Frage von cooleDame, 19

Ist für Lehrer ihr Job "nur" ein Job?

Hallo, ich Frage mich gerade ob für Lehrer und so ihr Job "nur" ein Job ist. Also das man morgens halt in die Arbeit geht und sich auch freut wenn man wieder zuhause ist. Oder denken Lehrer auch manchmal über Schüler nach? Also ob sie sich fragen wie es ihren Schülern geht wenn sie viel lernen müssen, ihrgendwelche Probleme haben oder krank waren. Meine früher Englischlehrerin ist auch einmal halbkrank in die Schule um uns auf die Schulaufgabe vorzubereiten. Ich meine niemand geht doch freiwillig in die Arbeit wenn er krank ist oder?

Antwort
von Akka2323, 19

Wenn der Lehrerberuf keine Berufung ist, hält das niemand aus. Lehrer sitzen länger in Konferenzen und Teambesprechungen als sie unterrichten. Und da geht es ständig um Lehrpläne, Unterrichtsinhalte, Schulprogramme, Eltern- und Schülerprobleme.

Antwort
von polarbaer64, 11

Wenn du meinst, Lehrer denken nicht über ihre Schüler nach, bist du falsch gestrickt. Lehrer kennen ihre Schüler ganz genau. Sie brauchen eine sehr gute Beobachtungsgabe. Ich arbeite berufsbedingt mit vielen Lehrern zusammen, die mir über jedes Kind ganz genau erzählen können, wo seine Stärken und seine Schwächen liegen. Sie wissen über Familienverhältnisse, Hobbies und Interessen der Kinder, über ihre Freunde und was ihnen wichtig ist.

Nun sind auch Lehrer Menschen und es gibt Unterschiede. Und es kommt natürlich drauf an, ob ihr einen Lehrer nur eine Stunde habt, oder mehrmals die Woche, entsprechend ist der Draht zueinander. - Aber ich unterstelle doch mal, dass ein Lehrer nicht Lehrer geworden wäre, wenn er nicht das Individuum Mensch in den Vordergrund stellen würde. 

Die Lehrer, die man als komisch, desinteressiert oder sonstwie negativ beurteilt, sind meist selber mit sich nicht im Reinen, verunsichert oder können sich nicht durchsetzten. 

Deine Englischlehrerin zeigt ja auf jeden Fall, dass sie viel auf euch gehalten hat.

Ich arbeite auch mit Kindern, und ich gehe auch krank arbeiten, um meinen Kindern das Chaos zu ersparen, wenn eine Vertretungskraft kommt. 

Mo man mit Menschen arbeitet, da menschelt´s :o) .... .

Antwort
von Logindata, 5

Lehrer ist man 24 Stunden am Tag. Vieles macht man am Wochenende, und als Klassenlehrer strömen gerade am Abend die E-Mails der Eltern.

Auch wenn man befristet angestellt ist (also sowieso kein Beamter) ist das so. Mein Partner hat drei Jahre als Lehrer gearbeitet und freiwillig aufgehört, weil es einfach "nie aufhört"und man Tag und Nacht mit den Schülern am Ausseinandersetzen ist. Ein stressiger Beruf, den nur der Vollblutpädagoge anstreben sollte.

Expertenantwort
von Joshua18, Community-Experte für Schule, 15

In meinen Augen ist das kein Job wie jeder andere !

Ich finde das Berufsbeamtentum in diesem Bereich sollte möglichst ganz abgeschafft werden, um diese Beamtentypen, die nur an ihre Pension, ihre Unkündbarkeit und ihren Beamtenkredit fürs Eigenheim denken, ganz von den Schulen fernzuhalten.

Das Unisstudium sollte einfach so organisiert sein, dass praktisch jeder noch irgend ein Wahlfach dazu studiert. Dann könnte sich jeder Uniabsolvent mit einem Master auch für den Schuldienst bewerben, natürlich vorher noch ein ca. 12 monatiges Refrendariat.

Davon ausnehmen könnte man evtl. nur das Grundschullehramt und das Lehramt an Förderschulen, aber auch hier könnte man Erziehern eine adäquate Austiegsweiterbildung anbieten.

Antwort
von moose1312, 14

Ich denke da ist jeder anders.

An schwierigen Tagen suche ich zuhause auch noch Lösungen...

Ich hatte mal einen Lehrer der war auch privat im Kopf bei den Schülern, was ihn meiner Meinung nach total menschlich und sympathisch gemacht hat. Wenn er wusste zuhause läufts gerade nicht rund, dann hat er, ohne das es ein Mitschüler merkt, einfach mal privat bisschen nachgehakt. Er war super verständnisvoll.

Antwort
von Majesty16, 12

Für einige schon für andere ist es nur die möchten meht frei bekommen (Ferien) zum Beispiel unser ehemalige war andauern "krank" also er kam andauernd nicht und ha sich dann über den schlechten Durchschnitt aufgeregt... aber unsere Englischlehrerin kam ohne Stime in die Schule, nur damit wir die arbeit schreiben dann mussen wir Schüler für sie reden, war eigentlich lustig. Also wie schon gesagt es kommt auf den jeweiligen Lehrer an XD

Antwort
von ShadowHow, 14

Es gibt (wie bei allen Berufen) verschiedene Motivationsgründe. Besonders bei älteren Lehrern konnte ich beobachten, dass diese häufig krank sind und während des Unterrichtets vor allem Filme zeigen. Da ist die Arbeit dann nur noch eine lästige Zeit, die mit der Rente endlich vorbei ist. Andererseits gibt es natürlich auch Lehrer, die es als ihre Berufung sehen, denn Kindern etwas beizubringen oder die einfach Spaß an der Arbeit haben.

