Frage von jentolon, 91

Ist es vom Menschen überheblich sich von den anderen Lebewesen abzugrenzen?

Ich meine die Abgrenzung von Menschen und Tieren.

Sollte beispielsweiße Menschenaffen oder anderen Lebewesen auch Rechte/"Menschenrechte" zugesprochen werden?

Bin auf eure Antworten gespannt!

EDIT: Welche Konsequenzen würden sich daraus ergeben und was müsste sich ändern?

Antwort
von Dackodil, 7

Die Abgrenzung ist völlig natürlich. Würden Wölfe und Bandwürmer genauso machen, wenn sie intellektuell dazu in der Lage wären.

Ich höre und lese bei diesem Thema, das ja öfter diskutiert wird, immer nur, wie unmoralisch und unverantwortlich wir mit den Tieren und der Umwelt umgehen.
Wie ich schon weiter unten sagte, wir sind ja noch nicht mal imstande, die Verantwortung für uns zu übernehmen. Wenn wir das mit der Verantwortung ernst nähmen, würden wir mal als allererstes dafür sorgen, daß unsere Anzahl abnehmen würde.

Der Planet ächzt unter unserer schieren Masse.

Aber zu genau diesem sinnvollen Ansatz sind wir nicht willens und in der Lage.

Antwort
von Karenuki, 11

Es wäre vielleicht sinvoll, sich einmal wieder der Natur zu nähern. Wie können wir über die Natur reden, ohne sie wirklich noch zu spüren oder ihr gar ausgesetzt zu sein? Ein paar Monate ein indianerähnliches Leben führen...Dann können wir weiterreden. :-)

Antwort
von Nemesis900, 55

Ja ist es. Genau so überheblich ist es das man meint die Menschen würden die Umwelt zerstören, die Mensch verändert sie nur. Oder das die Menschheit die Erde zerstört, man würde sie nur für den Menschen nicht mehr bewohnbar machen. Wenn man diese Annahmen als überheblich bezeichnet dann kann man den Menschen so bezeichnen.

Kommentar von jentolon ,

Interessanter neuer Gedanke.

Da vor Millionen Jahren das ganze gebunde CO2 in der Luft war, aber die Menschen damals auch noch nicht existierten.

Kommentar von schlonko ,

Leider ist der Mensch eben verantwortlich für die Zerstörung unser aller Lebensgrundlage. Da hilft auch kein Gedankenexperiment. Natürlich hat dieser Meteor die Saurier ausgelöscht. Aber das war echt großer Mist für die Saurier. Ich möchte nicht unbedingt so enden. Oder meine Enkel mit 16 an Hautkrebs verrecken sehen.

Kommentar von Nemesis900 ,

Also muss der Mensch wohl doch etwas besseres sein wenn er es verdient hier weiter zu leben und nicht wie Millionen von Arten vor ihm auf diesen Planeten durch eine Katastrophe oder dadurch das sich sein Lebensraum so verändert hat das er mehr weiter hier leben kann einfach aus stirbt.

Kommentar von jentolon ,

Vom Standpunkt der Überheblichkeit/Höherstellung des Menschen trifft meiner Ansicht die Sichtweise in dem Bereich Nemesis900 Posts zu.

Vom Standpunkt der Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen passt der Post von schlonko.

Kommentar von Nemesis900 ,

Du merkst so langsam wo es hingeht denn genau das ist das Problem an der ganzen Sache, man wird nie beides gleichzeitig voll erfüllen können. 

Ich Zitiere dich gerade mal was du unter einer anderen Antwort geschrieben hast.

Im Endeffekt müssten alle Veganer sein, damit sich die Menschen nicht über die Tiere stellen.

Tiere essen andere Tiere, das ist in der Natur ganz normal. Wenn der Mensch also sagt er isst keine Tiere um verantwortungsbewusst zu sein setzt er sich damit aber auch wieder über diese und nicht mir ihnen gleich.

Antwort
von DarkJohnson, 76

Ich denke schon. Außerdem schaffen es alle Lebewesen außer der Mensch mit der Natur zu leben, der Mensch zerstört sie. Die Erde wäre ohne Menschen besser dran, falls sie wirklich existiert und wir nicht in der Matrix leben.

Kommentar von jentolon ,

Ich bevorzuge in diesem Fall ganz klar die rote Pille.

Stimm ich dir zu, gerade wie wir Tiere behandeln. Im Endeffekt müssten alle Veganer sein, damit sich die Menschen nicht über die Tiere stellen.

