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Ist es wahr, dass sich private Altersvorsorge nur für Leute lohnt, die viel verdienen?

gefragt von stricklieschen am 18.01.2008 um 18:20 Uhr

Immer wieder liest man über private Altersvorsorge. Leider nicht nur gutes. So soll es sich für Geringverdiener kaum lohnen fürs Alter etwas anzusparen. Nach dem Motto: Gleich ob man etwas selbst beiseite gelegt hat oder aufs Sozialamt angewiesen ist, unterm Strich kommt das Selbe raus.


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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 18. Januar 2008 18:23
4x
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Was verstehst Du unter viel?

Wer sich vorgenommen hat, möglichst viel vom Staat zu bekommen, braucht sicher keine private Altersvorsorge. Für den, der gerne auf eigenen Beinen steht, lohnt es sich aber auf jeden Fall.


Morinilas
beantwortet von Morinilas am 18. Januar 2008 18:39
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Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen Hier hat man gesagt, dass wenn jemand später eine kleine Rente bezieht und auf Zuschüsse vom Staat( Grundversorgung) angewiesen ist zuerst deine Rente + deine volle Altersvorsorge gerechnet wird und erst dann der Rest zur Grundversorgung vom Staat gezahlt wird.Weiterhin haben sie in diesem Bericht gesagt das sich eine Riester-Rente zum Beispiel erst ab einem Bruttoeinkommen von 1900,00 Euro rentiert.Aber evtl. wollen die Politiker über einen Freibetrag diskutieren, da sonst für diese Menschen ja eine Altersvorsorge für die Katz ist und im Entdefekt nur der Staat spart und nicht der kleine Mann.Ich hoffe ich konnte helfen:)

Kommentar von stricklieschen am 18. Januar 2008 18:51

Ja, danke.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 19. Januar 2008 14:11
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Das ist so nicht richtig.

Erstens: Weiß niemand ob der Verdienst so bleibt oder sich im Laufe des Lebens erhöht.

Zweitens: Mit der richtigen Form der Altersvorsorge gibt es auch keine Probleme bei Geringverdienern.

Drittens: Bei der Riester-Rente ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Ob die gestzliche Regelung so bleibt, ist noch fraglich. Aber wenn jemand nicht vorsorgt, weil er denkt dass die Rente sowieso bei der Grundversorgung angerechnet wird, lebt dann im Rentenalter von der Allgemeinheit. Ist das in Ordnung?


anonym
beantwortet von loewehans am 18. Januar 2008 18:26
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ist doch klar, wenn ich viel verdiene kann ich mir eine schöne kante zurücklegen. dagegen mit wenig verdienst,muß ich erst mal schauen, daß ich den bauch nicht leiden lasse.


regideur
beantwortet von regideur am 18. Januar 2008 18:26
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Wer nicht vorsorgt ist selber schuld. Sicher es ist nicht alles empfehlenswert was auf dem Markt ist und da ist viiiiiel. Was für den einzelnen wirklich sinn macht sprengt hier den Rahmen. Aber wenn es Zuschüsse gibt sowohl vom Staat wie auch vom Arbeitgeber, Eltern, Großeltern sonstige "Sponsoren" bitte warum darauf verzichten??? Das Alter kommt schneller als manchem lieb ist und je mehr Zeit man zum sparen hat desto geringer können die Beiträge sein.




Kommentar von Simple_avatar10smallwernergross am 19. Januar 2008 10:54

Der erste Satz gefällt mir nicht. Es gibt viele Familien da bleibt am Ende des Geldes noch 5-7 Tage vom Monat übrig. Da ist nichts da für zu sparen!! Sagen Sie denen mal ins Gesicht sie wären daran selbst Schuld. Bei den Familien sind 3% Inflationsrate per anno schnell 50,00 Euro weniger pro Monat.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 19. Januar 2008 11:17

Hallo Werner, ich bin bei dieser Frage davon ausgegangen das Geld zur Vorsorge vorhanden ist. Natürlich ist es so das auch Vorsorge Geld kostet und wer kein Geld hat kann auch kein Geld ausgeben. Ich erlebe es aber immer wieder das Geld was "übrig" ist lieber konsumiert wird und ans alter überhaupt nicht gedacht wird. Es sind aber dieselben Leute die zur gleichen Zeit jammern wie schlecht es ihnen im alter gehen wird weil der Staat ja nicht vorsorgt.

