Laut Wikipedia werden jährlich 42 Millionen Kinder abgetrieben. Das heißt: umgerechnet jeder zweite Deutsche..
Kenne jemanden der diesen Weg gegangen ist und nie wieder glücklich wurde. Wie denkt ihr darüber? Erschreckt euch die Zahl bzw. denkt ihr viele nehmen zu schnell diesen Weg oder ist das für euch in Ordnung?
Danke für die hoffentlich lebhafte Diskussion..

Liebe/r opel01gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Mit deiner Frage suchst Du jedoch keinen Rat, sondern die Diskussion mit der Community und die gehört bitte ins Forum unter http://www.gutefrage.net/forum. Vielen Dank und beste Grüße, Sophia vom gutefrage.net-Support

es ist kein verbrechen. jede frau sollte das recht haben, über ihren körper selbst entscheiden zu dürfen. schlimm finde ich nur, dass manche einfach zu dumm zum verhüten sind.
HeymM am 28. Juli 2009 11:48 Sie entscheidet nicht nur über ihren Körper sondern auch über das Weiterleben ihres ungeborenen Kindes!
Alleyne am 12. August 2009 09:36 du sagst es UNGEBOREN
bafti14 am 28. Juli 2009 11:49 Über ihren Körper soll sie ja entscheiden aber nicht über ein heranwachsendes neues Leben.
OlaSaloLover am 28. Juli 2009 11:55 das von ihrem körper abhängt. das nur entstehen kann, indem sie sich selbst schädigt.
>...indem sie sich selbst schädigt. - He he, ist eine Schwangerschaft etwa eine Krankheit?
gemeint ist wohl weniger die schwangerschaft als die abtreibung..
Du irrst! >...ein heranwachsendes neues Leben. - ... das nur entstehen kann, indem sie sich selbst schädigt. - Bei einer Abtreibung entsteht kein neues Leben, sondern während einer Schwangerschaft.
HeymM am 28. Juli 2009 22:28 Kommt darauf an wie das Kind in Zukunft leben wird.

Du schreibst Kenne jemanden der diesen Weg gegangen ist und nie wieder glücklich wurde.
Das haben auch andere Frauen erlebt und sich deshalb in der Selbsthilfegruppe RAHEL e. V. zusammengetan
Ich denke, daß Abtreibung in unserer Gesellschaft viel zu sehr als Option angesehen wird. Die schrecklichen Folgen für die Mutter werden weitgehend verschwiegen. Hier finden sich auch einige Antworten in dieser Richtung.
Dazu kommt noch Pro Familia:
Kommentar von frauke1982 am 28. Juli 2009 00:10: ...Ich wurde bei ProFamilia quasi zur Abtreibung gedrängt...
http://www.gutefrage.net/frage/konfliktberatung-bei-schwangerschaft-in-muenchen
Abtreibung ist für mich ein Verbrechen an Mutter und Kind.

Es ist schrecklich wenn Frauen zur Abtreibung gehen wie andere zum Zahnarzt.
Ich halte es für legitim. Zum einen hat jeder das Recht selbst über seinen Körper zu entscheiden und zum zweiten beginnt für mich ein neues Leben ab dem Moment, wenn das Zellgebilde auch selbständig leben kann.
>...das Zellgebilde... - ist ein Mensch!
http://www.gutefrage.net/frage/verlorenes-kind
Verlorenes kind? - gefragt von Caro27 am 03.06.2009 um 20:47 Uhr: hallo habe mein baby im dritten monat verloren...
Ich habe noch keine schwangere Frau getroffen, die gesagt hat: Ich habe einen Zellgebilde im Bauch!
@rumpi: Dann sollte man Deiner Meinung nach Babys, Kleinstkinder und alte Leute, die sich nicht mehr versorgen können, auch töten dürfen, da sie nicht selbständig leben können?
Oder auch Menschen, die wegen eines Unfalls oder einer Krankheit sehr stark behindert sind?
Im Grunde ist biologisch gesehen ja jeder Mensch einfach ein Zellgebilde, oder?
Im Leben gibt es immer eine Lösung. Es gibt keinen zwingenden Grund abzutreiben. Abtreibung ist nie die adäquate Antwort auf die Notlage einer Schwangeren.
Für das Leben aber gibt es 1000 und mehr Gründe: Jedes trotz allem geborene Kind, jede glückliche Mutter veranschaulicht das aufs Neue.
So ist es!
HeymM am 28. Juli 2009 22:26 Auch wenn das Kind schwerstbehindert zur Welt kommt?
Für mich rechtfertigt keine Behinderung der Welt die Todesstrafe für Ungeborene!
HeymM am 29. Juli 2009 14:05 Es ist keine Todesstrafe. In solch einem Fall ist es eine Erlösung für das Ungeborene!
Jeder der bei vollem Bewusstsein ein Kind zur Welt bringt, welches sich nicht allein und ohne fremde Hilfe durch die Welt bewegen kann, ist ein Sadist.
Schwerbehinderungen geistiger und körperlicher Art entbehren jeder Grundlage normalen Lebens.
Das sollte jedem bewusst sein. Ich möchte nicht wissen wie viele Behinderte auf dieser Welt ihr Leben verfluchen weil sie geboren wurden und ihr Leben als sinnlos betrachten weil sie eben ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Es ist nicht fair diesen Menschen gegenüber.
Daher ist eine medizinische Abtreibung eine Lösung - wenngleich diese Entscheidung den meisten auch nicht leicht fallen mag.
Die Tötung eines Menschen, der möglicherweise behindert sein könnte, als Erlösung zu bezeichnen, ist zynisch und menschenverachtend.
>Jeder der ... ein Kind zur Welt bringt, ... ist ein Sadist. - Jeder, der einer Mutter, die sich weigert, ihr Kind töten zu lassen, Sadismus unterstellt, ist selbst einer!
>Schwerbehinderungen geistiger und körperlicher Art entbehren jeder Grundlage normalen Lebens. - Hattest Du jemals in Deinem Leben mit solchen Menschen persönlich Kontakt?
>...wie viele Behinderte auf dieser Welt ihr Leben verfluchen weil sie ... ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sind. - Nach Deiner Meinung hätte Stehen Hawking sicher schon längst euthanasiert werden müssen.
>...ist eine medizinische Abtreibung eine Lösung - Abtreibung ist nie eine Lösung!
Hannipuepp am 1. August 2009 18:47 Ich kenne mehrere Fälle, wo das "schwerbehinderte Kind" total gesund war. Eine Abtreibung wäre dumm gelaufen, was?
@HeymM: Es ist auch nicht fair den Menschen gegenüber, die noch nicht geboren sind, sie ungefragt zu töten. Selbst wenn sie behindert sind, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hätten leben wollen.
Alleyne am 12. August 2009 09:37 fragt auch mal einer das Kind, ob es in diese oder jenen Umstände geboren werden möchte??? Nee, hauptsache schwanger werden und Kinder am Fließband produzieren, Leben schenken ist ne tolle Sache...
Frag mal beim "Weißen Kreuz" nach den Seelen der Frauen, die abgetrieben haben - - - tja, Mord hinterläßt langfristig Spuren, die kein Gestz wegnehmen kann...

Ich finde es einfach schrecklich, dass diese Form von Mord so auf die leichte Schulter genommen wird. Denn genau darum handelt es sich - da kann man sich so viel in die Tasche lügen, wie man will. Davon abgesehen, verfolgt es Frauen mit Gewissen ein Leben lang.

