Frage von Marko123srb, 44

Ist fasten eigentlich gut für den körper?

Antwort
von Giustolisi, 14

Gut für den Körper ist es nicht, im besten Fall ist es nicht schädlich.
Es kommt darauf an, wie man fastet, es gibt die verschiedensten Arten des Fastens.
Die Arten, die die Kalorienaufnahme zu sehr einschränken oder bei denen gar keine Kalorien aufgenommen werden, sind nicht gut. Sie sind nur Stress für den Körper.

Das fasten wie es die Muslime betreiben, ist auch nicht gesund. Sie essen und trinken dabei nichts so lange es hell ist. Das ist in den Sommermonaten in die die Fastenzeit fällt eine lange Zeit, zusätzlich ist es auch noch wärmer als sonst. Dehydrierung ist einfach nicht gesund. Die Nächte sind zu dieser Zeit des Jahres eh kurz genug. Wer nach und vor Sonnenuntergang noch genug essen und trinken muss, um den täglichen Bedarf zu decken, verkürzt die Schlafenszeit zusätzlich. Wer den ganzen Tag lang nichts trinkt, hat nach Sonnenuntergang auch reichlich Durst, trinkt viel und muss nachts zum Wasserlassen aufstehen.
Der ohnehin wenige Schlaf wird dadurch noch unterbrochen, auch nicht gut.

Generell ist Fasten eine recht sinnlose Angelegenheit, unterm Strich quält man sich nur selbst.

Kommentar von Machete1338 ,

Hmm, habe einen Master in Biowissenschaften und was du da von dir gibst ist nicht korrekt.

Kurzes Fasten von ca einem 18-24 Stunden Zyklus pro Woche bringt sogar gewisse Vorteile für den Körper und ist alles andere als schädlich.

Ich könnte sehr ins Detail gehen aber unsere Körper sind evolutionär von unserem Leben als Jäger und Sammler geprägt. Oft gab es 1,2 Tage lang nichts zu essen, bis die Männer von der Jagd zurückkamen.

Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgelegt, dauerhaft gesättigt zu sein. 

Kommentar von Giustolisi ,

Kurzes Fasten von ca einem 18-24 Stunden Zyklus pro Woche bringt sogar gewisse Vorteile für den Körper und ist alles andere als schädlich.
Die Belege dafür würden mich interessieren.

Ich könnte sehr ins Detail gehen aber unsere Körper sind evolutionär von unserem Leben als Jäger und Sammler geprägt. Oft gab es 1,2 Tage lang nichts zu essen, bis die Männer von der Jagd zurückkamen.
Dass der Körper das mit macht bedeutet nicht, dass es ihm gut tut.
Es gibt heute noch Völker, die als Jäger und Sammler leben. die wissen, woher sie Nahrung bekommen, auch wenn es nicht immer ein festmahl ist.

Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgelegt, dauerhaft gesättigt zu sein
Das stimmt, deswegen haben wir Pausen zwischen den Mahlzeiten

Antwort
von OnkelSchorsch, 15

Nein.

Dem Körper die erforderlichen Nährstioffe vorzuenthaten, ist niemals gut.

Weder ist das sogenannte "Heilfasten" sinnvoll, noch ist bewusster Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, wie etwa bei Vegetariern, in  irgendeiner Wesie besonders gesund. Es kann auch, wie bei Veganern, schädlich sein, weshalb Veganer chemische Nahrungsergänzungsmittel einnehmen müssen um den durch Verzicht hervorgerufenen Mangel auszugleichen.

(Shitstorm fanatischer Veganer in 3, 2, 1 … ) ^^

Antwort
von CountDracula, 18

Hallo,

das kommt darauf an, was Du unter 'fasten' verstehst.

Es gibt die Art von Fasten, die z. B. die Muslime während des Ramadan machen. Sie essen dann für eine gewisse Zeit nichts. Das ist nicht besonders gesund, da der Körper über den Tag Energie braucht.

Dann gibt es noch 'fasten' im Sinne von 'auf bestimmte Lebensmittel und Tätigkeiten verzichten'. Diese Art von Fasten war vor allem früher sehr verbreitet. Solange Deine Ernährung dadurch nicht zu einseitig wird, sollte Dir diese Art von Fasten zumindestens nicht schaden.

Eine dritte Art ist 'fasten' im Sinne von mäßigem Verzicht, wie ihn zum Beispiel die Buddhisten betreiben: Abgesehen von bestimmten Lebensmitteln (Rauschmittel, die nicht zu medizinischen Zwecken benötigt werden, und manche Fleischsorten), wird von allem ein bisschen gegessen, aber nicht zu viel. Manche verzichten auch auf bestimmte Tätigkeiten (z. B. tanzen, Schmuck tragen, schminken), aber das machen nicht alle. Diese Art von Fasten schadet auch nicht.

Antwort
von hummel3, 4

Ob Fasten für den Körper gesund sein kann, hängt ganz davon ab, was du unter Fasten verstehst und dir oder deinem Körper auf bestimmte Zeit vorenthalten willst.

Während die Enthaltsamkeit von bestimmten Lieblingsbeschäftigungen, Genussmitteln, Alkohol, Nikotin usw. durchaus gesundheitsfördernd sein kann, ist umgekehrt der Verzicht auf Wasser und Nährstoffe, welche der Körper zu seiner Funktion braucht, geradezu schädlich und riskant.

Als schädlich und dumm zu bezeichnen, ist in diesem Zusammenhang auch die bei Muslimen so verbreitete Fastenart während des Monats Ramadan. - Man verzichtet tagsüber, während dem Körper am meisten Leistung abverlangt wird, auf die notwendige Flüssigkeits- und Essenszufuhr, um sich  nach Sonnenuntergang, dann wenn der Körper kaum mehr in der Lage ist ordentlich zu "verdauen", mit beidem für die Nacht und den nächsten Tag vollzustopfen.

Glücklicherweise ist der menschliche Körper eine intelligente und robuste Konstruktion, welche so manchen Fehler seines "Besitzers" dennoch, auf Zeit bezogen, überwinden kann. - Als ob der "Konstrukteur" schon geahnt hätte, wie dumm seine Geschöpfe sein können. :-) 

Antwort
von TomBombadin, 23

Also grundsätzlich schadet es dem Körper nicht, ein bisschen weniger zu essen. Allerdings kann man schnell in die Magersucht Schiene geraten, was tödlich enden kann.
Zusammengefasst: Fasten in Maßen schadet dem Körper nicht.
LG Tom

Antwort
von Zriic, 17

Wie lange, welche art von fasten, auf was verzichten?

Kommentar von Marko123srb ,

Zb auf fleisch und produkte die von tieren kommen 

Kommentar von Zriic ,

schadet nicht, ist wie bei Vegetariern..

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