Frage von matmatmat, 528

Ist Gott ein Atheist?

Wenn wir als Menschen nicht an die Existenz höherer, "göttlicher" Wesen über uns glauben, nennen wir das Atheisten.

Wie ist das mit Gott? Es hat wohl nichts vor ihm gegeben, Gott hat keinen Schöpfer, kein höheres Wesen über ihm, das ihn erschaffen hat. In der Bibel steht, das man keine anderen Götter verehren soll, aber das bedeutet ja nicht, das es die gibt, nur das Menschen sich welche (falsche) einreden?

Folglich müßte Gott doch Atheist sein wenn er nicht an ein höheres Wesen glaubt? Was denkt ihr? Ist euer Gott Atheist oder hat er einen Schöpfer der über ihm steht???

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andrastor, 264

Der Logik folgend müsste Gott einen Schöpfer haben der über ihm steht. Tatsächlich ist Gottes Schöpfer der Mensch.

Aber du hast Recht, wenn wir annehmen würden dass Gott allwissend wäre, so wie er von den Religionen beschrieben wird, dann ist er Atheist, weil wer weiß, muss nicht glauben.

Kommentar von Panazee ,

"We are god, `cause only we can create the idea of his existance in our holy brains"

Yello - Domingo

http://www.mojvideo.com/video-yello-domingo/1fa83bf1b679ce0bbde6

;-)

Kommentar von earnest ,

-existence

Kommentar von Panazee ,

Danke. ;-)

Kommentar von NorwinSchneider ,

Wir sind also Gottes schöpfer? aha.

Die Frage wer Gott erschaffen hat ist vollkommen unnöti, da der Mensch nichtmal weiß wer ihn erschaffen hat usw usw.

Kommentar von Andrastor ,

danke für das Sternchen :)

@NorwinSchneider:

Die Idee polytheistischer Götter entstammt der antiken Kulturen, angeführt von der ägyptischen Hochkultur.

Der Pharao Echnaton prägte zuerst in der Weltgeschichte die Idee eines monotheistischen Gottes, indem er den ägyptischen Pantheon in seiner Person als allumfassender, allmächtiger Gott vereinte.

Nach seinem Tod kehrte Ägypten jedoch wieder zu seinem ursprünglichen Glauben zurück, seine Idee war nicht auf Gegenliebe gestoßen.

Die frühen Juden jedoch, griffen diese Idee auf und erfanden vor etwa 3.000 Jahren ihren eigenen, monotheistischen Gott. Die Christen griffen diese Idee auf und interpretierten sie nach ihren Vorstellungen um und der Islam interpretierte das Christentum neu. Das war vor etwa 2.000 und vor etwa 1.400 Jahren.

Also kann man sagen die Juden haben Gott erfunden, basierend auf Echnatons Idee.

Ein wenig Wissen in Geschichte und man kann diese Frage leicht beantworten.

Antwort
von Schnoofy, 219

So genau weiß man das nicht.

Es könnte ja auch sein, dass die internen Hierarchien diese höheren Ebene nicht veröffentlichen wurden und es in Wirklichkeit so eine Art Chefgott gibt.

Das war bereits in der germanischen, griechischen und römischen Götterwelt so, warum sollten sich diesen guten alten und bewährten Brauch nicht auch unsere Götter der Gegenwart zum Vorbild genommen haben.

Wobei ich natürlich sehe, dass sich deine Frage in diesem Fall auf die atheistische Einstellung des Chefgottes beziehen könnte.

Aber wenn Du davon ausgehst, dass die Götterwelt quasi unendlich ist und sich in Dimensionen ausbreitet, die für den menschlichen Verstand nicht erfassbar ist kannst Du getrost davon ausgehen, dass es auch für dieses Problem eine Lösung gibt.

Es ist nur eine Frage des Glaubens.

