Und was soll ich mir denn darunter vorstellen? Ich habe ein Gespräch in der Bahn "belauscht", in dem sich zwei Frauen über Eheringe unterhielten und darüber, dass es einen Goldschmied gibt, der Öko-Schmuck macht. Öko-Food, Öko-Klamotten usw. alles super, aber gibt es auch Ökogold und -silber?
Das wäre Unsinn in höchster Form, weil Gold nicht ökologisch wertvoll/sinnvoll gewonnen werden kann.
Zum einen wird es mit Gestein zusammen gefördert zermahlen und mit Säure vom Gestein getrennt.
Die andere Fördermethode ist das Auswaschen mit Wasser an Bächen und Flüssen.
Beide Methoden dürften für Mensch und Umwelt sicherlich nicht vorteilhaft sein.
Ich habe vor einer Weile diese Frage gelesen, und komme erst jetzt zum Beantworten, Sorry. Natürlich ist es definitionsfrage, was man selbst noch als Öko bezeichnen will. Aber generell ist damit wohl Gold gemeint, das eben nicht mit Säure aus Gestein gelöst werden muss. Das können zum Beispiel Nuggets sein, Gold kommt ja auch in reiner Form in der Natur vor. Dann gibt es anscheinend in Australien die Bemühungen, umweltfreundliche Bakterien den Job des Auslösens aus dem Gestein machen zu lassen. Und das von Hand ausgewaschene Gold (Flitter und kleine Körnchen) aus Flüssen wird jetzt anscheinend immer häufiger als solches deklariert und ist schon als Öko zu bezeichnen. Zwar wird im Fluss gebuddelt, aber der ist nachher nicht schlechter dran, als nach einem kleinen Unwetter. Also, Grüsse aus der Schweiz, Silberauge