Frage von emilie1209, 2.127

Ist es "vernünftig", Tier-Babys so brutal zu töten?

http://www.focus.de/finanzen/news/gericht-urteilt-kueken-schreddern-mit-tierschu...

http://www.n-tv.de/politik/Kuekenschreddern-bleibt-erlaubt-article17741486.html

Kein Tier darf ohne „vernünftigen Grund“ getötet werden. So steht es im Tierschutzgesetz. Aber heute hat das Oberverwaltungsgericht Münster) entschieden: Millionenfach dürfen männliche Küken, sobald sie geschlüpft sind, brutal geschreddert oder vergast werden.

Dafür gibt es nämlich einen „vernünftigen Grund“, urteilt das Gericht: Die Aufzucht männlicher Küken sei nämlich zu teuer, also zu unrentabel für die Züchter.

Wie bitte?!

Kann mir das bitte mal jemand erklären?

Ich verstehe dieses heutige Urteil (Oberverwaltungsgericht Münster, Aktenzeichen: 20 A 488/15 und 20 A 530/15) nämlich absolut nicht. Und zwar deshalb nicht:

Wer einen einzigen Menschen aus Habgier tötet, bekommt dafür „lebenslänglich“ wegen Mordes. Wer aber millionenfach Tier-Babys aus finanziellen Gründen tötet, soll das dürfen, weil es angeblich „vernünftig“ ist.

Für mich kann es in keinem Fall „vernünftig“ sein, andere Lebewesen (egal, ob Mensch oder Tier“) aus finanziellen Gründen zu töten - schon gar nicht millionenfach.

Verstehe ich den Begriff „Vernunft“ vielleicht falsch?

Wie seht ihr das?

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo emilie1209,

Schau mal bitte hier:
Recht Tiere

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von WorldHistory99, 620
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Es ist grausam und unmenschlich, nicht nur weil die Tiere qualvoll sterben, sondern auch weil es das Gegenteil der Schöpfung bedeutet. Millionen von Küken, die zum sterben gemacht wurden und keinen anderen Grund zum Leben haben-deshalb dürften sie eigentlich gar nicht Leben. Und diese Leben dann jede Sekunde tausendfach zu vernichten ist einfach nur absurd und ethisch nicht vertretbar. Wenn sie es nicht wegen Geld machen würden würden sie es SICHERLICH gar nicht machen. Es ist ok, wenn man das Tier hält bis es alt wird und es viel Platz und Artgenossen hat und auch einiges erlebt.

Es ist aber nicht ok sie nur wegen ihres Körpers leben zu lassen.

Kommentar von emilie1209 ,

So viele gute Antworten... Aber diese hat mir am besten gefallen.

Danke an World History99 - und danke alle!

Kommentar von WorldHistory99 ,

Danke & Bitte :)

Kommentar von lToml ,

Es ist nicht unmenschlich, denn so sind Menschen halt. Daher ist es streng genommen menschlich... 

Kommentar von WorldHistory99 ,

Es wäre menschlich wenn die meisten Menschen dafür wären-sind sie aber nicht

Kommentar von lToml ,

Wenn du eine Firma besitzen und damit viel Geld sparen würdest, wärst du sicherlich auch bereit dies zu tun! 

Kommentar von WorldHistory99 ,

Nicht mal träumen könnte ich mir so ein Verhalten! Ich würde jede Firma sofort schließen wenn sie groß genug ist, denn Geld hat für mich keinen Wert sondern ist für mich einfach nur ein Mittel um sich seine Dinge die man fürs Leben braucht leisten zu können. Ich mache auch keine Wetten mit Geld bzw. kann man mich auch nicht bestechen etc.

Kommentar von Herb3472 ,

Abgesehen davon, dass ich auch gegen das Schreddern von Küken bin: wenn Geld für Dich keinen Wert hat, könntest Du auch gar keine Firma führen. Denn ein Wirtschaftsunternehmen funktioniert nur, indem es mehr Geld einnimmt, als es ausgibt.

Letztendlich ist der Konsument schuld, der nach dem Motto "Geiz ist geil" die Preise so drückt, dass sich die Aufzucht von Hähnchen nicht lohnen würde.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Letztendlich ist der Konsument schuld, der nach dem Motto "Geiz ist geil" die Preise so drückt, dass sich die Aufzucht von Hähnchen nicht lohnen würde.

Nein.

In diesem Fall können die Verbraucher das nicht regeln. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass, wenn Du teurere Eier kaufst, die Tiere tatsächlich besser behandelt werden.

Die Tiere werden vermutlich genau so besch...en behandelt und der Betrieb streicht eine höhere Gewinnmarge ein. Das ist alles.

Es wäre letztlich genau so, wie etwa bei teurer Kleidung, die ebenso in Fernost unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wird, wie der billige Ramsch.

Kommentar von Herb3472 ,

Durchaus möglich, aber auch eigentlich egal. Obwohl ich glaube, dass mit entsprechendem politischen Druck schon Einiges machbar wäre.

