderung zu verlangen.

Aber sei beruhigt. Ich bin sicher, dass die Menschheit den Götterglauben überwinden wird. Wir werden das vielleicht nicht mehr erleben, aber die Entwicklung geht ganz klar in die Richtung.

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Ich persoenlich glaube nicht an Gott, aber ich liebe Geschichten, deshalb bin ich nicht dagegen. 

Ich meine, was waere unsere Realitaet ohne erfundene Gestalten wie Gott, Venus, Tom Sawyer und dem Osterhasen, wo waere unsere Kultur, wo waere unsere Menschlichkeit?

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Kommentar von realsausi2
11.02.2016, 02:49

Mir ist nicht bekannt, dass im Namen von Tom Sawyer Kriege geführt worden wären und Menschen ihr Leben nach seinen Weisheiten ausrichten.

Dieser Vergleich ist eine gefährliche Verharmlosung von Gottesglauben.

Für Kultur und Menschlichkeit ist kein Gott von  Nöten.

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Menschen werden sich nie ändern. Weiterentwickelt haben wir uns nur im technischen Sinne, ansonsten ist alles wie früher, wir schlagen uns die Köpfe ein um uns an anderen zu bereichern. Ob 1600 Jahrhundert oder 2016, nur die Art wie wir was machen ändert sich aber was wir machen bleibt.

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Kommentar von DonUwn
11.02.2016, 20:07

Falsch! Wir sind im Grunde Tiere die sich ihrer Umgebung anpassen. Wir könnten uns also weiterentwickeln wenn wir etwas dafür tun. Natürlich wird es vielleicht tausend Jahre dauern aber wir könnten! 

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alexander329 hat recht: Eine bloße Erfindung kann kaum so lange Bestand haben und Menschen daran glauben.

Manuel129

Viele Menschen fühlen sich in der heutigen Zeit verloren, auch ohne Armut, und wenden sich in ihrer Verzweiflung an Gott und das spendet ihnen Trost.. wie kannst du also sagen es wäre etwas schlechtes an ihn zu glauben wenn es ihnen dadurch besser geht? Die Menschen können von mir aus machen was sie wollen wenn sie dadurch glücklicher werden und keiner dabei zu Schaden kommt..

Enzylexikon

Ich denke, in diesem Punkt irrst du dich - gerade aufgrund des Leistungsdrucks in den modernen kapitalistischen Konsumgesellschaften, gibt es dort nach wie vor Interesse an sinnstiftenden Lehren und Trostsystemen.

Auch ichweisnetwas Antwort kann ich nur zustimmen:

Religion an sich ist IMMER gut wenn man nicht nur einzelne sätze aus den gottesbüchern rausnimmt

Darum unterteilt man Religion auch in drei Unterbegriffe:

Religiosity ist der persönliche Glaube, für einige auch Spiritualität, also der eigene Sinn des Lebens, im Weitesten Sinne Selbstvertrauen. Der Glaube kann auf alles projiziert werden, nicht nur auf religiöse Dinge.

Religion ist eine Glaubensgemeinschaft, dass man an dasselbe glaubt und nach gemeinsamen Regeln lebt.

Religism ist der Glaube, daran, dass die eigene Religion die einzig richtige ist und der Eifer, diese zu verbreiten und andere zu bekehren. Das kann soweit gehen, dass man andere als Ungläubige bezeichnet und bekämpft. Also ist es in Dem Fall Fanatismus. Das gab und gibt es im Christentum sowie im Islam als auch in allen anderen Religionen, ist aber nicht Teil derselben.

Es gibt im Normalfall immer irgendetwas, an das man glaubt. Viele nennen es Gott, ebenso viele einfach nur eine höhere Macht. Ohne Glaube, und sei es an etwas noch so unsinniges, hat der Mensch eigentlich keinen Sinn, zu leben. Das an das er glaubt, dem wurde ein Name gegeben, bzw. in verschiedenen Kreisen verschiedene Namen. Bei den einen heißt er Gott, bei den anderen Jahweh, bei wieder anderen Jehova oder andere nennen ihn Allah. Das ist aber nur ein Name.

Die Religion, die darum entstand, das ist nicht falsch, entstand zum Teil auch deshalb, um Menschen Halt und Trost, aber auch zum Beispiel durch die Zehn Gebote eine Vorstufe der Grund- und Menschenrechte zu geben. Und zu guter Letzt schafft man durch Religion nicht nur eine Verbindung zu etwas an das man glaubt, sondern auch eine Gemeinschaft aus Gläubigen, die einander unterstützt und Halt und Trost gibt.