Antwort
von Kendall, 43

Das Problem beginnt in der Bezeichnung Gottes als "Wesen". Unter der Einschränkung, dass die Feststellung Andrastors m.E. insoweit stimmt, als dass die Existenz aller Gottheiten von dem Menschen und ihrer, vereinfacht gesagt, "Energie" abhängt, d.h. dem Grad an Verehrung (das heute für die meisten Leute verständlichere Äquivalent zu dem Satz "Gott ist tot", den Nietzsche einem Conterpart in seinem Zarathustra in den Mund legte, wäre wohl "Mickey Mouse" ist ist tot), ist es letztlich fraglich, ob die Gottesvorstellungen, die dem Menschen immanent sind, überhaupt mit dem übereinstimmen, was er meint, wenn er von "Gott" spricht. Der Jahrhunderte lange semi-Monotheismus hat da einiges verwässert.

Erstmal reden wir nicht über "ihn", "sie" und irgendeine andere menschliche Entsprechung, sondern über "Es". Außerhalb unserer Faßbarkeit. Denn was den meisten hochentwickelten Schöpfungsmythen gemein ist, ist die deutlich solare Definition. Gott im jüdischen Kontext (nicht hwy oder YHVH, der Sturm- und Kriegsgott, der durch den zoroastrischen Einfluß sich von einer Monolatrie in einen Monotheismus entwickelte) ist "the all consuming fire" - ein Bild, das in der englischen Übertragung besser funktioniert, als wenn man es ins Deutsche überträgt. Größer als das Universum, nicht inmitten desselben faßbar.
Die Bezeichnung des Schöpfergottes im ursprünglich sumerischen Glauben, in dessen Pantheon auch YHVH gehörte, war btw. "El", was häufig nur als eine Bezeichnung für die heutige Entsprechung "Gott" benutzt wird. Die etymologische Logik geht jedem auf, der sich die Namen der Erzengel ansieht, die Gott repräsentieren:
Gabri-el, Rapha-el, Micha-el, Uri-el, etc.

In der ebenfalls hochentwickelten ägyptischen Mythologie gibt es mehrere Theorien über die Weltentstehung, die aber in ihrer Essenz des Vor- und Nachzustands recht ähnlich sind. Exemplarisch hier ein ganz kurzer Abriß der Achtheit von Hermopolis: Vier Paare (die klassische Dualität, die wir in den meisten Religionen und in jeder spirituellen Lehre finden), je männlich und weiblich, Nun und Naunet die Urgewässer, das "Nichts", aus dem "entsteht", Heh und Hehet, die Unendlichkeit des Raumes, Kek und Keket, die Urfinsternis, Tenem und Tenemu übersetzt als "Wegelosigkeit", Endlosigkeit, Ziellosigkeit. Diese acht Energien gebaren den Sonnengott Re, hier ist wieder der solare Aspekt, der dem vorherigen "Nichts" eine Form gab.

Ähnliche Entsprechungen findest Du, wie gesagt, in den meisten hochentwickelten Kulturen. Das, was Religionen seit jeher für ihre Gläubigen tun, ist, simplifizieren. Das, was sie als "Gott" erkannt haben, ist nicht identisch mit dem ursprünglichen Gottesbild oder, wenn man es so nennen möchte, den "Spirits". Das Prinzip des "all consuming fires" ist ein anderes, und es wird interessanterweise in der Quantenphysik mehr und mehr bestärkt (das sich ausdehnende Universum). Es ist interessant, wie sehr sich dieses Motiv durch die (spirituelle) Weltgeschichte zieht.

Aber von der Durchschnittsdefinition von "Gott" ausgehend, hast Du völlig recht. Wäre eine antropomorph verstandene Entität oder ein "Spirit" der Weltenschöpfer, so bräuchte sie selbst zwangsläufig ebenfalls einen Schöpfer. Aber das Ganze ist eben nicht so einfach. Mit der "von-nichts-kommt-nichts"-Theorie kommt man nur in dem sehr engen Rahmen unserer eigenen physiologischen Wahrnehmung weiter.

Antwort
von Hamburger02, 194

Das ist so nicht ganz korrekt. Im AT gab es sehr wohl mehrere Götter und die Ermahnung, nur an JHWH zu glauben, richtet sich ausdrücklich an die Israeliten und nicht an die Menschheit.

Dass es im AT mehrere Götter gab ergibt sich am deutlichsten aus Psalm 82: "Ein Psalm. Von Asaf. Gott steht auf in der Götterversammlung, / im Kreis der Götter hält er Gericht."

