Tauchschulen sagen ja, das sei ein ungefährlicher Sport, aber je mehr ich mich damit auseinandersetze, je mehr Horrorgeschichten kommen mir zu Ohren. Was ist da dran? Wie gefährlich ist das Tauchen?

Bei soviel Antworten traue ich mich fast gar nicht mehr etwas zu schreiben, aber dennoch.
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Statistisch gesehen - sterben mehr Leute beim Schach, als beim Tauchen...
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doch das hilft dir auch nicht weiter...
In einer guten Tauchschule lernst du alle wichtigen Verhaltensregeln. In einem Verein kannst du jederzeit das gelernt Trainieren.
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Training ist wichtig - wenn du 2 x im Jahr zum Tauchen in den Urlaub fliegst - ist das zu wenig Praxis.
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Wenn du nur 2 x im Jahr ein paar Tage Auto fährst, bist du auch nicht sicher - da nicht im Training.
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In einer guten Tauchschule lernst du mögliche Gefahren kennen - und lernst wie du sie vermeidest oder mit ihnen klar kommst.
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99% aller Tauchunfälle geschehen aus: Unachtsamkeit, Selbstüberschätzung, falsche oder schlecht gewartete Ausrüstung, Unwissenheit, Übermut, usw...
Tauchen ist ein sehr schönes Hobby - schau doch mal auf unsere Seiten:
http://www.hamelnertauchclub.de/index.php?id=29
viele Grüße, Jörn Seifert - Taucher seit langer Zeit
Auf deutschen Straßen sterben auch jeden Tag dutzende Menschen, denkst du jetzt darüber nach ob es dir zu gefährlich ist?
Es gibt bestimmte Regeln, die man lernt - und wenn man die nicht einhält, kann es lebensgefährlich werden. Deswegen sterben die meisten Taucher auch an der eigenen Dummheit. Man darf z.B. nur tauchen, wenn man gesund ist. Man darf nur bis zu bestimmten Tiefen tauchen. Man muss von vorne herein bestimmte Auftauchzeiten für den Luftverbrauch einberechnen.
Und man KANN nicht unabsichtlich zu schnell auftauchen??? Ist vllt. ne blöde Frage, aber alleine durch die Luft, die man in die Weste lässt, kann man nicht zu schnell sein??? Was ist denn SCHNELL auftauchen??? Wirklich mit Kraftanstrangung Vollgas nach oben - oder wo fängt "schnell" an???
Baiana am 18. Juni 2009 16:22 Schnell fängt bei mehr als 10m pro Minute an - sobald ein Taucher seine Luftblasen überholt, kann er sich in Gefahr begeben. Da sich die Luft in der Tarierweste ausdehnt, je geringer der Druck wird (je höher er also kommt), steigt der Taucher immer schneller auf, wenn er nicht rechtzeitig die Luft rauslässt. Das kann tödlich sein.
Wenn man in Tiefen über 10 m taucht, dann muss man unbedingt bestimmte Dekompressionszeiten einhalten. Denn sonst bilden sich Gasblasen im Blut, welche zu einer Embolie führen können. Z.B. wenn man eine Stunde auf 20 m Tiefe taucht, dann muss man beim Auftauchen 4 Minuten lang in 6 Meter Tiefe und zusätzlich 10 Minuten in 3 Meter tief warten, bevor man ganz auftaucht. D.h. man braucht bei der Ausrüstung auch noch einen zuverlässigen Tiefenmesser und eine Taucheruhr. Die Luft, welche man für diese Wartezeiten braucht, muss man natürlich noch in der Flasche haben.
In Hemmor, Landkreis Cuxhaven, gibt es einen Kreidesee, dort fahren jedes Jahr eine Menge Taucher hin um dort zu tauchen. Angeblich immer erfahrene Taucher bzw. sie haben einen angeblichen Fachmann dabei. Leider sterben da jedes Jahr immer wieder Taucher. Also den würde ich an Deiner Stelle meiden. Wir haben dort über 10 Jahre gewohnt und haben nur den Kopf geschüttelt.
Auch von dem See habe ich schon gehört - aber auch da gibts unterschiedliche Meinungen.
Ich habe vom Tauchen absolut keine Ahnung und kann hier nur Gerüchte weiter geben. Angeblich vereisen die Ventile und damit bekommen die Taucher keinen Sauerstoff mehr. Keine Ahnung ob das stimmt. Aber im Sommer verging fast kein Tag wo nicht die Feuerwehr bzw. der Notarztwagen einen Taucher nach Stade ins Krankenhaus bringen musste. Das Krankenhaus ist ja nur 45 km entfernt. Viele haben es nicht überlebt. Leider steht so etwas meist nur in der örtlichen Presse. :-(
Hui...dann lag meine Bekannte mit "da geht jedes WE einer Hops" wohl gar nicht so falsch. Auf der Internetseite allerdings schreiben sie was von 0.013 % Unfallrate???????
Ja klar, die haben Angst das keiner mehr kommt. Wie gesagt wir haben da über 10 Jahre vor unserer Auswanderung gelebt und unser jüngster Sohn lebt dort noch immer. Es ist nicht besser geworden. Mann wollte so eine Röhre in Hemmoor installieren, wo die Taucher reinkommen, wenn sie zu schnell hochkommen, da platzen ja dann die Lungenbläschen. Solange wir dort wohnten war noch nichts, vielleicht wurde das ja inzwischen angeschafft. Der See ist wohl eine echte Herausforderung für jeden Taucher und deswegen kommen sie immer wieder in Schaaren dorthin. Unten auf dem Grund findet man Häuser und Baumaschinen. Nach der Ausbeutung der Kuhle hat man sie voll Wasser laufen lassen und alles stehen lassen. Da es sich um Grundwasser handelt ist es am Grund wohl extrem kalt.
Ich war eben auf der Seite von:
http://www.kreidesee-hemmoor.de/
und die ist zu verkaufen. Es stehen keine Informationen mehr drin. Seltsam......
z95959599 am 18. Juni 2009 20:59 Guckst du hier: www.kreideseetaucher.de

