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Ist **Generation Doof** Wirklichkeit ? Wenn ja, was kann man dagegen machen?

gefragt von NiklausNiklaus am 07.06.2008 um 10:27 Uhr

Ausgehend von dem Buch Generation Doof wird mir bange. Ist es wirklich so schlimm? Wenn ja was können wir dagegen machen. http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,536379,00.html


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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 7. Juni 2008 10:30
3x
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Ich möchte das nicht auf alle Angehörigen der fraglichen Generation ausdehnen; Idioten hat es zu allen Zeiten gegeben. Es wird sie auch in Zukunft geben: Gegen Dummheit kann man nichts machen.

Kommentar von 46e29e33b7218c952879e84282e05077smallRenegade71 am 7. Juni 2008 10:35

DH

Wie Sagte schon Einstein: "Es gibt 2 Dinge die sind unendlich - das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings noch nicht ganz sicher"

Kommentar von E5d97bea0b993542bcc8dd4fab14508dsmallmikael am 7. Juni 2008 10:55

ich muss dir recht geben beim universum hab ich auch meine zweifel.:-)


Baiana
beantwortet von Baiana am 7. Juni 2008 10:32
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Danke für den Link zur Rezension.

Ja, natürlich ist das Wirklichkeit.

"Prägend für die "Generation Doof" ist aber, dass sie ihre Dummheit lustig und toll findet. " --- Kannst Du hier auf der Plattform eher das Gegenteil feststellen oder wird der Satz bestätigt?

Was kann man dagegen machen... das ist tatsächlich eine gute Frage.

Gegen die Dummheit "anlehren" und "aninformieren"? Keine Ahnung.


Renegade71
beantwortet von Renegade71 am 7. Juni 2008 10:34
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Auch ich meine Idio... und Schwachma... hat es schon immer gegeben - aber die Privaten Medien und das Internet bieten diesen Leuten zum ersten mal in der Geschichte eine Bühne - deswegen fallen sie heute mehr auf als früher.

Sieht man teilweise in diesem Forum - was für Analphabeten da manchmal unterwegs sind - unglaublich.


Lissa
beantwortet von Lissa am 7. Juni 2008 10:41
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Ich glaube, dass diese Generation längst Wirklichkeit ist.

Es war doch abzusehen, dass die 68-er nicht spurlos an uns vorübergehen konnten.

Was damals vielleicht gut gemeint war (aus erdrückend strengen Systemen auszubrechen), funktionierte nur, solange diese Voraussetzung da war.

Weil aber keine Werte sondern nur noch Egoismus und Individualismus vermittelt werden, werden die Einzelnen immer egozentrischer.

Wenn sie etwas nicht wissen oder können, ist es Schuld der anderen, der Eltern, der Lehrer usw.

Da keine Autoritäten mehr akzeptiert werden, ist es schwierig, etwas dagegen zu unternehmen.

Die Medien tun ihr übriges, um diese Entwicklung zu fördern.

Anders kann ich mir diese Mischung aus Gerichts-, Talk-, Ess-, Abnehm-, Wohnungsverschönerungs-, Putz-, Erziehungs- und Castingshows nicht erklären.

Da werden Sachen behandelt, die nicht passieren könnten, wenn noch letzte Reste eines gesunden Menschenverstands, Respekts, Anstands usw. vorhanden wären.

Kommentar von Simple_avatar4smallLissa am 7. Juni 2008 10:52

Neil Postman hat interessante Bücher zum Thema geschrieben: http://kuerzer.de/Gzzd2XJ0k


tradaix
beantwortet von tradaix am 7. Juni 2008 10:50
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Wirtschaftsbücher - Dumm kommt teuer

Wenn Schüler versagen, ist das nicht nur ihr Problem - es schadet der gesamten Volkswirtschaft. Ludger Wößmann rechnet vor, warum Bildung hierzulande besser werden muss. (...)

Seine Kernthese: "Mit einer Verbesserung der schulischen Leistungen könnten wir eine wirtschaftlich bessere Entwicklung sowie sinkende Arbeitslosenzahlen und Armut befördern." Heute ist jeder vierte Deutsche ohne mittlere Reife arbeitslos, aber nur jeder 20. Akademiker. Für Geringqualifizierte wird es in Zukunft noch weniger Jobs in Deutschland geben. Das ist inzwischen bekannt, und für Bildungsexperten sind einige Thesen Wößmanns nicht gerade neu. Doch selten präsentieren Bildungsforscher ihre Ergebnisse so pointiert, verständlich und unideologisch.