Abtreibung ist die Spitze des Eisberges.
Ein Verbrechen ist die Sexualisierung unserer Gesellschaft, woran unzählige Konzerne gut "verdienen".
Ein Verbrechen ist die Falschinformation, wann menschliches Leben beginnt und dass das Kind es nicht spürt, wenn es abgesaugt, zerstückelt oder durch chemische Einwirkung umgebracht wird.
Ein Verbrechen ist, dass Frauen über die Folgen einer Abtreibung getäuscht, zur Abtreibung genötigt werden und dass das Aufziehen von Kindern nicht geachtet und vom Staat (von uns allen) honoriert wird.
Abtreibung ist ein Verbrechen begangen an der Frau und am Kind in ihrem Schoß.
Alleyne am 12. August 2009 09:39 wenn das Kind aufgrund Überforderung der Mutter (die das arme Ding von Anfang an nicht wollte) aber irgendwann zerhackstückt in der Gefriertruhe liegt oder im Schuppen eingesperrt verhungern muss, ist das ok. Hauptsache das Embryo musste nicht dran glauben...
Gritti am 12. August 2009 21:22 Hi Alleyne, du weißt doch sehr gut, dass das nicht o.k. ist und ich es auch überhaupt nicht für o.k. halte. Wie wäre es aber, wenn eine Mutter, die überfordert ist, Hilfe beanspruchen könnte? Wie wäre es, wenn einer Frau, die ihr Kind aus irgendeinem Grund nicht annehmen kann, nicht suggerieren würde, dass sie eine Rabenmutter ist, wenn sie es zur Adoption frei gibt?
Alleyne am 17. August 2009 14:28 ich finde es weniger verwerflich ein Embryo abzutreiben, als ein Kind zur Adoption frei zu geben! Voraussetzung natürlich: Die Lebensumstände der Mutter lassen ein Aufziehen des Kindes aufgrund eigener Unfähigkeit nicht zu!
Gerade gestern habe ich in der Zeitung gelesen, eine Mutter ließ ihren Sohn VERHUNGERN (!!!). Ihr wurden bereits zwei Kinder weg genommen... Sie bekommt aber weiterhin Kinder und der Staat lässt sie fröhlich gewähren. Naja, immerhin kommt sie so an das Kindergeld... Nee, diese Pauschalisierungen hier (Abtreibung ist MORD...) finde ich unmoralisch und nur aus einer Perspektive betrachtet. Und das regt mich wirklich auf!
Gritti am 23. August 2009 15:13 Hallo Alleyne, wenn du es für weniger verwerflich findest, einen Embryo (= ein KIND) abzutreiben, als ihn zur Adoption freizugeben, ist das deine ganz persönliche Meinung, für die du deine ganz persönlichen Gründe haben wirst.
Mein Adoptivsohn ist nicht deiner Meinung. Er lebt nämlich gerne. Er ist gerne bei uns, wie er mir mit 13 (!) Jahren einmal zum Muttertag geschrieben hat. Wir haben ihm aber auch nie das Gefühl vermittelt, wir hätten ihm einen Gefallen getan, sondern immer betont, wie froh wir über ihn sind. Er ist mittelrweile 36 Jahre alt und empfindet sein Leben als gelungen.
Alleyne am 11. September 2009 13:41 Hallo Gritti,
Das freut mich für Euch. Ich sage ja auch nicht: NIEMALS ADOPTIEREN, ich sage bloß: Wenn eine schwangere Frau in extrem schwierigen Lebensumständen die Wahl hat zwischen Abtreibung und zur Adoption freigeben, ist die Abtreibung auf jeden Fall eine Option und nicht unbedingt schlimmer als sein eigen Fleisch und Blut zur Adoption frei zu geben, DAS würde ich beispielsweise niemals übers Herz bringen!
Ich kenne zwei Familien, denen ein schwerbehindertes Kind geboren wurde. Sie sind beide nach einigen Monaten gestorben. In dieser Zeit waren sie ein Segen für ihre Familien, waren dabei aber - wie normale Kinder auch - glücklich, soweit man sehen konnte (eines habe ich selbst auf dem Arm gehabt).
Ich habe auch ein beeindruckendes Buch gelesen von einer Familie, deren Kind kein Großhirn hatte und nach 25 Std. verstorben ist. Selbst dieses Kind hat gelächelt, die Mutter hatte eine gute Beziehung zu ihm (auch in der Schwangerschaft, vor allem), und trotz allem Schweren waren sie sehr froh über ihr Kind.
Das Schwerste - hört man immer wieder - sind immer die Menschen, die mit Unverstand und Gehässigkeit diesen Leuten das Leben schwer machen mit dummen Sprüchen und noch schlimmerem.
Das finde ich sehr schade.
Denn Menschen, die sich für ihr behindertes Kind entscheiden, werden oft schlimmer behandelt, als solche, die es ermorden.
Was ist mit den Frauen, die ihre Neugeborenen töten? Immer wieder liest man in der Zeitung davon, und regelmäßig schlägt eine Welle der Empörung hoch.
Ich habe einmal einen Leserbrief geschrieben und bedauert, daß die gute Frau ihr Kind nicht einige Monate vorher umgebracht hat - dann wäre es okay, ja sogar erstrebenswert gewesen, als Mutter sein Leben in die eigene Hand zu nehmen - - -
aber wehe, wehe, das Kind ist auch für andere Menschen sichtbar - dann soll es auf einmal ein Verbrechen sein - merkwürdige Welt hier!

Ich halte es nicht für ein Verbrechen, wenn es die Umstände erfordern, sollte jede Frau das selber entscheiden dürfen! Ich glaube nicht, daß eine Frau sich das so leicht macht!!!
>...wenn es die Umstände erfordern, solltest Du die Umstände verändern und nicht das Kind den Umständen opfern!
HeymM am 28. Juli 2009 22:18 Wenn das Kind behindert zur Welt kommen wird - wie bitte schön willst Du diesen Zustand ändern?
Ich denke Du trägst hier ein bisschen dick auf. Lehne Dich nicht zu weit aus dem Fenster.
Schließlich geht es hier um Meinungsfragen und Antworten mit berechtigten Gründen.
Wie? Willst Du etwa Menschen mit Behinderungen das Lebensrecht absprechen?
>Wenn das Kind behindert ... wie ... willst Du diesen Zustand ändern? - Du sollst nicht die Behinderung ändern, sondern die Umstände, unter denen dieser Mensch leben wird.
>Schließlich geht es hier um Meinungsfragen... - Wenn jemand seine Meinung auf einer öffentliche Plattform präsentiert, weltweit einsehbar, dann muss er damit klar kommen, dass er Kritik erhält. Wenn Du das nicht kannst, dann bist Du hier am falschen Platz.