Mir ging es jedoch eigentlich um die Stellungnahme von WorldHistory99. Wenn jemand keinen Bezug zum Geld hat, ist er unfähig, eine selbständige gewerbliche Tätigkeit auszuüben.

Kommentar von WorldHistory99 ,

Egal wo du dein Fleisch kaufst-es stammt immer von einem irgendwie gequälten Tier (Es sei denn du kennst einen Bio-Bauern der dich auch hinter seine Kulissen gucken lässt).

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Der Punkt ist, dass die meisten Menschen das zwar nicht gut heißen, dass es ihnen aber ziemlich egal ist. Die meisten haben keine Lust, auf ihren Luxus in Form von einer breiteren Auswahl an essen zu verzichten, nur um Tiere zu retten, zu denen sie keine emotionale Bindung haben. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Eigentlich nicht. Es sind zum Glück nur relativ wenige Menschen "so".

Ich bekomme auch immer wieder zu hören, Menschen sein gierig, neidisch, geizig, etc. Das ist eine ziemliche Pauschalisierung. Ich bin relativ selten neidisch, gierig eigentlich überhaupt nicht und geizig schon gar nicht. Es soll auch Altruisten auf dieser Welt geben. ;-)

Leider ist es eben nicht immer einfach, sich so zu verhalten, da man egoistische Verhaltensweisen ja in einem gewissen Maße durch unsere "Leistungsgesellschaft" und unser Wirtschaftssystem aufgezwungen bekommt. Wer immer "für Lau" und/oder "unter Wert" arbeitet und mehr gibt, als er bekommt, der ist eben relativ schnell finanziell (und damit leider auch gesellschaftlich) am Boden und verliert möglicherweise sogar seine Existenzgrundlage. Deswegen kommt man leider um eine gewisse "Gier" nicht herum. Das bedeutet aber nicht, dass ich "von Natur aus" so wäre. Mir gefällt diese Einstellung nicht und ich versuche, sie zu vermeiden, wo es geht. ;-)

Kommentar von Jessicahofst ,

Das stimmt, aber ich finde, wenn es um Existenzgrundlage geht, ist das keine Gier, aber Leute, die solche Konzerne betreiben und finanzieren, die haben so viel Geld, dass sie tausenden Menschen eine Existensgrundlage finanzieren könnten, wenn sie es wollten und da find ich, ist es voll krasse Habgier!

Kommentar von WorldHistory99 ,

Solange diese Konzerne allerdings existieren, werden sie den Menschen niemals eine Lebensgrundlage finanzieren. Einfach weil es geldsüchtige und machtbesessene A******cher sind!

Antwort
von Paguangare, 479
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich finde das Töten der männlichen Eintagsküken auch nicht vernünftig.

Allerdings könnte man dann mit einiger Berechtigung das Töten von Tieren zu Ernährungszwecken insgesamt in Frage stellen und müsste somit zum Veganer werden.

Fast alle Tiere, die im Zusammenhang mit der Erzeugung tierischer Lebensmittel von den Menschen aufgezogen werden, werden am Ende getötet und sterben nicht eines natürlichen Todes.

Würde man die wirtschaftlich unbrauchbaren Hähne noch einige Wochen durchfüttern und dann in einem Alter töten, in dem man normalerweise wirtschaftlich brauchbare Hähne schlachtet, wäre das dann so viel besser für diese Hähne? Zumindest gäbe es keinen wirtschaftlich vernünftigen Grund für die Aufzucht.

Von daher erscheint es der industriellen Landwirtschaft in ihrer Logik als "vernünftig", die männlichen Küken zu töten, sobald sie geboren sind und selektiert werden können.

Die Lösung dieser Frage naht durch ein Verfahren, mithilfe dessen man das Geschlecht eines Hühnerfötus schon 2 - 3 Tage nach der Befruchtung des Eis erkennen kann, so dass das Ei vernichtet werden kann, bevor sich das Nervensystem des Embryos ausgebildet hat.

Antwort
von Handwerkbursche, 895
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.
  • Das Geschlecht der Küken kann schon vor der Geburt festgestellt werden.
  • Es ist also überhaupt nicht erforderlich, sie zum Leben erwachen zu lassen - nur um sie gleich danach wieder zu töten.
  • Solch ein Verhalten ist und bleibt für mich nicht nur unvernünftig, sondern vor allem auch inhuman.
  • Leben ist und bleibt ein höheres Rechtsgut als Geld.
  • Vielleicht nur für alle. Aber für mich persönlich auf alle Fälle.
Antwort
von berkersheim, 968
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Was heißt "vernünftig"? Es ist die brutale Logik unserer Massentierhaltung und unseres industriellen Massenkonsums. Man muss sich - übrigens wie bei den Milch und Milchproduktpreisen - darüber im klaren sein, dass eine "Vernunft mit Vorrang des Lebensschutzes auch für Tiere" eine ganz andere Preisstruktur nach sich ziehen würde. Dann würde der Anteil unserer Ausgaben für Lebensmittel enorm steigen und für viele Bürger wären Urlaub oder "fettes Auto" ein Fremdwort. Man vergleiche die Struktur der Ausgaben eines Arbeitnehmerhaushalts in den 50er Jahren und heute. Es hat alles seinen Preis, auch billige Eier und Milch- wie Getreideprodukte. Wenn wir durch Pflanzenschutzmittel in Massen die Ernteerträge steigern wollen, werden halt die Bienen vergiftet. Auf jeder Medikamentenpackung steht was über Nebenwirkungen - was bekanntlich kaum jemand liest - und so glauben halt viele, unsere Lebensweise sei ohne Nebenwirkungen zu haben. Da liegt das Problem mit der Vernunft. Es gibt kein Leben ohne Nebenwirkungen. Diese emotionalen Aufrührgeschichten halte ich für verlogen, wenn nicht klipp und klar gesagt wird, was eine andere Lebensweise nach sich ziehen würde.

