UlfDunkel am 18.01.2008 um 9:37 Uhr
In einem meiner Macs habe ich eine Festplatte, die ich gern neu formatieren würde. Aber das "Disc Utility" meldet, die Festplatte hätte einen fatalen Fehler, eben den fehlgeschlagenen S.M.A.R.T-Modus.
Mit welchem Programm könnte ich unter Mac OS X (10.4.11) diese Festplatte neu formatieren und dann sehen, ob sich der S.M.A.R.T.-Modus reaktivieren lässt?

Meiner Erfahrung wird diese schwerwiegende Fehlermeldung nur bei Hardwarefehlern ausgegeben, die auch mit dem von der DVD gestarteten Festplattendienstprogramm nicht behoben werden können, da es sich eben nicht um einen Softwarefehler als solchen handelt. Bei meinem alten iBook trat der Fehler "fataler Hardwarefehler, S.M.A.R.T.-Status fehlgeschlagen" auch auf und es ließ sich nichts mehr machen. Dies veranlasste mich zum Kauf eines MacBook Pro. Viel Erfolg trotzdem.

Erster schritt: Datensicherung. Dann Im Festplatten-Dienstprogramm (im Ordner "Dienstprogramme" oder "Utilities") die Option "Volume reparieren" auswählen. Die dann folgende Überprüfung mit Reparaturversuch gibt Aufschluss über den fatalen Fehler, der aber so sehr oft behoben werden kann. Danach sollte eine neue Formatierung mit S.M.A.R.T. Modus möglich sein.
UlfDunkel am 18. Januar 2008 10:44 Hallo MacJohn.
Danke für Deine Hilfe, aber so weit war ich natürlich auch schon. Das Festplatten-Dienstprogramm hat sämtliche Optionen für diese Festplatte "disabled", so dass ich mit dem Programm eben nicht weiterkomme.
MacJohn am 18. Januar 2008 10:59 Ist das die Festplatte, auf der das Betriebssysstem läuft? Das würde das "disabled" erklären, denn das Festplatten-Dienstprogramm kann das Startvolume nicht reparieren. Da hilft: Original System-DVD einlegen und mit gedrückter Taste "C" den Rechner von dieser DVD aus starten. Danach oben in der Menuleiste das Festplatten-Dienstprogramm auswählen und nochmal probieren.
UlfDunkel am 18. Januar 2008 15:40 Hallo Macjohn.
Ich habe jetzt die externe Platte nochmal spaßeshalber neu formatieren und mit Tiger beschreiben lassen. Läuft soweit, aber trotzdem bleibt die Meldung "S.M.A.R.T.-Modus: Fehlgeschlagen".
Ich werde vermutlich die Platte wegschmeißen müssen. Danke trotzdem.
MacJohn am 18. Januar 2008 16:03 Bevor Du sie wegschmeisst: Formatiere sie spaßeshalber mal im DOS-Format FAT 32 und dnach nochmals im Mac Format extended journaled. Das kann helfen.

Der DiskWarrior (kostet leider) ist für so was das ideale Tool.
Wenn SMART sich beschwert, dann sind irgendwelche Diagnosewerte nicht in Ordnung. Das muss nicht zwangsläufg heißen, dass ein Plattendefekt bevorsteht, er ist aber wahrscheinlich. Besorg dir ein Tool, dass dir die SMART Daten anzeigt. unter Windows gibt's SpeedFan und AIDA32, für den Mac ist mir leider keins bekannt. dann kannst du beurteilen, ob du SMART abschaltest (beim PC im BIOS, beim Mac???) und damit die Fehler ignorierst, oder lieber die Platte austauschst. Bei SMART- Fehlern tauschen die meisten Festplattenhersteller ohne jede Diskussion um, wenn du noch Garantie hast (manche Hersteller geben 3 - 5 Jahre)
ein hoher ReAllocatedSectorCount wäre z.B. ein Wert, bei dem man schleunigst ein backup macht und die Platte austauscht. ein SpinUpRetryCount = 1 würde mich nicht beunruhigen, schon gar nicht im Notebook, war der Akku eben mal nicht voll, da läuft die Platte nicht gleich an.
Mit der Diskstruktur hat das alles nichts zu tun, formatieren und Repairtools helfen also nicht. Nur ein reset der SMART- Daten würde deinen Fehler beheben, ich weiß aber nicht, ob das sinnvoll wäre, wenn's denn ginge.

S.M.A.R.T. (Self-Monitorin, Analysis and Reporting Technology) ist ein Überwachungstool, das in neueren Festplatten integriert ist.
Es werden alle möglichen Hardware-Fehler registriert, wie Seek-Errors, Schreib/Lesefehler etc.
Meldet also S.M.A.R.T. Fehler, so deutet alles auf einen Hardware-Fehler der Festplatte hin. Bei Western Digital kann man sich unter Adresse
http://support.wdc.com/de/download/index.asp?cxml=n&pid=999&swid=3
ein Diagnose-Programm Data Lifeguard Diagnostics runterladen, mit dem man eine Festplatte auf Fehler testen kann.
UlfDunkel am 19. Januar 2008 14:06 Hi Bedburdyck.
Das ist leider ein Windows-Tool.
Bedburdyck am 19. Januar 2008 14:22 Sorry, hast recht. Data Lifeguard gibts wohl nur für DOS und Windows.
Hi Castor, sehe ich ähnlich. Danke.