
ja, vitamin A z.bsp. kann in überdosen zum tode führen.
deshalb sind auch in der arktis männer gestorben, die zu viel eisbärenleber gegessen hatten.

JA! Diskussion geschlossen..! Oder hast du nicht den Eid des Hypokrates abgelegt? Gruss Solf
neurodoc am 20. September 2007 23:14 Den Eid schon, die Biochemieprüfung aber solala.

Dass zu viele Vitamine schädlich sein können, ist mir bekannt. Aber Vitamine überhaupt? Um welche handelt es sich denn, und weshalb sind sie schädlich? Handelt es sich um Vitamine in Obst und Gemüse oder "nur" um die Präparate aus den Kaufhäusern?
neurodoc am 20. September 2007 22:51 Gemeint sind Vitamine als Zusatz. Vitamin A, B 12 und E erhöhen nachweislich die Sterblichkeit, diese Studien sind bekannt und die Mittel kann man doch überall kaufen, die Menschen sind scharf drauf!
gri1su am 21. September 2007 12:31 man gut, daß ich von diesen "Zusatzpräparaten" noch nie viel gehalten habe.

Diese Frage aus deinem Munde?
künstliche im Uebermass schon...
neurodoc am 20. September 2007 22:48 Habe gerade einen Bericht gesehen, der das Ergebnis einer Metaanalyse zeigte, die die Ergebnisse von 47 Studien an über 140 000 Probanden zusammenfasste. Das Ergebnis war mir nicht bekannt! Vitamine nützen nicht nur nicht, sondern steigern die Mortalität. Gemeint sind Vitamine als Zusatz.
Raimund1 am 20. September 2007 23:07 Da freut sich doch jemand, der mal schrieb: Erst die Dosis macht das Gift

Ja, deswegen meide ich Obst, Gemüse und ernähe mich nur von vollsynthetischen Lebensmitteln wie Twinkies.

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/vitamine/zu-viel-des-gutenaid19055.html Ich hatte mich vor einiger Zeit damit beschäftigt.Es ist tatsächlich so,dass zu viele Vitamine (Dosis)schädlich sein können.
neurodoc am 20. September 2007 22:55 Ein guter Link. Und ich bin überzeugt, daß Menschen regelmäßig Multivitamin Tabletten regelmäßig zu sich nehmen, aus Sorge um ihre Gesundheit.
Und trotzdem gibt es auch Leute, die bestimmte Vitamine in höheren Dosen benötigen, weil ihr Stoffwechsel sie einfach so verschluckt. http://de.wikipedia.org/wiki/Hämopyrrollaktamurie
neurodoc am 20. September 2007 23:18 Im gleichen Text steht: "Die erfolgreiche Behandlung der im Text angegebenen Krankheiten mit der Mega-Gabe von Vitamin B6 und Zink erscheint völlig unglaubwürdig".
Ich hatte bei diesem Test einen extrem hohen Wert und es geht mir seit Einnahme von B6 und Zink um Klassen besser. Ich fand, es sei eine gute Alternative zu Ritalin, das ich mir über eine ADS-Diagnose verschreiben lassen wollte. Und du weißt sicher, wie schwierig es ist, als Erwachsener an eine solche Diagnose zu kommen und wie schlecht man sich fühlen muss, um sich einer solchen Prozedur unterziehen zu wollen.
neurodoc am 20. September 2007 23:44 Ich wollte Dir nicht zu nahe treten, auf die Gesamtheit bezogen sind solche Erkrankungen aber eine Rarität. Mich freut es , wenn es bei Dir einen Nutzen hat.:-)
Vitamineinnahme nach dem Motto "viel hilft viel" halte ich auch normalerweise nicht für sinnvoll.

Mir ist nur bekannt, daß sich Vitamine gegenseitig aufheben können.
Ja klar, alles kann schädlich sein, wenn es in der falschen Dosierung genossen wird.
Oder meinst du das anders?
Meines Wissens schaden Vitamine und Nahrungsergänzugsmittel vor allem den Pharmakonzernen, deshalb sind sie auch dagegen.

Ich weiß es und Du auch. Aber manche Menschen glauben eben an Werbung und in der wird ihnen immer wieder suggeriert, dass sie nur gesund und fit bleiben können, wenn sie Vitaminpräparate einnehmen. Wahrnungen vor unkontrollierter Einnahme, gibt es so gut wie gar nicht.
Vitamine in ihrem ursprünglichen Verbund (Gemüse, Obst, Getreide etc.) sind gesund und können nicht überdosiert werden (abgesehen Eisbärenleber?). Chemische/sythetische Vitamine gebührt die Bezeichnung 'Vitamin' nicht mal mehr.

Mein Bauchgefühl hat mir schon immer gesagt, dass man von chemischen Vitaminen die Finger lassen muss. Ist totaler Blödsinn. Genauso wie Margarine gegen Cholesterin. Natürlich und gesund ist die Devise. Und nichts übertreiben, frisch kochen und liebevoll zubereiten.
Nur Vitamin A, aber das wird manchmal bei einer Trigenimusneuralgie empfohlen und das muss man dann nehmen, bis man beinahe vergiftet ist. Das bemerkt man dann zuerst an einer leichten Gelbfärbung der Haut. Dann muss es wieder abgesetzt werden. B12? Aber nein. Ich habe eine perniziöse Anaemie und wenn ich mir dieses Vitamin nicht spritzen würde, dann wäre ich schon seit Jahren tot.
neurodoc am 22. September 2007 08:15 Bei Vitaminmangelkrankheiten muss man Vitamine substituieren, das steht außer Frage! Vitamin A bei Trigeminusneuralgie? Ist in keinem Lehrbuch erwähnt!
Das ist etwas, was die wenigsten wissen und in Vergessenheit geraten, aber meine Erfahrung hat gezeigt, es wirkt tatsächlich, zusammen mit Diclofenac.

Die Lügen über die Schädlichkeit der Vitamine:
neurodoc am 22. September 2007 08:11 Nun, wenn man wie dieses Zentrum wohl von Vitaminen lebt, kann es auch nichts anderes schreiben! Ich sehe eher bei diesem Zentrum eine Abhängigkeit, als bei den Wissenschaftlern, die so negativ dargestellt werden, nur weil sie aus Serbien oder einer "Mafiastadt" stammen!
Das ist unterste Kritikschublade!
Gerügt wird eine Studie, die keine Studie ist. Natürlich nicht, sie ist eine Metaanalyse, die ja die Ergebnisse mehrerer Sudien versucht zusammenzufassen, dabei muss man nicht selbst Pillen verordnen und untersuchen!
Wer hier, von Pharmaindustrie gesponsert wird, die Wissenschaftler oder dieses Zentrum für irgendwas möchte ich noch offen lassen. Die Art, wie hier kritisiert wird ist unterste Schublade!
Edgar Muthmann am 22. September 2007 08:44 Jeder möge sich sein eigenes Urteil bilden. Noch haben wir die Meinungsfreiheit, noch...

Alles bisher Gesagte wird hier ganz gut zusammengefasst:
http://www.lifeline.de/llspecial/wasleistenvitamine/content-160905.html