Kommentar von habakuk63 ,

Ja, genau so ist es. Auch billig hat seinen Preis! Es ist heuchlerisch und verlogen immer preiswertere Lebensmittel zu verlangen und zu kaufen und gleichzeit mehr Naturschutz, Bio-Landwirtschaft und Tierschutz zu fordern.

Kommentar von emilie1209 ,

Das Problem ist bekannt - ebenso aber auch, dass bei weitem  nicht alle Menschen

heuchlerisch und verlogen immer preiswertere Lebensmittel verlangen und kaufen und gleichzeit mehr Naturschutz, Bio-Landwirtschaft und Tierschutz  fordern.

Kommentar von TitusPullo ,

Wer genau verlangt denn preiswerte Lebensmittel? In der Regel die, die sich die teuren Lebensmittel nicht leisten können, kann man das diesen Menschen wirklich verübeln? Ich denke jeder von denen würde sich lieber ein frisches Steak vom Metzger holen, dann haben sie aber auch nichts mehr für den Rest des Monats.

Hier muss man auch wirklich an die Menschen denken die nicht so viel Geld haben und schon mit den jetzigen Preisen gerade mal so über die Runden kommen.

Ist die Lösung nun keine Küken mehr zu Schreddern und die Preise dafür zu erhöhen auf Kosten der Menschen die nicht so viel haben?

Ich weiss es nicht, schwieriges Thema.

Kommentar von berkersheim ,

Eigentlich war ich geneigt, die Kommentare so stehen zu lassen. Mag sich jeder selbst Gedanken darüber machen, ob unsere verarmte Nation nur noch zwischen Kükenschreddern und Verhungern zu wählen hat. Natürlich sehe ich das auch, wenn ich an den gähnend leeren ALDI-Parkplätzen vorbeifaher, höchstens mal eine klapprige Schrottkiste, sonst nur baufällige Ziehwägelchen und ausgediente, verrostete Kinderwagen, in denen die Verhärmten ihre Billigbeute nach Hause schleppen. Ich bin halt ein armer Dackel und stamme halt noch aus einer Zeit, als es eine Seltenheit war, als man ein Auto oder TV besaß und wir haben damals keine Küken geschreddert.

Kommentar von TitusPullo ,

Sie kommen aber auch aus einer Zeit wo man von seiner Arbeit leben konnte.

Kommentar von habakuk63 ,

Namhafte Geflügelzüchter und Verbände haben die Mehrkosten benannt, es sint die besagten 4 ct pro Ei und 10% auf auf den Kilopreis, Max. 50ct pro Kilo. Eventuell wäre auch eine Abkehr vom täglichen Stück Fleisch auf dem Teller hilfreich. Also weniger, aber tiereundlicher erzeugt. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Exakt!

Der Aufpreis wäre es, zumindest mir, allemal wert.

Die Sache ist, dass dies eine gesetzliche Regelung (und entsprechende Kontrollen) erfordert, da der Verbraucher nicht weiß, wie sich die Betriebe verhalten und diese daher auch keinen ökonomischen Anreiz haben, "tierfreundlich" zu agieren.

Über die Märkte kann man das daher nicht regeln lassen.

Antwort
von NichtZwei, 520
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Wir toeten Millarden von Tiere jedes Jahr, was sollte das wohl fuer einen Unterschied machen, wenn wir Tiere auf eine andere Art toeten, als von dir praesentiert. Es geht um Geld, darum geht es doch, in Wirklichkeit geht es um Macht und Kontrolle, denn das ist das Spiel. Wenn du dir den wirklichen Umfang vorstellst, dann sind diese Kuecken nur ein Tropfen auf der Mordlust der Menschen. Sie richten sich nicht nur gegen Tiere, das wissen wir ja, sondern auch gegen ihresgleichen, ueberall zu jedem Zeitpunkt. Warum wird deswegen nichts gesagt, sie toeten sogar ihre eigene Rasse absichtlich wegen Kontrolle und Macht. Die niedlichen Kueken sind natuerlich eindrucksvoller als verstuemmelte Menschen und andere Grausamkeiten gegenueber der Menschheit. Warum also machen wir uns Gedanken um Kueken, wenn der Mensch neben uns abgeschlachtet wird? Weil wir uns Gedanken darueber machen sollen und nicht ueber das Offensichtliche, weil ein bestimmter Zweck damit verfogt wird, den wir jetzt noch nicht wissen. Aber morgen weisst du, warum du die Kueken so bedauert hast, denn es hatte etwas mit Geld und Macht zu tun und um deine Meinung zu sensibilisieren anstatt das Offensichtliche zu sehen, vor dem du deine Augen schliesst. Alles Gute!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Der Unterschied ist, dass der Mensch "neben uns" nicht tatsächlich "abgeschlachtet" wird, sondern irgendwo in fernen Kriegsgebieten (z. B. in Pakistan). Und dagegen können wir leider nur relativ wenig tun.