Jeder Sport bringt auch ein gewisses Gefahrenpotential bzw. Verletzungsrisiko mit sich! Beim Tauchen kann natürlich was Schlimmes passieren, genauso wie beim Reiten oder Fußballspielen... Aber die Urangst des Menschen vorm Ertrinken, läßt den Zuhörern von Horrorgeschichten über (Beinahe-)Tauchunfälle ein Schaudern über den Rücken laufen.
Definitiv gefährlich ist das Tauchen ohne vernünftige Ausbildung, man muß sich auf dem Laufenden halten und seinem Tauchlehrer und/oder Buddy vertrauen können, die Unterwassersprache beherrschen und nicht zu leichtsinnig sein.
Sagen wir mal so: wenn Du auf dem Fussballplatz einen Fehler machst ... knacksen ein paar Knochen.
Wenn Du unter Wasser einen Fehler machst ... kann es schnell kritisch werden.
Ich würde es so sagen: es kann immer und überall etwas passieren. Aber wenn man beim Tauchen, Bergsteigen, Fallschirmspringen Fehler macht haben diese eventuell deutlich negativere Folgen.

Also ich denke mal, wer in eine Wrack oder eine Höhle taucht, in dem es keinen direkten Weg mehr nach oben gibt ist selber schuld... ich tauche selber seit ich 12 bin und bin noch nie in eine gefährliche Situation gekommen und auch keiner meiner Bekannten hatte jemals probleme (manche davon haben über 3000 Tauchgänge) man muss sich eben an die "Regeln" halten.

Ich schließe mich im allgemeinen meinen Vorrednern an. Ich tauche seit 16 Jahren und hatte noch keine ernsthaften Probleme. Natürlich kann Tauchen gefährlich werden, aber wie die Anderen hier schon schreiben, wenn man sich nicht an die Regeln und das Gelernte hält, kann vieles andere ebenfalls zur Gefahr werden.
Der Kreidesee Hemmoor ist bekannt für seine vielen Unfälle. Richtig, man hört u. ließt immer wieder, dass dort Ventile vereist seien. Deshalb darf man meines Wissens dort auch nur noch mit Doppelventilflaschen tauchen gehen. Leider überschätzen sich immer wieder Taucher und geraten in Panik u. reagieren dann falsch.
Aber erinnert Euch an die meisten Flugzeugabstürze. Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel u. trotzdem passieren immer wieder tragische Unfälle. Oft kommen mehrere Fehlerquellen zusammen bis es zur Katastrophe kommt. Genauso verhält es sich beim Tauchen. Ich weiß das kann man diesen Vergleich als weit hergeholt bezeichnen, aber es kann eben überall was passieren.
Und hier noch die allerschlimmste Gefahr beim Tauchen: Es macht süchtig! :-)))