Und nur nebenbei: ursprünglich hatte Gott laut Bibel auch eine Gefährtin, die Ashera.

Erst während der babylonischen Gefangenschaft, als das AT in seiner bekannten Form geschrieben wurde, wurden alle anderen Götter sowie die Ashera abgeschafft und JHWH zum einzigen Gott befördert.

Kommentar von matmatmat ,

Der Psalm spricht von den Kindern von Gott, die auch Götter sind? Habe mir jetzt zwei Englische und zwei Deutsche Übersetzungen angeschaut und werde nicht ganz schlau draus...

Also gibt es zu mindest im Christlichen Glauben im Ursprung weitere Götter, die stehen aber nicht über "dem Gott"?

Kommentar von DonkeyDerby ,

Selbst JHWH ist ursprünglich nicht Einer, sondern Viele. Daher auch die Bezeichnung "Elohim", eine Pluralform. Sie wird allerdings mit singulären Verbformen benutzt, wenn es sich um JHWH. Er ist also "Viele in Einem". Alles in allem eine rätselhafte Gottheit, aber eine einfache Gottheit hätte sich sicher nicht so lange gehalten... ;-)

Antwort
von jerkfun, 8

Von Gott macht man sich kein Bildnis.darunter ist nicht ein Foto,Ein Selfie,eine Wandmalerei zu verstehen,sondern neben dem schlichten Aussehen,schreibt man Ihm keine Eigenschaften und Ansichten zu.Gott ist also Gott,allhörend,allwissend,allsehend.Wenn Du das so ablehnst,könntest Du beides begründen.Gott handelt nicht gottlos,was man auch als nicht atheistisch beschreiben könnte.Im übrigen bewegt man sich da in einer Philosophie.

Antwort
von Flash8acks, 239

Vieleicht ist Gott auch die perfektion eines Egoisten und glaubt an sich selbst? Somit passt es wieder, viele glauben an Ihn und er an sich selbst.


Kommentar von Fantho ,

Nun, wer das 'an sich selbst glauben' stets mit Egoismus in Verbindung bringt, sollte dann zusätzlich betonen, um welchen Egoismus es sich hierbei handelt...

Ich erwähne das deshalb, weil der Begriff Egoismus in der heutigen Zeit von den meisten Menschen mit einer rein negativen Wertung betrachtet wird...

Gruß Fantho

Antwort
von martinzuhause, 171

"In der Bibel steht, das man keine anderen Götter verehren soll, aber das bedeutet ja nicht, das es die gibt,"

das bedeutet aber auch nicht das es keine "anderen" götter gibt. es gibt ja von vielen göttern bücher und sogar beschreibungen oder bilder.

das kann man da sicher als "beweis" der existenz werten

Antwort
von FragaAntworta, 136

oO, das was Du schreibst, würde nur dann funktionieren, wenn Gott auch Gebote auf einem Berg bekommen hätte, da es aber so war, dass wir sie bekommen haben, sind wir es die keine anderen Götter haben sollen, und nicht er. (Wobei das ganze eine von vielen Möglichkeiten ist, und nicht der Wahrheit entsprechen muss, das Konzept Gott und Glaube ist nunmal rein menschlich)

Kommentar von matmatmat ,

Aber wenigstens in den "monotheistischen" Religionen ist Gott doch der Schöpfer des ganzen, der, welcher schon Vor der Schöpfung da war und alles andere gemacht hat. Dann hat er vielleicht gottähnliche Wesen erschaffen die viel mächtiger sind als Menschen, aber die aus seiner Sicht keine höheren Wesen über ihm sind?

Kommentar von FragaAntworta ,

Wozu? Als Zeitvertreib? Welchen Sinn hätte es solche Dinge zu erschaffen? Wie ich in einem anderen Kommentar gelesen habe, möchtest Du die gleiche Religion wie Gott haben, das ist nicht möglich, Gott braucht keine Religion, die machen sich die Menschen selber, such Dir eine aus. Gott ist Glauben, jedenfalls nach allgemeiner Auffassung. Einfach gesagt, Du glaubst an Gott, und Gott glaubt an Dich, und gibt Dir die Möglichkeit mehr aus Dir zu machen.

