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Ist es wirklich falsch seinen Hund bis zu einem gewissen Grad als gleichberechtigten Partner zu erziehen?

gefragt von sandra2006 am 19.02.2007 um 17:31 Uhr

Mir liegt als Person die strenge, autoritäre Erziehung gar nicht im Blut. Bei unserem Hund höre ich von Dritten immer wieder, dass ich viel zu wenig streng und konsequent bin. Wirklich gut folgen tut er nicht - mich stört das aber auch nicht besonders. Bei unseren Kindern funktioniert mein Erziehungsstil im Großen und Ganzen recht gut. Was meint ihr - vertragen Hunde auch eine kleine Portion "Antiautoritär"?


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anonym
beantwortet von nsiron66 am 19. Februar 2007 20:24
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Ich denke da werden die Meinungen etwas auseinander gehen. Wir haben auch einen Hund (es ist nicht der Erste) und er nimmt bei uns auch einen sehr wichtigen Teil in der Familie ein. Es ist aber wichtig daß der Hund weiss wer der "Chef" ist. Und er darf es nicht sein. Das heißt aber noch lange nicht daß man den Hund nicht lieben soll - im Gegenteil! Unserer wird von uns immer und überall mitgenommen und wird ständig verwöhnt und geknuddelt. Aber er kennt auch seine Grenzen.


anonym
beantwortet von Emil59 am 19. Februar 2007 18:25
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Das kommt halt darauf an, wie groß der Hund ist ... die kleineren, die kann man ganz gut im Zaum halten.

Allerdings bleibt ein Hund immer ein Hund, er wird immer versuchen seine Position im Rudel zu verbessern ... warum sollte er auf dich hören, wenn du nicht der Chef bist. Was machst du, wenn er anderen Hunden gegenüber, oder auch Menschen, mal aggressiv wird.

Für den Hund in der Familie sollte seine Stellung ganz hinten sein, das heißt, jeder sollte in der Rangordnung höher stehen - ach so antiautoritäres Erziehen funktioniert auch nur dann bei Menschen, wenn man selber eine Autorität ist, und als solche anerkannt wird.

Und Hunde spüren sehr schnell, wer eine Autorität ist, noch mehr als Menschen brauchen sie Führung!


dock69
beantwortet von dock69 am 19. Februar 2007 20:05
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Der Hund hat in der Rangordnung auf jeden Fall den letzten Platz in der Familie einzunehmen. Und das ist ihm klar zu vermitteln. Das ist für den Hund auch nichts Negatives. Wenn Du ihn gleichberechtigt behandelst, musst Du Dich nicht wundern, wenn er eines Tages mit Dir oder Deinen Kindern um seinen Platz in der Rangordnung kämpft. Das kann dann auch mal schmerzhaft oder sogar blutig enden.


waldmeister
beantwortet von waldmeister am 20. Februar 2007 13:29
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also für mich ist mein hund mein kumpel. und so wird er auch behandelt. wenn er allerdings wiederholt nicht spurt wird er natürlich dementsprechend geschimpft u bei groben fouls gibts auch mal eine aufn hintern. bis jetzt sind wir beide immer sehr gut damit klargekommen, verstehen uns bestens u das seit immerhin schon 12 jahren.

Kommentar von 00b109e35d80737b7a255a5c95e263b6smallwaldmeister am 27. Februar 2007 20:07

also ich versteh die daumen runter wieder mal nicht. wenn ich schreib er kriegt auch mal eine auf den hintern, dann heisst das nicht, dass ich in ständig verprügle. und wenn ich schreib ich behandle ihn wie einen kumpel, dann behandle ich ihn evtl sogar besser wie manch andere ihren. tiere sind oft sogar die besseren menschen.

Kommentar von Emil59 am 12. März 2007 17:35

Ich hätte Dir auch keinen Daumen nach unten gegeben, hab ich auch nicht, der Hund ist der treuste Freund des Menschen und so wie ich das sehe, hast du ganz klar deutlich gemacht wer bei euch zweien der Chef ist. Also wenn man lesen kann, dann kann man dir keinen Daumen nach unten geben!

Kommentar von 00b109e35d80737b7a255a5c95e263b6smallwaldmeister am 14. März 2007 17:17

danke emil. du hast verstanden was ich gemeint hab. und zwei andere evtl auch noch :-)


lesekoetzi
beantwortet von lesekoetzi am 24. Februar 2007 14:07
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Hallo, es ist sogar sehr wichtig den Hund streng und autoritär zu erzeihen, da sie eine feste Rangfolge brauchen um sich wohl zu fühlen. Da spielt die Größe keine Rolle, jeder Hund muss seinen Platz im Rudel kennen, und der ist definitiv nach den Familienmitgliedern. Behandelt man ihn gleichberechtigt, kann es schnell passieren, dass er sich ranghöher als zum Beispiel die Kinder ansieht und denen gegenüber eventuell auch mal agressiv wird.