Eine Entscheidung, die zum Wohl des Ungeborenen und der Schwangeren sein kann!
Wo bitte ist da die Logik? Du lässt ein Kind töten, die Mutter bleibt abtreibungsgeschädigt zurück, und Du nenst das eine Entscheidung zum Wohle... - Das kann ja nur zynisch gemeint sein!
HeymM am 28. Juli 2009 22:11 Eine Bitte an Dich. Erst mal nachfragen warum ich diesen Kommentar gegeben habe und nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Bleib mal ganz locker.
Bei einer Abtreibung gibt es schon mal keine Logik, oder wie sollte Dein etwas überschwenglicher Kommentar gemeint sein?
Woher weißt Du ob eine Mutter nach einer Abtreibung geschädigt zurück bleibt?
Und ja - es ist eine Entscheidung!!!
Diese Entscheidung ist dann zum Wohle des Kindes und der Mutter wenn das Ungeborene zu 100% schwerstbehindert zur Welt gebracht würde.
Ich denke das wäre ein Grund eine Abtreibung vorzunehmen, oder was glaubst Du welches Leben dieses zu Kind auf dieser Welt hätte. Und wie brutal es für die Mutter ist dieses Kind bis ans Ende seines elenden Lebens pflegen oder gar abgeben zu müssen weil die Mutter psychisch und physisch nicht mehr dazu in der Lage ist. Was meinst Du welches schlechte Gewissen die Mutter plagen könnte weil sie das Kind zur Welt brachte obwohl sie wusste das es ein Leben lang behindert sein wird und es jetzt sogar abgeben muss. Verstehst Du jetzt was ich meine?
Und jetzt kommst Du!!!
>Erst mal nachfragen warum... - Warum soll jemand nachfragen, wenn Dein Statement für sich spricht!
>Bei einer Abtreibung gibt es schon mal keine Logik... - Also wäre sie unlogisch? Warum dann also abtreiben?
>Woher weißt Du ob eine Mutter nach einer Abtreibung geschädigt zurück bleibt? - Wärst Du meinem Link http://www.rahel-ev.de/erfahrung.html gefolgt, dann wüsstest Du das.
>Und ja - es ist eine Entscheidung - über Leben und Tod des Kindes.
>...ist dann zum Wohle ... wenn das Ungeborene zu 100% schwerstbehindert ... würde. - Erstens: Woher willst Du sicher wissen, dass das so sein wird? http://www.gutefrage.net/frage/was-spricht-alles-gegen-eine-abtreibung beantwortet von soulmate am 25. Juni 2009 12:12 Bei meinen Sohn wurde in der 13.ssw eine Nakenfalte von 4,5mm festgestellt, der Arzt wollte sofort ein Abtreibug veranlassen! Ich hab mich für mein Baby entschieden, obwohl der Arzt meinte das dieses Kind sicher behindert sein wird und er gab mir keine hoffnung das ein Wunder geschehen wird! ... Ich gebar am 27.01.09 einen kerngesunden Jungen, sogar mit 3980gramm und 53cm groß!
Zweitens: Was ist schwerstbehindert?
Drittens: Du stellst also tatsächlich das Lebensrecht von Menschen mit Behinderung in Frage! Traust Du Dich, das auch einem Menschen im Rollstuhl ins Gesicht zu sagen?
>Was meinst Du welches schlechte Gewissen die Mutter plagen könnte weil sie das Kind zur Welt brachte... - Wieder so eine krude Logik von Dir! Ein schlechtes Gewissen wird die Mutter plagen, nachdem sie ihr Kind hat umbringen lassen! beantwortet von neram am 27. Mai 2009 22:33 >Ich kann Dir nur aus eigener trauriger Erfahrung sagen: Man bereut es später, seelisch und körperlich.
http://www.gutefrage.net/frage/abtreibung-ja-nein
HeymM am 29. Juli 2009 13:49 Abtreibungen haben nichts mit Logik zu tun sondern es ist eine Frage des Gewissens und des Abwägens von Risiken bei der Geburt und des nachhaltigen Leben des Geborenen.
In der heutigen Medizin kann sehr genau festgestellt werden ob bei einem Embryo z.B. einige oder sämtliche Gliedmaßen fehlen. Wenn Du das nicht weißt weiß ich nicht wo Du lebst.
Ich brauche Deinem Link keineswegs zu folgen. Er interessiert mich überhaupt nicht. Hier geht es um Meinungsfragen und ich habe Dir meinen Standpunkt mit Gründen erklärt. Das wars.
Und meine Meinung ist, bevor ich ein schwerstbehindertes Kind zur Welt bringe lasse ich es lieber abtreiben. Dazu stehe ich und dabei bleibe ich.
Schwerstbehindert ist für mich wenn ein Mensch sein Leben nicht selbstständig leben kann ohne ständige Fürsorge und Pflege von Fremden oder Verwandten.
Und versuche nicht mir die Worte im Mund zu verdrehen.
Ich spreche hier nicht von behinderten Menschen die im Rollstuhl sitzen.
Ich schreibe hier auch nicht vom Lebensrecht schon geborener und behinderter Menschen.
Ich schreibe hier von schwerstbehinderten Ungeborenen.
Deine Unsachlichkeit bringt Dich keinen Schritt weiter.
Ob man es später seelisch oder körperlich bereut kannst Du von anderen Menschen nicht sagen. Meine damalige Freundin hatte schon dreimal abgetrieben und sie hat es nicht bereut und erfreut sich heute wie damals bester körperlicher und geistiger Gesundheit. Obwohl ich die meisten Gründe zur Abtreibung missbillige.
Und nochmal: Du weißt nicht wie es allen Müttern ergeht die abgetrieben haben. Du hast Deine Erfahrungen gemacht. Dies kannst Du aber nicht auf alle Frauen übertragen. Jeder Mensch ist anders!!!
Andere Menschen sehen eine notwendige Abtreibung nicht als Töten oder morden!!!! Im Gegenteil: Es kann als human angesehen werden wenn ich dem Ungeborenen ein lebenslanges Leiden erspare!!!
Und jetzt kommst wieder DU!!!
>In der heutigen Medizin kann sehr genau festgestellt werden ob bei einem Embryo z.B. einige oder sämtliche Gliedmaßen fehlen. - Falsch, siehe Kommentar von soulmate bei http://www.gutefrage.net/frage/was-spricht-alles-gegen-eine-Abtreibung
In Deutschland wie auch in Frankreich gibt es die Kind-als-Schaden-Rechtsprechung. Mütter hatten erfolgreich ihre Gynäkologen auf lebenslangen Kindesunterhalt verklagt, mit der Begründung: Hätten sie von der Behinderung ihres ungeborenen Kindes gewusst, hätten sie es abtreiben lassen.
Also: Nur weil der Arzt die Behinderung übersehen hat (Kunstfehler), hat die Mutter jetzt ein behindertes Kind. Dafür muss der Arzt haften.
Dies Konsequenz daraus: Wenn ein Gynäkologe auch nur den Verdacht auf eine Behinderung hat, wird er/sie der Mutter zur Abtreibung raten.
Oft genug hat sich hinterher herausgestellt, dass der Verdacht unzutreffend war. Das würdest Du dann wohl Kolateralschaden nennen.
>Abtreibungen haben nichts mit Logik zu tun - Nochmal: Demnach wären sie unlogisch. Warum dann abtreiben?
>Ich brauche Deinem Link keineswegs zu folgen. Er interessiert mich überhaupt nicht. - Du willst also nicht! Gegen Sturheit ist leider noch kein Kraut gewachsen.
>Und versuche nicht mir die Worte im Mund zu verdrehen. - Das brauche ich nicht. Deine Worte sind eindeutig genug.
>Ich spreche hier nicht von behinderten Menschen die im Rollstuhl sitzen. - >Schwerstbehindert ist für mich wenn ein Mensch sein Leben nicht selbstständig leben kann ohne ständige Fürsorge und Pflege von Fremden oder Verwandten. - Schwerstbehinderte (nach Deiner Definition!) sitzen meistens im Rollstuhl. Beispiel: Stephen Hawkings
>Ich schreibe hier auch nicht vom Lebensrecht schon geborener und behinderter Menschen. - >Ich schreibe hier von schwerstbehinderten Ungeborenen. - Worin besteht der Unterschied zwischen ungeborenen und geborenen Menschen, der die Tötung der einen rechtfertigen soll? Warum sollte nur den bereits Geborenen Lebensrecht zustehen? Vielleicht, weil Du selbst zukünftig noch zur Gruppe geborener und behinderter Menschen gehören könntest?
>Ob man es später seelisch oder körperlich bereut kannst Du von anderen Menschen nicht sagen. - Aber Du maßt Dir an, das zu können!
>Meine damalige Freundin hatte schon dreimal abgetrieben... - Jetzt kommt die Katze aus dem Sack! Das erklärt vieles.
>Du weißt nicht wie es allen Müttern ergeht die abgetrieben haben. - Und Du willst das gar nicht wissen, wie Du richtig geschrieben hast.
>Es [Abtreibung] kann als human angesehen werden... - Die Tötung von Kindern als human anzusehen ist in höchstem Maße menschenverachtend. Wir hatten das in Deutschland schon mal. Damals wurde das Tötung von lebensunwertem Leben genannt. Auf genau dieser Schiene befindest Du Dich mit Deiner Meinung!
Nach Deiner Logik hätte Stephen Hawkings keine Überlebenschance gehabt.
HeymM am 30. Juli 2009 12:15 Noch einmal von vorn damit auch Du es verstehst.
Wenn ich die Möglichkeit habe das zukünftige Leiden eines schwerstbehinderten, ungeborenen Menschen (z.B. fehlende Gliedmaßen, deformiertes Hirn o.ä.) zu verhindern, dann würde ich eine Abtreibung in Erwägung ziehen und diese auch umsetzen.
Das Abtreiben eines Embryos setze ich nicht gleich mit der Tötung eines schon geborenen Kindes. Das sind für mich völlig unterschiedliche Dinge.
Was Du davon hälst ist Deine Meinung und die interessiert mich reichlich wenig.
Wenn man mich vorzeitig abgetrieben hätte weil ich sonst geistig und/oder körperlich schwerstbehindert zur Welt gekommen wäre, hätte ich davon kaum bis gar nichts mitbekommen.
Und nur weil Du anscheinend die Gefühlslage aller Menschen auf dieser Welt kennst maße ich mir noch lange nicht an dies zu tun. Wenn Du aufmerksam liest wirst Du keine Anmaßung in meinen Kommentaren sehen.
Abtreibungen haben nichts mit Logik zu tun!!!!!! Unlogik gibt es nicht!!!!!!!! Abtreibung ist eine Entscheidung oder eine Option die mit Ethik, Moral und Gewissen einhergeht!!!
Mathematik, Physik, Chemie u.a. beruhen auf Logik! Jetzt endlich begriffen? (An die Stirn kratz)
Und Deine Unsachlichkeit nimmt immer größere Formen an sodass ich den Dialog nun beenden muss.
Achja, damit Du weißt was ich meine:
Stephen W. Hawking, mein Vorbild. Die Krankheit dieses Mannes begann erst bei seinem Studium. Da war dieser Mann schon einige Zeit auf dieser Welt, würde ich mal so sagen.
Und da ich jetzt schon mehrfach von schwerstbehinderten Ungeborenen geschrieben habe, Du mir aber immer wieder Deine Polemik unter Beweis stellst, merke ich das Du entweder nicht richtig lesen kannst, die Persönlichkeit Stephen W. Hawking nicht kennst und/oder nicht auf meine Kommentare eingehen willst.
Daher schließe ich diesen sinnlosen Dialog.
Ende und out
>Wenn ich die Möglichkeit habe das ... Leiden eines ... Menschen ... zu verhindern, dann würde ich eine Abtreibung ... umsetzen. - Das klingt nach edlen Motiven, aber die Folgen sind für das Kind die gleichen wie wenn es nur für eine Brasilienreise im Weg gewesen wäre.
