Frage von HannesHorn1337, 151

Ist es verboten ein bisschen in der Bewerbung zu lügen?

Ich will mich als sicherheitsmitarbeiter bewerben und angeben das ich Kampfsport kann obwohl das nicht stimmt, ist das verboten?

Antwort
von Zanora, 18

Stell Dir vor Du hast einen Ernstfall indem gewisse Kampfsport Künste bzw Griffe gebraucht werden, was tust dann??!!
Davon laufen?!
Jetzt mal ganz übertrieben.... Aber ich kann auch nicht zu den Sanis gehen und sagen ich hätte ne Ausbildung!

Bei uns in der nähe ist bzw war eine Disko. Da waren auch so Möchtegern Sicherheitsleute!! Als es mal ne Megaschlägerei gab mit Baseball schlägern war auf einmal niemand mehr zu sehen von denen :-( es wären viele Leute froh gewesen wenn jemand da gewesen wäre der die Kraft und den Mut bzw die Kenntnis hat mit solchen Dingen umzugehen.
Fazit war dann viele verletzte Gäste außer die selbst ernannten Securitys weil die alle abgehauen sind!!!!

Ich denke mir man muß ja kein perfekter Kickboxer sein aber man sollte über gewisse Griffe Bescheid wissen die sehr effektiv sein können.
Z.B. die kleinste Frau kann den größten Mann zum Schweigen bringen wenn man nur 1x richtig trifft ich denke ihr wisst was ich meine ;-)
und da gibt's noch gaaaaaanz viele andere stellen!!

Also lass es mit der Lügerei das kann nicht nur gefährlich für Dich werden sondern auch für die die auf Deine Hilfe hoffen wenn nötig. Dafür wirst Du schließlich bezahlt!

Wird man da nicht getestet bevor man da eingestellt wird?

Antwort
von Amok91, 21

Die meisten Mitarbeiter in der Branche waren schon mit Kampfsport in Berührung oder sind immer noch aktiv. Du würdest mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf angesprochen werden. Dann wird gefragt seit wann du das betreibst, welche Stilrichtung evtl., welcher Verein, Wettkampferfahrung, Erfolge etc.

Da es Kampfsporterfahrung ein Kriterium in dieser Branche sein kann, kann eine Lüge hier ganz böse für dich Enden. 

Antwort
von Chelog, 76

Ich würde sagen, wenn du im Büro anfängst und das ein Hobby wäre, wäre das nicht so tragisch, da es für den Beruf unwichtig ist, aber wenn du dich im Sicherheitsdienst bewirbst und angibst, eine Kampfsportart zu können, die du nicht kannst, wirst du früher oder später ganz schön auf's Maul kriegen^^

Antwort
von RipeClown, 19

1. musst du nicht können

2. Ehrlichkeit währt am längsten

3. Kennt sich der Chef eigentlich meistens in der Kampfsport Szene aus und wird dich direkt fragen wo du trainiert hast, was, wie lange etc und wenn er merkt du hast keine Ahnung, ist das schon mal ein minus Punkt.

Antwort
von schwarzwaldkarl, 28

das könnte sich als klassisches Eigentor erweisen und Du solltest es auch nicht tun... Ganz davon abgesehen, kann mir kaum vorstellen, dass jetzt das Ausüben einer Kampfsportart förderlich für eine Ausbildung ist...  

Antwort
von ShinyShadow, 62

Naja... Schwer zu sagen, ob das eine "Lüge" ist... Denn wer definiert, ab wann man Kampfsport kann? Wenn man bei Wettbewerben mitmacht? oder einfach nur wenn man jemanden schlagen kann?...

Jedenfalls: Ich würds nicht sagen... Die Chance ist groß, dass sie dich in einem eventuellen Gespräch fragen, was du denn genau machst, wie du trainierst, ... Wenn du Pech hast, macht der Ansprechpartner den gleichen Kampfsport, den du angeblich machst und dann kommts ohnehin raus...