Gerätetauchen ist gefährlich, wenn man sich keine Gedanken darüber macht, was man tut.
Wasser ist für den Menschen eine lebensfeindliche Umgebung und er ist darauf angewiesen, dass seine Instrumente das Richtige anzeigen und dass seine Ausrüstung perfekt funktioniert. Wenn ein Fehler passiert, dann muss er diesen Fehler selbst beheben oder mit der Situation klug umgehen, ohne in Panik zu geraten.
Beim Tauchen gibt es verschiedene Gefahren: Dekompressionserkrankungen, die durch zu langen Aufenthalt unter zu großem Druck ( = zu große Tiefe) mit den falschen Atemgasen entstehen oder durch zu schnellen Aufstieg.
Ertrinken, wenn man z.B. durch eine Stickstoffnarkose so einen Kreisel im Kopf hat, dass man schlicht vergisst, dass man auf seinen Atemregler angewiesen ist und ihn einfach aus dem Mund spuckt oder wenn man ihn durch die Krämpfe einer Sauerstoffvergiftung nicht im Mund behalten kann.
Da es im Körper verschiedene Hohlräume gibt, die mit Luft gefüllt sind (und deren Druck in der Tiefe ausgegleichen werden muss), kann es auch hier zu Traumen oder Rissen kommen, wenn man sich nicht angemessen verhält.
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Aber: All dies lernt man im Tauchunterricht und all dies sind Dinge, mit denen man ebenso gut umgehen lernt, wie mit dem Straßenverkehr beim Radfahren.
Mein Vorschlag: Besuch mal eine Tauchschule und erkundige Dich nach einem einmaligen Schnuppertauchen. So kannst Du in einer knappen Stunde Dir selbst ein Bild machen - und wirst vermutlich begeistert sein.
:-)
Viel Spaß!
Tauchen ist wirklich die geilste Droge der Welt. :-)

Es ist genauso gefährlich, wie alles andere! Die Wahrscheinlichkeit überfahren zu werden ist höher!
Mimimimi am 18. Juni 2009 15:55 glaub ich gar nicht mal.
mal davon abgesehen kann man das eine vermeiden und das andere nicht.
Ja tauchen ist schon gefährlich, ich mach es zwar nicht aber da gibts schon einiges zu beachten.

Genau so gefährlich als wenn Du die Straßenseite wechselst.
Wenn Du nicht aufpasst, wirst Du überfahren !
Ich bin übrigends einer von nur 600 in Deutschland staatlich anerkannten Tauchlehrern
Dina2607 am 18. Juni 2009 15:54 .....gut zu wissen!

wenn man nix drauf hat, ists gefährlich.
gibts auch nen "Daumen runter"????
Mimimimi am 18. Juni 2009 16:24 nimms nicht persönlich.
brauchst dich aufgrund deines mangelnden selbstbewußtsein nicht angesprochen fühlen, war nämlich nicht auf dich sondern allgemein bezogen.
besagt im endeffekt das gleiche wie die meisten antworten hier:
wenn man die nötige theorie nicht gelernt oder wieder vergessen hat und keine erfahrung hat, aber sich gegebenenfalls noch überschätzt ist s halt gefährlich.
war nur kürzer und genauso richtig.
Danke für dein ausführliches Kommentar.
Auch wenn ich deine Statistik bzg. des Schaches nicht glaube - allein schon deshalb nicht, weil Schach NULL Risiko mit sich bringt, das Tauchen aber eine ganze Menge.
Ich werde es nochmal überdenken, trotzdem erstmal vielen Dank!!!
Hallo, beim Schach sterben die Leute an Herzinfarkt...
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;-))
schmunzel.... na der ist ja unter Wasser nicht zu kriegen ;oP
... doch - sicherlich, nur ist Schachspielen wirklich stressiger :-))
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aber noch nebenbei - keiner muss müssen. Weder Schach spielen, noch Tauchen ;-)