>Das Abtreiben eines Embryos setze ich nicht gleich mit der Tötung eines schon geborenen Kindes. Das sind für mich völlig unterschiedliche Dinge. - Warum? Der Australier Peter Singer fordert, Kinder bis zum Alter von etwa drei Jahren straffrei töten zu dürfen, wenn bei ihnen eine Behinderung nach der Geburt festgestellt werden würde. Was hindert Dich daran, Dich dem anzuschliessen, wenn Du das schon für Ungeborene verlangst?
>Es kann als human angesehen werden wenn ich dem Ungeborenen ein lebenslanges Leiden erspare. - ...da ich jetzt schon mehrfach von schwerstbehinderten Ungeborenen geschrieben habe... - Nochmal: Warum möchtest Du immer nur Ungeborene beglücken? Traust Du Dich nicht an Geborene heran, weil diese widersprechen könnten?
>Wenn man mich ... abgetrieben hätte ... hätte ich davon kaum bis gar nichts mitbekommen. - Das wünschen sich viele, aber es entspricht leider nicht den Tatsachen.
>...weil Du anscheinend die Gefühlslage aller Menschen auf dieser Welt kennst maße ich mir noch lange nicht an dies zu tun. - Moment mal, Du hattest doch erklärt, dass viele Behinderte auf dieser Welt ihr Leben verfluchen weil sie geboren wurden und ihr Leben als sinnlos betrachten weil sie eben ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Ich hatte Dich gefragt: Hattest Du jemals in Deinem Leben mit solchen Menschen persönlich Kontakt? Deine Antwort steht noch aus! Ich habe in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen gearbeitet.
>Stephen W. Hawking, mein Vorbild. Die Krankheit dieses Mannes [ALS] begann erst bei seinem Studium. - Sie wäre heute oder in naher Zukunft aber vorgeburtlich mit der Prä-Implantations-Diagnostik (PID) zu diagnostizieren, wenn sie auf einem Gendefekt beruht. Hättest Du ihn prophylaktisch euthanisiert?
Bienenfresser am 1. August 2009 10:25 Kommentar von christina1985 am 12. Juni 2009 09:15:
also ich finde die ärtze machen manchmal einen so viel angst. mir wollte meine frauenärtzin auch weißmachen das mein kind vielleicht behindert sein würde und das ich doch eine fruchtwasser untersuchung machen soll(ich war damals erst 22) habe ich aber nicht machen lassen weil mein kusar eben durch so eine utnersuchung körperlich behindert geworden ist(fruchtwasser ist ausgetreten die beine lagen dann in der luft und haben sich verdreht) er wäre vollkommen gesund gewesen wenn die ärzte nichts untersucht hätten! und mein kind war auch vollkommen gesund. klar ist ein behindertes kind schwer, aber die haben so viel lebensfreude... das sind die engel der erde. warum sollte ein behindertes kind weniger rechte haben als ein gesundes kind? hat es nicht auch ein recht zu leben? meine schwester wollten die ärzte alle abtreiben(spiralen kind, könnte ja "vielleicht" behindert sein) meine mama war bei 5 ärzten damals(vor 27 jahren) und erst der letzte meinte ziehen wir halt die spirale und schauen was passiert.(sie ist auch gesund) ich finde auch das den frauen gerade zu eingeredet wird wie schwierig es ist ein behindertes kind zu haben usw. es wird ihnen ja förmilch eingeredet das sie es abtreiben sollen... ich finde es fast schon wie bei hitlers zeiten. nur vergaßen wir die "vielleicht" behinderten kinder nicht sondern wir töten sie halt gleich.das mag hart klingen, aber im endeffekt warum sollte ein leben mehr wert sein wie ein anderes?sollen sie doch alle gescheit verhüten oder sich sterelisieren lassen wenn sie keine kinder wollen...
http://www.gutefrage.net/frage/wie-viel-wahres-findet-man-hier-abtreibung
Gritti am 1. August 2009 18:05 Hallo HeymM, warum so aggressiv? Hast du ein persönliches Interesse daran, anderen deine Meinung reinzudrücken? Wenn du als Vater eines unerwünschten Kindes deine Freundin zur Abtreibung gedrängt hast, dann zeigt deine Aggressivität, dass du mit aller Gewalt diesen Schritt rechtfertigen willst. Vielleicht hast du aber ein behindertes Kind und fühlst dich total überfordert? Dann bitte, versuche es anzunehmen, aber dir auch Hilfe für die Betreuung zu holen. Indem du es annimmst, wird die Last sofort leichter.
Ja, und ich kenne auch mehrere behinderte Menschen, die gern leben und die dankbar sind, dass ihre Mütter sie nicht abgetrieben haben. Ein solcher behinderter Mensch kann ein großer Segen sein - auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst.
HeymM am 2. August 2009 09:40 Mal im Ernst. Wollt ihr mich alle hier verarschen oder auf irgend eine Weise provozieren?
Ich habe weder ein Kindheitsthrauma, noch schlechte Erfahrungen mit meiner damaligen Freundin gemacht. Weder habe ich ein behindertes Kind noch habe ich Probleme mit Behinderten.
Ich habe hier lediglich MEINE MEINUNG kund getan!! Und es bleibt meine Mienung!!
Ich bin weder aggressiv noch sonst irgendwie gewaltsam!! Im Gegenteil, ich bin ein außerordentlich friedliebender Mensch.
Entweder Ihr versteht mein Anliegen nicht oder Ihr wollt es nicht verstehen!!
Deshalb - lasst mich bitte in Ruhe mit Euren Lebensweisheiten.
Ich möchte hier nicht weiter diskutieren. Es hat keinen Sinn.
Gritti am 1. August 2009 17:55 Progo, DH, ich kann dir nur Recht geben! Ich danke dir für das Zeugnis von soulmate.
daddysdearest am 1. August 2009 16:24 Wie kann Mord zum Wohle des Opfers sein?!?!?!?!
HeymM am 2. August 2009 09:56 Für mich ist es kein Mord bis zu einem bestimmten Zeitpunkt!
Abtreibung kann dann zum Wohle des noch Ungeborenen sein wenn z.B. schwerstbehindert zur Welt gebracht würde.
Schwerstbehindert ist für mich wenn ein Mensch sich ohne fremde Hilfe nicht bewegen kann. Er zu keiner Zeit zu keiner Handlung fähig ist. Es ist für mich kein würdiges Leben sondern ein vegetieren. Um dies für die Zukunft zu verhindern würde ich dieses Ungeborene abtreiben lassen.
Und Mord ist es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auch nicht vor dem Gesetz!
Abtreibung bzw. Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland erlaubt sogar ohne entsprechende trifftige Gründe.
Einen Schwangerschaftsabbruch ohne trifftige Gründe halte ich für moralisch und ethisch nicht vertretbar. Aber es kann keiner verhindern wenn eine Frau es trotzdem tut.
Deshalb ist hier die Diskussion um Mord oder Nicht-Mord völlig unsinnig und überflüssig.
Erst wenn das Gesetz geändert würde, dass vorschreibt jegliche Abtreibung wäre mit Mord gleichzusetzen dann würden die Betroffenen entsprechend bestraft. Aber das nutzt dem Ungeborenen dann auch nichts mehr. Es würde die Zahl der Abtreibungen möglicherweise lediglich verringern.
>Für mich ist es kein Mord bis zu einem bestimmten Zeitpunkt! - Wo liegt denn dieser Zeitpunkt bei Dir? Der Australier Peter Singer fordert, Kinder bis zum Alter von etwa drei Jahren straffrei töten zu dürfen, wenn bei ihnen eine Behinderung nach der Geburt festgestellt werden würde.
Abtreibung bzw. Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland erlaubt sogar ohne entsprechende trifftige Gründe. - Da bist Du gleich doppelt falsch informiert. Laut Urteil des Bundeverfassungsgerichts ist Abtreibung in Deutschland grundgesetzwidrig, also nicht erlaubt, bleibt lediglich unter bestimmten Voraussetzungen straffrei (Indikationen, Beratung, Frist).
>Erst wenn das Gesetz geändert würde... würde [sich] die Zahl der Abtreibungen möglicherweise ... verringern. - Damit wäre schon viel gewonnen!
Ich kenne zwei Familien, denen ein schwerbeindertes Kind geboren wurde. Sie sind beide nach einigen Monaten gestorben. In dieser Zeit waren sie ein Segen für ihre Familien, waren dabei aber - wie normale Kinder auch glücklich, soweit man sehen konnte (eines habe ich selbst auf dem Arm gehabt).
Ich habe auch ein beeindruckendes Buch gelesen von einer Familie, deren Kind kein Großhirn hatte und nach 25 Std. verstorben ist. Selbst dieses Kind hat gelächelt, die Mutter hatte eine gute Beziehung zu ihm (auch in der Schwangerschaft, vor allem), und trotz allem Schweren waren sie sehr froh über ihr Kind.
Das Schwerste - hört man immer wieder - sind immer die Menschen, die mit Unverstand und Gehässigkeit diesen Leuten das Leben schwer machen mit dummen Sprüchen und noch schlimmerem.
Das finde ich sehr schade.
Denn Menschen, die sich für ihr behindertes Kind entscheiden, werden oft schlimmer behandelt, als solche, die es ermorden.
HeymM am 3. August 2009 12:04 Wenn sich eine Frau für ein behindertes Kind entschieden hat ist das ihr gutes Recht.
Behinderte Kinder können fröhlich und völlig glücklich ins Leben starten!
Aber eben nicht alle behinderten Kinder!
Ebenso verachte ich Menschen, die Behinderte als Menschen 2. oder 3. Klasse behandeln.
Behinderte gehören zu unserem Alltag und sind Menschen wie wir.
Ich würde als Frau dennoch kein schwerstbehindertes Kind zur Welt bringen wollen weil es mich nicht glücklich macht zu sehen wie dieses Kind heranwächst Es wird niemals so sein wie ein "normales" Kind. Es wird so unbeschwert ins Leben starten wie andere Kinder. Das würde ich nicht sehen wollen.
Im umgekehrten Falle erzählte mir ein Krankenpfleger und Bekannter, der in einem Behindertenheim seit mehr als 20 Jahren arbeitet: "Das es ältere Behinderte gibt, die es bereuen geboren worden zu sein weil sie in ihrem Leben keinen Sinn sehen. Zwar ist die Betreuung im Heim hervorragend aber es scheint nicht immer so zu sein wie es auszusehen scheint.
Es gibt auf dieser Wel halt nicht nur Schwarz und Weiß sondern auch viele Farbtöne dazwischen!
>...verachte ich Menschen, die Behinderte als Menschen 2. oder 3. Klasse behandeln. - Indem Du ungeborenen Behinderten das Lebensrecht verwehrst, behandelst Du Behinderte als Menschen 4. Klasse.
>Das es ältere Behinderte gibt, die es bereuen geboren worden zu sein weil sie in ihrem Leben keinen Sinn sehen. - Das ist nicht auf Behinderte beschränkt. Viele völlig gesunde Menschen werfen täglich ihr Leben weg, indem sie Selbstmord begehen.
>Behinderte Kinder können fröhlich und völlig glücklich ins Leben starten! - Aber eben nicht alle behinderten Kinder! - Und Du willst schon vor ihrer Geburt wissen, wer zu welcher Gruppe gehören wird?

