Frage von blumenFee47, 559

Ist "Gott" eigentlich eine Illusion der Menschheit?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PaulZX, 306

Hallo. Prinzipiell ist meiner Meinung nach Gott eine Art Erfindung der früheren Menschheit um eine Art Rechtssystem zu schaffe. Gott hatte bestimmte Ansprüche an die Menschen und gab ihnen Verhaltensregeln somit erzwang Gott eine Ordnung und jeder der sich nicht daran hält wird Bestraft (Hölle etc).

Deshalb gibt es auch je nach Region unterschiedliche Gottheiten, da die Verhaltensvorstellungen, Moral und Normen bei den Völkern der Erde Unterschiedlich sind. 

Auch ist Gott eine Gute Lösung für das Nichtwissen und eine Erklärung für Probleme. So beschreiben Gottheiten Naturereignisse und Katastrophen für die Menschen keine Erklärung hatten. Auch für den Tod. Denn der Mensch hat am meisten Angst davor etwas nicht zu Wissen oder keine Erklärung zu haben. 

Wenn man jedoch philisophisch wird und nach Kant geht exestiert Gott, da man nicht das Gegenteil beweisen kann. 

Und Gott gibt es zumindest in unseren bzw. in den Köpfen vieler Menschen auf der ganzen Erde wenn auch in differenzierter Form und Weise.

Man kann die Welt jedoch auch mithilfe der Philosophie egal welcher Art beschreiben.


Ich selbst bin Atheist und hoffe dir bei deiner Frage weitergeholfen zu haben. 

Kommentar von blumenFee47 ,

Danke, deine Antwort gefällt mir ausgesprochen gut.....lg blümchen

Kommentar von comhb3mpqy ,

es gibt aber auch Gründe, um zu glauben, dass es Gott gibt. Falls es dich interessiert, ich habe einige Gründe als Antwort zu dieser Frage gegeben.

Kommentar von blumenFee47 ,

Ich glaube ich glaube nicht mehr......lg blümchen

Antwort
von kayo1548, 166

Kommt vor allen Dingen darauf an wie du Gott definierst.

Ein Gott der im Himmel über der Erdscheibe sitzt ist wohl widerlegt.

Ein Gott der außerhalb des Universums ist ist etwas, über das man nichts aussagen kann.

Wieder andere setzen Gott mit den Naturgesetzen gleich - dann wäre Gott natürlich existent

Kommentar von blumenFee47 ,

Danke, du hast eine sehr logische Antwort....lg blümchen

Kommentar von claushilbig ,

Ein Gott der im Himmel über der Erdscheibe sitzt ist wohl widerlegt.

Nö, widerlegt ist der nicht, wir haben den bloß noch nicht gefunden. ;-)

Das ist aber - gerade nach streng wissenschaftlicher Denkweise - kein Beweis der Nichtexistenz. Sonst müsste man auch sagen, dass es z. B. die "Harry-Potter-Wespe" (http://www.galileo.tv/earth-nature/forscher-haben-139-neue-tier-und-pflanzenarte...) nicht gegeben hat, bevor sie entdeckt wurde.

Ich stimme Dir allerdings insofern zu, als dass "ein Gott der im Himmel über der Erdscheibe sitzt" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht existiert.

Kommentar von Etter ,

"Nö, widerlegt ist der nicht, wir haben den bloß noch nicht gefunden. ;-)"

"Ein Gott der im Himmel über der Erdscheibe sitzt ist wohl widerlegt."

Also wenn du die Erde noch für ne Scheibe hältst herzlichen Glückwunsch. Die meisten anderen haben da schon einen etwas anderen Standpunkt.

Somit ist es eig. schon an dem Punkt widerlegt. Ez.

Kommentar von kayo1548 ,

"Das ist aber - gerade nach streng wissenschaftlicher Denkweise "

man könnte natürlich argumentieren, dass diese Welt wie wir sie sehen gar nicht existiert und nur Einbildung ist;

das ist aber eher ein philosophisches Problem - damit unsere Erkentnisse und die Schlussfolgerungen daraus überhaupt Sinn ergeben müssen wir annehmen, dass es eine von uns unabhängige äußere Welt gibt - aber klar: garantieren kann das auch niemand.

Wie Etter richtig erkannt hat wollte ich da genau auf dieses einfache, altertümliche Bild unserer Welt und den Platz Gottes in dieser hinaus, deshalb habe ich auch bewusst Erdscheibe geschrieben um das zu betonen

Antwort
von MeineKrim, 119

Guten Abend,

Du stellst hierbei natürlich eine Frage , auf die es keine richtige Antwort im eigentlichen Sinne gibt.

Der Philosoph Ludwig Feuerbach würde deine Frage mi einem klaren "Ja" beantworten . Er behauptet in seiner Projektionstheorie , das der Mensch nicht ein Produkt Gottes , sondern Gott ein Produkt des Menschen ist. Gott ist laut ihm nur ein Ergebnis des Perfektionstriebes des Menschen , denn wir versuchen damit Perfektion zu personifizieren und als Leitbild zu nutzen. Ein interessanter Ansatz wie ich finde....

Ein überzeugter Christ jedoch,würde dir mit einem klaren "Nein" antworten und beispielsweise auf die in der Bibel beschriebenen Wunder verweisen.

Letztlich gibt es keinen empirischen Beweis für Gott , allerdings konnte bisher die Existenz von Gott auch nicht widerlegt werden . Dadurch ist auch die Schöpfungstheorie laut Wissenschaftstheorie gültig und muss auch von der Wissenschaft ernst genommen werden.

(Solltet ihr jedoch nicht an Gott glauben , sagt nicht das ihr Atheist seid , denn die Verwendung in diesem Zusammenhang ist aufgrund der Bedeutung des Wortes paradox. Denn wer Atheist ist , definiert sich darüber das er ein Gegner Gottes ist und wer nicht an Gott glaubt kann nicht gegen Gott sein. Ihr solltet lieber den Begriff Agnostiker [Unwissender] verwenden , denn ihr wisst nicht ob Gott existiert und glaubt auch nicht daran)

Lg Tobi

Kommentar von blumenFee47 ,

Danke für  deine Antwort...ist sehr schön beschrieben worden deine Theorie...lg blümchen

Kommentar von claushilbig ,

allerdings konnte bisher die Existenz von Gott auch nicht widerlegt werden

Das ist m. E. nicht nur "bisher" so, sondern wird auch immer so bleiben - denn Gott ist ja etwas, dass sich "außerhalb von Naturgesetzen und Logik" befindet, und daher mit den Mitteln von Naturgesetzen und Logik nicht (be)greifbar ist. Andere Mittel als Naturgesetze und Logik stehen uns aber nicht zur Verfügung, um irgendetwas zu widerlegen.