Kommentar von Simple_avatar10smallwernergross am 19. Januar 2008 11:32

Okay, solche Menschen kenne ich leider auch.


Luise
beantwortet von Luise am 18. Januar 2008 18:27
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Wenn man spart dann hat man was. Das gilt immer. Wenn es gelingt etwas wegzusparen, dann mach das konsequent. Es rentiert sich immer, egal bei welchem Einkommen.


anonym
beantwortet von mimi55 am 18. Januar 2008 18:30
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Geringverdiener bekommen von der riester rente nix zurück.

http://www.meinews.net/riester-t113670.html?s=11f6ff1a785d3c1fd1538821a241bd0d&a...

Kommentar von mimi55 am 18. Januar 2008 18:42

http://www.all4finance.de/index.php;do=show/sid=20140354054790e27676b59921977886/site=vm/lng=de/id=8096/alloc=195

Kommentar von kalium am 19. Januar 2008 10:44

Ja, das ist der Stand heute. Aber damit schiesst sich der Staat selbst ins Knie, das hat Monitor ja hoffentlich drastisch genug gezeigt. Hier wird eine Nachbesserung kommen, garantiert. Sonst zieht sich der Staat ja noch mehr Generationen von "Nehmern" heran, und gar keiner will mehr "geben" - so kann keine Solidargemeinschaft funktionieren...


magic11
beantwortet von magic11 am 24. Januar 2008 17:36
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Heutzutage ohne private Altersvorsorge durchs Leben zu gehen halte ich fuer recht naiv, da die jetzige Generation U40 wohl kaum noch mit brauchbaren Rentenzahlungen rechnen kann!

Renten werden nichtmal der steigenden Inflationsrate angepasst und wo heute schon so manche aeltere Dame mit 400€ leben muss wird dies in 20-30 Jahren sicherlich noch weniger wert sein!

Empfehlenswert wurde die Altersvorsorge vom Quelleversand sieh hierzu http://www.1a-versicherungsvergleich.com/altersvorsorge-quelleversand.htm beurteilt und auch für den kleinen Geldbeutel gibt es Angebote zur Altersvorsorge, die Sinn machen und heute jedermann haben sollte!


anonym
beantwortet von egiTE am 31. Januar 2008 18:55
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So wichtíg private Altersvorsorge ist, so wichtig ist auch die Frage nach dem "Wie?". Private RV kosten verdammt viel Geld. Oft werden diese Verträge gekündigt weil man doch Geld braucht. Was bleibt sind Verluste. Interessant ist zu wissen, dass Herr Riester selbst von Banken und Versicherungen bezahlt wird und stattliche Beträge auf seinem Konto von diesen Unternehmen erhalten hat. Ist doch klasse, wenn man einer Branche zu mehr Aufträgen verholfen hat. Wer bezahlt diese Zeche denn? Der solche Verträge abgeschlossen hat? Wer kümmert sich um Abschlussgebühren? Wie lange muss man sparen um die Gebühren voll bezahlt zu haben? --> Mehr als 9 Jahre!!! Welch vernünftig denkende Mensch schließt Versicherungen ab? Die Vorsorge über Versicherungen birgt ein gewaltiges Problem. Man könnte mit diesem Geld für Nachfragezuwachs sorgen. Das bedeutet mehr Aufträge für Unternehmen. Somit mehr Steuereinnahmen für unser Land. Dadurch eine geringere Zinslast für unser Land. Dadurch eine geringere Steuerlast(Zwangsenteignung durch den Staat und somit ein höheres verfügbares Einkommen und mehr Wohlstand. Aber das vergessen wohl die meisten Deutschen. Nachdenken erwünscht!


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