Den zwölf größten Irrtümern der Schulpolitik setzt er zwölf Lösungskonzepte entgegen, die man so manchem Kultusminister am liebsten über den Schreibtisch heften würde. Verblüffenderweise führt etwa mehr Geld nicht automatisch zu besseren Leistungen - wie das Beispiel Finnlands zeigt: Obwohl bei Pisa zwölf Plätze weiter vorn, gibt das Land nicht mehr für Bildung aus als Deutschland (siehe Kasten). Was ihre Schulen so erfolgreich macht, ist die Überprüfung durch externe Gutachter, eine selbstständige Schulleitung und Wettbewerbsförderung. Wößmann schlachtet in seinem Buch die heiligen Kühe linker wie konservativer Bildungspolitik: Er wendet sich gegen die "planwirtschaftliche" Organisation von Schulen und kritisiert auf der anderen Seite die "Vergeudung menschlicher Talente" durch Selektion und Elitenbildung.

Wer etwa die Kinderbetreuung allein den Familien überlasse, verbaue vor allem Kindern aus sozial schwachen Familien Chancen. Eine florierende Volkswirtschaft lasse sich aber nicht allein mit den 38 Prozent eines Jahrgangs erwirtschaften, die das Abitur erwerben.

Wie fast alle Bildungsexperten rüttelt auch Wößmann am dreigliedrigen Schulsystem, da die frühe Trennung der Kinder nicht zu besseren Lernerfolgen führt. Sie nützt nicht einmal den Besten: Selbst deutsche Gymnasiasten können sich nicht mit finnischen Gemeinschaftsschülern messen.

http://www.ftd.de/karriere_management/management/301922.html





butz1510
beantwortet von butz1510 am 7. Juni 2008 10:35
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Man hat schon den Eindruck, dass manche (nicht alle) immer dümmer - oder besser: ungebildeter - werden. Das ist schade, aber viele Eltern sind ja auch schon ungebildet und machen nichts mehr, außer Fernsehglotzen. Man hat eine künstliche Realität geschaffen, bekommt alle Infos auf dem Silbertablett serviert und muss nicht mehr in die Bücherei rennen, um sich was anzulesen (was wir, ich sage mal die Generation Ü35, noch gewöhnt waren). Das Interesse für gewisse Sachen, unter anderem korrekte Sprech- und Schreibweise, ist auch komplett erlahmt. Viele sind irgendwie total Neben der Spur. Hierzu eine kleine Geschichte aus dem Amt:

Ein junger Mann, ca. 20, betritt grußlos mein Büro und erklärt mir umständlich, er brauche ein Führungszeugnis. Im Programm wird zur besseren Unterscheidung der Antragsteller nach dem Geburtsnamen der Mutter gefragt. Als ich die Frage stelle, stiert er mich an: „Weiß nicht.“ Ich erkläre, was ein Geburtsname ist. Seine Antwort: „Also wie sie jetzt heißt? Maria.“ Ich erkläre nochmals, dass ich den Nachnamen der Mutter vor ihrer Heirat wissen möchte. „Kraus.“ „Wie schreibt man das?“ „Weiß nicht.“ „Wofür brauchen Sie denn das Führungszeugnis?“ „Für den Idiotentest!“

Kommentar von 92e2eae9d24c68dd12b7643f639b73e1smallbutz1510 am 7. Juni 2008 10:37

Was kann man dagegen machen? Hm. Keine Ahnung. Wie Baiana schreibt: Informieren, erklären, belehren... Immer wieder und mit großer Geduld.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 7. Juni 2008 10:39

Oh weh! Hoffentlich hast Du ihn nicht angekichert...

Außerdem beantrage ich eine Herabsetzung des Nicht-Deppen-Alters von ü35 mindestens auf ü33...

Kommentar von 92e2eae9d24c68dd12b7643f639b73e1smallbutz1510 am 7. Juni 2008 10:40

Dem Antrag wird hiermit stattgegeben. Ich hab erst hinterher gekichert... wie so oft... es gibt ja (leider) viele solche Leute.


hagentronje
beantwortet von hagentronje am 30. August 2008 22:03
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verhinderung von gen doof: lernen! lesen hilft auch ;-)




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