Kommentar von claushilbig ,

PS: Damit habe ich übrigens nicht gesagt, dass Gott existiert (woran ich persönlich zwar glaube, es aber nicht wissen kann) - es ist einfach nur "systembedingt" nicht möglich, seine Existenz zu widerlegen.

(So wie nach Gödels Unvollständigkeitssatz jedes vollständige formale System zwingend Aussagen enthalten muss, die prinzipiell unbeweisbar sind.)

Antwort
von Freiwild666, 77

Ich als gläubiger Christ denke, dass Gott das ist, was du selbst daraus machst. Um zu glauben, brauche ich weder die Kirche noch Priester. Es heisst auch GLAUBEN und nicht WISSEN. Der Glaube an etwas kann einem schon helfen. Sieh dich um in der UMgebung, sieh die Bäume, die Tiere, die Pflanzen, die Sonne, einfach alles was dich umgibt.

Das ist Gott. Gott ist die Schöpfung und die Schöpfung ist Gott. Viele Menschen fragen, wie man in diesen Zeiten an Gott glauben kann und das Gott nicht existiert.  Ich denke, wenn man die Gebote befolgen würde, die in der Bibel erwähnt werden, dann würde vieles von dem was passiert, nicht passieren. Wir würden nicht einander töten, weil wir das Land anderer begehren.

Glaube an Gott wie du möchtest. Kein Gott ist besser oder schlechter.  Und jene die meinen, Gott sei nur eine Erfindung der Kirche, irrt. Gott gab es schon vor der Kirche.

Kommentar von ScharfeKritik ,

Gut geschrieben. Allerdings ist es auch verständlich wenn einige Menschen nicht an einen Gott glauben. 

Antwort
von Ysosy, 71

Eine „Illusion“ ist Gott auf keinen Fall. Das würde bedeuten man „sieht“ etwas, und oder interpretiert etwas Falsch.

Es gibt aber nichts zu sehen oder zu interpretieren das Nachweislich von Gott ist. Es gibt nur dinge zu Interpretieren oder zu sehen, die Nachweislich von Menschen sind. (Bibel / Koran / ähnliches)

Wenn dann ist es eine „Erfindung“ der Menschheit.

Beantwortet werden kann die Frage ohnehin nicht, da es keine Beweise Für oder Gegen seine Existenz gibt.

Antwort
von claushilbig, 241

Man kann schon sagen, die Vorstellung von "Gott" ist eine praktische Erklärung für alles, was sich der Mensch anders nicht erklären kann.

Daraus könnte man nun schließen, dass Gott "nur" eine Illusion ist. Dieser Schluss wäre aber nach den Gesetzen der Logik nur dann wirklich korrekt, wenn es sicher wäre, dass irgendwann alles anders erklärt werden kann. Diese Sicherheit gibt es aber nicht ...

Das heißt aber im Endeffekt, dass wir niemals sicher sein können, dass es keinen Gott gibt.

Antwort
von JensPeter, 98

Kommt darauf an welchen "Gott" Du meinst! Es gibt tausende von Göttern. Gewiss sind da welche dabei, die ein Illusion sind.

Wikipedia: "Im engeren Wortsinn ist eine Illusion eine falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit. In einem weiteren Wortsinn werden auch falsche Interpretationen und Urteile als Illusion bezeichnet."

Daher mahne ich zur Vorsicht - in jede Richtung: Auch die Wissenschaft lehrte (und lehrt?) Irrtümer (Beispiel "Atom" = Unteilbar. Auch die Wissenschaft "falsifiziert" sich durch Versuch und Irrtum).

Immerhin zählen wir unsere Jahre ganz bestimmt nicht nach einer "Illusion" oder einer Märchenfigur. Soweit zu Deiner Frage, BlumenFee47.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Es gibt tausende von Göttern. Gewiss sind da welche dabei, die ein Illusion sind.

Nach welchem Kriterium kann man entscheidet, welche Illusion sind?

Immerhin zählen wir unsere Jahre ganz bestimmt nicht nach einer "Illusion" oder einer Märchenfigur.

Ist das ein Argument? Welche Jahre meinen Sie? Welche Zeitrechnung meinen Sie?

Ich zähle meine Jahre nach meiner Geburt, und ich bin keine Märchenfigur.

Kommentar von JensPeter ,

SchakKlusoh, ich hab mir sagen lassen das wir heute das Jahr 2016 schreiben. Hmmm - 2016 nach WEM? Nach der Geburt Jesu. Diese Jahre meinte ich. 

Andere zählen nach anderen Zeiten, wir eben nach Jesus.

Gute Frage von Dir! Das Prüfkriterium liefert die Bibel. Sie legt klar da, wie und woran man Illusion und Wirklichkeit unterscheiden und erkennen kann. 

Falls Du Interesse hast - gern gibt das dafür mehr Info!

Kommentar von SchakKlusoh ,

heute das Jahr 2016 schreiben

  • Die Moslems zählen ihre Jahre anders. Die Juden zählen ihre Jahre anders, die Chinesen zählen ihre Jahre anders ....
  • Die Römer zählten ihre Jahre "ab urbe conditia", obwohl das eher ein Mythos war, da es nicht mit den Ausgrabungen übereinstimmt.
  • Eine geschichtliche Figur Jesus ist nicht verbürgt. Selbst der Name ist zweifelhaft. Ganz bestimmt hieß kein aramäisch sprechender Mensch Jesus. Das bedeutet, daß ein Geburtsjahr Jesus keine Grundlage hat. Es ist, wie vieles andere in der Bibel eine Behauptung ohne Grundlage.

Das Prüfkriterium liefert die Bibel. Sie legt klar da, wie und woran man Illusion und Wirklichkeit unterscheiden und erkennen kann.

Die Bibel widerspricht den Naturwissenschaften. Also ist sie falsch.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wissenschaftler korrigieren ihre Irrtümer.

Religionen verbrennen die Menschen, die auf ihre Irrtümer hinweisen.

Kommentar von JensPeter ,

Das siehst Du vollkommen richtig, Schakklisoh! 

Religionen!