schlaufrau
beantwortet von schlaufrau am 12. März 2007 14:26
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Mein Mürmel (Tibet-Terrier) wird behandelt wie ein Kind, aber eben wie ein Hundekind (auch wenn er, selbstverständlich, neben mir im Bett schläft). Er muss dabei, schon zu seinem eigenen Schutz, gehorchen und auch auf einen Pfiff kommen, wenn er vorher, weit vorauslaufend, mit anderen Hunden oder Kindern getobt hat. Schlagen (auch nur einen kleinen Klapps) halte ich für grundfalsch und manchmal, für den Menschen, auch gefährlich, denn irgendwann kann der Hund nicht unterscheiden ob er gekrault oder geschlagen werden soll und schnappt zu. Zur eigentlichen Frage, ob man den Hund bis zu einem gewissen Grad als gleichberechtigten Partner erziehen kann, möchte ich bejahen, denn schon die Frage 'gewisser Grad' betont ja meine obigen Ausführungen. Ob der Hund in der familiären Rangordnung wirklich an letzter Stelle stehen muss, sollte jeder für sich entscheiden, bei mir ist das nicht der Fall, denn ich persönlich finde nichts schlimmer als einen unterwürfigen rechtlosen Hund, der nur in der Ecke oder im Korb liegen muss und nichts darf. Bei uns in der Nachbarschaft wohnen zwei Hunde, denen man sogar das Bellen abgewöhnt hat. Wie soll so ein Tier sich denn äußern, wenn es sich z.B. übermäßig freut? Nur mit der Rute wedeln? Quatsch...mein Kleiner muss gut hören und darf dann fast alles !!

Kommentar von Emil59 am 12. März 2007 17:41

Ich hab dir den Daumen nach unten gegeben - Grund: bei Dir ist der Hund kein Hund mehr. Und rechtloser Hund? Was soll denn das? Kannst du für ihn vor Gericht sein Recht einklagen? Behandel deinen Hund einfach wie einen Hund, hast du gesehen, als du ihn das erste Mal beim Züchter gesehen hast, wie seine Mutter ihn behandelt? So ähnlich kannst du das auch machen. Und sorry, Hund im Bett, nee, ehrlich, das geht nun gar nicht! NEe anderen Menschen neben sich im Bett, das halte ich persönlich für angebrachter!

Kommentar von Simple_avatar2smallschlaufrau am 12. März 2007 18:02

Nun ist die Sache so, dass mich Deine Meinung zu meinem Hund nicht interessiert. Es ging hier um eine sehr interessante Frage von Sandra2006, die auch im Mittelpunkt der Diskussion stehen sollte. Und Hund im Bett oder nicht, das musst Du schon mir überlassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die meisten Hundehalter anders handeln, als sie sagen: MEIN HUND IN EIN BETT...NIIIEEE...und daheim hüpft Wauwi nach dem Gassigang als erstes zu Mama aufs Kopfkissen... Aber wie gesagt: Das ist hier nicht das Thema

Kommentar von Emil59 am 13. März 2007 09:07

Na, mir gings nur darum, Dir den Grund zu benennen warum der Daumen nach unten. Ich bin an einem Feedback interessiert, wenn ich einen Daumen nach unten bekomme, that's all!

Kommentar von Simple_avatar2smallschlaufrau am 13. März 2007 09:55

Alles klar, danke für die Info


Aeffchen
beantwortet von Aeffchen am 22. März 2007 09:52
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Autoritärt ist ein Begriff, der oft missverstanden wird. Ein Hund jedenfalls braucht klare Anweisungen und der Mensch sollte für ihn eine Autorität sein. Autorität kann man nicht erzwingen, sondern nur erwerben. Der Umgang mit dem Hund sollte freundlich, aber auch klar in den Anweisungen sein. Ständig wechselnde Worte und Stimmungen verunsichern den Hund. Zunächst sollte der Hund auch erst verstehen was wir von ihm wollen und verlangen. Dies kann er aber nur wenn wir es ihm zeigen und immer mit den gleichen Retualen und Anweisungen. Der Halter muss dem Hund Vertrauen und Sicherheit geben. Ebenso sollten die restlichen Familienmitglieder handeln. Wer sich dabei unsicher ist, sollte sich an einen guten Trainer wenden. Gute Trainer erkennt man an ihren Methoden - Zwangseinwirkung gehört nicht dazu. Vertrauen in der Beziehung zwischen Hund und Mensch ist die wichtigste Grundlage für ein gutes Zusammenleben. Ein gut ausgebildeter Hund wird zum Teampartner.


krauthexe
beantwortet von krauthexe am 21. Mai 2007 12:31
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Der Hund ist ein gleichberechtigter Partner.Aber es gibt nur einen Rudelchef und der bist Du.


Seelenfrieden
beantwortet von Seelenfrieden am 22. Juni 2007 11:03
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Meine Kinder haben gerade ihren Hundeführerschein gemacht. Immer wieder erzählen sie mir, dass erst der Mensch kommen muß und dann das Tier, dass nicht der Hund gestreichelt wird, wenn das Tier kommt, sondern gestreichelt wird, wenn der Mensch zu ihm geht. Es könnte sonst der Eindruck enstehen, dass das Tier die Führung hat. Ich persönlich habe auch lieber Deine Einstellung, bis sie halt zum Verhängnis wird, das heißt, dass der Hund DICH anknurrt oder sogar beißt !


catbluna
beantwortet von catbluna am 20. Februar 2007 18:37
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Wie gut eine Erziehung war merkt man beim Hund als auch beim Menschen erst in der Pupertät.Ein Hund sollte seine Grenzen kennen, das heißt ja nicht das du ihn schlagen sollst,nur ist es wichtig das er in Gefährlichen Situationen gehorsam ist(Wildern, Straße, Stress....)Ich liebe meine Hund, aber wenn er z.B. einen Hasen jagd, schüttle ich ihn schon mal am Balg.Das ist nähmlich die gleich Methode die eine Hundemami benutzt wenn der Welpe was anstellt.Übrigens als Mami eines 17jahr. Teenagers empfehle ich dringend das du auch bei den Kinder Grenzen setz.

Kommentar von 8451d5506b726d8d8c2ead2abf4386fbsmallmadmichi am 22. Februar 2007 18:16

Sorry aber die Hündin packt ihren Welpen zwar im Genick, aber sie schüttelt nicht. Beute wird totgeschüttelt.




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