Frage von chiller17, 158

Ist es wirklich gesünder wenn man Vegetarier ist?

Antwort
von Pangaea, 39

Nein, ist es offensichtlich nicht.

In einer großen Studie fühlten sich die Vegetarier im Durchschnitt sowohl körperlich als auch psychisch schlechter als die Mischköstler. http://www.medunigraz.at/cms/cms.php?pageName=301&newsId=31372

Das muss jetzt nicht bedeuten, dass vegetarische Ernährung automatisch ungesund ist. Es könnte auch sein, dass kränkere und unglücklichere Menschen häufiger zu Vegetariern werden, in der (vergeblichen) Hoffnung, dass ihnen das gut tun würde.

Eine weitere Studie http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10479225 bestätigt: Vegetarier leben nicht länger als Mischköstler. Sie sterben zwar deutlich seltener an Herzinfarkten, aber dafür offensichtlich an anderen Krankheiten, denn sonst müssten sie ja auch länger leben. Das war nicht der Fall.

Mit anderen Worten: Wenn du Vegetarier werden möchtest, mach das ruhig, aber erwarte dir keine bessere Gesundheit oder ein längeres Leben davon.

Antwort
von PrivateUser, 18

Ja, also bei mir war es zumindest so.
Allerdings auch weil ich einfach automatisch viel mehr Gemüse esse, seitdem ich vegetarisch lebe. Ich fühle mich seitdem wesentlich besser und bin seltener krank.

Antwort
von ExpandixPlus, 59

Gesundheitsthemen sind immer problematisch! Am besten einen Experten (vor Ort) befragen.

Gesünder? Kommt darauf an!  Welche Art von Nahrung zu sich genommen wird (ob Junkfood in der Veggie-Ecke oder frische Zutaten).  Der Vitamin-B6-Mangel ist zwar nicht so wahrscheinlich wie bei einem Veganer, dennoch ein beachtenswerter Punkt. Vitamin-B6-Mangel kann zu Bewusstseinsstörungen, Schlafstörungen, Missempfindungen und so weiter führen. Betacarotin (Vorstufe zu Vitamin-A; Provitamin) kann mittels Karotten/Möhren in Kombination mit Öl aufgenommen werden. Von einer übermäßigen Einnahme, ist abzuraten. Vitamin-B6 ist reichlich in Kohlsorten, grünen Bohnen und z. B. Linsen vorhanden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin\_B6)

Das Vermeinden von Fleisch (und Fisch) kann im Apsekt der Antibiotika-Gabe und Hormone gesünder sein, Fisch eher bezüglich der "Kunststoff-Problematik" bei Wildfängen (auch wenn in Kunststoffflaschen etc. vorhanden); inwieweit kann nicht pauschal gesagt werden (hier sind die Herkunft und Aufzucht wichtige Faktoren). 

Es kommt demnach immer auf die Wahl der Nahrungsmittel an. Pauschal kann kein Urteil gefällt werden - moralisch ist eben die andere Seite.

Antwort
von mikkix3, 56

Mein Arzt meinte ja, weil in Fleisch ja auch viele chemische Stoffe drin sind, weil die Tiere ja mit Medikamenten vollgepumpt werden. Und nein, man braucht kein Fleisch. Man bekommt auch alle nötigen Vitamine etc. durch Obst und Gemüse. :)

Kommentar von putzfee1 ,

In Obst und Gemüse ist das lebenswichtige Vitamin B12 nicht mal in Ansätzen vorhanden. Das ist nur in Fleisch... oder man muss Nahrungsergänzungsmittel schlucken. Ob eine Ernährung, die Nahrungsergänzungsmittel notwendig macht, tatsächlich gesund ist? Ich meine nein.

Antwort
von Kathi1603, 4

Im Durchschnitt leben Vegetarier 2  Jahre länger als Menschen, die Fleisch essen.  Das kommt aber auch darauf an, wie du sonst lebst (rauchst du,treibst du Sport,ernährst du dich sonst gesund und ausreichend)

Antwort
von putzfee1, 63

Nein, ist es nicht. Am gesündesten ist eine ausgewogene Mischkost, und die beinhaltet auch hochwertiges Fleisch in Maßen (2-3mal pro Woche). Aber natürlich werden die Vegetarier was anderes behaupten.