Wer sagt denn das die "Religionen" wirklich das beachten was  (hier im christlichen Bereich gemeint ) Gott der Bibel übermittelt hat?

Da gibt es vieles, das mit Irrtum nichts mehr zu tun hat. Soge. "Hexenverbrennungen" oder Kreuzzüge widersprechen der christlichen Lehre vollkommen.

Hier ein anderes Beispiel aus der Bibel:

1 Tim 3,2 Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, ...

... von wegen Ehelosigkeit.

Sich im Namen des Gottes der Bibel darüber hinweg zu setzten hat nichts - aber auch überhaupt nichts mit Irrtum zu tun.

Deshalb mahne ich zur Vorsicht - in alle Richtungen! 

Antwort
von ScharfeKritik, 90

Erstens stellt sich die Frage; Was ist Gott? Ist Gott der Planet Erde, von dem wir alle leben? Ohne den es uns allesamt nicht gäbe und welchen wir tagtäglich ausbeuten? Worauf ich hinaus will: Gott ist keine "Illusion" der Menschheit, Gott ist viel mehr, aber vor allem eine Interpretations-Sache. 

Antwort
von Hannifan, 66

Menschen werden sich immer fragen, was das alles für einen Sinn ergibt. Aber Glaube ist nicht nur glauben, wenn das irgendein Wissenschaftler bestätigt hat, Glauben ist die feste Überzeugung, dass es einen Gott gibt. Jeder Mensch hat die freie Entscheidung, an Gott zu glauben oder nicht. Ich glaube an Gott und glaube nicht, dass das alles nur eine Illusion der Menschen ist. Und um an Gott zu glauben, brauche ich nicht irgendein Beweis. Glaube übersetzt man nämlich auch als eine Überzeugung und eine Überzeugung ist, wenn man von etwas fest überzeugt ist, obwohl man keine Beweise dafür hat. 

Antwort
von Ichthys1009, 9

Warum Menschen an Gott glauben:

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und
gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

Antwort
von chrisbyrd, 61

Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, der unserem Leben Sinn und Bedeutung gibt und der einen Plan für uns hat, der weit über die irdische Existenz hinaus in ein wunderbares ewiges Leben in Herrlichkeit reicht.

Für mich gibt es viele Gründe, daran zu glauben, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Einige Gründe dafür werden in dem folgenden sehr interessanten und empfehlenswerten Artikel aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Woher weißt Du, daß Dein Heiliges Buch richtiger ist, als die anderen Heiligen Bücher?

Kommentar von blumenFee47 ,

Und warum sollte ich noch zu Gott stehen... er nutzt mir überhaupt nichts... weder meine Gesundheit, weder Arbeit noch eine Wohnung... bei mir geht es immer mehr den Bach runter....und dsd möchte er für seine Schäfchen.. . lg Blümchen 

Antwort
von dsshb, 202

Was ich mir immer denke und worauf KEIN WISSENSCHAFTLER DER WELT eine Antwort nennen kann: Alle sagen es fing mit dem Urknall an, mit Teilchen, die aufeinander stießen. Aber woher kamen denn diese Teilchen? In welchem Raum konnten sie zusammenstoßen, wenn es noch gar keinen Raum gab? Es gab nur das "Nichts". Jetzt stell dir vor, es hätte noch nicht mal das "Nichts" gegeben, also wirklich absolut gar nichts. Wie kann dann überhaupt irgendetwas entstehen?

Und vor allem: Warum gibt es das Leben? Wieso kann jede Person selbstständig Denken, warum gibt es das schlechte Gewissen?

Ich glaube an Gott. Jeder kann seine eigene Meinung haben. Aber nochmal: Stell dir vor, es würde dich nicht geben. Ok, noch vorstellbar wie die Welt dann aussehen würde. Jetzt stell dir vor, es gebe überhaupt kein Leben. Vielleicht etwas schwierig vorzustellen, Aber immer noch möglich. Jetzt stell dir vor, es gebe nicht das Universum, sondern nur noch das "Nichts". Und jetzt stell dir vor, es gibt noch nicht Mal das Nichts. Unendlich lang.

Wie soll daraus einfach so etwas entstehen lönnen?

Kommentar von blumenFee47 ,

Ich denke es wird schon immer was gewesen sein....

Kommentar von dsshb ,

Ne, das soll ja mit dem Urknall entstanden sein. Ok, du bist gerade somit ein Stück weg von der Urknall-Theorie.

Jetzt behalt mal diesen Gedanken, und stell dir mal vor, dein gerade gennanntes "es wird schon immer was gewesen sein" würde es auch nicht geben. Ich finde diesen Gedanken komisch. Dann würde es ja unendlich lang, auch bis heute, noch immer nichts geben. Vielleicht gab es den Urknall, aber damit ist ja nur das Universum entstanden. Wie entstand das, was laut dir "schon immer da gewesen ist"? Das muss ja auch irgendwo her kommen.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wir wissen nicht, was unser Universum entstehen ließ. Wir wissen nicht, worin es entstand. Lies Dir mal meine Analogie mit dem kochenden Wasser durch.
Vielleicht wissen wir es NOCH nicht.

Wir Menschen sind ziemlich neugierig und haben uns eine Menge Tricks einfallen lassen, um Geheimnisse herauszufinden.

Kommentar von dsshb ,

Ich hoffe dieses Lied von Materia liefert dir deine persönliche und richtige Antwort. Hinterfrage auch den Text, guck, was mit den Textzeilen gemeint ist. Dann wirst du bald die richtige Antwort haben! Allein das mit den Millionen wie du und dem Feuerball sollte reichen. https://www.youtube.com/watch?v=xBD2ZFDFXto

Kommentar von kayo1548 ,

" Aber woher kamen denn diese Teilchen? In welchem Raum konnten sie
zusammenstoßen, wenn es noch gar keinen Raum gab? Es gab nur das
"Nichts""

 

darauf kann und will kein Wissenschaftler eine Antwort nennen, da alle Naturwissenschaften sich auf unser Universum beziehen.

Was davor oder "außerhalb ist" - davon kriegen wir nichts mit können also nur spekulieren.

Das das "Nichts" aber nicht zwangsläufig "Nichts" heißt sieht man aber z.B. gut am Vakuum, da hat man auch lange Zeit gedacht, dass da "niichts" ist, aber es ist eben doch etwas


"Wie kann dann überhaupt irgendetwas entstehen?"

Wenn man sich jetzt klar macht, dass die Kausalität, also Ursache-Wirkung auch kein absoluter Mechanismus ist, der "außerhalb "unseres Universums gelten muss wird klar wie schwierig die Situation eigentlich ist.

