Frage von KommzumPunkt, 35

Ist Geld in Wirklichkeit nur das Abfallprodukt von ehrlicher Arbeit?

Antwort
von Innovate, 1

Geld ist weniger ein Abfallprodukt als mehr das Spiegelbild zur "Arbeit".

Der Wert des Geldes wird bestimmt durch die Güter, die man in dem Land der Währung kaufen kann. Steigt z.B. das BIP der Eurozone, steigt (bei sonst gleichen Bedingungen) der Wert des Euros.

Das ist logisch, weil du bei einem größeren Output an Waren und Dienstleistungen von deinem Geld mehr kaufen kannst.

"Ehrliche Arbeit" wie ich sie verstehe ist das Erbringen von Leistungen, für die andere bereit sind etwas zu zahlen (was auf fast jede Arbeit außer vielleicht der "Arbeit" als Dieb zutrifft).

Antwort
von 2AlexH2, 9

Geld ist die reale und numerische Wertschätzung von Arbeit. Zahlst du eine bestimmte Summe, gibst du damit bekannt, dass du die Leistung/das Produkt entsprechend viel Wert ist. Am besten beobachtbar bei Kunst, wo die künstlerische Leistung, nur schwer durch Stunden auszudrücken, am meisten zählt.

Ausserdem wurde es aus folgenden Gründen erfunden:

- erspart das mühsame Austauschen von Leistungen und Produkten.

- Werte können einfach transportiert werde. Ein 1'000 er ist einfacher über den Pass zu bringen wie 1/4 Kuh damit man Fisch kaufen kann.

Antwort
von Nube4618, 19

Geld ist ein universell benutzbares Tauschmittel, und als solches ein neutrales Gut. Weder gut noch schlecht, Weder Abfallprodukt noch das erstrebenswerteste im Leben. 

Kommentar von kevin1905 ,

Menno das wollte ich schreiben ;-)

Kommentar von Nube4618 ,

Ist mir auch schon so ergangen :-)

Kommentar von elagtric ,

Geld ist schon ein bissl mehr als einfach nur universelles Tauschmittel. Das war einmal ...

Heutzutage ist Geld ein wahrer Quell von Reichtum. Einmal in entsprechender Menge vorhanden, vermehrt es sich sogar ganz ohne eigene Arbeit.

Siehe (Heuschrecken) Investoren usw ... die tauschen nix, sondern mehren einfach nur noch.

Anfangs war es wirklich eine feine Idee, irgendwelches Geld statt einen Wagen voller Ochsen oder was auch immer mit auf den Markt zu nehmen.

Aber heuer ist Geld vor allem eines : MACHT !


Ob nun ganz klassisch im Einkauf, bissl weitergedacht in der Investition bis hin zur reinen, manchmal eben auch barbarischen Spekulation. (ganze Volkswirtschaften lassen sich durch gezielten Geldfluss steuern oder eben auch plattmachen)


Die Geister, die ich rief ...




Kommentar von Nube4618 ,

Das stimmt schon, was du sagst, aber das hat nicht direkt mit Geld zu tun, sondern eher mit Besitz. 

Geld ist die universelle Form von Besitz. Früher als es noch kein Geld gab war Besitz genauso vorhanden, und auch der vermehrte sich, gemäss dem Motto "Wer hat, dem wird gegeben" 

Und natürlich, Besitz ist Macht. 

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