Diskussionen gehören an sich ins Forum...
Ich kann nur von mir sprechen. Ich persönlich würde NIE abtreiben. Dazu ist mir ein Lebewesen doch zuviel wert.
Mich erschreckt nicht die hohe Zahl an sich, sondern eher die Gründe, die dafür immer wieder angegeben werden. Wie eine Bekannte, die abgetrieben hat, nur weil ihr das Kind für eine Brasilienreise im Weg umging. Fand ich doch eher er- und abschreckend.

Jede Abtreibung ist eine zuviel. Es sterben dabei immer zwei Menschen, das Kind an Leib und Seele, die Mutter an der Seele.
Die hohe Zahl erschreckt mich sehr, ich wusste nicht, dass es so viele sind.
Für mich ist es ein Verbrechen.
Abtreibung bedeutet ganz konkret: Ein Menschenleben wird vorsätzlich vernichtet! Und das obwohl (oder weil?) sich das Opfer nicht wehren kann!
Von Notwehr kann hier auch keine Rede sein. Daher ist es für meine Begriffe Mord, wenn abgetrieben wird.
Die einzige Ausnahme sehe ich dann, wenn die Mutter mit Sicherheit bei der Geburt sterben würde. Da hätte man die traurige Wahl zwischen dem einen oder dem anderen Leben. Aber dies ist - so denke ich - eine extrem seltene Situation.
Das denke ich auch. Oft geht es nur um die Bequemlichkeit der Mutter - oder deren Umgebung...