Woher nehmen wir dann überhaupt die Gewissheit, dass es einen Grund gegeben haben muss?


"Warum gibt es das Leben? "

Das Leben wie wir heute kennen hat sich entwickelt und das recht "zufällig." und nicht zielgerichtet

Warum Leben überhaupt entstanden ist und ob wir da eine Besonderheit oder die Regel sind kann niemand beatnworten.


"Wieso kann jede Person selbstständig Denken, warum gibt es das schlechte Gewissen?"

das schlechte Gewissen steht im Zusammenhang mit unserem Moralempfinden, wobei es nicht "das" schlechte Gewissen gibt - das ist je nach Person durchaus unterschiedlich.

Ob wir einen freien Willen haben odre nicht weiß auch niemand so genau; kann sein, muss es aber nicht.


Die Frage wie das Universum enstanden ist iist letzetndlich etwas, das wir wohl nie beantworten können; daher muss da für sich entscheiden ob und an was er glaubt.

Kommentar von dsshb ,

Das das "Nichts" aber nicht zwangsläufig "Nichts" heißt sieht man aber
z.B. gut am Vakuum, da hat man auch lange Zeit gedacht, dass da
"niichts" ist, aber es ist eben doch etwas

  Deswegen unterscheide ich ja zwischen dem "Nichts" und gar nichts. Es geht darum, wenn man sich jetzt überlegt das alles Vakuum wäre. Und jetzt überlegt man sich, dass da statt einem Vakuum, also etwas, wo nichts drin ist und wo man auch nichts sieht, noch nicht mal ein Vakuum vorhanden ist: Es gibt nichts, wo dann alles unendlich in alle Richtung geht aber trotzdem nichts drin ist, sondern selbst dieses, wo nichts drin ist, gibt es nicht. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Aber du hast schon recht, jedem bleibt ja seine Meinung ;)
Kommentar von kayo1548 ,

"
Deswegen unterscheide ich ja zwischen dem "Nichts" und gar nichts."

die Frage ist nur: kann es "gar nichts" geben?

" Das kann ich mir einfach nicht vorstellen"

ich sag es mal so: ich glaube niemand kann sich die Unendlichkeit vorstellen (sei es im Raum oder in der Tiefe der Materie) und niemand kann sich die Endlichkeit vorstellen, also das danach einfach "nichts" mehr kommt, man keinen Schritt weiter gehen kann, weil gedanklich können wir das ja durchaus tun

Unsere Gedankengänge haben sich für unsere alltägliche Welt herausgebildet, daher ist das nicht verwunderlich, dass uns so etwas verwirrt, wir es aber natürlich auch gleichzeitig sehr spannend finden darüber nachzudenken.

Kommentar von MeineKrim ,

Prinzipiell ist deine Argumentation stimmig, die Evolutionstheorie kommt mit einer logischen Erklärung nicht näher wie etwa 3 Minuten an den Urknall heran. Allerdings kann dies keineswegs die Schöpfungs-,Startschöpfungs oder die kreationistische Theorien oder sonst irgendein religiöser Ansatz beweisen. Denn zum Einen fehlt der empirische Bezug und vor allem bleibt eine Frage übrig: Wie ist Gott enstanden? 

Kommentar von kayo1548 ,

"die Evolutionstheorie kommt mit einer logischen Erklärung nicht näher wie etwa 3 Minuten an den Urknall heran"

nicht einmal annähernd so weit ;)

Die Evolutionstheorie beschreibt auch nur die Enstehung und Entwicklung von Lebewesen auf unserem Planeten

Mit dem ganzen Rest vom Universum hat sie nichts zu tun, das ist Physik.

"Allerdings kann dies keineswegs die Schöpfungs-,Startschöpfungs oder
die kreationistische Theorien oder sonst irgendein religiöser Ansatz
beweisen"

wird auch kaum möglich sein;
mit Beweisen ist das sowieso eine Sache:
bei jeder Theorie weiß man, dass diese nie 100%ig perfekt sein kann sondern nur eine beliebig genaue Beschreibung der zugrundeliegenden Naturgesetze enthält.

Daher geht man in den Naturiwssenschaften auch nicht hin und bestätigt eine Theorie, sondern widerlegt falsche.

Eine Theorie die vielen Prüfungen standgehalten hat muss natürlich sehr gut sein.

"Wie ist Gott enstanden? "

mit unserem kausalen Verständnis könnten wir diese Frage glaube ich immer weiter stellen und würden vielleicht nie zu einer Antwort kommen.

Kommentar von MeineKrim ,
Die Evolutionstheorie beschreibt auch nur die Enstehung und Entwicklung von Lebewesen auf unserem Planeten

Vollkommen richtig. mein Fehler...

mit unserem kausalen Verständnis könnten wir diese Frage glaube ich immer weiter stellen und würden vielleicht nie zu einer Antwort kommen.

Um meinen Kommentar mal passend zur Ausgangsfrage zu geben : Amen!

Tobi

Kommentar von dsshb ,

xD

Kommentar von SchakKlusoh ,

Was soll man jemand schreiben, der Evolution mit Astrophysik verwechselt???

Kommentar von SchakKlusoh ,

Alle sagen es fing mit dem Urknall an, mit Teilchen, die aufeinander stießen.

Nein, da stießen keine Teilchen aufeinander.

Es gab nur das "Nichts".

Das stimmt auch nicht. Es gibt kein "Nichts".

https://www.youtube.com/watch?v=wQ7kzCy33IQ

Wir wissen nicht, in was sich unser Universum befindet, weil wir im Universum sind und nicht herauskommen.

Eine (nicht besonders gute) Analogie ist ein Topf mit kochendem Wasser. In dem Wasser bilden sich Dampfblasen. Wenn Du innerhalb einer Dampfblase bist, weißt Du, daß es Wasserdampf gibt, aber Du weißt nicht, daß drumherum Wasser ist und wie der Dampf entstanden ist.

Kommentar von Ysosy ,

Wie es zum Urknall kam wird letztendlich egal sein und unabhängig von der Existenz Gottes. Vermutlich gibt es 2-3-4 Möglichkeiten für einen Urknall, aus welcher Möglichkeit unser Universum entstanden ist wird dann zur Nebensache.

Das folgende Video könnte Eine dieser Möglichkeiten erklären.

https://www.youtube.com/watch?v=hrJViSH6Klo

Antwort
von Tobias281, 183

Ist alles Glaubenssache.

