Juliamaus19 am 30.07.2009 um 10:41 Uhr
Ich weiß nicht so recht ob ich wählen soll, ich weiß auch gar nicht so recht wie das geht wenn ich ehrlich sein soll. Kommt da was nach Haus?Wie bei der EU -Wahl?
wählen zu gehen ist ein freiheitsrecht von bürgern und bürgerinnen, für das in vielen ländern menschen bereit sind zu sterben und zu kämpfen. wir sollten darum bei aller unzufriedenheit über die politik das nie vergessen und wählen gehen. im übrigen: wer nicht wählt, wählt die extremisten, die durch die geringe wahlbeteiligung einen höheren stimmenanteil bekommen.
Du bekommst wieder eine Wahlbenachrichtigung.
Wer nicht wählen geht, darf sich hinterher auch nicht über die politischen Entscheidungen beklagen...
Wer nicht wählt, fördert auf jeden Fall extremistische Parteien. Willst Du das?

Geh auf jeden fall wählen und wenn du den stimmzettel ungültig machst, weil dir keine Partei zu sagt. Lieber ungültig als garnicht wählen denn so schenkst du den anderen parteien geld.
Wahlen sind nur Geikel. Die Politik wird von Leuten gemacht, die niemand wählen kann.

Wenn man sich als Bürger dieser Gemeinschaft versteht, sollte man die minimalste Verantwortung wahrnehmen und wählen gehen. Nichtwähler kann ich nicht tolerieren, zumal sie mehr schaden anrichten als sie Denken.

Warum sollte man freiwillig auf politische Einflußnahme verzichten? Ich finde Demokratie ziemlich gut und erhaltenswert - und Demokratie lebt davon, dass der Bürger mitmacht. http://www.superwahljahr.net/1069-Sonntagsfrage-Bundestagswahl.html
je weniger wählen gehen und seriöse Parteien wählen, desto mehr Sitze bekommen extreme Parteien. Wäre z. B. die Wahlbeteiligung bei einigen ostdeutschen Landtagswahlen nicht nur 50 %, sondern 100 %, wäre die NPD in keinem dt. Landtag.
Also: gehe wählen und kreuze irgndeine demokratische Partei an
Ich halte die Empfehlung, auf jeden Fall zu wählen, für Unsinn. Wer erklärtermaßen sich für Politik nicht interessiert und davon nichts weiß, kann vernünftigerweise nicht wählen, denn es fehlen ihm die Voraussetzungen. Er ist dann vollkommen manipulierbar und wählt nach Gesichtspunkten, die mit der eigentlichen Politik nichts zu tun haben. Gerade solche Leute sind das Opfer leerer Versprechungen. Also, entweder sich wirklich informieren oder gar nicht wählen.
Ich denke man sollte schon wählen gehen, da ich es als Privileg ansehe wählen zu dürfen (ob was Tolles dabei ist, ist Sekundär) wenn man bedenkt in wie vielen Ländern der Erde das nicht selbstverständlich ist.
Ja, du wirst schriftlich zur Wahl "eingeladen". Wenn du nicht weißt, ob du wählen sollst, dann liegt das vermutlich daran, dass du nicht weißt, was du wählen sollst. Deshalb solltest du dich mal ausgiebig mit den Parteiprogrammen befassen und bis zur Wahl aufmerksam die Nachrichten verfolgen. Dann wirst du dir (hoffentlich) eine Meinung bilden und somit auch wissen, wo du deine Kreuzchen machen willst.

Geh auf jeden Fall Wählen da bekommst du auch eine Wahlbenachrichtigung mit der Stimmberechtigung.Die Mitarbeiter vor Ort erklären dir die Vorgangsweise gerne.
SecondAttempt am 30. Juli 2009 10:46 Dh !
Die bescheixxen uns ja doch alle. Kannste wählen wen du willst. Ihre eigene Tasche ist am Wichtigsten

Dein Wahrrecht ist gleichbedeutend mit einer moralischen Wahlpflicht. Nur wer gewählt hat, sollte sich an politischen Diskussionen beteiligen dürfen, was natürlich voraussetzt, daß Du über die aktuellen politischen Fragen, die Ziele der Parteien und die Bedeutung der Wahlen informiert bist.
Natürlich ist es wichtig wählen zu gehen.
Auch wenn hier früher oder später sicher irgend ein Vollpfosten erklären wird,
daß Wahlen die Illusion nähren, etwas verändern zu können,
und deshalb abzulehnen sind.
Natürlich ist es wichtig, wählen zu gehen:
http://www.bundestag.de/btg_wahl/warum/demokratie/index.html
Demnächst müssten die Wahlbenachrichtigungen im Briefkasten liegen.
Es ist völlig freiwillig, zur Wahl zu gehen.
Ja, es kommt eine Wahlbenachrichtigungskarte nach Hause. Dort steht drauf, wo Du am 27.09. wählen gehen kannst und zu welcher Uhrzeit. Dann gehst Du an dem Tag dorthin - mit der Karte oder Perso und bekommst einen Bogen, wo die Parteien draufstehen. Da gibt es Erststimme und Zweitstimme. Die Zweite ist wichtiger. Damit wählt man den Bundeskanzler. Aber meistens macht man zweimal für die gleiche Partei das Kreuz. Du gehst hinter eine dort aufgestellte Wand und machst Dein Kreuz, ohne dass ein anderer das sehen kann. Dann faltest du den Zettel und wirfst ihn bei den Leuten, die dir den Zettel vorher gegeben haben, wieder ein. Fertig!
Auch wenn ich mich ungern bevormunden lasse, eigentlich bin ich für eine Wahlpflicht. Und irgendwelche Ausreden wegen Unmöglichkeit am Wahltag zu wählen, lasse ich nicht gelten. Jeder kann frühzeitig Briefwahl beantragen.
koofenix am 30. Juli 2009 22:22 wenn du wahlpflicht willst, dann wähle immer schön extrem rechts oder links. die werden deinem wunsch dann gern entsprechen.
du bekommst post nach hause. dadrin wird dein stimmzettel sein und der ort, wo du wählen gehen kannst.
das ist meist in deiner nähe.
wählen ist schon wichtig, wenn man das richtige kreuz macht^^
In der Post ist kein Stimmzettel, den bekommst Du im Wahlbüro.
Lediglich wenn Du Briefwahl beantragst, bekommst du Deinen Stimmzettel nach Hause.
DH!
auch das Recht, nicht wählen zu müssen, ist eine demokratische Errungenschaft!
(in Ländern wie DDR war Wahlpflicht)
so kann man das auch sehen. du hast recht. wahlpflicht ist kein freiheitsrecht, um das es mir ging, wir sind uns aber einig, dass wahlen in der ddr nichts mit freien wahlen zu tun hatten. danke für den hinweis.
um den extremisten das wasser abzugraben, sollte es auch das recht der stimmenthaltung geben, wie es bei jeder saalwahl auch gegeben ist. viele leute (ich eingeschlossen) bleiben nur deshalb zu hause weil sie nur die wahl zwischen verschieden grossen übeln haben.