Baggy am 17.04.2009 um 10:34 Uhr
Oder ist es völlig "normal" dass die lieben Kleinen, die ja nicht mehr so ganz klein sind, auch mal ihre Kleidung auf einen bestimmten Platz im Zimmer legen - Bonbonpapiere oder Kaugummipapier nicht einfach auf den Boden schmeißen, sondern in den Mülleimer - Schulsachen nach den Hausaufgaben wieder in den Schulranzen packen - Bücher die ausgelesen sind, wieder ins Bücherregal einräumen? Kurz: Einfach mal das was sie gebraucht haben auch wieder wegräumen? Ist das wirklich zuviel verlangt?

Ich habe meinem Sohn ,als er in dem Alter war ein paarmal gesagt er möchte bitte aufräumen...er tat nix.Als er in der Schule war habe ich aufgeräumt und alles(und zwar wirklich alles) in Säcke gepackt und diese auf den Dachboden gebracht.Als er aus der Schule kam hat er sparsam geschaut und auf seine Frage wo das alles geblieben ist habe ich gesagt ich wusste net was er behalten wollte und nu hätte ich wohl zuviel weg geworfen.Ich habe Ihn zwei Tage schmoren lassen und erst dann die Sachen wieder rausgerückt. Er hat auch mal ne Phase gehabt da hat er alles unters Bett gestopft..ich sagte er soll vernünftig aufräumen die Antwort von Ihm:Hab keinen Bock.Drei Tage Später wollte er Haare geschnitten haben.Ich nahm hier ne Strähne,da Ne Strähne...er sah ziemlich übel aus .Auf seine Frage was der Mist soll,war meine Antwort:Hab keinen Bock gehabt. Das alles hat echt gut geholfen...Immer durchsetzen und dabei kreativ sein...Heute lachen wir da beide oft sehr herzlich drüber..

Nein, in dem Alter sollte man anfangen sein Zimmer selbst in Ordnung zu halten, sonst lernt er es ja nie.

Nein, es ist nicht zuviel verlangt. Allerdings kann man nicht erwarten, dass das Zimmer aussieht als hätt Mama aufgeräumt. Meine Eltern waren halt dabei wenn wir aufräumen mussten, aber das hat bei uns schon angefangen als das Auto noch Brumbrum hieß ;)
JA - es ist normal. Kinder gehen immer soweit wie man sie lässt. Frühzeitig Grenzen ziehen ist für Eltern überlebenswichtig!
nein sit nicht zuviel verlangt es bringt einem mehr im späteren leben ich wäre froh wenn ich früher mehr h#tte aufräumen müssen...g
mfg mjhfan22
Das Problem kleiner machen, in kleineren Schritten bewältigen?

dito "Nein, in dem Alter sollte man anfangen sein Zimmer selbst in Ordnung zu halten, sonst lernt er es ja nie."
z.B. erst aufräumen, dann mit freunden zum spielen.

Na ja, in dem Alter haben sie eine andere Vorstellung von Ordnung. Aber deshalb müssen sie sich trotzdem dran gewöhnen. Aufräumen ist nicht zu viel verlangt. Und er wird dann auch merken, dass er etwas leichter findet, wenn er es immer wieder an den gleichen Ort legt. Zur Not würde ich das Taschengeld kürzen. Ich habe das meinen Kindern erklärt, dass ich für mein Gehalt arbeiten muss, und sie sich ihr Taschengeld auch verdienen müssen. Dazu gehören kleine Pflichten. Hat ganz gut geklappt.
gottesanbeterin am 17. April 2009 12:07 Jaja, da kann man dann viel Taschengeld einsparen.
Es ist nicht zu viel verlangt. Jedoch zeigt dein Kind ein völlig typisches und normales Verhalten.
Da hilft meines Erachtens nur Konsequenz, Geduld, Durchhaltevermögen und keine Hysterie. :-)
es sollte zumindest kein müll rumliegen und keine klamotten auf der erde verteilt werden. übertreiben sollte man es mit der ordnung jedoch nicht.
Vielleicht könnte die Mutter ja mal am Anfang helfen, bis es das Kind selbstständig macht, dann lernt es es. Sonst lernt es es nie oder es macht es nie.
nö is es nicht aber das thema hab ich jeden tag mit meinem grossen sohn durch der ist mal fast neun und will auch nicht aufräumen aber einen saustall hinterlassen sie gern :-D

