Soweit ich weiss ist Federweisser die Vorstufe zum Wein nämlich der halbvergorene Traubenmost. Deshalb ist er auch noch süßer als Wein da noch mehr Zucker aus den Trauben enthalten ist, und "perlt" wie Sekt, da er noch weiter gärt. Je mehr er vergoren ist desto mehr Alkohol ist enthalten.

Stimmt genau, Sulaweyo. Bei uns in der Schweiz (und auch in Österreich) heisst der Federweisse "Sauser" (auch der halbvergorene Most aus roten Trauben, der in D "Federroter" genannt wird).
Federweißer nennt man den Most von Weintrauben, der sich in er Gärung befindet. Er ist also noch kein Wein. Dennoch wird Federweißer gerne getrunken, einmal, weil er gut schmeckt (je nachdem wie lange er schon gärt schmeckt er noch recht süß oder später, wenn der Traubenzucker sich schon in Alkohlol und Kohlensäure umgewandelt hat, entsprechend herber oder "saurer") und weil Federweißer auch gesund ist. Die Hefe, über die der Gärvorgang läuft, gilt als blutreinigend; zudem förderd sie die Verdauung und die Darmtätigkeit. Es gibt viele Menschen, die fahren im Herbst in Weinbaugebiete zur "Federweißen-Kur"; aber auch hier gilt: Die richtige Dosis macht es, zuviel des Guten schadet auch hier, zumindest bekommt man dann einen recht dicken Kopf.
"Federweißer" ist nur einer von vielen Namen für das Getränk, je nach Land und Region heißt der dort dann z.B. Brauser, Sauser oder Suser.