Natürlich kann man die Bibel nicht wörtlich verstehen. Viele Geschichten darin sind Parabel, die man erst einmal verstehen und interpretieren muss. Einige von ihnen sind sicherlich auch passiert; nur nicht unbedingt so, wie man es in der Bibel lesen kann. Wir alle kennen das, wenn etwas Jahrhunderte lang nur mündlich weitergegeben wird. Dabei kann nicht jedes Detail erhalten werden und der Inhalt wird jedes Mal beim Erzählen und allgemein mit der Zeit, in der die Erinnerung daran verblasst, gepaart mit der Neumischung der einzelnen Versionen immer weiter verfremdet.

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Kommentar von Iflar
11.02.2016, 21:43

Ohne Glaube, und sei es an etwas noch so unsinniges, hat der Mensch eigentlich keinen Sinn, zu leben.

Das würde ich gerne mal logisch-schlüssig argumentiert sehen!

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Kommentar von Etter
11.02.2016, 23:16

"Ohne Glaube, und sei es an etwas noch so unsinniges, hat der Mensch eigentlich keinen Sinn, zu leben."

Wie wäre das dann eig. mit Tieren?

Es gibt keinen tieferen Sinn hinter unserer Existenz.

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Meiner Meinung nach kann jeder glauben, was er möchte. Dabei ist es mir egal, ob jemand an die Existenz Gottes glaubt, oder eben glaubt, dass kein Gott existiert.

Böse werde ich nur, wenn jemand behauptet, dass Gott (nicht) existiert ohne Belege für die Behauptungen zu liefern.

Ich denke, dass die Verbreitung des Glaubens mit der Tatsache zusammenhängt, dass mit Ungewissheit nur schlecht umgehen und sie kaum akzeptieren können.

Um sich nicht der Ungewissheit aussetzen zu müssen, streben viele Menschen nach Gewissheiten, die ihnen beispielsweise der Glaube, Astrologie usw. anbieten.

Daran wird sich meiner Einschätzung nach in absehbarer Zeit nichts ändern. Auch wenn vielleicht irgendwann nicht mehr an Dinge wie Gott in der heutigen Form geglaubt wird, es werden immer Menschen immer vor Ungewissheit fliehen.

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Kommentar von DonUwn
11.02.2016, 23:52
Böse werde ich nur, wenn jemand  behauptet, dass Gott (nicht) existiert ohne Belege für die Behauptungen zu liefern.

Also wie soll ich dir beweisen, dass Gott nicht existiert wenn es noch nicht einmal bewiesen wurde das er überhaupt existiert? Irgendwie ergibt das keinen Sinn 

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Gott ist vielleicht eine Erfindung, vielleicht aber auch nicht.

Vielleicht hat es ja mal bewiese für Gott gegeben, aber diese wurden frühzeitig vernichtet.

Aber wenn Gott erfunden wurde ( was niemand weiß, vielleicht gibt es ihn ja wirklich), dann hatt das einen guten Grund, weil man durch diesen glauben Willensstärke und kraft kriegt. Meine Mutter hatte zum beispiel als ich 3 ware Krebs und hatte eine Sterbe Rate von über 90% und sie hat sich mit diesem Glauben am Leben erhalten! Wenn sie damals nicht so gekämpft hätte und nicht so feste daran geglaubt hätte, dass Gott und Maria sie beschützt, dann wäre sie wahrscheinlich jetzt nicht mehr am Leben!

Also, es hat schon seine Gründe, jeder kann es aus einer anderen Perspektive sehen und jeder darf selbst entscheiden, ob er an etwas glaubt, oder nicht, genauso, wenn dir jemand sagt, dass er ein UFO gsehen hatt, du kannst daran glauben, oder du glaubst ihm nicht.

Das ist meine Meinung.

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Kommentar von DonUwn
11.02.2016, 16:52

90% sind eben 90% und keine 100%. Gott hatte damit nichts zutun. Es war der Wille deiner Mutter die Sie gerettet hat. Sie hat an etwas geglaubt und das hat stark werden lassen. Es ist also der Glaube der Sie gerettet hat und nicht Gott. 

Sie hätte auch an die Kraft der Natur glauben können und das hätte Sie ebenfalls retten können. 

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