Frage von piusalex, 12

Ist es verwerflich nur auf Partys zu rauchen und woher kommt eigentlich diese Gewohnheit?

Wenn man im Uni- Alltag nie raucht, selbst wenn man sehr gestresst ist, aber auf den Partys die ganze Zeit über an einer Zigarette lutscht, jedoch auch nur selten trinkt und somit immer nüchtern ist. Woher kommt dann diese Angewohnheit, dass man im Alltag nicht das Bedürfnis danach verspürt, aber es nur zum Spaß macht oder aus welchem Grund auch immer

Antwort
von Yuurie, 8

Kann man da wirklich von Gewohnheit sprechen oder liegt es an der Person selbst, dass er/sie düse Dinge braucht, um Spaß zu haben?

Liegt es denn nicht eher am gesellschaftlichen Druck, dass man denkt, als einzige nüchterne Person auf der Party keinen Spaß zu haben, man sich deshalb 'unterordnet' und ordentlich mit trinkt?

Kommentar von Yuurie ,

*düse = diese (Autokorrektur)

Kommentar von piusalex ,

Aber trinken findet ja gerade nicht statt

Kommentar von Yuurie ,

Im detail steht auch was über's trinken. Und man kann diese Angelegenheit auch gut für das Rauchen ersetzen. Im Grunde ist es doch alles das gleiche Schema. Die Mehrheit gibt vor, was 'toll' ist und aus Gruppenzwang/Neugier steigt man mit auf den Zug auf. Einige springen vllt wieder ab, aber die Mehrheit bleibt drauf.

Von Gewohnheit kann da kaum die Rede sein. Eher ist es mehr ein 'ich-brauche-das' Verfahren, im schlimmsten Fall (wenn es hart kommt) eine Abhängigkeit.

Man braucht das Rauchen, um Stress zu mildern, man braucht Alkohol, um Spaß zu haben usw.

Dabei braucht man das alles gar nicht.

Ist es verwerflich? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das entscheidet jeder Mensch für sich.

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