Ich höre oft, dass es schlecht sei, wenn man z.B. an der Ampel mit dem Fuß auf der Kupplung und einem eingelegten Gang stehen würde, da es die Kupplung nicht mag wenn man lange auf ihr steht. Stimmt das? Oder sind das nur so Männersprüche, damit sie was zu meckern haben?

Für die Kupplung ist es egal, ob eine Frau oder ein Mann lange darauf steht.

Eine Kupplung stellt die mechanische und TRENNBARE Verbindung zwischen Motor und Getriebe (und dahinter den Rädern) dar. Also geht es darum, ein drehendes Teil von einem still stehenden zu trennen.
Wenn das Kupplungspedal getreten wird, werden im Prinzip zwei Scheiben, die aufeinander gepresst sind, getrennt. Das geschieht über ein so genanntes Ausrücklager.
Dieses Lager wird immer dann beansprucht, wenn das Kupplungspedal getreten ist. Eigentlich nicht so ganz schlimm.
Richtig schlimm wird es, wenn durch das "schleifen lassen" der Kupplung am Hang das Fahrzeug "gehalten wird". Hier reiben dann zwei Scheiben aufeinander (wenigstens so ähnlich...) und die Energie zum Halten des Fahrzeugs kommt aus der Reibung. Dabei wird die Kupplung sehr schnell abgenutzt. Das ist - ich entschuldige mich schonmal - eine typische Frauenkrankheit beim Auto. Es ist recht einfach ein Auto am Hang in Ruhe zu halten, wenn man mit der Kupplung "gefühlvoll" spielt. Aber es geht tierisch aufs Material.
Ganz vereinfacht: Kupplung ist Verscheißmaterial. Je weniger man sie benutzt, desto besser - zügig schalten und kuppeln, am Hang Handbremse - 'tschuldigung Feststellbremse - benutzen.
Shag d'Albran
Genau wer es nicht hinbekommt schnell die Kupplung kommen zu lassen ohne, dass der Motor dabei aufheult und womöglich das Auto noch rückwärts rollt, sollte lieber die Feststellbremse benutzen (diese dann aber auch nicht schleifen lassen und auch KOMPLETT lösen)
shagdalbran am 3. Dezember 2007 21:07 VerschLeißmaterial - schäm schäm schäm
Shag d'Albran
SirWilliam am 5. Dezember 2007 23:14 ein bischen Sch... muss sein!!! ;-)) kein Grund zum Schämen ..
gerhanss am 11. Dezember 2007 13:13 Tolle Erklärung, aber völlig daneben. Ein Fahrzeug hat eine Bremse, die das Fahrzeug auch am Hang etc. hält. Die Kupplung ist für das Anfahren,- Umschalten in andere Gänge vorgesehen. Das "schleifen lassen" der Kupplung ist keine einseitige Frauenangelegenheit. Was der User -shagdalbran- ist ein typisches Männer- verhalten und wird nicht nur bei Bergfahrten am Hang praktiziert. (Anfahren aus dem Stand etc.)
Wenn man hier so manche Antworten liest, dann stehen einem wahrhaftig die Haare zu Berge. Einige sind ja schon mit Halbwahrheiten in der richtigen Richtung unterwegs aber die richtige Antwort hatte bis jetzt noch keiner parat.
Es ist natürlich absolut richtig, daß der Kupplung herzlich egal ist, ob nun ein Herren oder Damenschuh draufsteht.
Auch richtig ist, daß bei dauerhaft ausgerückter Kupplung (getretenes Pedal) das Ausrücklager unnötig verstärktem Verschleiß unterliegt. In der Tat ist der ausgerückte Zustand ein "suboptimaler" Betriebszustand, auch wenn das der Herr, der weiter oben den Begriff lakonisch prägte, anhand der technischen Abläufe nicht zu erkären vermag.
Was allerdings wesentlich schwerer wiegt ist die Tatsache, daß bei den üblichen Antriebskonstruktionen im Kfz.-Bereich (Getriebe direkt am Motor angeflanscht/Kupplung direkt auf dem Kurbelwellenstumpf)im ausgerückten Zustand die ganze Kurbelwelle mit der vollen Kraft der Kupplungsfeder(n) axial gegen das Paßlager der Kurbelwelle (genau das jenige, welches das Axialspiel definiert) gezogen wird und an dieser prekären Stelle für raschen Verschleiß sorgt.
Fazit: Außer beim Schalten, oder zum Einlegen des Ganges unmittelbar vor dem Losfahren hat der Fuß auf dem Kupplungspedal nichts verloren. Das Kupplungspedal ist auch keine Fußsstütze oder Ablage. Wer also länger Freude an seinem Fahrzeug haben möchte, der sollte diese einfache Regel beherzigen. Auto und Geldbeutel werden es Ihm (oder Ihr) danken !
Übrigens natürlich logisch, daß übermäßiges Schleifenlassen oder durchrutschen aufgrund falscher Einstellung einen massiven Verschleiß an den Reibbelägen verursachen und im Extremfall die Kupplung auch komplett zerstören können. Auch da gilt: Köpfchen schont Material und Portemonnaie.
Alles klar die Damen ?
Und wie sieht das technisch gesehen mit dem Leerlauf aus?
Quandt am 11. Dezember 2007 16:08 Leerlauf nix Last, deshalb nix Kupplung treten, also: nix schlimm.
5thElement am 2. Januar 2008 15:20 und du bist wirklich der meinung, das das Ausrücklager so schnell kaputt geht beim vielen drücken? da müsste ich grundsätzlich etwas ändern. ich fahre immer so, habe es so beim fahrlehrer gelernt und habe das gefühl, dass das (vollständig durchgedrückte) stehen auf der kupplung kein grosser verschleiss darstellt. sollte eine autokonstruktion so etwas nicht mit leichtigkeit mitmachen? alles andre wird ja auch dauernd benutzt und fällt daher nicht öfters aus. (beim schleifen lassen bin ich natürlich gleicher meinung, ist technisch ja auch logisch).