Kommentar von matmatmat ,

Wenn Gott keine Religion braucht, dann sind wir ja schon zu zweit :-D

Kommentar von FragaAntworta ,

Gut erkannt. Bin begeistert.

Antwort
von Undsonstso, 163

....zumindest gehört er keiner Konfession an.

.....und bei all dessen, was er da so erschaffen und geschafft hat, kann man zumindest davon ausgehen, dass er an sich selbst glaubt.

Interpretationen sind immer so eine Sache..... so menschlich ;-)

Kommentar von earnest ,

... ob er aber mit seiner Schöpfung zufrieden ist?

Kommentar von Undsonstso ,

Ähm... weiß nicht....

deine Antwort fand ich übrigens schön;-) Gott könnte eine Agnostikerin sein....

Vllt. ist Gott aber auch etwas anderes..... Ein göttliches Kind vllt., dass mittlerweile das Interesse an seiner "Ameisenfarm" verloren hat..?


Kommentar von earnest ,

Wenn man sich die Welt so anschaut ...

Kommentar von matmatmat ,

Ja, Ameisenfarm wäre eine gute Erklärung warum es ein par milliarden weitere Sternensysteme gibt...

Antwort
von Panazee, 26

Ich habe da mal vor ein paar Jahren eine Kurzgeschichte für einen Wettbewerb geschrieben, die da passen könnte. Ist sehr kurz weil eine "Maximale Zeichen" Vorgabe gemacht wurde:


Aus einem Tagebuch, gefunden in der Schule für intelligentes Design

Tag vor dem 1.Tag:
Luzifer zugewiesen bekommen zum Projekt
„Intelligentes Leben aus dem Nichts in 7 Tagen“
Ausgerechnet Luzi

1.Tag:
Universum erschaffen
Luzi war keine große Hilfe

2.Tag:
Luzi kam erst gegen Mittag
Erde erst halb fertig

3.Tag:
Erde vollendet
Luzi ging früher
Wollte noch auf eine Party

4.Tag:
Luzi kam nicht
Projekt gerät ins Stocken
Habe erste Pflanzen erschaffen

5.Tag:
Luzi weiter verschollen
Mit der Erschaffung von Echsen begonnen

6.Tag:
Luzi tauchte total verkatert auf
Hab ihn nach Hause geschickt
Echsen werden nie im Leben intelligent
Habe sie aussterben lassen
Neuen Versuch mit Säugetieren gestartet

7.Tag:
Mist, heute ist Abgabetermin und ich habe kein intelligentes Lebewesen
Werde Wissen aus anderem Kurs nutzen
Werde in die Affen fahren und ihnen den Anschein von Intelligenz geben
Hoffe die Rückverwandlung klappt, sonst stecke ich in den Affen fest


Eine Seite weiter findet sich noch folgender Eintrag in anderer Handschrift

Haben eine 1 bekommen
Danke
Luzi


Vielleicht glaubt Gott an Lehrer, Mitschüler und Noten. :-D

Antwort
von Giustolisi, 44

Gott hat keinen Schöpfer, kein höheres Wesen über ihm, das ihn erschaffen hat.

Wie kannst du dir dessen so sicher sein und woher kommt er dann?

In der Bibel steht, das man keine anderen Götter verehren soll, aber das bedeutet ja nicht, das es die gibt, nur das Menschen sich welche (falsche) einreden?

Auch die Christen reden sich die Existenz ihres Gottes nur ein

Kommentar von matmatmat ,

Mir scheint, du hast die gleiche Religion wie Gott :-D

Kommentar von Giustolisi ,

das glaube ich nicht.

Antwort
von TimeosciIlator, 109

Jenes höhere Wesen, also beispielsweise Gott, oder auch unsere Schöpfung war immer schon da. Die Frage nach einem möglichen Schöpfer des Schöpfers erübrigt sich also.

Ob Gott bzw. unsere Schöpfung allerdings ebenso wie wir auch eine Weltanschauung besitzt, um damit möglicherweise ein Kandidat für einen Atheisten darstellen zu können, möchte ich anzweifeln. Kann die Welt sich denn selbst betrachten ?

Kommentar von earnest ,

Wie kommst du darauf, Gott und die Welt seien schon immer dagewesen?

