Fand eben eine Flasche Apfelessig, keine Ahnung, wie alt die ist. Finde auch kein Datum drauf. Ist verschlossener Essig ewig haltbar oder wieso ist das so? Entschuldigt, falls die Frage blöde ist, aber ich weiß wirklich nicht, was ich jetzt mit der Flasche tun soll.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Essig ist geschlossen unbegrenzt haltbar. Deshalb gibt es auch kein Haltbarkeitsdatum.
Meine Beobachtung ist, dass (Wein)Essig kein Licht verträgt. So sind mir schon zwei Flaschen guten Weinessigs kaputtgegangen, die zu hoch für den Küchenschrank waren. Das Ganze "kippt" dann um, der Essig muss noch nicht mal ausflocken, aber er schmeckt scheußlich. Ob das die von Indy erwähnten Essigpilzkulturen sind?
Essig aus Branntwein/Wein sind da um einiges unempfindlicher.

Reiner Essig mit über 5% Säure ist unangebrochen fast unbegrenzt haltbar. Es verdünstet eher bevor es schlecht wird. Anders sieht es Essigprodukten aus, die ausser natürlichen Essig zuckerhaltige Säfte oder Wein (o.ä.) enthalten.

Gute Frage! Habe gleich mal meine Essigflschen kontrolliert. Auf dem normalen Essig stand auch kein Haltbarkeitsdatum, auf der Essig-Essenzflasche haltbar bis 2016. Also kann es nicht, wie ich vermutet hatte, mit dem Säuregrad zusammenhängen, denn Essenz ist ja höherprozentig! Vielleicht weiß jemand genauer Bescheid!
Essig ist in der Regel unbegrenzt haltbar, wenn es ein reiner Essig ist. Den, den ich benutze, ist mit Honig versetzt, d.h. ich muss ihn nach Öffnung im Kühlschrank aufbewahren und bei zu langem Stehen fängt er an zu flocken - für mich ein Zeichen, dass ich ihn nicht mehr verwende

Deine Frage ist nicht "Blöde"Es gibt keine "Blöden"Fragen höchstens Dumme Antworten aber nicht Hier,das zu deiner "Ansicht"Also,solange dein Essig nicht "Flockt" ist er noch gut!Ich habe mal eine Flasche Essig wer weiß wie lange "vergessen"Und der hatte geflockt,aber frag mich nicht warum,nur da hab ich ihn nicht mehr genommen!
Indy72 am 15. März 2008 09:54 Diese "Flocken" sind wohl Essigpilzkulturen, also eine Arte Hefe. Es ist einerseits ein anzeichnfür für eine natürliche Vergährung, andererseits aber für einen hohen Restzuckergehalt oder eine nachträgliche Zugabe von zucker- oder alkoholhaltigen Zutaten, die bei geeigneten Bedingungen nachvergeheren können. Da dabei i.d.R. niochts als Essig entsteht, ist das Zeug nach wie vor verwendbar, obwohl sich die Farbe oder geschmack verändert haben könnten.
strick4a am 15. März 2008 09:54 Für Deine erste Antwort ein Däumchen, und wg. dem Essig siehe oben....

Deine Frage wurde ja gut beantwortet. Wenn Du reinen Essig bekommst, kannst Du einen kleinen Teil in eine Flasche geben, diese nicht ganz dicht verschliessen und es bildet sich über kurz oder lang eine Essigmutter. Diese gebe ich dann in einen Steingutkrug und fülle erst mal mit einer guten Flasche Rotwein auf und dann kommen immer die Reste vom Wein hinein, oder dann wird halt wieder mal mit einer Flasche aufgefüllt. So habe ich herrlichen Essig. Da kann ich dann auch mal etwas in eine hübsche Flasche abfüllen, mit Kräutern und Gewürzen ergänzen und verschenken. Ich werde immer wieder um Nachschub angefragt!!
Ich kanns nur ganz profan ausdrücken:
Essig ist bereits ein Endprodukt, also vergärt, "schlecht geworden" etc. Da gibt es keine Steigerung mehr. Deshalb kann er auch nicht mehr weiter schlecht werden... Trotzdem lecker, oder? ;-)

Essig hält ewig und sauer kann er auch nicht mehr werden.

Verschlossen ist Essig praktisch unbegrenzt haltbar. Deshalb ist kein Mindest-Haltbarkeitsdatum vorgeschrieben. Allerdings soll er dunkel lagern, damit Vitamine länger erhalten bleiben. Ungeschwefelter Essig muss im Kühlschrank aufbewahrt werden, dann sind die Bakterien inaktiv. Geöffnet, wenn er im Warmen steht, können sich Schlieren (Essigmutter) bilden, weil Essig eigentlich ein lebendes Produkt ist. Essigbakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um, wenn im Essig kein Alkohol mehr ist, wird der Essig zu Kohlensäure und Wasser abgebaut. Dann kann er natürlich verderben. Wenn Essig nicht gekühlt werden muss, ist er stark geschwefelt, eigentlich ein totes Mittel und kein Lebensmittel mehr.
Das ist ja enorm. Und das Geflocke in der Flasche ist dann normal?
Ja, die Stoffe trennen sich, einfach schütteln. Tut der Haltbarkeit keinen Abbruch.
Diese "Flocken" sind wohl Essigpilzkulturen, also eine Arte Hefe. bei dunlen feinen körnchen handelt es sich i.d.R. um Weinsalze.