Ich durfte erst diese Jahr die Kupplung meines Autos erneuern lassen. Der KfZ-Mechankier hatte mir meine alte und eine neue gezeigt und erklärt wie sie sich zu schnell abnutzt. Eben halt wenn man einen Bleifuß auf dem Pedal hat, sie dreht dann und dreht und dreht und nutzt sich halt schneller ab. Ich zwinge mich seitdem, daran zu denken, an Ampeln und allgemein längeren Stopps den Gang rauszunehmen und den Fuß von der Kupplung. Das war nämlich recht teuer.

Nein, es ist weder schädlich, ob Frauen oder Männer auf der Anhänger-Kupplung oder Kupplung zwischen Motor und Getriebe stehen, noch ist es schädlich, sie komplett ausrücken zu lassen. Allenfalls wäre das Schleifen-Lassen "suboptimal"; aber auch das ist geschlechtsunabhängig.
Meiner Meinung nach ist das totaler Schwachsinn. Die Kupplungslammelen werden eher durch falsches Anfahren beschädigt aber keinesfalls durch Drücken der Kupplung.
boriswulff am 3. Dezember 2007 20:18 So würde ich das auch sehen DH!
Meines Wissens wird durch das lange treten das Ausrücklager sehr stark beansprucht, was für solche langen Betriebsstunden nicht ausgelegt ist und früher oder später den Geist aufgibt!
Mich nerven eher die Bleeden, die an ner Ampel mit getretenem Bremspedal stehn. Die blenden mit dem vielen ROT bei Nacht ihre Hintermänner und -frauen!
Ja, genau. Und bist die oft die Kupplung getreten u. den Gang eingelegt haben(u.meist noch die Handbremse,so haben es meine Eltern nämlich noch gelernt,gelöst haben) kommt schon wieder die nächste Rotphase.Ist im Berufsverkehr mit langen Schlangen vor den Ampeln ganz besonders prickelnd.
@Kaldex: Ziehst du dann immer dann Feststellbremse???
es gibt auch Automobilas ohne Kupplung .. die müssen leider nunmal die Bremse an der Ampel festhalten ;) weil es gibt ängstliche die dann Panik bekommmen weil der Vordermann beim P einlegen mal eben das Rückfahrlicht zeigt ;)
Stimmt ganz klar NICHT. Leerlauf würde sich aber anbieten, nicht dass man von der Kupplung rutscht und einen satz nach vorn macht.

Hab jetzt hier viel gelesen und mich köstlich amüsiert! Sicherlich kann man eine Kupplung totschleifen! Aber ich fahre seit 17 Jahren ohne Feststellbremse(Handbremse) und das egal ob ich mich im Flachland oder Hochgebirge befinde! Bin definitiv auch Kupplungstreter und steh damit ein, zwei, Minuten an der Kreuzung ,oder sonst wo, aber Probleme gab es deswegen noch nie(und ich habe schon die übelsten Typen deutscher Automobilkunst gefahren)!
Also ich muss hier als Mann mal ne Lanze für die Frauen brechen. Ich kenne mehrere Männer, die regelmäßig alle 6 - 12 Monate in die Werkstatt müssen, weil die Kupplung im Eimer ist. Das ist kein typisches Frauenverhalten, sondern eine schlechte Angewohnheit, den Fuß auf der Kupplung zu lassen bzw. nicht ganz durchzutreten bevor ein anderer Gang eingelegt wird.
Dies ist überhaupt nicht schädlich,da durch das Treten der Kupplung der Motor vom Getriebe getrennt wird.Es bedeutet das Gleiche wie Leerlaufstellung.Man sollte allerdings nicht von der Kupplung abrutschen.