ich kenne eine frau, die hat schon 3 Abtreibungen hinter sich... Ihr geht es gut. es gibt aber auch menschen, die verarbeiten das nie...
ich sehe das eher als Option, obwohl es die letzte sein sollte, wenn wirklich keine andere option mehr da ist !
das sollte jede frau für sich entscheiden !
3 TSück klingt weniger nach letzte Möglichkeit, als nach gutem Kondomersatz..tztztz..
OSQuest am 28. Juli 2009 11:50 das ist eine brauchbare Einstellung.
Perle0106 am 28. Juli 2009 12:00 ist nicht meine Option gewesen und ist auch nicht meine einstellung.... klingt aber blöd in meinem text, sehe ich grad selber... ich habe noch keine kinder und war auch noch nicht schwanger...
>...3 Abtreibungen hinter sich... Ihr geht es gut. - Wohl ganz schön abgebrüht. Aber warte ab! Die Symptome des PostAbortionSyndrome (PAS) treten oft erst nach vielen Jahren auf. Nur bringt sie dann kaum noch jemand mit den Abtreibungen in Verbindung.
http://embryo.em.funpic.de/index-Dateien/Folgen.htm
frau soll selber entscheiden, was sie möchte. ein kind verändert das leben komplett. darüber sollte man sich im klaren sein und VORHER alles tun, um eine schwangerschaft zu verhindern. kann man mit gutem gewissen sagen, dass es echt ein "unfall" war, braucht frau kein schlechtes gewissen haben. also eine option.
Aha! Für Dich ist die Todesstrafe für Ungeborene also eine Option!
Gritti am 1. August 2009 18:18 Ein Mensch wird hier als UNFALL bezeichnet. Das ist wirklich unglaublich. Ich kenne aber viele Menschen, die als Kind von ihren Eltern als "Unfall" bezeichnet wurden, und das ist ein schweres Trauma mit der Folge, dass sie ebenfalls andere Menschen als "Unfall" empfinden.

Abtreibung ist eine Opition! kein Verbrechen!
Frauen die sich nicht sicher waren, oder zur Abtreibung gedrängt worden sind, haben es bereut und nicht verkraftet.
Eine Abtreibung ist eine sehr schwere und sehr persönliche Entscheidung , wenn die Frau sich aber sehr sicher ist und ihre persönlichen Gründe dafür sprechen und ihr Umfeld ihre Entscheidung akzeptiert, dann kann sie diesen Schritt verkraften und verarbeiten.
Heeeschen am 28. Juli 2009 11:53 DH!
Abtreibung wird von unserer Gesellschaft vorher legalisiert und bagatellisiert. - Und nachher?
Viele Frauen bedauern später die Tötung ihrer ungeborenen Kinder und würden sie gerne rückgängig machen. Trauer und Entäuschung - über sich selbst und andere - erleben die meisten Frauen nach einer Abtreibung.
Bei Rahel haben sich Frauen und Männer, die das Nachher erlebt - erlitten - haben, zusammengeschlossen: http://www.rahel-ev.de/index.html
moon73 am 29. Juli 2009 09:25 Aber es geht doch nicht allen Frauen nach einer Abtreibung so, sondern einfach denen, die es sich nicht richitig überlegt haben, die dazu gedrängt wurden, die den Akt der Abtreibung danach nicht verabeitet haben, sondern verdrängt haben. Mit HIlfe von einer guten Frauenärztin und und einem familiären Umfeld kann eine Abtreibung auch "gut" verarbeitet werden , ohne dass die Frau ein Leben lang bereut und leidet. Habe ihm Rahmen meiner Ausbildung das Thema Abtreibung behandelt und war mit Frauenärzten, Betroffenen und ProFamilia im Gespräch und konnte viele Erfahrungen zu dem Thema einholen.
>Frauenärzte verdienen damit Geld.
>Betroffene müssen irgendwie damit Leben. Deshalb auch der Zusammenschluss Rahel e. V.
>ProFamilia, dort sind gerade die "Richtigen"!
beantwortet von frauke1982 am 27. Juli 2009 16:12 ...ProFamilia in dem Ruf steht, dir zu einer Abtreibung zu raten. (ich spreche aus eigener Erfahrung...) Ich wurde bei ProFamilia quasi zur Abtreibung gedrängt, hab das Kind aber behalten (ist jetzt 6)
http://www.gutefrage.net/frage/konfliktberatung-bei-schwangerschaft-in-muenchen
daddysdearest am 1. August 2009 16:25 Das ist falsch. Es handelt sich rein juristisch um eine Straftat, die nur unter bestimmten Umständen nicht geaahndet wird.
Gritti am 1. August 2009 18:24 Meist ist es ja die Umgebung, die zur Abtreibung drängt. Ich kenne aber auch Frauen, die froh sind, dass sie ihr Baby entgegen allem Widerstand behalten haben und die trotz aller Schwierigkeiten glücklich mit ihrem Kind sind. http://www.meinbaby.info/zeugnisse.aspx

In einigen Beiträgen hier wird m.E. direkt der Euthanasie das Wort geredet. (besser abgetrieben als behindert) Man regt sich heute darüber auf, dass im Dritten Reich mit solchen Mitteln „Lebensunwertes Leben“ vernichtet wurde und betreibt heutzutage genau das Gleiche und besitzt sogar noch die Frechheit, beurteilen zu können, ob ein potentiell behindertes Kind besser dran ist wenn es abgetrieben wird.
In meinem Bekanntenkreis haben 90% ihre Entscheidung bereut und sind innerhalb kurzer Zeit wieder schwanger gewesen. Verbrechen? dies muss jeder für sich entscheiden, obwohl ich keins meiner 3 Kinder missen möchte. Meine Freundin wurde vergewaltigt.War die Abtreibung danach ein Verbrechen?
stimmt..bei Vergewaltigung ist das ein anderer Punkt..schwierig...
Aglajana am 28. Juli 2009 11:50 Was kann das Kind dafür, dass sein Erzeuger ein Vergewaltiger ist?
Heeeschen am 28. Juli 2009 11:54 Die "Mutter" hat auch Rechte. Das sollte nicht vergessen werden. Ich hätte auch niemals ein so entstandenes Kind ausgetragen!
bafti14 am 28. Juli 2009 11:56 Ein Kind kann man auch zue Adoption freigeben
Heeeschen am 28. Juli 2009 11:57 Ich sprach von "austragen" - ich würde es nicht ertragen, 10 Monate ständig daran erinnert zu werden.....
ich denke auch jeden Tag daran erinnert zu werden, was einem angetan wurde, führt eher zur Gefahr, dass eigene Leben zu beenden
Meint Ihr wirklich, Ihr könntet ein Verbrechen sühnen, wenn Ihr ein zweites an der Frau begeht?
HeymM am 28. Juli 2009 22:23 Nur weil Du es als Verbrechen siehst ist es noch lange keines.
Abtreibungen zu legalisieren halte ich für absolut richtig. Im jeden Fall sollte geprüft werden ob eine Abtreibung unbedingt erforderlich ist.
>Abtreibungen zu legalisieren halte ich für absolut richtig. - Freilich, damit Du als Mann noch eine Möglichkeit hast, Dich eventuellen Unterhaltsverpflichtungen nach einem Schäferstündchen zu entziehen!
Kommt auf die Situation drauf an! Wenn eine zu blöd zum verhüten ist und dauernd abtreibt, dann ist es für mich ein verbrechen! Wenn jemand Schwanger wird und es aus gesundheitlichen Gründen oder einer schlechten Lebenssituation geschieht, sag ich nichts dagegen!
Ein Verbrechen ist und bleibt ein Verbrechen, egal aus welchem Grund es ausgeführt wird!
Ich kann mir nur eine Situation vorstellen, in der eine Abtreibung straffrei bleiben sollte: Wenn das Leben der Mutter durch die Fortsetzung der Schwangerschaft ganz gewiss gefährdet wäre, also wenn Leben gegen Leben steht.
Ich kann mir nur eine Situation vorstellen, in der...