Antwort
von NoHumanBeing, 666
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Verstehe ohnehin nicht, wieso so etwas erlaubt ist.

Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden.

Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen.

Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

§ 4 Abs. 1 Tierschutzgesetz

Ebenfalls eine Sauerei ist es, dass den Tieren (die nicht geschreddert werden, sondern in die Käfige kommen -.-) der Schnabel gestutzt wird. Der ist innerviert, d. h. das ist ein schmerzhafter Eingriff! Wer beschließt/erlaubt/macht so etwas? Ob diejenigen es auch gut fänden, wenn ihnen selbst mal ein Finger abgehackt würde?

Antwort
von dennybub, 711
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Nein, es ist nicht vernünftig die Tiere so zu töten.

Nur steht da wieder das wirtschaftliche Interesse dagegen. Wenn es ums Geld geht, gibt es keine Moral.

Nur wir als Verbraucher können etwas dagegen tun. Kein Billigfleisch, keine Billigeier, keine Billigmilch usw.

Antwort
von Brow11ser, 815
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Aus rein finanziellen Gründen Leben zu töten. ist für mich ein No-Go.

Ebenso für Landesumweltminister Johannes Remmel in NRW. Er wollte das Töten aus rein wirtschaftlichen Gründen im Jahr 2013 per Erlass unterbinden - aber dagegen zogen elf Profit-orientierte Unternehmen vor die Verwaltungsgerichte - offensichtlich mit Erfolg.

"Erfolg" ist jetzt das tierschutzfeindliche Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster, gegen das keine Revision zugelassen wurde. Juristisch ist also nichts mehr zu machen. Hatten die Richter des Oberverwaltungsgerichts Angst, ein noch höheres Gericht könnte ein tierschutzgerechteres Urteil fällen?

Eine Schande für die Justiz!

Antwort
von warehouse14, 514
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Statt die Tiere einfach nur zu schreddern könnte man einen neuen Geschäftszweig daraus machen: es gibt ja genug hungernde Menschen auf der Welt, die sich auch über ein etwas magereres Grillhähnchen freuen würden. 

So mancher Waschmittelhersteller macht es doch vor: man produziert Überschuß und verkauft das dann als Billigware unter anderem Namen ("noname-ware"). So bleibt der Preis beim Hauptprodukt stabil und das Nebenprodukt bringt auch nochmal einen kleinen Gewinn.

Als Spende an Bedürftige könnte man es doch sogar von der Steuer absetzen, wenn das Finanzamt mitspielt. o.O

Die Grillhähnchenkonsumenten sollten dann vielleicht einfach mal nicht nur die fetten Hühner haben wollen. Dann lohnt sich auch die Aufzucht von Hähnchen, die weniger Fleisch auf die Rippen kriegen. ;)

Das wären so meine Lösungsvorschläge...

warehouse14

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ja.

Das "Problem" ist, die Betriebe müssen es tatsächlich "aufziehen" und das kostet Zeit und Futtermittel und somit Geld.

Mit dem Küken direkt "kann ja niemand etwas anfangen".

Und in der Zeit haben sie auch ein weibliches Küken großgezogen.

Das Problem ist, dass es an Küken offensichtlich keinen "Mangel" gibt und es daher an sich kaum einen "Wert" hat. Einen Marktwert hat es erst, nachdem es groß gezogen wurde und dann hat das weibliche Tier eben einen wesentlich höheren Wert, als das männliche und das männliche hat mehr Futter verbraucht.

Auf wirtschaftlicher Ebene bekommst Du das daher nicht geändert. Es bleibt "effizienter", die männlichen Tiere zu töten und dafür weibliche Tiere großzuziehen. Ändern wird man das nur mit einem gesetzlichen Verbot, entsprechenden Kontrollen und drakonischen Strafen bei Verstößen können.

Antwort
von Mewchen, 488
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich sage mal so, ich kann durchaus den wirtschaftlichen Aspekt in der heutigen Welt nachvollziehen, wo der Verbraucher alles immer billiger und in Massen haben will. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die überzähligen männlichen Küken beseitigt werden. Was ich moralisch davon halte, kann ich nicht in jugendfreien Worten ausdrücken, also lass ich es.

Die Art und Weise kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Schreddern ist grausam und unmenschlich. Das gänge auch anders und humaner.

