Mein Kumpel wird das zweite Mal Vater. Er und seine Frau sind ein eingespieltes Team und haben schon beim 1. Kind einen Geburtsvorbereitungskurs für Paare gemacht. Sie wollen jetzt dann wieder einen Kurs machen. Was macht das für einen Sinn? Gibt's da jedes Jahr neue Übungen etc.?

So ein Kurs ist eine Mischung aus Infotainement, Gaudi und andere Leute kennenlernen. Kinder kommen aif die Welt auch ohne Vorbereitungskurs.
Zur Auffrischung ist ein zweiter Kurs sicher gut.
Auch lernt man neue Leute kennen und es ist ein guter Grund, einen Abend in der Woche gemeinsam zu verbringen.

Ich finde es sinnvoll. Einmal gibts Neues und zu Hause macht man ja erfahrungsgemäss denn doch nicht wirklich was Zusammen. Wenn man ein Kurs macht, nimmt man sich eher die Zeit ist auch gut für die Beziehung. Außerdem lernt man wieder Leute kennen, die in einer ähnlichen Situation sind. Entstehen vielleicht auch Freundschaften. Lieben Gruß Lotusblume
Ich fand den Geburtsvorbereitungskurs für mein 2.Kind total wichtig, einfach um mich auch mal auf die 2. Schwangerschaft und das Baby zu konzentrieren!! Das ging nämlich ansonsten im Alltagstrubel mit Kind Nr. 1 unter! Habe außerdem sehr nette Leute kennengelernt zu denen ich z.T. auch heute noch Kontakt habe.
jaguar4 am 24. Juni 2007 23:04 genau aus dem grund ahbe ich auch einen zweiten kurs gemacht!
Ich finde das auch nicht schlecht. Je nachdem wie lange die 1. Geburt hinter einem liegt, desto schneller vergisst man einige Dinge. Gerade die alles entscheidende Atemtechnik wird gerne verlernt. Und ohne einen Profi, der sie einem wieder beibringt, lernt man sie vermutlich auch nicht. Außerdem hat das 2. Baby auch ein Recht auf die ersten gemeinsamen Stunden mit Mama und Papa. Ruhemomente. Warum also nicht.

Viele Geburtsvorbereitungskurse bringen werdenden Müttern nur irgendwelche Atemübungen bei, die in aller Regel auch noch aufs "Pressen auf dem Gebärbett im Kreißsaal" vorbereiten.
Geburtsvorbereitungskurse bei Hausgeburtshebammen laufen deutlich anders und "ganzheitlicher" ab, geben den Müttern ein sichereres Gefühl für ihren Körper und lassen sie der Geburt nicht als ein sportlich-schmerzliches Ereignis entgegenfiebern, sondern vermitteln ein entspanntes Gefühl des Vertrauens auf sich selbst, auf die Hebamme und das Baby.
Wenn schon Geburtsvorbereitungskurs, dann sollte der werdende Papa auch mitkommen. Sowieso. Auch wegen der Beckenbodengymnastik-Übung für Väter. ;-)