Aus der Ursuppe entstand doch erst das Spaghettimonster, al dente zubereitet.

Kommentar von matmatmat ,

Ramen!

Kommentar von matmatmat ,

Das "funktioniert" nur, wenn man Pantheist ist. Die meisten Religionen sehen Gott aber doch als eine Art Bewußtsein? Also nicht als alten mann mit Bart auf einer Wolke, aber schon als denkendes, planendes, in den Rest der Schöpfung eingreifendes Wesen... und dieses Wesen kann dann drüber nachdenken wer es erschaffen haben könnte und ob es da ein Wesen über ihm gibt?

Kommentar von realsausi2 ,

Jenes höhere Wesen, also beispielsweise Gott, oder auch unsere Schöpfung war immer schon da.

Eine völlig substanzlose Annahme. Somit völlig ungeeignet, irgende welche Weiterungen daraus abzuleiten.

Kommentar von TimeosciIlator ,

@realsausi2:Substanzlos ?! Papperlapapp !! Und was Du zu diesem Thema schreibst ist wohl ein Geniestreich, was ? xD

@realsausi & earnest: Ich habe lediglich meine Meinung zu diesem Thema gepostet. Im übrigen, weiß kein Mensch wie es wirklich genau ist und wird es aller Wahrscheinlichkeit auch niemals genau gewusst haben werden. LG "Time"

Kommentar von realsausi2 ,

:Substanzlos ?! Papperlapapp !!

Na dann mal los. Ich bin gespannt darauf, dass Du uns die Substanz vorträgst.

Ich habe lediglich meine Meinung zu diesem Thema gepostet.

Wir auch.

Im übrigen, weiß kein Mensch wie es wirklich genau ist

Dann ist es ja auch gut. Das ist das Mindeste Maß an Objektivität, dass man von einem gesunden Geist erwarten sollte und eine gute Versicherung gegen Extremismus. Sehen leider nicht alle so.

Kommentar von TimeosciIlator ,

@realsausi2: Es genügt völlig, wenn Du zukünftig nicht so herablassend schreibst. Oder nicht so herablassend wirkend schreibst.

Alles andere ist ebenfalls ok für mich.

Nettiquetti Grüsle :))

Kommentar von earnest ,

Ich weiß nicht, warum Du mich hier noch einmal extra ansprichst, Oszi.

Auch ich habe lediglich meine Meinung kundgetan, die darin besteht, dass man hier meiner Meinung nach nicht bloße Behauptungen im Tatsachengewand auftreten lassen sollte - so wie Du es in Deinem ersten Satz getan hast.

Alles okay?

Kommentar von TimeosciIlator ,

Einfach nur schade, dass Du nicht kapierst, worum es geht :-(

Antwort
von Panazee, 21

Hmm, das ist ja ein bisschen so wie wenn ich sagen würde, dass ich nicht an mich glaube, weil ich ich bin. Ich muss nicht an meine Existenz glauben, weil ich mitten drin stecke. Ich weiß, dass es mich gibt.

In der Bibel steht, das man keine anderen Götter verehren soll, aber das bedeutet ja nicht, das es die gibt,

Es bedeutet aber auch nicht, dass es sie nicht gibt.

Wir können darüber keine Schlussfolgerungen ziehen auf Basis der Aussage, dass man keine Götter neben Gott haben soll. Ein Hundezüchter/-halter wird auch nicht wollen, dass seine Hunde auf andere Hundezüchter/-halter hören. Er wird wollen, dass sie seinen Befehlen gehorchen und nicht denen von irgendeinem anderen. Das bedeutet aber nicht, dass der Hundezüchter/-halter nicht glaubt, dass es noch andere Hundezüchter/-halter gibt. Er wird sogar einem Dachverband der Hundezüchter/-halter angehören, in dem es Vorsitzende gibt, an deren Vorgaben er sich halten soll/muss.

Auf gut Deutsch - deine Schlussfolgerung ist vielleicht falsch, weil du die zugrunde liegenden Daten vielleicht schon falsch ausgewertet hast.

Kommentar von matmatmat ,

Ja, die Grundannahme steht auf wackeligen Beinen, sollte es Gott nicht geben, erübrigt sich die Frage natürlich ebenfalls direkt.