Ich kann nur sagen, dass es nicht Bestandteil der christlichen Glaubensweise, dass Gott eine lebende , für uns anfassbare Gestalt ist.

Kommentar von Garfield0001 ,

natürlich ist es das. die zentrale Rolle ist es eine Beziehung zu Gott zu haben. und ich brauche keine Beziehung zu einem "nichts"

Antwort
von Felicorn, 167

Meiner Meinung nach, hat einfach mal jemand versucht, die Menschen zu beherrschen, indem er eine vermeidlich höhere und mächtigere Figur erfunden hat. Sozusagen seine Marionette

Kommentar von kayo1548 ,

Eine gewisse Spiritualität ist angeboren und zeigt sich offenbar sogar bei artverwandten Primaten.

Möglicherweise steht diese in Zusammenhang zu unserem Denkvermögen und ist vielleicht auch eine Folge von abstraktem Denken und dem Versuch sich Dinge zu erklären.

Das heißt der Ursprung ist nicht, dass jemand das ausnutzen wollte, auch wenn das im Laufe der Geschichte sicher passiert ist

Antwort
von Hartos, 130

Das sind alles Phantasien ,die sich aus unerklärlicher Weise in vielen Köpfen der Menschheit festgesetzt hat..Dieser Irrglaube ist das Resultat vieler Kriege und Gewalt..

Gäbe es kein Glauben ,Religionen  gäbe es viel mehr Frieden auf der Welt..

Leider kann man diesen Irrglauben nicht heilen ,sonst wäre die Welt friedlicher

Kommentar von blumenFee47 ,

Danke, mit deiner Antwort liegst du nicht verkehrt...lg blümchen

Kommentar von claushilbig ,

aus unerklärlicher Weise

Der Glaube an Gott / Götter / höhere Wesen ist überhaupt nicht "unerklärlich", sondern schlicht eine Folge des menschlichen Drangs, Erklärungen zu finden.

Gäbe es kein Glauben ,Religionen  gäbe es viel mehr Frieden auf der Welt

Auch das halte ich für falsch, im Gegenteil: Gabe es mehr Glauben und echte Religiosität, wäre die Welt m. E. sogar friedlicher - diejenigen, die angeblich "im Namen des Glaubens" kämpfen, handeln eigentlich alle gegen die Grundsätze ihrer Religion. Sie benutzen die Religion als Deckmantel, um ihre wahren Beweggründe (Egoismus, Macht) zu verbergen.

Kommentar von Etter ,

"Sie benutzen die Religion als Deckmantel, um ihre wahren Beweggründe (Egoismus, Macht) zu verbergen."

Es ist doch selbst innerhalb der Religionen nicht klar, wie die Schriften ausgelegt werden sollen. Dadurch entstehen doch schon die ganzen Probleme.

Ich sehe Religion eher als ein Übel an. Allerdings darf da jeder selbst entscheiden.

Kommentar von Hartos ,

Man muss sich mal vorstellen was für ein geistiger Schwachsinn ist..

Die Menschheit glaubt an irgend son Geist Gott Mulla Esel was weiß ich..

Es entstehen Religionen mit ihren eigenen Vorschriften und Gesetzen..

Aber niemand hat irgendwo solch ein Geschöpf gesehen ..

Würde gerne mal wissen wie so eine geistige Verwirrtheit entsteht ,an was zu glauben was man noch nie gesehen ,gespürt ,angefasst oder geschmeckt hat..

Das ist sogar Luft realer,die kann man spüren👻👍

Was ist da im Kopf passiert🙈💤💤💤

Kommentar von kayo1548 ,

"Man muss sich mal vorstellen was für ein geistiger Schwachsinn ist.."

"Aber niemand hat irgendwo solch ein Geschöpf gesehen .."

ich finde das eigentlich sehr faszinierend und es spricht Bände über unser Gehirn sich solche Dinge vorstellen und darüber nachdenken zu können.

Als "Schwachsinn" würde ich das daher nicht bezeichnen, ganz im Gegenteil.

"Was ist da im Kopf passiert"

relativ normale Denkprozesse würde ich sagen

Kommentar von kayo1548 ,

"

Gäbe es kein Glauben ,Religionen  gäbe es viel mehr Frieden auf der Welt..

Leider kann man diesen Irrglauben nicht heilen ,sonst wäre die Welt friedlicher"

Nein, das wir Kriege führen und zu solchen Gewalthandlungen fähig sind ist angeboren.

Religionen werden zwar teilweise als Erklärung oder Ausrede benutzt, aber sie sind nicht die Ursache, dass wir zu solchen Handlungen fähig sind und diese zum Teil auch tun.

Es mag im Einzelfall zwar sein, dass Religionen zu Konfliktpotential führen, das muss aber nicht so sein und vor allen Dingen ist es nicht auf die Religion begrenzt.

Das hier Konfliktpotential entstehen kann liegt einfach an uns Menschen und unseren Denk- und Handlungsweisen.

Kommentar von claushilbig ,

Aber niemand hat irgendwo solch ein Geschöpf gesehen ..

Das bedeutet aber (gerade für einen wissenschaftlich denkenden Menschen) eben nicht, dass es das nicht geben kann.

Schließlich werden ja auch z. B. immer wieder neue Tierarten entdeckt - die hatte bis zu ihrer Entdeckung auch niemand gesehen. Meinst Du, dass es die vorher nicht gegeben hat?

Dein Einwand belegt - streng wissenschaftlich gesehen! - nur, dass wir nicht die Mittel haben, "solch ein Geschöpf" zu sehen.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Nein, das ist alles total falsch.

Eine neue Tierart zu entdecken heißt nur, daß man etwas findet, was zwar anders ist, als das was man schon kennt, aber dem nicht widerspricht, was man bereits kennt. Alle Lebewesen auf diesem Planeten passen ins große Konzept von Leben, das wir haben. Selbst Schnabeltiere ;-)

Wir "glauben" (im religiösen Sinne) nicht an eine Tierart (Drachen, Einhörner, Wolpertinger, behaarte Fische  ....), nur weil uns jemand davon erzählt, wir "glauben" (in wissenschaftlichem Sinne) bei hinreichender Beweislage.

Antwort
von eragon272727, 50

Ich denke das was in der Bibel steht ist oft symbolisch gemeint. Es gibt keinen Gott. 

