ich bin relativ neu in meiner firma und meine kollegen gehen jeden donnerstag abend immer noch auf ein bier in die kneipe. ich habe aber keine lust dazu, da ich lieber nach hause möchte und eigentlich immer ganz gern job und privatleben voneinander trenne. meine kollegen lassen allerdings nicht locker und fragen mich immer wieder, ob ich nicht mitkommen möchte. langsam habe ich das gefühl, sie sind schon sauer. ist es wirklich so unhöflich, wenn ich nicht mitgehe? oder ist es ok, wenn ich lieber nachhause gehe? was soll ich tun?

Geh doch einfach mal mit. Es könnte ja sein, dass es dir gefällt! Auf jeden Fall geben die Kollegen dann erst mal Ruhe.
also nach Knigge ist das ok. Aber offenbar sehen das deine Kollegen anders. Wäre es für dich machbar, wenn du eben selten (also 1mal im Monat bis alle 2 Monate) mal mitgehst, dann haben sie nicht das Gefühl, das du sie ablehnst.

Manchmal ist es wirklich ratsam, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Ich würde an Deiner Stelle einige Male mitgehen und dann die Frequenz der Teilnahmen niedrig halten.

Unhöflich ist das nicht. Aber ist ja klar, dass deine Kollegen immer nachhaken - das ist ja ganz normal. Man versucht immer einen nicht Teilnehmenden zum teilnehmen zu überreden, egal um was es geht - das ist sogar eher ein gutes Zeichen. Wenn du also wirklich nicht mitwillst dann ist das bestimmt auch weiterhin ok. Trotzdem finde ich, dass so ein Mitarbeiterstammtisch doch eine tolle Sache ist - bei uns gibts das auch. Ich finde die Regel Berufs- und Privatleben immer zu trennen ziem lich veraltet, also lass dich von dieser Formel bloss nicht davon abhalten ein bisschen Spass zu haben.

Hallo Shirley, erst einmal denke ich, dass du selber entscheidest, ob du dahin willst und was dir wichtig ist?
Wenn deine Kollegen dich aber immer wieder einladen, dann haben sie auch eine Botschaft für dich: "Wir möchten dich gerne dabei haben!"
Wenn du diese Botschaft hörst, wie wirkt sie dann auf dich? Macht es nicht vielleicht doch bisschen Lust, dabei zu sein (vielleicht nicht immer, aber ab und an)?
Wenn du deine Kollegen nett und sympathisch findest: vielleicht macht es dir auch Freude, dabei zu sein. Und dass du gerne auch zu Hause bist, hat ja auch seine Berechtigung.
So könntest du, wenn du magst, ja auch eine Regelung finden, die vielleicht so aussieht: du gehst du jedes zweite Mal mit.
Und dann kannst du ja sehen, ob du dich damit wohlfühlst.
Es gibt noch einen Grund, zu überlegen, warum du dorthin gehen könntest?
Manchmal finden ausserhalb der Arbeitsstelle Begegnung mit Kollegen statt, die der zwischenmenschlichen guten Beziehung dienen. Das kann dann auch ganz hilfreich sein, wenn es mal darum geht, gemeinsame größere Herausforderungen auf der Arbeit zu meistern.
Mit wem man in netter Atmosphäre schon mal gemütlich zusammen gesessen hat und sich gut verstanden hat, mit dem kann man vielleicht auch mal schwierigere Aufgaben im Team meistern.
Und wenn du dich entscheidest, dort mal hinzugehen, unterschreibst du ja keinen Balnkoscheck für alle Ewigkeit. Du hast immer auch die Freiheit, irgendwann einmal zu sagen: Ich gehe dort nicht mehr hin oder nicht mehr mit der Regelmäßigkeit.
Vielleicht machst du aber ganz neue und gute Erfahrungen mit deinen Kollegen, da draußen, ausserhalb der Arbeitsstätte. Ich wünsche es dir!

Also ich mag sowas auch nicht und würde auch eine seltene Teilnahme sehr unangenehm finden. Bei Betriebsfesten geht's mir da ähnlich. Meistens mach ich die dann doch mit und finde die ganze Angelegenheit dann nur oberscheiße und anstrengend für mich. Ich habe gemerkt, daß auch freundliche Absagen nicht gut ankommen und oftmals sogar persönlich genommen werden. Aber was akzeptiert wird, sind zB ärztliche Anweisungen. Also zB Du verträgst keinen Rauch (gut, zieht nicht mehr) oder keinen Alkohol, oder keinen Lärm oder Du must unbedingt nach Hause, um Deine Medikamente zu nehmen (vielleicht einer lieben Kollegin im Vertrauen stecken). Oder Deine Tiere versorgen, oder Du musst noch lernen. Nicht unbedingt alles ehrlich. Aber ich habe es leider nur sehr selten erlebt, daß meine Entscheidung einfach so akzeptiert wird. Viele Menschen können sich anscheinend nicht vorstellen, daß andere Menschen an sowas vielleicht keinen Gefallen finden.

Natürlich ist es nicht unhöflich. Es gibt aber Menschen, die mit solchen Absagen einfach nicht klarkommen. Jetzt liegt es an dir zu entscheiden, ob Du der firmeninternen Harmonie zuliebe einfach mal mitgehst oder weiterhin die Distanz wahrst (die ja unter Umständen sogar nützlich sein kann).
...überlegtes Mitgehen sollte nicht schaden.
Man muss seine Grenzen kennen und ohne Vorurteilen beherrschen.

würde dir gerne raten:"gut wenn du es nicht möchtest,dann lass es doch lieber" denke aber ,dass dies nicht der richtige weg wäre.Manchmal muss man Diplomatisch denken und Handeln,auch wenn dies nicht ganz korrekt ist.Ich würde an deiner Stelle mal daran teilnehmen:Vielleicht lernst du deine Kollegen mal von einer anderen Seite kennen.Ich habe die Erfahrung gemacht ,dass bei nicht teilnahme es als Ablehnung angesehen wird.