Es gibt Gründe im Leben, die keine andere Entscheidung zulassen, als eine Schwangerschaft abzubrechen. Und das geht dann auch nur die Betroffene bzw. deren engeres Umfeld an.
Wenn man aber nach China z. B. schaut, wo Mädchen abgetrieben werden nur weil sie Mädchen sind, dann ist das absolut zu verurteilen.
>Es gibt Gründe im Leben, die keine andere Entscheidung zulassen... - Aber die sind extrem selten. Die weitaus meisten Abtreibungen in Deutschland werden mit der sozialen Indikation begründet. Und das in einem der reichsten Länder der Welt!

Mich erschreckt nicht die Zahl der Abtreibungen, sondern WARUM sie noch immer so häufig vorgenommen werden. Gut die Hälfte könnte man mit rechtzeitiger Aufklärung und ein bisschen gesunden Menschenverstand eindämmen. Allerdings ist die Abtreibung auch manchmal eine notwendige Option, denn nur die wenigsten wollen zB. mit sehr jungen Jahren ein Kind oder von einer Vergewaltigungsgschicht eine ewige Erinnerung daheim sitzen haben...die intelligente Frau sollte selbst über Ihren Körper entscheiden können - auch in diesem Punkt!
Heeeschen am 28. Juli 2009 12:08 DH!
>...die intelligente Frau sollte verhüten können!
HeymM am 28. Juli 2009 22:26 Vielleicht sollte sie vor einer Vergewaltigung schnell noch die Pille einwerfen. Wenn ich Dein Geschreibsel lese kann ich nur den Kopf schütteln!
>Wenn ich Dein Geschreibsel lese kann ich nur den Kopf schütteln! - Da geht mit mit Deinem Geschreibsel genau so.
Kithara1 am 29. Juli 2009 08:43 @progo: genau DAS meine ich damit... @heymM: dann les nochmals meine Antwort durch, ich glaube, du hast a bissl was missverstanden...wenn der schlimme Fall eintritt und ein Vergewaltigungsopfer schwanger werden sollte, IST die Abtreibung natürlich eine Option...(schlimm, wenn man(n) nur das liest, was er will...)
HeymM am 29. Juli 2009 13:56 So habe ich es verstanden. Mein Kommentar bezog sich auf die missverständliche und nicht in vollen Sätzen gefasste Antwort von "Progo".
Ich habe den unvollendeten Satz von Progo als Beitrag auf den von Dir verfassten Abschnitt "die intelligente Frau sollte selbst über ihren Körper entscheiden können - auch in diesem Punkt" bezogen.
Daher mein Beitrag.
Kithara1 am 29. Juli 2009 14:07 @heymM: sorry, das war dann mein Fehler...aber jetzt ist alles klar...;o)

Soll jeder für sich selber endscheiden,denke das ist für (fast) keine Frau eine leichte Endscheidung.Würde niemals jemanden dafür Verurteilen.Ist zwar schade drum aber man wierd seine Gründe haben.

Na ja wenn es wirklich nicht anders geht ist es eine Option aber wenn man es vermeiden kann...würde ich das nicht machen!
Das lässt sich fast immer vermeiden!
Alleyne am 6. August 2009 06:26 eben fast
Ich kann mir nur eine Situation vorstellen, in der eine Abtreibung straffrei bleiben sollte: Wenn das Leben der Mutter durch die Fortsetzung der Schwangerschaft ganz gewiss gefährdet wäre, also wenn Leben gegen Leben steht.