Kommentar von Horus737 ,

Wie hätte die Bibel wohl ausgesehen, wenn man damals unser heutiges Wissen besessen hätte? Und wie würde sie aussehen, wenn in 300 Jahren neue Entdeckungen und neues Wissen dazukommen werden? WEr weiss?

Nein, die Bibel ist entsprechend dem Wissen der damaligen Zeit geschrieben worden. Manches nur symbolisch. Heute anders deutbar. Aber warum soll sie deswegen falsch sein? Und warum soll deshalb der Glaube an den einen Gott von dem die Bibel berichtet falsch sein?

Ein 5jähriges Kind malt ein Schiff. Ist diese Gemälde, bzw. das Schiff total falsch, nur weil so ein Schiff eines 5jährigen nicht schwimmen könnte und keinen Antrieb besitzt?

Kommentar von SchakKlusoh ,

Und warum soll deshalb der Glaube an den einen Gott von dem die Bibel berichtet falsch sein?

Warum sollte er richtig sein? Was ist an dem Gott richtiger als an allen anderen Göttern?

Antwort
von Andrastor, 146

Ja, reine Erfindung welche sich die Menschen so lange einbilden, bis sie glauben Kontakt damit zu haben. Nicht realer als ein Fantasiefreund.

Antwort
von 3plus2, 134

Gott nicht, aber viele Religionen. Mahatma Gandhi: "Gott hat keine Religion."

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ehm, entschuldige, daß ich das hier einwerfe.

Der Monotheismus ist ja eher sowas Arabisches (Israelis sind auch nur ein arabischer Stamm). Andere Kulturen glauben an Götter und es gibt Religionen ohne Gott und Götter.

Antwort
von kiniro, 97

Für mich: eindeutig ja.

Das "eigentlich" halte ich für komplett überflüssig, kleine Anmerkung nebenbei.

Antwort
von Ursusmaritimus, 153

Oder in der Erweiterung ist Religion eine Illusion der Menschheit?

Wenn schon, denn schon!

Es gibt monotheistische, polytheistische und Religionen ohne Götterbild.....

Wenn dir Religion hilft das nicht Erklärbare zu erklären...ist das eine Illusion?


Antwort
von kalippo314, 83

Nein er ist keine Illusion "der Menschheit". Er ist eine Illusion von gläubigen Menschen, die ihr Über-Ich in ihn hineinprojezieren. Das ist der Grund, warum es so viele verschiedene Gottmodelle gibt, weil hinter jeder Gottesvorstellung ein Mensch sitzt, der dieser Gott "ist".

Kommentar von blumenFee47 ,

Also du meinst wenn ich an ihn glauben würde dann gibt es ihn...und wenn nicht dann nicht......lg blümchen

Kommentar von kalippo314 ,

Nein, ich sage damit dass wenn man an einen Gott glaubt, ist das ein abstraktes Gebilde in das man sich selbst reinprojeziert.

Antwort
von Omnivore08, 131

Ja natürlich. Es ist eine Märchenfigur, die sich viele Menschen nur einbilden, weil sie es ihnen  seit Kindestagen in die Köpfe gebrannt worden ist!

Menschen bringen "Gott" immer dann ins Spiel, wenn sie sich wissenschaftlich etwas nicht erklären können (Unwissen), leichtgläubig sind (naiv) oder einfach nicht rational denken wollen!

Antwort
von stoffband, 25

Nein ist er nicht, er zeigt sich manchmal! Das passiert auch heute noch so wie es in der Bibel beschrieben wird.

Antwort
von TimeosciIlator, 6

Der Begriff Illusion steht für etwas Unglaubwürdiges. Gerade aber alles, was mit Gott zu tun hat, sollte mit Glaubhaftem identifiziert werden können.

John Lennon bietet in seinem Song "God" ein treffenderes Wort. Nämlich Konzept.

"God is a concept by which we measure our pain"

JOHN LENNON - "God"

Antwort
von comhb3mpqy, 202

Ich bin Christ und glaube, dass es Gott wirklich gibt.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so " entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entstehet? Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und es eine Bedingung ist, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das Wunder von Ärzten untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Gebete gingen auch in Erfüllung.

Wenn du weitere Sachen im Internet sehen möchtest, dann kannst du ja mal nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (hier geht es eher um ein Leben nach dem Tod, der Neurochirurg glaubt daran), "Mensch Gott" oder "Atheist bestätigt Wunder katholische Kirche Interview" suchen (alles ohne Anführungszeichen) und das dann mal lesen/ansehen.



Kommentar von claushilbig ,

Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entstehet?

Stimmt, diese Wahrscheinlichkeit ist für den Einzelfall ziemlich klein - Aber angesichts der quasi unendlichen Größe des Kosmos ist es dennoch quasi sicher, dass es noch zahlreiche weitere Planeten gibt, die der Erde ähnlich sind.

Das scheint auf den ersten Blick widersprüchlich, ist aber einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung ...

Kommentar von claushilbig ,

Das Argument funktioniert also nicht so ganz - aber das muss es auch gar nicht, denn wissenschaftlich lässt sich die Existenz Gottes grundsätzlich weder widerlegen noch beweisen, das liegt einfach in der Natur der Sache:

  • Würde man Gott wissenschaftlich beweisen, wäre er eben eine wissenschaftliche Tatsache und Gegebenheit, ein Naturgesetz, und damit kein übernatürliches Wesen, also kein Gott mehr.
  • Anders herum kann nach streng wissenschaftlicher Denkweise keine Wissenschaft (außer der Mathematik) beweisen, dass es irgendetwas nicht gibt. Man kann allenfalls feststellen, dass irgendeine Idee allen bekannten Gesetzen der Wissenschaft widerspricht und diese Idee darum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch ist - die Existenz Gottes widerspricht aber keinem einzigen bekannten Gesetz der Wissenschaft ...

Darum spricht man im Zusammenhang mit Gott ja auch von "Glauben", nicht von "Wissen" ...

Kommentar von SchakKlusoh ,

Anders herum kann nach streng wissenschaftlicher Denkweise keine Wissenschaft (außer der Mathematik) beweisen, dass es irgendetwas nicht gibt.

Die Wissenschaft muß keine Nicht-Existenz beweisen. Die Beweislast liegt bei demjenigen, der die Behauptung aufstellt.

die Existenz Gottes widerspricht aber keinem einzigen bekannten Gesetz der Wissenschaft

Doch.

Kommentar von claushilbig ,

Die Wissenschaft muß keine Nicht-Existenz beweisen.

