Herold am 04.07.2009 um 9:42 Uhr
Für den Fall, dass ich keinen privaten Käufer mehr finden sollte, muss ich das Auto verschrotten lassen. Um nicht noch draufzuzahlen, habe ich mit einem Kfz-Werkstattinhaber vereinbart, dass er das Auto ganz normal kauft (zwangsläufig steht dann 1,00 € im Kaufvertrag) und er es dann zerlegt. Natürlich werde ich die Zulassungsstelle und meine Versicherung sofort per Veräußerungsanzeige davon informieren.
Meine Frage: Geht das in Ordnung??
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Ja, das ist sogar perfekt. Mit dem schriftlichen Kaufvertrag und der Meldung an Zulassungsstelle und Versicherung bist du aus dem Schneider, falls der Werkstättler "vergisst", das Auto abzumelden oder es gar angemeldet an jemand anderen verkauft.

...warum nicht? Ist doch dein Auto...
Herold am 4. Juli 2009 09:44 Danke!
ja...kannst du sogar verschenken
Herold am 4. Juli 2009 09:56 Ja, aber dann ist es nicht mehr der normale Fall einer Veräußerung und bringt möglicherweise Probleme mit sich.

Ja klar! Ist doch Dein Auto - und Kaufvertrag ist Kaufvertrag. Finde ich übrigens toll von der Werkstatt dass sie Dir sogar was dafür geben anstatt zu nehmen!
Herold am 4. Juli 2009 09:52 Ja, finde ich auch. Ist auch die nächstliegende Werkstatt. Die könnten das sogar noch abschleppen. Danke!

Kannste machen. Ich kaufe und verkaufe meine Autos ausschließlich über meine Werkstatt. Den Inhaber lernte ich kennen, als er noch Azubi im 1. Jahr war. Ich kriege immernoch gute Preise, weil er ausschlachtet und mir die Kohle auf die "neuen" anrechnet. Solch zuverlässige Leute sind äußerst selten. Auch die Autos, die er mir verkauft, sind immer einwandfrei.
Herold am 4. Juli 2009 10:01 Danke! Ist schön, soetwas zu lesen. Finde ich toll, dass er das macht!
Andokai am 4. Juli 2009 10:16 Ich sage ja, dass das viel zu selten ist. Mittlerweile fahre ich für ihn auch Werbung. Dafür kriege ich alle Checks, die so anfallen und Reparaturen bis zu einem Gewissen Betrag kostenlos.,
Herold am 4. Juli 2009 10:48 Toll, da bist Du fast zu beneiden!
klar geht das! Aber warum verkaufen? Du kannst es doch dann gleich kostenlos bei ihm abgeben wenn er es sowieso verschrottet und den Verwertungsnachweis hat
Herold am 4. Juli 2009 10:47 Soweit mir bekannt ist, werden auf den Ämtern nur Verwertungsnachweise von anerkannten Verwertungsbetrieben akzeptiert. Meine Werkstatt ist aber eine ganz normale Rep.-Werkstatt.
Hier diese anerkannter Verwerter:
http://www.altfahrzeugstelle.de/docs/ListederanerkanntenBetriebeStand01-07-2009.pdf
aber dann muß die Werkstatt ja auch den Wagen an einen Verwerter abgeben! Irgendwo erscheint mir dir Vorgehensweise nicht logisch. Warum sollte die Werkstatt ein Auto für 1 Euro kaufen, wenn sie es für Geld wieder abgeben muß
Herold am 4. Juli 2009 16:26 Ja, weiß ich im Moment auch nicht! Ich werde denjenigen nochmal genauer befragen. Vielleicht finde ich auch noch einen "normalen" Käufer?
Leider müssen hier wohl einige Dinge richtig gestellt werden. In dem Moment, wo Sie Ihr Fahrzeug zum "verschrotten" weitergeben möchten, deklarieren Sie es als Abfall. Dadurch greifen automatisch abfallrechtliche Verordnungen und Gesetze. Natürlich kommt jetzt das typische Argument "das ist doch mein Auto... mit dem kann ich machen was ich will". das ist leider falsch. Richtig ist aber wenn Sie ein Fahrzeug entsorgen möchten, dürfen Sie dies nur über einen anerkannten (zertifizierten) Demontagebetrieb (Autoverwertung) machen lassen. Gültig hier u.a. Altfahrzeug-Verordnung. Ein Verstoß wird mit 50.000 Euro bestraft. Also lieber 30-60 Euro an den Verwerter zahlen. Da bekommen Sie dann Ihren Verwertungsnachweis und ein gutes Gewissen.
Herold am 6. Juli 2009 16:45 Hallo und besten Dank für die ausführliche und kompedente Antwort. Ist auf alle Fälle interessant! Ja, möglicherweise findet sich doch ein Käufer. Einige Anfragen kamen schon.

vwersteigere das Auto bei ebay da bekommst du vielleicht noch einen oder zwei Hunderter dafür.
Herold am 4. Juli 2009 09:45 Das ist zwecklos, es ist schon zu alt und hat einige Mängel.
Hallo, bring dein Fahrzeug selbst zur Verschrottung, du bekommst dafür doch Geld
Herold am 4. Juli 2009 09:47 Nee, ich habe alle hiesigen 10 Verwerter angerufen. Die verlangen zwischen 50 und 150 €.
Gerd2 am 4. Juli 2009 09:54 verkaufen aber die Einzelteile für 500 und mehr je nach Typ
Als ich mein Auto zur Verwertung brachte ( Mercedes 15 Jahre) hab ich von der Recyclingfirma noch 400 Euro bekommen. Die verkaufen doch in Einzelteilen alles wieder weiter.
Herold am 4. Juli 2009 09:59 Ja, aber meine Automarke gibt es seit 20 Jahren nicht mehr. Andererseits sind entsprechenden Liebhaber-Vereine mit diesen Teile völlig überschüttet.

du kannst es auch für 2 Euro verkaufen,:-)
Herold am 4. Juli 2009 09:49 Es geht ja nur darum, dass ich einen ordentlichen Verkauf abgewickelt habe, entsprechend der Vorschriften.
wernilein am 4. Juli 2009 10:06 ja,genau,pass da gut auf nicht das die Kiste in Polen weiter fährt...
Herold am 4. Juli 2009 10:52 Das könnte mir dann eigentlich egal sein. Aber mein Autotyp interessiert dort keinen mehr. Außerdem müßten erst einige Reparaturen ausgeführt werden.
Fahre selber zum Schrottplatz, da bekommst Du immer noch etwas Geld dafür.....
Wenn das Auto nicht mehr fährt, dann lass es von einem Schrotthändler abholen.
Herold am 4. Juli 2009 09:51 Ich habe alle hiesigen 10 Verwerter angerufen. Die verlangen zwischen 50 und 150 € und zusätzlich noch Geld fürs Abholen. Die ersticken zur Zeit an Autos und haben Zugeständnisse garnicht nötig!

Du kannst sogar Dein Haus für 1 Euro verkaufen - wo ist das Problem? Und wenn Dein Auto nicht mehr zugelassen wird - dann sei doch froh, dass sie Dir nicht 100 Euro dafür abnehmen.........aber von einem Bastler hättest Du vielleicht noch etwas mehr bekommen - es gibt doch Typen, die alle möglichen Autos ausschlachten
Herold am 4. Juli 2009 10:56 Ja, aber die Bastler sind mit diesen Teilen überschüttet. Ich bereits einen Text in ein entsprechendes Forum gesetzt.
Ja, danke, das sehe ich auch so. Ich möchte auch immer auf "Nummer sicher" gehen!