Antwort
von maxim65, 29

Verboten ist das nicht. Nur wenn das auffliegt wirst du gefeuert.Wahrscheinlich erst nachdem dich ein böser Bube verprügelt hat den du mit deinen angeblichen Kampfsportkenntnissen hättest ruhig stellen können,.

Antwort
von mxvxtxhxexrxs, 58

Schon klar das man keine falschen Sachen reinschreiben darf, aber ich weiß nicht wie die das in deinem Fall als Lüge widerlegen können.

Kommentar von Shiranam ,

Verdammt einfach. Man fragt nach, wo genau trainert wurde. Kampfsport mögen ja viele im Sicherheitsbereich. Möglicherweise kommen privat Interessierte auch dort vorbei, einfach aus Interesse.

Gibt es im angegebenem Kampfsport Graduierungen, kann man sich die Urkunden vorlegen lassen.

Oder man prüft den Bewerber einfach praktisch auf sein Können. Zudem gibt es in jedem Kamofsport auch Theoriewissen, das man abfragen kann. 

Antwort
von derhandkuss, 26

Der Schuss geht garantiert nach hinten los - spätestens dann, wenn Du Deine Kampfkünste belegen sollst.

Antwort
von Hamburger02, 41

Das muss je nach Schwere der Lüge nicht unbedingt verboten sein. Das kann auch noch straffreie Hochstapelei sein.

Wirst du jedoch wegen dieser Angabe eingestellt und sie erweist sich später als falsch, kann das als Betrug ausgelegt werden.

Gefährlich ist es auf jeden Fall, da die Personaler inzwischen wissen, . dass da öfters "beschönigt" wird und es ist ihr Job, so etwas herauszufinden. Der braucht nur nachzufragen und psychologisch geschult erkennt er, wenn du anfängst, rumzustammeln. Dann gibts auch keinen Job.

Man begibt sich aber auf jeden Fall in eine Gefahr. Aufgrund falscher Angaben kann jederzeit fristlos gekündigt werden. Du würdest also von vornherein auf die soziale Absicherung (Kündigungsschutz etc.) verzichten.

Antwort
von miauu321, 31

Stell mal vor er fragt wo? Dan stehst du doof da

Antwort
von CAPTAlN, 24

Soweit ich weiß ist es nicht illegal, seine Bewerbung ein bisschen "aufzuhübschen", aber wenn du so gar keine Ahnung hast, wird das garantiert ein Problem. Die finden das ja irgendwann raus

Antwort
von DerTroll, 37

wenn das irgendwann mal rauskommt, ist dein Arbeitsvertrag von Anfang an nichtig. Bei so etwas schön bei der Wahrheit bleiben. Erfolgreich bist du bei so etwas nur, wenn du einer Partei beitrittst und ich in den Bundestag wählen läßt, wie man ja zur Zeit sieht.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Kampfsport, 17

Solche Behauptungen würde ich grundsätzlich nicht aufstellen, wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen, da dies böse ins Auge gehen kann.

So könnte dein potentieller Arbeitgeber einen Nachweis deiner Qualifikation, etwa in Form von Urkunden abgelegter Gürtelprüfungen verlangen, oder den Mitgliedsausweis eines übergeordneten Verbandes sehen wollen.

Sich seinen Schwarzgurt online zu kaufen und eine Phantasie-Urkunde eines nicht existierenden Vereins zu photoshoppen, wäre also definitiv keine gute Idee.

Bleibe lieber bei der Wahrheit.

Antwort
von Mojoi, 75

Japp. Mit Qualifikationen zu prahlen, die man gar nicht besitzt, kann jederzeit später zur fristlosen Kündigung führen.

Antwort
von Joschi2591, 39

Ja, das ist verboten.

Außerdem haben Lügen kurze Beine oder eine lange Nase.

Antwort
von Scila2, 7

Man muss sich schließlich gut "verkaufen"

Antwort
von SmartTim98, 36

Das würde eine fristlose Kündigung rechtfertigen, wenn der Arbeitgeber später behaupten würde, dass er dich ohne diese Qualifikation nie eingestellt hätte.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community