ich würde das nicht in jedem Fall befürworten, da es Hilfen gibt, die man in schwierigen Fällen in Anspruch nehmen kann, ABER
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Ich würde auch keine Frau verdammen, weil sie diesen Weg gewählt haben. Diese Entscheidung kann man nicht pauschal verurteilen, da es Gründe geben kann, die eine Abtreibung rechtfertigen:
Eine Frau, die aus einer Vergewaltigung schwanger wurde,
eine Frau, die ein krankes Kind zur Welt brächte,
eine Frau, die prychisch krank ist
eine Frau, die physich krank bzw. behindert ist
Drogenabhängige Frauen
u.s.w.
Jedes Kind, das unter solchen Umständen zur Welt kommt, ist eine Belastung für die Mutter und auch das Kind wird darunter leiden.
Aber jede Mutter, die unter solchen Umständen ein Kind zur Welt bringt, ist bewundernswert, wenn sie es dann auch noch schafft, Liebe zu geben und das Kind aufzuziehen - Hut ab. Aber verurteilen würde ich eine Abtreibung niemals pauschal, denn ich denke, jede Frau macht sich diese Entscheidung nicht leicht und wird so oder so darunter leiden.
Aber vor alle dem sollte natürlich die Verhütung stehen - DIE allerdings auch mal schief gehen kann...
>...es Gründe geben kann, die eine Abtreibung rechtfertigen:
>Eine Frau, die aus einer Vergewaltigung schwanger wurde, - Glaubst Du wirklich, ein Verbrechen ließe sich durch ein weiteres Verbrechen ungeschehen machen? Was kann das Kind dafür?
>eine Frau, die prychisch krank ist - eine Frau, die physich krank bzw. behindert ist - Drogenabhängige Frauen - Du würdest einer bereits kranken Frau noch das Trauma einer Abtreibung zumuten?
beantwortet von neram am 27. Mai 2009 22:33 >Ich kann Dir nur aus eigener trauriger Erfahrung sagen: Man bereut es später, seelisch und körperlich.
http://www.gutefrage.net/frage/abtreibung-ja-nein
Alleyne am 9. August 2009 18:23 trotzdem ist es anmaßend es als "Verbrechen" zu bezeichnen. Es gibt halt nicht nur Fälle, die später darunter leiden, sondern auch Frauen, die dankbar für diese Möglichkeit sind. Ich weiß nicht, ob ich nach einer Vergewaltigung in der Lage bin, das Produkt daraus zu lieben. Und ist das nicht ein viel größeres "Verbrechen" an dem Kind?
>trotzdem ist es anmaßend es als "Verbrechen" zu bezeichnen. - Wahrscheinlich hast Du Angst, das Geschehen einer Abtreibung beim Namen zu nennen, weil Verbrechen von Verbrechern begangen werden.
>Es gibt halt ... auch Frauen, die dankbar für diese Möglichkeit sind. - Ja, im ersten Moment überwiegt gelegentlich die Erleichterung. Aber die Gleichung Kind weg = Problem weg geht nicht auf. Das mussten schon viele Frauen feststellen. Doch viel zu spät...
>Ich weiß nicht, ob ich nach einer Vergewaltigung in der Lage bin, das Produkt daraus zu lieben. - Nachvollziehbar, aber rechtfertigt das schon die Todesstrafe für das Kind, das immerhin auch Dein Kind ist? Ich kenne eine Familie, die ein Kind aus den Vergewaltigungen im Jugoslawienkrieg adoptiert hat. Das Mädchen wurde hier in Deutschland geboren und darf leben!
>Und ist das nicht ein viel größeres "Verbrechen" an dem Kind? - Tötung eines Menschen ist ein viel schlimmeres Verbrechen als ihm das Leben zu schenken, und vielleicht noch in liebende Hände abzugeben.
Alleyne am 11. August 2009 09:23 kenne eine Familie, die ein Kind aus den Vergewaltigungen im Jugoslawienkrieg adoptiert hat - Das ist etwas vollkommen anderes und hat mit einem Beispiel nichts zu tun.
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Ich lese aus Deinen Antworten, dass Du mich überhaupt nicht verstehen willst. Ich sehe eine Abtreibung nicht als Mord oder Todesstrafe oder wie dramatisch Du es sonst noch ausdrücken willst. Es handelt sich um ein Embryo, dass außerhalb des Körpers der Mutter überhaupt nicht lebensfähig wäre! Somit würde es nach einer Geburt sowieso sterben.
Ich finde, dass ein noch nicht ausgebildetes Kind, sondern lediglich eine befruchtete Eizelle sehr wohl "entfernt" werden kann, ohne dass man von "Mord" sprechen kann. Ich kann nur ermorden, was eine Seele, einen Geist, einen Körper und ein EIGENES Leben hat, eine befruchtete Eizelle hat kein EIGENES Leben, sondern entwickelt sich aus einem bereits bestehendem.
Viel mehr "könnte" man bei aktiver Sterbehilfe von Mord reden, die Du sicherlich auch verabscheust. Ich hingegen bin auch hier für eigenverantworliche Entscheidungsbefugnis eines jeden selbst und befürworte dieses in bestimmten Umständen sehr wohl.
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>kenne eine Familie, die ein Kind aus den Vergewaltigungen im Jugoslawienkrieg adoptiert hat - Das ist etwas vollkommen anderes und hat mit einem Beispiel nichts zu tun. - Moment mal! Du hattest geschrieben: >Es gibt ... auch Frauen, die dankbar für [Abtreibung] sind. Ich weiß nicht, ob ich nach einer Vergewaltigung in der Lage bin, das Produkt daraus zu lieben. - Aus diesem Zusammenhang geht hervor, dass Du ganz offensichtlich im Fall einer Vergewaltigung eine Abtreibung in Betracht ziehen würdest. Vergewaltigung ist Vergewaltigung. Oder willst Du einen Unterschied konstruieren zwischen zivilen Vergewaltigungen und solchen im Krieg? Oder warum soll das etwas vollkommen anderes sein?
>Ich sehe eine Abtreibung nicht als Mord oder Todesstrafe... - Das habe ich auch so verstanden. Allerdings ignorierst Du dabei Tatsachen.
>Es handelt sich um ein Embryo... - ...und was ist ein Embryo? Das ist ein Mensch in einem frühen Stadium seiner Entwicklung, ähnlich wie ein Baby, ein Kleinkind, ein Legastheniker, ein Teenager, ein Studierender, ein Diabetiker, ein Arbeitsloser, ein Choleriker, ein Ungeborener, ein Apalliker, ein Kranker oder ein Rentner. Egal, welche Begriffe Du einsetzt, das ist immer ein Mensch, der Anspruch auf die Menschenrechte hat.
>...ein Embryo, dass außerhalb des Körpers der Mutter überhaupt nicht lebensfähig wäre! Somit würde es nach einer Geburt sowieso sterben. - Ach so! Da macht es also nichts, wenn Du ein wenig nachhilfst. Das ist genau so zynisch, wie wenn ich eine Oma tot fahre und dann einfach sage: sie wäre ja sowieso in absehbarer Zeit gestorben.
>...außerhalb des Körpers der Mutter überhaupt nicht lebensfähig wäre. - Woher weisst Du das so sicher? Mehrer Kinder haben schon ihre eigene Abtreibung überlebt. Zum Beispiel Tim, das Odldenburger Baby http://www.tim-lebt.de/
>Ich finde, dass ein noch nicht ausgebildetes Kind, sondern lediglich eine befruchtete Eizelle sehr wohl... - http://www.gutefrage.net/frage/verlorenes-kind
Verlorenes kind? - gefragt von Caro27 am 03.06.2009 um 20:47 Uhr: hallo habe mein baby im dritten monat verloren...
Ich habe noch keine schwangere Frau getroffen, die gesagt hat: Ich habe eine befruchtete Eizelle im Bauch!
>...eine befruchtete Eizelle hat kein EIGENES Leben, sondern entwickelt sich aus einem bereits bestehendem. - Muss ich Dir wirklich erklären, dass mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein neues Individuum entsteht, einmalig und einzigartig? Unwiederbringlich!
Alleyne am 12. August 2009 09:35 Nein, DU musst mir nichts erklären. Ich sehe Deine Argumente nicht ein, weil die mir zu abgedroschen sind und Du willst meine nicht verstehen. Ich gehe davon aus, dass Du ein Mann bist und genau weißt, wovon Du sprichst...
Zum Thema Vergewaltigung noch mal: Ich habe aus der Sicht des Vergewaltigungsopfers gesprochen, dass neun Monate ein Produkt dessen unterm Herzen tragen muss. Du hast es weiter geführt und von einem geborenen Baby, dass zur Adoption freigeben soll gesprochen. Was ist schlimmer für eine Mutter?!? Kannst Du mir das sagen?!? Ich schätze nicht!
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Ich will dafür bestimmt keine Werbung machen und ich weiß auch nicht, ob ich dazu in der Lage wäre. Was ich vor Deinen Attacken lediglich versucht habe, zu sagen ist: Dass eine Frau in bestimmten Lebenssituationen dankbar für diese Option ist, bzw. sein kann. Diese Entscheidung muss (und darf Gott sei Dank) jede Frau für sich allein treffen, auch wenn andere Frauen sich anders entscheiden würden.
Da musst Du nicht gleich ausflippen, nur weil Dir eine Meinung präsentiert wird, die nicht die deinige ist...
>Ich sehe Deine Argumente nicht ein, weil die mir zu abgedroschen sind... - Was Dir abgedroschen vorkommt, ist immer noch zutreffend, und darauf kommts an.
>...und Du willst meine nicht verstehen. - Umgekehrt.
>Ich gehe davon aus, dass Du ... genau weißt, wovon Du sprichst... - Das hoffe ich auch von Dir!
>Du hast ... von einem geborenen Baby, dass zur Adoption freigeben [werden] soll gesprochen. Was ist schlimmer für eine Mutter?!? Kannst Du mir das sagen?!? Ich schätze nicht! - Doch, das kann ich Dir sagen: Eine Mutter, die ihr Kind töten lässt, muss damit leben, dieses Kind auf dem Gewissen zu haben. Eine Mutter, die ihrem Kind das Leben schenkt und es in gute Händ abgibt, hat diese Problem nicht. Die Entscheidung zur Adoptionsfreigabe kann sie auch noch kurz nach der Geburt rückgängig machen. Der Tod dagegen ist endgültig.
>...ich ... versucht habe, zu sagen ist: Dass eine Frau in bestimmten Lebenssituationen dankbar für diese Option ist, bzw. sein kann. - Im Leben gibt es immer eine Lösung, aber Tötung ist keine! Für das Leben gibt es tausend und mehr Gründe: Jedes trotz allem geborene Kind, jede glückliche Mutter veranschaulicht das aufs Neue.
Alleyne am 24. August 2009 14:06 ist Dir eigentlich mal in deinen intoleranten Sinn gekommen, dass es Menschen gibt, die Deine kathegorische Haltung nicht teilen können und andere Erfahrungen als Du gemacht haben könnten? Natürlich nicht! Du bist ein Mensch für den es nur Schwarz oder Weiß gibt. Ich hingegen denke auch in Graustufen, denn das Leben ist voll davon. Das ist der Unterschied und deshalb haben wir unterschiedliche Meinungen, auch wenn wir uns weiterhin anblöken wirst Du meine Einstellung zu diesem Thema, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss, nicht ändern können.
>...deinen intoleranten Sinn... - Wenn es um Menschenleben geht, bin ich tatsächlich intolerant.
>...Deine kathegorische Haltung nicht teilen können... - Nicht teilen können? Weiter oben hast du geschrieben >Ich sehe ... nicht ein... - Das dürfte den Kern der Sache besser treffen: fehlende Einsicht!
>...nur Schwarz oder Weiß gibt. Ich hingegen denke auch in Graustufen, denn das Leben ist voll davon. - Welche Graustufen gibt es denn zwischen Leben und Tod? Ein bischen Leben gibt es genau so weinig wie ein bischen Schwanger!
>...jeder für sich selbst entscheiden muss... - Ach, wie tolerant das klingt! Doch dabei lässt Du die Frau im Schwangerschaftskonflikt allein im Regen stehen. Das ist eine beliebtes Druckmittel von Vätern, die keine sein wollen.