Ich habe gelesen, dass jetzt eine Maschine entwickelt wird, die es erlaubt, das Geschlecht des befruchteten Eis zu bestimmen. So kann eine Aussortierung schon vorher erfolgen. Allerdings wird die erst in 1-2 Jahren Marktreife haben und soll wohl auch verpflichtend eingeführt werden.

Antwort
von MeliS1998, 487
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich halte das alles nicht nur für unvernünftig, sondern auch für moralisch unvertretbar. Und selbst wenn die Küken nicht geschreddert werden, dann werden sie gemästet und auch nicht älter als ein paar Monate. Darum habe ich schon seit einigen Jahren keine Eier oder Produkte mit Ei drin mehr gegessen, und habe es auch nicht wieder vor.

Antwort
von GiantFox, 556
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Wie könnte Profitgier jemals vernünftig sein? ^^

Antwort
von Malheur, 185
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Mir juckt es immer wieder in den Fingern, wenn ich so etwas lese. Also hole ich jetzt die Keule raus und freue mich auf eventuelle Antworten:

Möge doch bitte jeder, der Tiere liebt und es fürchterlich findet gewisse Szenen irgendwo zu sehen (Schlachtungen) und sagt wie grausam sowas ist und dass sowas überhaupt nicht geht, sofort selbst aufhören Tierisches zu konsumieren... oder in diesen Fall, alles zu meiden, was im Entferntesten mit Küken zu tun hat (manch Textilien, Eier, viele Lebensmittel, die Vollei oder dergleichen enthalten und so weiter) und somit die Nachfrage und somit das Angebot zu senken ...

Das ist zumindest eine Möglichkeit, die zwar für manche als Einzelperson betrachtet irgendwie zwecklos wirkt, aber wenn man bedenkt, dass, wenn viele Menschen das machen, dies ganz andere Ausmaße annehmen kann.


Antwort
von quwer, 318
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Natürlich nicht, obwohl mir auch keine richtig gute Alternative zu dem Problem einfällt außer das die Menschen drastisch ihren Fleischkonsum verringern.

Antwort
von Karacho, 31
JA, das Töten ist vernünftig

Diese Küken haben wenigstens nicht diese Massentierhaltung vor sich und man sollte nicht erwarten, dass diese Tiere danach tierfreundlich gehalten werden, wenn man diese Leute zu einer Aufzucht zwingt.
Nicht zu vergessen, dass danach wegen zu hohen Preisen gejammert werden würde oder man mit "Bio" ankommt, wo man letztendlich auch nicht weiss, wie artgerecht die Küken gehalten wurden.

Ausserdem sollte man sich nicht so sehr darauf fixieren, dass es Babys sind, das weckt nur eher Emotionen beim Menschen. Bei den meisten erwachsenen Tieren, die geschlachtet werden, scheren sich auch nur die wenigsten. 

Antwort
von Maisbaer78, 403
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ist es vernünftig, fast 800Mio weitere Tiere (auch Kälber und Ferkel) pro Jahr zu töten? Wo fängt Moral für dich an? Männliche Kücken sind nur ein Teil des Problems.

Antwort
von kloogshizer, 177

Puh... Ist erst noch die Frage was humaner ist. Am besten wäre es, einfach die komplette Fleischproduktion auslaufen zu lassen, und einzustellen. 

Aber welches Tier ist eher zu bemitleiden, das geschredderte Küken, dessen Nervensystem innerhalb weniger Zehntelsekunden ausgeschaltet wird, oder das Küken dem bei lebendigem Leibe der Schnabel gestutzt wird? Und das dann im Anschluss ein erbärmliches Dasein unter künstlicher Beleuchtung fristen muss. DAS ist wirklich unmenschlich und verursacht viel mehr Leid.

Antwort
von Muadeep, 235
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Leben jedweder Art sollte respekiert werden. Töten um zu Leben wird ja seit je her gemacht, in der Tierwelt, sowei b ei den Menschen. Aber nur weil "zu viel Leben" regelrecht produziert wird, hat kein Mensch das Recht Leben einfach so auszulöschen. Da gibt es kein "vernünftig" oder "unvernünftig". Es ist schlichtweg unmoralisch und sinnlos. Es bringt ja auch keiner Menschen um, nur weil die in der Gemeinschaft/Gesellschaft überflüssig und nutzlos sind.

"Wir züchten sie, wir essen sie. Dann sollten wir sie wenigstens so lange sie leben würdevoll behandeln."

Antwort
von Pfauenlilie, 634
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Es ist definitiv nicht in Ordnung! Ich bin da ganz deiner Meinung. Ich finde es einfach schrecklich, dass Tiere in den Augen des Gesetzes nur Objekte sind, ich wünschte der Tierschutz hätte wesentlich mehr Einfluss.

Kommentar von habakuk63 ,

Es ist heuchlerisch und verlogen immer preiswertere Lebensmittel zu verlangen und zu kaufen und gleichzeit mehr Naturschutz, Bio-Landwirtschaft und Tierschutz zu fordern.