Ich bin eine Frau, fahre seit über 20 Jahren Auto und halte das Kupplungspedal an der Ampel immer durchgetreten (bei eingelegtem 1. Gang). Das einzige Teil, das bei keinem meiner Autos wegen Verschleisses jemals ausgewechselt werden musste ist die Kupplung. Allerdings vermeide ich das "schleifen lassen". Wieso das schlecht ist, haben andere hier schon viel besser erklärt als ich das jemals könnte.
Das auf der Kupplung stehen ist gänzlich unschädlich. Die Kupplung schleifen lassen führt zu Materialverschleiß.
Schädlich ist es, die Kupplung schleiffen zu lassen. Also auf der Kupplung zu stehen im ersten Gang anstat die Bremse zu betätigen und die Kuplung ganz durchzu treten. So umgeht man das Berganfahren mit der handbremse, aber die Kupplung mag es nicht so besonders. Aus das schleiffen lassen beim Schalten ist nicht gerade optimal. Aber am meisten wird sei beansprucht, wenn man einen Kavalierstart macht, das Gas bis an den Anschlag drückt, die Drehzahl an den roten Bereich bringt und dann nur mit der Kupplung die Kraft reguliert.
Ich gebe zu, dass ich des öfteren, wenn ich an einer roten Ampel stehe, mit einem "Bleifuss" auf dem Kupplungspedal stehe! (Obwohl ich keine Frau bin!) Das mache ich meistens, wenn mein Fahrzeug das erste oder zweite einer langen Autoschlange ist. Dabei ziehe ich immer die Handbremse an. Das lange "Stehen" auf der Kupplung soll schädlich sein, dass habe ich auch gehört. Aber meines Erachtens nicht für die Kupplungsscheiben, sondern für die Kupplungsfeder, die beim Kuppeln stark zusammen gedrückt wird.
Das ganze Kupplungsproblem löst sich von selbst, wenn frau (man) vor dem Rotlicht den Motor abststellt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man (frau) in etwa die Phasenlänge und den Ablauf der Signallicht-Reihenfolge (mehrere Strassen, Abbieger etc.) kennt. Den ersten Gang eingelegt, Feststellbremse wenn nötig (am Berg) gezogen, kurz vorher wieder den Motor starten. Fazit: Sprit gespart, Natur und Kupplung geschont. Braucht aber Aufmerksamkeit und Umsicht, was leider sehr vielen AutofahrerInnen fehlt.
CrazyDaisy am 7. Dezember 2007 11:44 Und die Batterie ist auch bald leer! Meine eigene Erfahrung... Seitdem halte ich mich mit der Umweltfreundlichkeit wieder etwas zurück.
ich praktiziere das immer, hatte noch nie eine leere Batterie. Allerdings verhüte ich, wenn immer möglich, Kurzstrecken.
Eindeutig - ja, bei getretener Kupplung läuft das Ausrücklager der Kupplung unter Last mit der Drehzahl des Motors mit, was das Ausrücklager unnötig belastet. Dieses verschleisst so vorzeitig weil es nur für die kurzzeitige Belastung beim ein- und auskuppeln gebaut ist.
N Auto ist n Auto. Frag doch mal, ob das Bein der Frau verkrampft. Schlimmer ist für das Auto, wenn sie zu lange auf der Kupplung sitzt..(jaja ich weiss, war nicht lustig und jajaj-)
jaja, probier`s mal mit Gemütlichkeit, mit Liebe und Gemütlichkeit und viiiel Gefühl, das sagte schon der Bär Balu, im Dschungelbuch!....lach ; ).
Wie war das nochmal - ich fahre mein Auto so, dass es sich wooohl fühlt. Obwohl meine Brüder immer meinten ich sei eine Kupplungsfahrerin! Ich habe aber nach 27Jahren noch NIE einen Kupplungsschaden bei irgend einem Auto gehabt. Ein bissl Angeberei ich weiß, aber es ist soo. ; ) LG!
PS: Man braucht nur ein paar Dinge beherzigen: ° beim Schalten immer Kupplung ganz durchtreten - wegen sonstigem Getriebeschaden. ° Wenn ich länger warte (Ampel usw.), Gang raus, Handbremse anziehen. Schont die Kupplung ° beim Wegfahren immer mit Gefühl, das ist alles.

bei motor aus und eingelegtem gang passiert überhaupt nichts. du kannst dich so lange auf die kupplung stellen wie du willst oder abgeschleppt wirst. dabei kannst du aber auch darauf stehen bleiben.

Es gibt sogar einen Fachausdruck für die Frage!Und gleich eine Antwort. Gerade jetzt finde ich es schade, keine FRAU zu sein. Ich würde Dir ein Antwort geben.
OK, ich bin mal kurz ´ne Frau.
DU CHAUVISCHWEIN, was glaubst DU wer DU bist?
Wo du Recht hast...... lach
;-)