Antwort
von wickedsick05, 6

Viele Menschen sind auf der Suche nach einer „gesunden Alternative“ zu ihren Essensgewohnheiten – denn wenn sie den eigenen Kosum mit der omnipräsenten Berichterstattung zu gesunder Ernährung abgleichen, bleibt
nur ein Fazit: „Du isst ungesund – ändere etwas, sonst wirst du fett, krank und stirbst früher!“

Wer dieser Warnung folgt, steht prompt einer Phalanx diverser
Ernährungsideologien gegenüber, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie versprechen Gesundheit, entbehren jedoch jeden wissenschaftlichen
Beweises. Denn Ernährungsforschung kann keine Kausalitäten, also
Ursache-Wirkungs-Beziehungen, liefern, sondern nur Korrelationen, also statistische Zusammenhänge.
Und weil die ausschließlich Hypothesen
erlauben, sind all die Weisheiten und guten Ratschläge zum Thema – gut
gemeint.

Derzeit kommt man kaum noch an einem Medium vorbei, das nicht die Vorzüge vegetarischer Ernährung preist: Fleischverzicht ist gesund, macht schlank und sexy, schont die Umwelt und vieles mehr. Auch wenn es langsam langweilig wird – es muss gesagt werden, denn es ist, wie es ist:

Beweise für die gesundheitsfördernden Effekte einer vegetarischen Ernährung sucht man vergeblich.

Auch hier werden Ergebnisse von Beobachtungsstudien aufgebläht, verdreht und uminterpretiert. Ein Beispiel: Die EPIC-Studie, die gezeigt hat, dass moderate Fleischesser am längsten leben, hat auch ergeben, dass Menschen, die am meisten verarbeitetes Fleisch verzehren, ein leicht erhöhtes Sterberisiko haben.Natürlich ist weder beim ersten noch beim letztgenannten Zusammenhang eine Ursache-Wirkungs-Beziehung möglich, also: Ob die Wurst schuld am frühen Tod war oder andere Gründe, das weiß niemand.

http://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/ernaehrungsmythen-vegan-vegetar...

Antwort
von Nordseefan, 70

Nicht zwangsläufig.

Erstens kann man viel falsch machen in der Ernährung ( was die Nährstoffe angeht) Nur weil man kein Fleisch isst heißt das noch nicht das man sich allgemein gesündern ernährt

Antwort
von mariaplt, 69

Hallo, ich habe mal versucht als Vegetarier zu leben. Ich bin mir nicht sicher, ob ich was falsch gemacht habe, aber mir ging es nicht so gut. Meist war ich über den ganzen Tag müde und geschwächt. Einmal bin ich deswegen umgekippt, Depressionen waren meist auch da. Ich spreche jetzt aus einer eigenen Erfahrung, es ist möglich das man gesünder lebt, aber dir fehlen, dann diese Stoffe die der Körper braucht. Ich esse einmal bis zweimal die Woche zum Mittag ein Fleischgericht und das tut gut. Ich finde jeder soll für sich gucken, was einem gut tut. In meinem Fall, wäre es nicht angebracht als Vegetarier zu leben. :) 

Kommentar von Selfverletzung ,

Depressionen kommen nicht durch Ernährung aber ok ...

Kommentar von mariaplt ,

Genau du, hast es bei mir gesehen und kannst es beurteilen. Jeder Körper reagiert anders, wenn einem die Stoffe fehlen die man Jahrelang zu sich genommen hat, dann kann es durchaus passieren, daß Depressionen kommen. ;-)

Kommentar von uniformhumor ,

Du bist also süchtig nach fleischhaltigen Nahrungsmitteln.

Kommentar von mariaplt ,

Nein, aber wenn aufeinmal Nährstoffe fehlen, dann ist es ungewohnt. Erst fragen, bevor man jemanden was unterstellt.

Antwort
von tryanswer, 63

Nein, du kannst dich als Vegetarier oder als Normalesser gleichermaßen gesund oder ungesund ernähren.

Antwort
von Omnivore10, 21

Nein vegetarisch kann NIE gesünder sein als eine ausgewogene Mischkost!

Die gesündeste Ernährung ist nun mal die Mischkost und nicht diese ganzen dogmatischen Verzichtsernährungsideologien!

Antwort
von TheFl3sh15, 25

Ja ist es da man keine giftige Stoffe aufnimmt, womit die Tiere teilweise gespritzt werden.

Kommentar von Omnivore10 ,

Hör doch mal auf solchen Schwachsinn zu behaupten! FALLS ein Tier Medikamente bekommen hat, dann muss der Bauer eine gesetzliche Schlachtsperre einhalten, damit sich das wieder abbaut! Denkst du die behandeln und führen das Tier sofort zur Schlachtbank?

So ein Unfug!

Kommentar von putzfee1 ,

Und was ist mit den giftigen Stoffen, mit denen die Pflanzen gespritzt werden?

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