Kommentar von MondscheinStern ,

habakuk63, du schreibst auch unter jeden Text deine gleiche Antwort, woher willst du wissen das viele die hier schreiben preiswerte Lebensmittel verlangen. Da kann man nur mit den Kopf schütteln, dein verhalten ist wirklich lächerlich.

Kommentar von emilie1209 ,

...zumal es auffallend pauschalisierend, wenig differenzierend und vor allem eher aufgebracht als besonnen anmutet ;-)

DH!

Kommentar von Pfauenlilie ,

Ich hab gar nicht verlangt dass es preiswerte Lebensmittel gibt aber okay.....

Kommentar von habakuk63 ,

Ich gehe davon aus, dass hier auf GF.net ein ganz normaler Querschnitt unserer Bevölkerung anzutreffen ist.

Bei uns im Ort, ca. 20.000 Einwohner, gibt es alle Supermärkte und Discounter und EINEN Bio-Metzger, der nur Fleisch von den zwei BIO-Landwirten in der Umgebung verkauft.

Beim BIO-Metzger treffen sich immer die selben Leute und der Metzger hat einen überschaubaren Umsatz (eigene Aussage), die Fleischtheken bei den Discountern und in den Supermärkten sind regelmäßig geplündert.

Der BIO Metzger, mit dem ich die Schulbank gedrückt habe, kann das Kilo Fleisch absolut nicht unter 8€ verkaufen. So einen hohen Preis muss ich beim Discounter suchen.

Wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung oder der Käufer mehr Wert auf Qualität und Tierschutz legen würde und diesen beim Einkauf auch umsetzen würde, dann gäbe es mehr als einen kleinen BIO Metzger und zwei BIO Landwirte in einer Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern.

Wer das Kilo Schweinefleisch für 3-5€ kauft, dem muss bewusst sein, dass DER Preis zu lasten der Tierhaltung geht. Und wer Hühnerbollen oder Hühnerflügel für max. 2€ das Kilo kaufen möchte, für den gilt das gleiche.

Was ist jetzt falsch an meiner Aussage, "...dass es verlogen und heuchlerisch ist immer preiswertere Lebensmittel zu verlangen und zu kaufen und gleichzeitig mehr Naturschutz, Bio-Landwirtschaft und Tierschutz zu fordern."

Jeder und jede, die kein BILLIG BILLIG BILLIG Fleisch kauft, kann sich auf die Schulter klopfen und sich zu seiner oder ihrer Aufrichtigkeit beglückwünschen, aber es sind die wenigsten.

Kommentar von Pfauenlilie ,

Nichts ist falsch an deiner Aussage, es kam nur so rüber als würdest du damit speziell mich meinen obwohl das auf mich nicht zutrifft.

Antwort
von Kalipu, 47
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich finde es auch absolut grausam. Aber was will man dagegen tun? Den meisten Menschen ist es wurscht, woher das Fleisch kommt. Zudem kann man auch an Biosiegeln etc. nicht feststellen, ob die Tiere aus guter Haltung stammen. Letztendlich leben wir leider so oder so in einer Gesellschaft, in der Lebensmitteln absolut kein Wert mehr beigemessen wird. Wir sollten es einfach mehr schätzen, ein Stück Fleisch auf dem Teller zu haben, weil es nicht selbstverständlich ist, und entsprechend dafür bezahlen. Da das vom "einfachen Volk" aber nicht verlangt werden kann, müssten sich Politiker und Lobbyisten weltweit dafür einsetzen - was niemals geschehen wird.

Habe für mich schon überlegt, auf Hühnerfleisch zu verzichten (auch wenn es verdammt gut schmeckt), weil ich einfach eine besondere Affinität zu Vögeln habe. Ist allerdings nicht leicht durchzusetzen, weil meistens jemand anderes im Hause kocht (ich kann es auch nicht wirklich).

Antwort
von hanniiixv, 468
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Nein! Das ist unmenschlich, Tierbabies erst zu zuechten, sie nur fuer kurze Zeit, ungluecklich leben zu lassen und sie dann umzubringen. Was mich viel mehr beschäftigt, dass der Tierschutz das machen lässt. Keine schöne Welt in der wir leben ..

Antwort
von ReAkZz, 240
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Man müsste sich vorstellen man wäre dieses arme kleine ding das geht so nicht oder stellt euch vor euer neugeborenes würde so jung so grausam sterben und dann gibt es leute die sagen na klar ist doch nur ein tier

Antwort
von Zischelmann, 450
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich finde dieses Töten furchtbar und eine Schande!

Vor allem da es nicht um sogenannte Schädlinge geht

Antwort
von MondscheinStern, 820
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Hallo, ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber das passiert nicht nur seit heute so. Vernümftig ist es absolut nicht, dennoch gibt es sehr viele Menschen die Tiere einfach hassen, gerne umbringen. Ob es nun in Fleischereien ist oder auf der Straße. Natürlich gibt es auch Menschen wie du und ich, die sowas nicht verstehen, dennoch kommen wir nicht gegen diese Leute an, da Fleisch in großen Mengen verkauft wird und es wird auch immer wieder nachgefragt deswegen. Tiere werden alle wie Dreck behandelt wenn es ums Geld geht, ein Tier sollte in Gesetzt so hoch gestuft werden wie der Mensch, denn Tiere haben nicht verdient qualvoll zu sterben und sind auch nicht niedriger als der Mensch sondern gehören auf gleiche Stufe.Also in dieser Welt kann man nur noch mit den Kopf schütteln...