Wenn die Wissenschaft die Nicht-Existenz behaupten würde, dann müsste sie diese auch beweisen. Das tut sie aber gar nicht, daher muss sie die auch nicht beweisen.

Doch.

Dann nenne mir mal eines!

Die Wissenschaft zeigt, dass Gott nicht nötig ist - das ist aber (eben nach wissenschaftlicher Denkweise) kein Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wenn die Wissenschaft die Nicht-Existenz behaupten würde,

Sorry, aber so funktioniert Wissenschaft nicht. Wissenschaft beginnt mit einer Beobachtung. Also etwas Existierendem. Ein Stein fällt zu Boden, eine magnetische Nadel bewegt sich, Sterne stehen am Himmel, manche der Sterne bewegen sich, Holz brennt, Sand nicht, das Meer steigt und fällt.  . . .

Dafür suchen Wissenschaftler eine Erklärung. Diese Erklärung nennt man eine Hypothese. Wenn die Hypothese sich bestätigt und belastbar ist, nennt man sie eine Theorie (früher verwendete man den Begriff "Naturgesetz").

Dann nenne mir mal eines!

Aktion gleich Reaktion

Energieerhaltungsgesetz

....

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entstehet?

Wenn es ein paar zig Billionen Sonnen mit einigen zig Billiarden Planeten gibt und ein paar Milliarden Jahre vergehen, kann alles Mögliche passieren.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde

Weder für "durchdacht", noch für "geplant" gibt es irgendeinen Beweis.

Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Meinen kann man alles Mögliche. Das bedeutet gar nichts.

Gebete gingen auch in Erfüllung.

Was halten Sie davon, etwas für mich zu beten? Beten Sie bitte, daß der Sticker an meinem Bildschirm, den ich nicht abkriegte, weil der Kleber zu gut ist, einfach abfällt. Ein Gott sollte so etwas doch hinkriegen. Wenn er das innerhalb der nächsten 24 Stunden macht, glaube ich an ihn.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Welches wissenschaftliche Gesetz wiederspricht denn Ihrer Meinung nach Gott?

Und zu der geplanten und durchdachten Erde: Ich habe geschrieben "Ich glaube[...]".

Kommentar von SchakKlusoh ,

Welches wissenschaftliche Gesetz wiederspricht denn Ihrer Meinung nach Gott?

Alle!

Bsp:

Aktion gleich Reaktion

Energieerhaltungsgesetz....

Kommentar von comhb3mpqy ,

wieso sollte dieses Gesetz ihrer Meinung nach Gott wiedersprechen?

Kommentar von SchakKlusoh ,

Weil eine behauptete Eigenschaft von Göttern ist, daß sie eine Aktion hervorrufen können ohne physikalische Kraft auszuüben.

Energie aus dem Nichts und Aktion ohne Reaktion und Verstoß gegen der 1. Hauptsatz der Thermodynamik ....

Also ehrlich mal jetzt!?!?!?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Gott kann alles, Er braucht sich nicht an Thermodynamik halten.

Und hier kenne ich mich nicht ganz so gut aus, aber widerspricht dieser Satz eigentlich dem Urknall?

Antwort
von alexx183487, 170

Gott ist grundsätzlich nur eine Erklärung von dingen die sich Menschen nicht erklären konnten.

Und nebenbei bemerkt nicht mal ne gute.

Kommentar von claushilbig ,

Och - Gott ist eine ziemlich einfache Erklärung für alles - und damit nach gewissen Maßstäben eine sehr gute.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Nööö, isser nicht. Und wenn, welcher denn? Ist Osiris glaubhafter als Jahwe? Ist Quetzalcoatl glaubhafter als Amun? Ist Vishnu glaubhafter als Jupiter?

Kommentar von MrRayman ,

Naja, mit Gott kann man "in sich" logisch einfach alles erklären was man will. Notfalls zieht man die Notbremse: Wir können Gottes Plan nicht verstehen. Die Idee ist also sehr elegant.

Je nachdem wie man die Maßstäbe setzt, ist die ganze Theorie Gott wasserdicht, weil man ihn nicht widerlegen kann. Selbst Theorien, die an sich sehr wahrscheinlich sind, können ja genau so von Gott gewollt worden sein.

Nicht umsonst glauben heute noch so viele Menschen an Gott/Götter.

Kommentar von SchakKlusoh ,


Je nachdem wie man die Maßstäbe setzt, ist die ganze Theorie Gott wasserdicht, weil man ihn nicht widerlegen kann.

Das stimmt nicht.

  1. Gott/Götter muß nicht widerlegt werden, weil kein Beweis für die Existenz existiert.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der\_blinde\_Uhrmacher
  2. Egal welches Heilige Buch man als Grundlage nimmt, jede Schöpfungsgeschichte ist einfach nur Schwachsinn und erklärt nichts von dem, was wir aus diesem Planeten an Steinen, Sedimenten, Fossilien etc. ausbuddeln.
    https://www.youtube.com/watch?v=BS5vid4GkEY&list=PLAC3481305829426D
Antwort
von Medjai, 158
Kommentar von kalippo314 ,

Die Tatsache, dass Gott zweifellos auch eine Erscheinung in unserem

subjektiven Bewusstsein, eine menschliche Vorstellung oder manchmal auch
ein persönliches Wunschbild ist, sagt ja nichts darüber aus, ob es ihn außerhalb des menschlichen Bewusstseins gibt oder nicht gibt.



Danke, damit ist alles gesagt. Den großen Denkfehler, den so viele Gläubige machen wird auf einer biblischen Seite aerwähnt. Hallelujah.

Antwort
von Eselspur, 97

Gott ist realer als du und ich.

Kommentar von blumenFee47 ,

Warum,erkläre mir das genauer...lg blümchen

Kommentar von Eselspur ,

der Fragesteller fragt, ob Gott eine Illusion sei. Diese Meinung ist in einer faktisch atheistisch gewordenen Welt natürlich verständlich. Demgegenüber schreibe ich von der jüdisch-christlichen Grund-Überzeugung, wonach Gott der USt, der er ist" und er alles erschaffen hat. Von seinem Sein ist unser aller Sein abhängig, er ist realer als die Schöpfung.

Kommentar von Omnivore08 ,

????

Ich existiere!

Gott nicht!

These widerlegt!

Kommentar von Gambler2000 ,
Gott nicht!

Da stellst du wieder eine These auf.

LG.