Die Überlegung ist vernünftig, jedoch ess ich selbst noch Fleisch.

Die Einwirkungsmöglichkeiten des Menschen in die Natur werden mit dem technischen Fortschritt immer größer und komplexer, womit auch die Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen wächst.

Kommentar von DarkJohnson ,

ich esse auch Fleisch. und Löwen auch, nur leben Löwen in von Der Natur geschaffenen Höhlen, und Menschen Fällen Bäume um sich Häuser zu bauen

Kommentar von jentolon ,

Genau, das muss verändern werden, die Ausbeutung der Umwelt/Tiere.

Da kommt mir der Gedanke, dass nur der Mensch durch seine Hirnleistung/Denken in der Lage ist Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen. Was nicht als Überheblichkeit des Menschen gemeint ist, sondern dass der Mensch mehr "machen kann" (Wirkungsbereich ist größer) dadurch aber die Verantwortung steigt, die wir gegenwertig nicht wahrnehmen.

____

Eine andere Argumentation wäre, dass die Natur als System / Evolution alles steuert und der Mensch sich anschickt höher als diese zu sein, also als Überheblichkeit des Menschen zu verstehen ist.

Kommentar von Dackodil ,

Der Mensch ist ja noch nicht mal imstande, für sich Verantwortung zu übernehmen, und dann will er sich noch die Verantwortung für andere Lebewesen überreißen?!

Ganz schön überheblich und ein Fall von fortgeschrittenem Größenwahn.

Kommentar von DarkJohnson ,

Ser Mensch hat zu viel Macht für sein verantwortungsverständnis

Antwort
von schlonko, 43

Sollten nicht alle Insekten ernst genommen werden und daher alle Leute Mundschutz tragen, um keines einzuatmen? Und mit einem Besen vor uns her fegen, um keinen Käfer zu zertreten. Das ist nicht lächerlich gemeint, es wäre nur konsequent. Wie wichtig sich jeder einzelne nimmt, dafür ist er selber verantwortlich und kann dafür letztendlich zur Verantwortung gezogen werden. Ebenso, in wie weit er sich selber zurück nimmt, ohne dabei das Gefühl zu haben, zu kurz zu kommen. Dieses Gefühl ist ausschlaggebend für allerlei Böses in der Welt. Da muss ich nicht auf Menschenaffen schauen, es reicht der Vergleich Ost-West oder Mann-Frau. Naja, Geben ist seliger denn Nehmen. War es zumindest mal..

Kommentar von jentolon ,

Bis zum Ende gedacht, würde es das Bedeuten, ähnlich wie im Buddhismus.

Stimm ich dir zu mit dem Vergleich.

Was meinst müsste sich ändern in der Wirtschaft, Gesellschaft?

Kommentar von schlonko ,

Ich bin am ehesten Buddhist. Karma und so..

Es müsste sich ändern, dass die Menschen (alle) begreifen, dass unsere Erde nur ein Staubkorn im Universum ist. Das wird glaube ich als "overview-effect" bei Astronauten beschrieben: wer einmal die Erde von ausserhalb gesehen hat, wie unfassbar dünn die Schicht der Atmosphäre ist, die unser Leben ermöglicht, erkennt von "weit weg", dass alles zusammen hängt und schützenswert ist. Aus so einem Empfinden heraus (jenseits von Staaten oder anderen primär auf ihr eigenes Wohlergehen erpichten Organisationen, vor allem Multikonzernen, Nestle, Mondelez und Mars, Gazprom und E-on usw.) beginnt man, global zu denken.

In all dem steckt nicht nur der Idealismus von Staatenkonstrukten, sondern die harte Finanzierung durch Konzerne. Die sind die wahre Weltmacht. Arbeitsplätze, Devisen.. Und schon gilt es, den Menschen als gefährdete Art zu schützen. Auch auf Kosten der Umwelt oder aller anderer. Welcher Mensch soll also das erste Opfer sein für das Überleben der Affen? Dein Vater? Deine Tochter? Nicht leicht, die Entscheidnung. Man kann also nur bei sich selber beginnen, wie viel man zu Geben bereit ist.

Antwort
von Radiorocker12, 46

ja,  finde ich.

Die PETA kämpft ja für Gleichberechtigung gengenüber auch Tieren.

es gibt viele Leute die so denken 

Kommentar von jentolon ,

Logisch und moralisch ist das verständlich. Ich frag mich immer, warum nichts geschieht, auch in anderen pol. Bereichen.

Antwort
von TrollingFox, 8

ich denke schon

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community