Trotzdem wünsche ich dir weiterhin ein schönen Tag:)

Kommentar von habakuk63 ,

Bitte prüfe deine einzelnen Kosten für Lebensmittel und frage dich warum diese Kosten so niedrig sind und sein können.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Kaufverhalten und Preis.

Es ist heuchlerisch und verlogen immer preiswertere Lebensmittel zu verlangen und zu kaufen und gleichzeit mehr Naturschutz, Bio-Landwirtschaft und Tierschutz zu fordern.

Kommentar von MondscheinStern ,

Deine Antwort ist verlogen auf mein Text, ich verlange keine Preiswerten Lebensmittel, also urteile nicht über Menschen die du nicht kennst!!! Du machst dich damit nur lächerlich!

Kommentar von emilie1209 ,

Ich sehe es genauso wie du, MondscheinStern, und lebe entsprechend.

DH!

Antwort
von FancyDiamond, 420
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Es ist genauso grausam, wie wenn ein Bauer das männliche Kälbchen direkt zu Schlachter verfrachtet.

Die Mädchen werden als Milchkühe mißbraucht, die Buben enden als Kalbsleberwurst aufgrund ihres Geschlechts.

Ich kann nicht verstehen, dass man Küken schreddert, wie ein paar lästig gewordene Akten. Abartig und grausam.

Aber unser Tierschutzgesetz ist sowieso das Papier nicht wert auf dem es steht. Ich sage nur Schächten...

Kommentar von NoHumanBeing ,

Es ist genauso grausam, wie wenn ein Bauer das männliche Kälbchen direkt zu Schlachter verfrachtet.

Die Mädchen werden als Milchkühe mißbraucht, die Buben enden als Kalbsleberwurst aufgrund ihres Geschlechts.

Das ist noch was anderes, finde ich, da hier wenigstens ein Lebensmittel produziert wird.

Aus den Küken wird teilweise Futtermittel für andere Tiere (Fleischfresser) hergestellt, zum größten Teil sind sie aber einfach tatsächlich nur "Müll".

Kommentar von FancyDiamond ,

Da ich Vegetarierin bin, macht es für mich keinen Unterschied um welche Tierart es sich handelt.

Hast du schon mal ein männliches Kälbchen gesehen, welches man dem Muttertier quasi entreisst, und ihn in einen Tiertransport sperrt, und unter Todesangst zum Schlacher abtransportiert?

Oder Tiere/Lämmer denen man aus irgendwelchem sinnfreien religiösen Handels einem stundenlangen Todeskampf durch grausames Schächten aussetzt?

Ich stelle kein Tier über ein anderes! Auch wenn es deiner Meinung nach absolut gerechtfertigt ist, weil es dem menschlichen Fleischkonsum dient.

Natürlich ging es in dieser Frage in erster Linie um die Küken Schredderung. Wovon ich angeekelt  bin, und worüber mich natürlich ebenso echauffiere!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Du hast mich falsch verstanden.

Ich behaupte nicht, dass es absolut gerechtfertigt ist.

Ich behaupte aber, dass es eher gerechtfertigt ist, ein Tier zu einem Lebensmittel zu verarbeiten (das einen Menschen ernähren kann), als es einfach zu "vernichten", weil es Kosten verursacht. Habgier ist ein so genannter "niederer Beweggrund". Wer einen Menschen aus Habgier tötet, ist ein Mörder.

Ich möchte jetzt keine Diskussion darüber starten, ob man das Töten einer anderen Tierart juristisch auf die selbe Stufe wie das Töten eines Menschen stellen sollte (wohl eher nicht), aber ich möchte sagen, dass wenn es um Menschen geht, das Motiv, weshalb getötet wurde, eine große Rolle spielt und zumindest nach meiner Moralvorstellung muss es eine ähnliche Abstufung auch dann geben, wenn es um das Töten eines Tieres geht. Und die Küken werden aus Profit, also aus Habgier getötet und das macht es meines Erachtens ganz besonders verwerflich und es sollte meines Erachtens mit Fug und Recht per Gesetz verboten werden.

Antwort
von Serischa, 105
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich finde es schrecklich was vielen Tieren angetan wird. Ich bin ein riesiger Tier Liebhaber.. zwar bin ich nicht Vegetarier oder Veganer.. mehr als Huhn, Schwein und Rind esse ich an Fleisch eigentlich auch nicht.

Ich finde, es gibt genug andere Methoden die Tiere zu verarbeiten. Welche wo die Tiere nicht Leiden und direkt nichts mehr spüren. 
Wenn ich Videos sehe auf Facebook oder Youtube... da kommen mir direkt die Tränen und würde diese Menschen am liebsten....