Kommentar von Omnivore08 ,

Nö...die These stellt IHR Gläubigen auf, nämlich dass er existiert!

Demnach könnte ich auch behaupten, dass die Zahnfee existiert und du dürftest das nicht negieren!

IHR seid in der Beweispflicht! Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt es ein unbewiesenenes Märchenwesen, ähnlich wie der Wolf und die 7 Geißlein!

Kommentar von dsshb ,

Ok, dann starte ich mal. Wie kam es zum Urknall? Genau - ein paar Teilchen sind zusammen gestoßen. Aber in welchem Raum, wenn dieser erst mit dem Urknall entstand? Vorher gab es das "Nichts". Woher kommen dann die Teilchen die zum Urknall führten? Und stell dir vor, es würde noch nicht mal das "Nichts" geben. Das wäre noch unendlich lang so geblieben. Da muss noch etwas anderes im Spiel sein...

Kommentar von Omnivore08 ,

Begreifst du eigentlich was beweisen heißt? Du sollst mir FAKTEN für Gott nennen und keine Gegenfragen stellen! Die Grundzüge der Wissenschaft sollte eigentlich jedem bekannt sein!

Kommentar von MeineKrim ,

Das Prinzip der Wissenschaftstheorie sieht nicht vor,dassTheorien bewiesen oder bestätigt werden , sondern das Theorien allgemein gültig sind solange diese nicht widerlegt und nützlich sind. Somit ist es deine Aufgabe zu widerlegen  das es Gott gibt und nicht die Aufgabe des Gläubigen dies zu beweisen....Nur mal so angemerkt....

Kommentar von SchakKlusoh ,

Nein, falsch.

Theorien müssen etwas widerspruchsfrei erklären und es muß die beste und einfachste Erklärung sein,

Derjenige, der eine Behauptung aufstellt, muß sie beweisen. Nicht-Existenz muß nicht bewiesen werden.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Genau - ein paar Teilchen sind zusammen gestoßen.

Das ist komplett falsch. Der Urknall war ein Energieausbruch. Erst später entstanden Teilchen. Wer erzählt Euch so einen Unsinn?

https://www.youtube.com/watch?v=EccE5NpEcUo

Vorher gab es das "Nichts".

Das ist falsch. Es kann kein Nichts geben
https://www.youtube.com/watch?v=wQ7kzCy33IQ

Kommentar von SchakKlusoh ,

Er hat gerade seine Existenz bewiesen indem er einen Post geschrieben hat.

So, und jetzt bitte Deinen Gott das auch zu tun.

Kommentar von Etter ,

"Er hat gerade seine Existenz bewiesen indem er einen Post geschrieben hat. "

Ich schmeiße mal ein: Definiere Existenz. Wenn du es an einen körperlichen Faktor bindest, ist sein Post nicht ein Beweis seiner Existenz (könnte eine KI sein). Selbst wenn er vor mir steht, ist es nicht zwangsweise ein Beweis seiner Existenz da ich auch einfach nur ein Hirn in einem Glas sein kann, was mittels Impulsen eine Welt vorgegaukelt bekommt.

Daraus ergibt sich, dass sich ein System nicht von innen heraus beurteilen kann. Du müsstest quasi von außen das System beobachten können, was aber mWn nicht möglich ist.

Das ist aber eher eine philosophische Herangehensweise.

Kommentar von SchakKlusoh ,
  • Es ist egal ob er oder Du ein Hirn im Glas oder eine KI ist. Er hat bewiesen, daß er existiert, weil er eine physikalische Spur hinterlassen hat!
  • Da haben wir wieder einmal den https://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Test
  • ;-)
Kommentar von Etter ,

"Er hat bewiesen, daß er existiert, weil er eine physikalische Spur hinterlassen hat!"

Deswegen die Bitte um die Definition von "Existenz". Und inwiefern definierst du "physikalische Spur"? Heißt das, dass aus deiner Sicht die Person vor dir stand oder dir eine Nachricht geschrieben hat? Das wäre aus meiner Sicht keinerlei Nachweis. Wenn du beispielsweise diverse bewusstseinserweiternden Stoffe nimmst (sollte man natürlich niemals tun) und Halluzinationen hast, dann siehst du teils Dinge anders/Dinge die nicht da sind (Quelle: Diverse Berichte in diversen Internetforen). Physikalisch gesehen sind sie nicht da, allerdings sind sie für dich in dem Moment vorhanden/real. Währenddessen läuft alles für die Außenwelt normal ab.

Wenn man das ganze jetzt mal weiterführt und davon ausgehen würde, dass z.B. ich nur ein Hirn in nem Glas bin, was durch entsprechende Stromstöße an den richtigen Stellen stimuliert wird, dann könnte man mir eine komplette Welt vorspielen, welche nur für mich existiert.

Wenn man jetzt noch n bissl weiter drehen will, dann könnte man sogar dazu übergehen, dass ich nichtmal ein Hirn in nem Glas bin, sondern nur die Simulation eines Hirns in einem Supercomputer darstelle.

Aber wie gesagt: Das ist einfach ein bisschen Philosophie ohne weitere Biologiekenntnisse (sollte dennoch soweit stimmig sein).

"Der Turing-Test wurde 1950 von Alan Turing vorgeschlagen, um festzustellen, ob eine Maschine ein dem Menschen gleichwertiges Denkvermögen hat."

Der Turing-Test ist also ein Versuchsaufbau mit einer 3. Person, welche außerhalb des Systems steht, die Wahrheit weiß und anschließend auflöst. Wenn die Auflösung nicht erfolgt, ist das Ergebnis für den Probanden im Endeffekt unklar. Er hat einzig seine Vermutung.

Kommentar von Etter ,

"Ich existiere!"

Definiere Existenz.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Beweis es.

Ich schlage Dir eine Wette vor. Du bittest Deinen Gott, daß er meine Teetasse grün macht (sie ist im Moment noch weiß). Wenn meine Teetasse innerhalb der nächsten 24 Stunden (wir haben jetzt 9:06) die Farbe ändert, werde ich das hier posten und ab sofort Deinen Gott als existent betrachten.

Ich verspreche, daß ich nicht lügen werde.

Antwort
von Goodnight, 70

Sicher, das menschliche Gehirn ist nicht in der Lage sich vorstellen zu können wer, was, wie sich die Welt erschaffen hat.

Kommentar von SchakKlusoh ,
Antwort
von Honah, 2

Vermutlich die größte aller Zeiten. Und unauslöschbar

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