Aber würde Gott sich als (sein) Gott, sein höheres Wesen, seinen eigenen Schöpfer sehen?

Antwort
von JTKirk2000, 60

Es hat wohl nichts vor ihm gegeben

Woher soll man das wissen? Die Bibel beschreibt doch allenfalls was "geschehen ist", als Gott bereits Gott gewesen ist, also nicht mehr nur ein Wesen, das noch nicht zu einem Gott geworden ist. Du verstehst, worauf ich hinaus möchte?

Kommentar von matmatmat ,

Ja, dazu was davor war sagt sie erstaunlich wenig, das stimmt. Ist dann schwer zu sagen ob Gott erst Gott wurde oder schon immer war und ob es weitere Götter gibt ist unklar - eine der Antworten erwähnt ja eine Bibelstelle die zeigt, das Gott nur einen etwas höheren Stand unter vielen Göttern hat...

Kommentar von earnest ,

Es ist aber nicht schwer zu sagen, welcher Stellenwert den Vermutungen der Bibelautoren zuzumessen ist ...

Kommentar von matmatmat ,

stimmt.

Antwort
von realsausi2, 62

Wenn man, wie Du es offensichtlich tust, von einem monotheistischen Gott ausgeht, glaubt der wahrscheinlich an die anderen Götter nicht. An sich selbst muss er nicht glauben, weil er um seine Existenz weiß.

Ergo glaubt er nicht an Götter und ist somit Atheist.

Kommentar von earnest ,

Sauber argumentiert. 

Sie könnte aber auch Agnostikerin sein,  wenn sie - rein theoretisch natürlich und auch nur, wenn sie arg depressiv ist - die Existenz einer Nebenbuhlergöttin nicht kategorisch ausschließt.

Antwort
von DerBuddha, 51

gott ist NICHTS, weil es ihn nicht gibt............

WIE wäre denn ein gott nach deinen vorstellungen?.......die frage dürftest du gar nicht beantworten, denn wenn doch, hast du dir gerade deinen eigenen gott erschaffen........... würde ein echter erbauer des universums existieren, kein mensch der welt könnte diesen erfassen, begreifen, verstehen und schon gar nicht mit menschlichen eigenschaften oder vorstellungen ausstatten.......aber genau dass macht der mensch............

nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich die götter selbst........:)

Kommentar von matmatmat ,

Ich will doch nur wissen ob ich die gleiche Ansicht über Gott habe wie Gott selbst ;)

Kommentar von DerBuddha ,

deshalb schrieb ich ja, gott existiert nicht, da ist es also völlig wurscht welche ansichten du über ihn hast..............wenn ein gott nicht existiert, kann er auch keine sichtweisen oder ansichten haben........:)

Antwort
von Herb3472, 123

Du verrennst Dich da in einen völlig unlogischen Strudel.

Kommentar von Flash8acks ,

Klingt nicht unlogisch, wenn man es mit Logik angeht ist die Frage sehr Gut gestellt! Was du meinst ist der Sinn hinter der Frage, der ist unsinnig ^^

Kommentar von matmatmat ,

Der Sinn - wenn man die Frage nach dem Sinn denn mal stellen darf - ist wohl, daß ich rausfinden will welche Religion ich haben müßte um die gleiche Religion wie Gott zu haben ;)

Kommentar von realsausi2 ,

Du verrennst Dich da in einen völlig unlogischen Strudel.

Götterglaube ist immer unlogisch. Das geht gar nicht anders.

Kommentar von Herb3472 ,

@Flas8acks: die oberste Instanz einer Hierarchie (in dieaem Fall Gott) ist logisch betrachtet die oberste Instanz, da gibts nix drüber. Das Rootverzeichnis ist das Rootverzeichnis, und fertig.

Kommentar von realsausi2 ,

Rootverzeichnis ist das Rootverzeichnis, und fertig.

Nur, wenn man zu einem schlichten Weltbild neigt.

Das Rootverzeichnis befindet sich auf einer Festplatte, die sich in einem Computer befindet, der in einem Raum steht, der Teil eines Hauses ist, das in einer Straße steht, die durch eine Stadt führt, welche in einem Land liegt, das Teil eines Kontinents ist, der wiederrum auf einem Planeten zu finden ist, der eine Sonne umkreist, die in einer Galaxy rumeiert, die Teil eines Clusters ist, der in einem Supercluster steckt ...