Deutschland ist ja noch Harmlos...
Naja, ich weiß nicht was ich noch so dazu schreiben soll.
Ich finde es abscheulich, was die Menschheit tut..


Antwort
von badgirl2003, 239
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

überhaubt nicht vernünftig

denk mal was währe wenn du so behandelt wirst......

Kommentar von TheDeadserius ,

die starken fallen über die schwachen her. So war das schon immer. Was denkst du warum wir ganz oben an der Nahrungskette stehen. wegen Kompromisslosigkeit Brutalität und den drang schwächere aus zu nutzen.

 

Kommentar von badgirl2003 ,

trotzdem ist es überhaup nicht vernünftig denk mal nach wie du dich fühlen würdest.....

Kommentar von TheDeadserius ,

Dann würde ich mir Gedanken machen wie es so weit kommen konnte das die Menschen unterjocht werden. Warscheinlich hätten wir es dann auch verdient.

Antwort
von KaeteK, 380
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Ich möchte dazu nicht viel sagen, weil ich mich dann unnötig aufrege. Mir hat es schon gereicht, als ich davon gehört habe...

Antwort
von Karlien, 487
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

Immer wieder sehe ich Filme und lese Berichte über diesen gemeinen Massenmord.

Weil heute viele Deutsche gerne unnötige Anglizismen benutzen ist der Begriff „Chickencaust“ eine treffende Möglichkeit, um dieses millionenfache Verbrechen an der Natur zu bezeichnen.

Wenn man schon die kleinen Männchen loswerden will könnte man diese doch besser in die freie Natur entlassen. Die vielen Hähne würden dann gegeneinander heftig kämpfen um 2 oder 3 anwesende Hennen. Das wäre eine sehr gute Auslese, um künftig bessere und kräftigere Tiere hervorzubringen.

Das weltweit erste Tierschutzgesetz ist übrigens 1933 in Deutschland in Kraft getreten und der böse Adolf hat sich ausdrücklich für Tierschutz eingesetzt. Das ist eine bittere Wahrheit für alle heutigen Hähnchenmörder in der Industrie und bei linken Politikern.

Tierschutzgesetz vom 24. November 1933:

Kommentar von NoHumanBeing ,

Wenn man schon die kleinen Männchen loswerden will könnte man diese doch besser in die freie Natur entlassen.

Das kriegst Du auch nicht durch.

Wenn dann plötzlich durch jeden Ort und auf jeder Straße Hähne rumrennen und es Unfälle deswegen gibt, wird der entsprechende Betrieb in Regress genommen werden.

Außerdem sind viele "Zuchttiere" in der freien Natur ohnehin nicht überlebensfähig.

Kommentar von Karlien ,

Da hast Du natürlich Recht. Freilassung wäre eine enorme Verkehrsgefährdung und könnte Unfälle verursachen.

Alternativ könnte man die männlichen Küken großziehen und so wie früher dann als Brathähnchen verspeisen.

Das geht aber nicht, weil die Tierfabriken nur am Geldverdienen interessiert sind und die Würde eines Tieres bei denen nicht mehr zählt.

Einzige wirksame Möglichkeit wäre, auf den Konsum von Hühnerfleisch (und Eier) weitgehend zu verzichten.

Nando’s (http://www.nandos.com) mag ich sehr gerne, trotzdem will ich hier in Deutschland künftig lieber weniger Hühnerfleisch essen.

Ich habe großen Respekt gegenüber Vegetariern und Veganern.

Antwort
von KnorxyThieus, 483
NEIN, das Töten ist nicht vernünftig.

So was! Das ist mir ja neu ... und ich verurteile das.

Wer Küken ausbrüten lässt, muss auch bereit sein, sie zu beherbergen und aufzuziehen. Das werden sich diese großen Industrien ja wohl noch leisten können.

Kommentar von S7donie ,

Nein können sie nicht. Wenn du Eier oder Fleisch isst kannst du dich dafür bei dir selbst bedanken. ;)

Kommentar von KnorxyThieus ,

Da vertrete ich das Motto "Ein einziger reicht nicht". Auch wenn uns das wohl kaum voranbringen wird ... ;)

Früher haben Bauern es ja auch geschafft, nicht so brutal mit ihren Tieren umzugehen, und zumindest mit meinem persönlichen Fleisch- und Eierkonsum ließe sich so ein Produktionssoll auch vereinen.

Kommentar von S7donie ,

Und weil alle denken "einer reicht nicht" haben wir das Dilemma. ;) Du hast de facto Blut an deinen Händen, Begründung hin oder her.

Kommentar von KnorxyThieus ,

Na gut, aber Eier aus Freilandhaltung zu kaufen oder weniger, und Fleisch vom Bio-Fleischer oder weniger, ist doch schon mal ein guter Anfang ...

Kommentar von S7donie ,

Nicht wirklich, du beruhigst dein Gewissen einfach mit Lügen.

Kommentar von KnorxyThieus ,

Ein Gewissen besitze ich nicht ...

Aber schon die DH-Zahl scheint mir eher zuzustimmen als dir, dass Bio & Freilandhaltung besser sind als nichts!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community