Kommentar von 19lena99 ,

Ältere Lehrer zeigen häufig Filme? Während meiner Realschulzeit haben wir gerade bei diesen Lehrern die wenigsten Filme geschaut.

Antwort
von citycatt, 10

Also für  meine Lehrerin ist des bestimmt nicht nur ein job weil die war letztes Schuljahr nur ein paar mal nicht da ( 3 mal oder so) da sie Grippe,erkältung oder sowas hatte sonst kommt die immer und die denkt immer über uns nach sie hat uns ihre email gegeben und sie sagt wenn ihr Hilfe braucht schreibt mich an diesdas und die sagt jedesmal das wir ihr nicht egal für sie sind sie hat auch angeblich Kontakt mit ehemaligen Schüler/innen von ihr.Ich finde es schon gut das man sone Lehrerin hat aber manchmal kann es auch nervig sein das sie jeden Tag zur schule kommt und ich hasse die fächer die sie macht :D

Expertenantwort
von fjf100, Community-Experte für Mathe, 10

Viele Lehrer sind Beamte und wollen ihre Ruhe haben. Jede Mehrarbeit wird nicht bezahlt.

Manche Lehrer machen auch mehr als notwendig,dies sind aber Ausnahmen.

Auf Privatschulen sind die Lehrer keine Beamte und somit quasi von den Schülern abhängig.Die rechen Eltern zahlen so 20000 Euro Schulgebühren pro Jahr und wenn ein Schüler nur eine 3 hat,kann dieser auch noch spezielle Kurse belegen,die dann schon mal 500 Euro am Wochenende kosten.

Wenn die Lehrer auf Privatschulen schlechte Arbeit leisten,dann werden die Schüler von den Eltern auf eine andere Privatschule geschickt,wo sie dann bessere Noten haben.

Die Lehrer,die schlechte Arbeit leisten sind dann somit arbeitslos.

Beispiel : Beamtentum

Ich kannte einen Beamten an der LVA (Rentenversicherung) und dieser brauchte jeden Tag Alkohol und zwar so viel,dass er nichts mehr konnte.

Als Beamter war er unkündbar und somit zahlte der Steuerzahler seinen Lebensunterhalt für ca.30 Jahre,bis er tot war.

Bei den Beamten ist Alkoholismus und "burn out" eine Berufskrankheit.

FAZIT : Wenn du Beamtin bist und mit 40 Jahre irgend eine Krankheit hast,dann zahlt der Steuerzahler bis zu deinen Tode den Lebensunterhalt.

MERKE : "Der Beamtenrock sitzt zwar eng,hält dafür aber warm" !

Kommentar von earnest ,

Könntest du deine Behauptung bitte belegen, Lehrer, die mehr als nötig täten, seien die Ausnahme?

Ich frage auch deshalb, weil der Eindruck, den ich von einer ganzen Reihe von Lehrersleuten in meinem Umfeld habe, ein völlig anderer ist.

Aber natürlich kannte ich auch, wie du, mal jemanden, der ...

Merkst du eigentlich nicht, wie unsinnig deine Methode ist, von einem Einzelfall auf die Allgemeinheit zu schließen?

Dein Schluss ist einfach nur billige Polemik und das Nachkauen von Stammtischparolen.

Noch eine Frage: Wenn die Lehrer so ein faules Pack sind, wie du ihnen anscheinend unterstelltst - woher kommt dann der von dir hier erwähnte "Burnout"? 

Vom Nichtstun?

Kommentar von fjf100 ,

Ich habe Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert. Ich musste dabei die "Differentialrechnung" und "Integralrechnung" lernen.

Dafür habe ich mir Mathematikbücher privat aus einen Buchladen geholt.Diese eignen sich zum Selbststudium.

Im Buchladen sagte man mir : Eigentlich dürfen wir dir diese Bücher nicht verkaufen,weil die Lehrer (das System) ,dass nicht wollen !

Ich habe mich mit den Buchladen dann privat geeinigt,ohne die Lehrer.

Auf diese Weise,bin ich dann Maschinenbauingenieur geworden.

Alleine mein Lösungsbuch "Integralrechnung" hat 650 Seiten mit durchgerechneten Beispielaufgaben.

Das ganze Wissen,habe ich mir praktisch ohne die Lehrer angeeignet.

Fazit : Jeder weiss,wenn nur genug Beamte und öffentlicher Dienst vorhanden ist,dann läuft nichts mehr !!

Kommentar von latricolore ,

Jeder weiss,wenn nur genug Beamte und öffentlicher Dienst vorhanden ist,dann läuft nichts mehr !!

Da frag ich mich doch, wie du ohne den öffentlichen Dienst an deine Hochschulzulassung gekommen bist.

Kommentar von earnest ,

Na toll.

Ansonsten: Es geht doch nichts über "gesunde Vor-Urteile".

Was all das nun mit meinem Kommentar zu tun hat?

Ist aber auch egal.

Antwort
von lupoklick, 9

Meine Grundschullehrerin (1-4) war über viele Generatonen eine "Heilige".--- Daß wir am Ende des 1. Schuljahres  unbekannte Texte lesen und schreiben konnten, ist nur ein Bruchteil ihrer Verdienste,

In ihrer Jugend war ihr Vater,  ein Arzt, von einem einbrechenden Morphiumsüchtigen in der Praxis erschossen worden...

. Sie widmete ihr ganzes Leben der Schule und der Gemeindearbeit, und als es mir nach 20 Jahren schlecht ging, kam ein ermunternder Brief,,,

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