Niemand weiß genau, wo fertig ist.

Kommentar von Herb3472 ,

Niemand weiß genau, wo fertig ist.

Es darf davon ausgegangen werden, dass in einer monotheistischen Religion die Göttliche Instanz die alleroberste Instanz ist. Jede andere Interpretation wäre eine Fehlinterpretation.

Im Übrigen ist für mich als Agnostiker diese ganze Diskussion hier sowieso rein theoretischer Natur, weil es ohnehin keinen Gott und keine Gottheiten gibt.

Kommentar von realsausi2 ,

diese ganze Diskussion hier sowieso rein theoretischer Natur

Das ist natürlich richtig. Eigenschaften von Göttern zu erörtern ist so gehaltvoll wie Überlegungen zur Schlüpferfarbe von Rotkäppchen.

Allerdings gibt es halt immer wieder welche, die Rotkäppchen, äh, ich meine natürlich Götter, für real halten.

Es darf davon ausgegangen werden, dass in einer monotheistischen Religion die Göttliche Instanz die alleroberste Instanz ist.

Es hat jeder Anspruch auf seinen eigenen Glauben. Aber niemand hat Anspruch auf eine eigene Realität. Von was wir ausgehen dürfen, hängt allein davon ab, welche Evidenzen etwas in dieser hinterläßt.

Nur wenn man Realität als lässliche Sünde betrachtet, kann man auf Evidenz verzichten.

Sonst dürften wir ja auch davon ausgehen, dass das von Wölfen gefressen werden kein großes Ding ist, wenn nur ein Jäger und reichlich Ziegelsteine vorhanden sind.

Antwort
von earnest, 52

Ich vermute, Gott ist, falls es sie gibt, Agnostikerin. 

Gruß, earnest

Kommentar von matmatmat ,

Das "in" hinten dran gefällt mir. Warum Agnostiker? Weil sie sich nicht sicher sein kann, ob sie nicht vielleicht doch erschaffen wurde, obwohl sie allwissend ist?

Kommentar von earnest ,

Dazu habe ich, unter der Antwort von realsausi, einen kurzen Kommentar geschrieben.

Antwort
von Kasumix, 36

Eher Narzisst, oder? :D

Antwort
von saidJ, 28

Hallo
Du kannst Gott nicht mit einem Menschen vergleichen .
Ein Mensch der Atheist ist glaubt das es keinen Gott gibt aber Gott weiß das es keine Götter außer ihn gibt .

Kommentar von earnest ,

Mag sein - falls es Gott denn gibt.

Kommentar von matmatmat ,

Woher kann Gott das denn so viel genauer wissen als der Mensch? Er kann doch auch nur das wissen, was er weiß, selbst wenn er meint, er sei allwissend? Ich sehe da keinen großen Unterschied, wenn ich mir einen Gott wie den des alten Testaments anschaue. Der ist angeblich allwissend und wird dann wütend wenn was nicht so läuft wie er möchte...

Antwort
von Gwennydoline, 48

Es gibt keinen Gott... "Gott" ist ein personifiziertes Symbol für eine höhere Kraft, die wir mit unserem Verstand nicht greifen können. Wir können nicht in metaphysischen Einheiten denken. Deswegen ist keine Aussage über "Gott" richtig.

Antwort
von Fantho, 39

Gott glaubt nicht - Gott weiß, oder weiß nicht.

Wenn Gott glauben sollte, dann an die Seelen und an sich selbst...

Nur, wenn es für Dich passend sein soll, dass Gott ein Atheist ist, dann bedeutete dies, dass Gott auch nicht an sich selbst glaubt...

Und nun zu Deinem Denkfehler: Glaube hat von vornherein nichts mit 'höheren' Wesen zu tun, sondern erst einmal mit Vertrauen, Zuversicht, Überzeugung auf / für etwas und auf / für jemand...

Dass es in diesem Fall sich um ein höheres Wesen handelt, ist für die Begrifflichkeit 'Glaube' von keinerlei Bedeutung...

Du kannst auch an Dein Kind glauben, an die Liebe, an Dich selbst usw. usf...