Vor allem halte ich es für wichtig, mal herauszufinden, ob die eigene Vorstellung von Ordnung im Wohnzimmer kompatibel ist zu der Vorstellung des Nachwuchses über die Ordnung im eigenen Zimmer. Da wird es eine Menge Unterschiede geben, und solange es nicht gesundheitsgefährdend wird, muss man sich hier keinen Stress machen. So lange sie sich selber wohlfühlen, muss ich ihnen nicht meine eigene Ordnung überstülpen, und wenn ein paar Mal Freunde überraschen kommen und den "Saustall" sehen, wird sich Junior dann doch - je nach Reaktion - Gedanken machen. Und wenn dabei rauskommt, dass es bei den Freunden zu Hause auch so aussieht, wird wohl das Ergebnis sein, dass die eigene Brut eine "coole Mutter" hat. Ist doch auch was!
Wir haben in solchen Fällen das Betten-Machen und das Wäsche-Zusammensuchen eingestellt. Spätestens, wenn der Wäscheschrank leer ist, wird sich das Thema für dieses Mal erledigt haben.
Es ist leider schon normal in diesem Alter, aber deswegen sollte man nich aufhören, Gegensteuer zu geben. Es gibt schon einige Methoden, wie es besser werden könnte: unaufgeräumte Zimmer werden von dir nicht geputzt - Es wird nur die Wäsche gewaschen, die im Wäschekorb ist - Deiner Freundin oder Bekannten die GANZE Wohnung zeigen - Erst im Nachhinein mitteilen, dass jemand von der Hausverwaltung in sein Zimmer musste - ... Wichtig: Lass dich nicht in Machtkämpfe ein!!
Mit 10 kann er nicht einmal sein Zimmer in Ordnung halten? Höchste Eisenbahn! Bei mir gibt´s dann Nahrungsentzug. Spätestens wenn er mir beim Mittagessen seines Lieblingsessens zusehen muss, ist der Raum pikobello.
nein ist es definitiv nicht mein sohn wird nächsten monat acht und sein zimmer muss abends aufgeräumt sein ja früher man damit anfängt desto eher lernen die kids das
meine kids räumten bereits ab 4 jahren ihr zimmer alleine auf. bei uns wird jeden abend aufgeräumt. das macht jedes kind alleine. manchmal, wenn sehr viel gebraucht wurde, helfe ich mit. aussortieren machen wir gemeinsam, geputzt wird von mir...

Vielleicht die erste Zeit MIT ihm aufräumen und dann langsam aber sicher ihm mehr überlassen, dass er selbstständiger wird. Dann klappt das normalerweise von alleine. Hab ich mit meinen Geschwistern auch so gemacht und die sind sehr selbstständig.
nein er muß ordnung halten lernen,sonst hat er es später sehr schlimm

Nein es ist nicht zu viel verlangt dass Du von Deiner Tochter verlangst dass sie Ihr Zimmer auf zu räumen hat. Denn wenn sie es jetzt nicht Lernt, wann dann? Bleib am Ball, und lass Dich auch nicht auf lang Diskussionen ein, Wenn es nicht gemacht wird kannst Du auch mal wenn sie etwas von Dir Will zu Ihr Sagen nein ich habe keine Lust das Dir zu geben. Wenn sie Fragt warum dann las sie selber überlegen warum,vielleicht ist dann Plötzlich das Zimmer aufgeräumt. So geht es am schnellsten. Und der Erfolg ist Dir Gewiss.
Bild/er:

Das ist Deine Erziehung. Ging eben schief. Verlangen solltest Du es
Antica am 17. April 2009 10:40 Na ja, Erziehung....... Ganz so seh ich das nicht. Vielleicht gibts ja ein Ordnungsgen (? lächel). Eins unserer Kinder gerät nach dem Vater (sehr sehr ordentlich), die anderen nach mir (eher chaotisch).
Baggy am 17. April 2009 10:42 Liebe ChristlS: Daran habe ich echt auch schon gedacht - er kommt total nach dem Vater! Ich lebe ihm die Unordnung nicht vor (er lebt vom leibl. Vater getrennt), aber er ist wie er!
nein, ich denke es ist nicht zuviel verlangt, was du beschrieben hast. Besonders die einfach fallengelassenen Bonbonpapierchen würden mich ärgern, meine Lösung wäre: keine Bonbons mehr, ist auch besser für Zähne und Gesundheit allgmein. Aber um ihm das mit dem fallengelassen Müll klarzumachen, könntest du ja mal wie zufällig eine Banananschale fallen lassen, wenn du in seinem Zimmer bist. Ich glaube nicht, das ihm das gefallen würde. Wenn er dann meckert, tust du ganz erstaunt: "wieso, du lässt doch hier auch alles einfach fallen". naja, war nur so eine Idee, für eine einmalige Aktion, sollte natürlich kein Dauerzustand sein, weil schlechtes Vorbild. Am besten lernen Kinder natürlich durch Vorbild und indem man sie immer wieder darauf hinweist. Sofort wenn er etwas fallen lässt, weisst du ihn ruhig, ohne Aggresission darauf hin: "kannst du das Papier bitte in den Mülleimer werfen?". Und mit dem Spielzeug: ich fined dei meisten Kinder haben einfach viel zu viel Speilzeug, das ist einfach nicht gut für sie, es überfordert ihre Sinne. ich würde nach und nach einiges von dem Spielzeug dass er gerade nicht benutzt in den keller oder auf den Hängeboden räumen, so fällt es ihm auch leichter ordnung zu halten. Nicht allzu viel schimpfen, bezüglich der ordnung, sonst provozierst du nur eine Anti-haltung. Vorleben.Aber das wirst du ja sicherlich tun. Ihm aber auch eine gewisse Freiheit lassen, ein Kinderzimmer muss nicht immer aussehen wie aus dem katalog, Kinder haben oft ihr eigenes ordnungsssystem, das für Erwachsene wie Unordnung aussieht.
Hmm, also im Kindergarten lernen die Kinder schon ab drei aufzuräumen. Man muss da schon früh eine Regelung finden und konsequent sein, denn je älter die Kinder werden, desto schwieriger fällt es ihnen und desto mehr versuchen sie, Grenzen auszuloten.
Mit gutem Vorbild voranzugehen hilft sicher. Es sollte aber auch die Notwendigkeit deutlich gemacht werden, warum man aufräumen soll. Zum Bespiel Thema Sauberkeit, Sachen leichter und schneller wieder finden.
Leistung gegen Gegenleistung finde ich auch blöd. Wenn man ein Kind straft, sollte die Strafe (Konsequenz) immer im Zusammenhang mit der Tat stehen und nachvollziehbar sein.
Ich finde, man kann ein Kind im Alter von 10 Jahren nicht dafür bestrafen , dass es etwas nicht macht, was es vorher auch nicht musste.
Jetzt sollte man erstmal klein anfangen und gemeinsam eine Ordnung überlegen und dann zusammen aufräumen.
In meinem Bereich im Kindergarten haben die Kinder eine eigene Ordnung. Dies sieht für Erwachsene oft chaotisch aus, weil sie nicht wissen, warum die Kinder die Dinge so angeordnet haben. Grundsätzlich achte ich darauf, dass Materialien verfügbar, wieder benutzbar sind und möglichst gepflegt werden.
Ich finde eszu viel verlangt und würde ihn helfen oder mit einer belohnung locken. du arbeitest doch auch besser wenn du eine gehaltserhöhung hast
Baggy am 17. April 2009 10:45 Sicher - jedoch halte ich nichts von der Erziehungsmethode, dass eine Leistung grundsätzlich nur für eine Gegenleistung erbracht wird! Manche Dinge sollten einfach selbstverständlich sein!
Für ein kind ist es definitiv nicht selbstverständlich aufzuräumn. sorry aber das ist ein traum aller mütter
Schmunzel - die Antwort ist mir sympathisch - die Antwort des Sohnes mit null Bock kenne ich ebenfalls sehr gut. Gruß Baggy
Och wir haben tolle Phasen durchlaufen..er war vier und war der Meinung das ER ein KLEID in den Kindergarten anziehen muss..also bitte...er war nicht ganz drin im Kindergarten da hat er sich freiwiliig wieder umgezogen..man darf nicht immer alles so ernst nehmen und sich aufregen.Das hilft dem Kind nicht und einem selbst auch nicht.
Dies ist die Einzige richtige Erziehung und zwar für beide Geschlechter Bravo,nur so begreifen unsre Kits wies geht.Gruss Swisspol Schweiz