RolfHoegemann am 23.04.2009 um 19:51 Uhr
Schockiert durch einen Kommentar zu einer Frage ums Essen, in der jemand tatsächlich sagt, dass essen kein sinnlicher Genuss ist möchte ich per Umfrage Eure meinung dazu hören/lesen...
Und welchen RAT ich mit dieser (Um)frage suche? Ich möchte Durch Eure Antworten Ratschläge erfragen, wie ich mit einer solchen genussfeindlichen Lebenseinstellung bei einem eventuell gegenübersitzenden Gesprächspartners zurechtkommen kann....
(Das nur zur Absicherung der Fragen-Erscheinungs-Lebensdauer)
Gutes Essen kann die Sinnesorgane auf angenehme Weise ansprechen, am meisten den Geschmackssinn, aber z. B. auch Geruchssinn und den Sehsinn.
Ein Genießen ist dabei durchaus möglich. Dies ist auch eine Frage der Herangehensweise. Eine Einstellung, Essen nur rein funktional im Sinn einer körperlichen Sättigung (Zufuhr der nötigen Näherstoffe) zu betrachten, verzichtet auf eine bestimmte Art sinnlicher Genüsse oder erschwert sich zumindest die Teilhabe an ihnen.
Wie sehr jemand seine Fähigkeiten speziell in die Richtung des Essen als sinnliches Genießen als Feinschmecker (Gourmet) entwickelt, ist eine persönliche Angelegenheit. Solange dies nicht zu einem schlechtem Umgang mit Geld (Qualität kann hier aber etwas wert sein im Vergelich zu minderwertigen Nahrungsangeboten) führt und nicht in einseitiger Art mit dem Verschließen des Horizontes für andere Sachen verbunden ist, sehe ich keinen überzeugenden grundsätzlichen Einwand.
Möglich ist ein Hinweis auf die Möglichkeiten und ihre Einbettung in eine bewußt gewählte allgemeine Lebensweise.
Ein rasches Hineinstopfen und Herunterschlingen ist sogar eher ungesund und kann Bestandteil eines von Stress geprägten Lebens sein.
Dazu gibt es eine Gegenbewegung (Slow Food), die gute Auswahl und liebevolle Zubereitung unter Beachtung regionaler Traditionen schätzt (http://www.slowfood.de/genussfuehrer/).

Allerdings kommt es auf das Essen an

Oh ja. Und deshalb kochen wir mit Liebe und fast immer äußerst lecker. Und zu dem Genuss laden wir uns dann auch oft noch Freunde ein, manchmal auch um gemeinsam zu kochen, aber immer, um den Genuss zu teilen.
Wer das Essen nicht genießen kann, wird es wohl auch kaum liebevoll zubereiten und schätzen. Ist ein Teufelskreis.
Searedahitunainsesamkrusteundmangoclafoutirüberreichezumrauslockenindiekulinarischegenusswelt ;-)))

Und wie!
Ich kämpfe stetig gegen die Folgen dieser Art Sinnlichkeit!
Mein Mann kocht zum Niederknien - und ich esse für mein Leben gerne!





Nahrung ist die Sexualität des Alltags!

natürlich, werden ja alle sinne angesprochen





und wenn du einen sinnlichen Genuß daraus machst..dann es ist doch völig o.k. denn nicht umsonst kommt das Sprichwort..das auge (und auch die anderen Sinnesorgane ) isst mit
Beides.

kommt natürlich auf das essen an..aber vieles schon..

sowohl als auch... du hast eine sinnliche Nahrungsaufnahme, also meiner meinung nach beides

manchmal...aber oft auch nur schnell satt werden

dies erlebe ich täglich immer wieder neu. mein geliebtes frauchen kann sowas von gut kochen, dass dies keine simple nahrungsaufahme ist, sondern genuss vom allerfeinsten



auf jeden Fall, essen ist Kultur!
erlebt über den geschmacksSINN

"Essen" kann beides sein. Es kommt darauf an, was ich esse (bei Mc. Donalds kann ich mir die Sinnlichkeit schwer vorstellen), auf die Zubereitung (auch das Auge isst mit) und auf die Zeit, die ich mir zum essen nehme.

Ich esse sehr gern! Erdbeeren z.B.
Gut essen ist pure Lebensqualität

Gutes Essen ist Sinnlichkeit pur. Ich liebe Menschen, die gutes Essen schätzen.

Gutes Essen kann nicht einfach verschlungen werden. Das muss man genießen. :)

"gutes" essen vorrausgesetzt!
schmecken, riechen, sehen, fühlen, ....
auch kochen ist ein sinnliches erlebnis, finde ich
und damit sollte man sich auch zeit lassen!