Gruß Fantho

Kommentar von matmatmat ,

Also kann man nicht an Gott glauben, das ist doch ein "höheres Wesen"? Jetzt bin ich echt verwirrt :-/

Kommentar von Fantho ,

Nochmal:

Der Glaube per se (an sich) hat nichts damit zu tun, dass es sich hierbei nur um höhere Wesen handeln muss, sondern damit, dass man an etwas oder an jemand glaubt,

unabhängig davon, ob dieser Jemand ein höheres Wesen ist oder nicht...

Somit kannst Du auch an ein Gott glauben...

und bei Gott ist es so, dass Gott an sich glaubt und so gesehen, um Deine Frage aufzugreifen, eher ein Theist, denn ein Atheist ist...

Gruß Fantho

Antwort
von fricktorel, 24

Oh, im Vergleich zu vielen Menschen weiß Er, das er "Gott" ist (Jes.45,22).

Es gibt einige, welche Ihn auch kennen (1.Petr.5,2; Offb.20,4).

Aber auch von dir steht etwas in der Bibel: Spr.53,1-2.

Kommentar von matmatmat ,

Sprüche geht in meiner Ausgabe nur bis 31, hast Du eine Geheimversion? :-D

Antwort
von AaronMose3, 19

Diese Frage ist nicht zu beantworten, weil wir Menschen nicht in der Lage dazu sind mit irdischen Mitteln überirdische Dinge bzw. Geschehnisse zu beschreiben. 

Gott ist eine höhere Macht, also überirdisch. 

Damit ist es für einen Menschen unmöglich herauszufinden was er ist, wie er ist oder warum er ist. 

Alles was wir wissen können ist, das er ist. (In Form des Glaubens)

Antwort
von THULSA, 23

Junge, Junge, bei dir ist es wirklich Zappenduster. Denn : Du stehst dir selbst im Wege ! Merkst du es denn nicht, das es diese "intelligenten" Fragen und Ansichten sind, die uns zu Narren macht ??  Gut, knallhart gefragt : Selbst dann, wenn Gott " Atheist " wäre , vor wem wolltest du ihn anklagen ? Vor dir ?? Klagst du ihn aber vor sich selbst an, so vergesse niemals : Er ist nicht nur sein eigener Angeklagter, sondern ebenso sein eigener Richter !! Doch ich weiß ebenso : Dein "intelligenter" Geist wird dich wieder nicht zufrieden lassen ! Doch trost deiner Seele, denn mir ergeht es genauso wie dir. Nur : Ich weiß warum !

Kommentar von matmatmat ,

Wer spricht denn von Anklagen? Ist Atheist sein eine Straftat? Das versteh ich jetzt wirklich nicht...

Antwort
von evviva, 107

Gut gemacht matmatmat! Meine Antwort hast du ja schon. Aber ich denke auch dass Goetter anderer Religionen da etwas grosszuegiger sind und auch andere Goetter akzeptieren. Ciao

Antwort
von Mignon4, 57

Du kannst Gott nicht mit Menschen vergleichen. Er ist die höchste Instanz. Über ihm gibt es keine weitere. Deshalb ist die Frage müßig. :-))

Kommentar von martinzuhause ,

auch dein gott hat sich mit den anderen göttern abzustimmen. macht er das nicht bekommt er probleme mit seinen eltern.

darauf verzichtet er lieber

Kommentar von realsausi2 ,

Er ist die höchste Instanz.

Unsinn. Wer hat ihm diese Position zugewiesen?

Kommentar von Mignon4 ,

@realsausi2

Ich habe in meinem Kommentar das widergegeben, das nicht alle, aber die meisten Religionen für sich in Anspruch nehmen. Aus Sicht der Religionen stellen sich weder deine Frage noch die Frage des Fragestellers.

Kommentar von earnest ,

Die Frage ist nur dann müßig, wenn man deine Prämisse akzeptiert, dass er einzig sei. Aber auch genau DAS ist hier die Frage.

Daher ist deine Antwort neben der Spur.

Kommentar von Mignon4 ,

Hm - das sehe ich anders.

Antwort
von BerlinEastside, 11

Frag ihn doch selbst! :D

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