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Ist es üblich, dass professionelle Fotografen keine CD´s der Aufnahmen an ihre Kunden geben?

gefragt von mocki am 04.01.2008 um 13:59 Uhr

Ich hab vor kurzem Fotos machen lassen und wollte, nachdem ich ohnehin für das Shooting etwa 50 Euro gezahlt hatte und noch Abzüge für 70 Euro bestellt habe eine CD der Aufnahmen erwerben. Die Fotografin macht das aber nicht. Ist das heutzutage noch zeitgemäß? Kann ich was tun?


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Reply


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 4. Januar 2008 14:06
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Das einzige, was Du tun kannst, ist die Photos einzuscannen und selber eine CD zu brennen - das bewegt sich aber, obwohl es von Deiner Seite wahrscheinlich schwer zu verstehen ist, jedoch in einer rechtlichen Grauzone - obwohl Du ja auf den Photos zu sehen bist.

Bei Aufnahmen von professionellen Photographen ist das Photo lt. meines Wissens ein "Kunstwerk" das dem Künsler, sprich Photographen gehört und an dem er somit auch das alleinige Recht hat.

Kommentar von pjakobs am 4. Januar 2008 14:14

so ist es korrekt und so ist es auch richtig.

Geiz mag zwar für den Geizigen geiel sein, aber wenn man von seiner Arbeit leben will, dann ist Geiz einfach nur nervig bzw. gegebenenfalls sogar Existenzbedrohend.


Kai aus  Berlin
beantwortet von Kai aus Berlin am 4. Januar 2008 14:33
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Ob das "zeitgemäß" ist, spielt hier keine Rolle. Wenn Du bei der Fotografin für einen Preis X Fotos bestellst, bekommst Du auch nur Fotos. Wenn Du bei ihr Fotos + Negative/CD bestellst, dann wirst Du einen entsprechend höheren Preis zahlen. Allerdings muss Sie Dir diese nicht verkaufen. Aber das kann man ja auch vorher besprechen. Übrigens hat die CD für Dich keinen Wert, wenn nicht entsprechende Nutzungsrechte dazu erworben werden. Die kann Dir nur die Urheberin verkaufen. Selbst wenn Du die Originale einscannst, darfst Du sie rechtlich gesehen, nicht beliebig verwenden, z.B. für eine Werbeaktion.

Kommentar von pjakobs am 4. Januar 2008 14:38

so ist es. DH!


Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^›
beantwortet von Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 4. Januar 2008 14:02
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ob zeitgemäß oder nicht, die fotografin hat die rechte an den bildern.

wenn sie dir auch noch die cd verkauft, hast du ja die möglichkeit dir abzüge wo anders fertigen zu lassen.

und das möchte sie wohl nicht so gern.


anonym
beantwortet von pjakobs am 4. Januar 2008 14:16
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die gute Frau hat für die Aufnahmen Zeit und Ausrüstung investiert. Sie hat Dir das zugesagte Resultat geliefert. Die Originaldateien sind quasi die Negative. Auf die habt Ihr ein gemeinsames Recht (Du das Persönlichkeitsrecht, die Fotografien das Urheberrecht). Sie dürfen daher nur in gemeinsamem Einverständnis genutzt werden.

pj


vampire
beantwortet von vampire am 4. Januar 2008 14:05
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damit du das teure geld bei ihnen lässt




Kommentar von annamariamert am 4. Januar 2008 14:07

gibts auch billiges geld? davon hätte ich dann gerne was.

Kommentar von 1c020611e3b753925ffc8af8745c0556smallvampire am 4. Januar 2008 14:18

kauf dir Dollar, der ist gerad billig :b


anonym
beantwortet von annamariamert am 4. Januar 2008 14:11
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Wenn Du von irgendetwas (von Deinem Haus oder auch von Dir selber) professionell Fotos erstellen läßt, bezahlst Du für die Nutzungsrechte, die Du haben möchtest. Das heißt, daß falls Du zum Beispiel das Portrait nur für den privaten Gebrauch haben möchtest, Du auch nur dementsprechend viel zahlst. In dem Moment, in dem Du (angenommen Du wärst Geschäftsführerin einer Firma) das Bild für alle möglich Werbezwecke in allen möglich Medien einsetzt ändern sich die Nutzungsrechte und natürlich auch die Bezahlung. Und - ob es nun so ist oder nicht - dem möchte die Fotografin wohl vorbeugen. Natürlich kannst Du das Foto auch einscannen und weiter verbreiten. Aber eine Kopie einer CD ist weniger aufwendig. Letztlich kommt es immer nur auf die Ehrlichkeit an.... Wege zur Verfielfältigung gibts immer.


anonym
beantwortet von lichtbildnerin am 5. Januar 2008 11:06
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im großen und ganzen ist hier, wie ich gerde lese, schon alles gesagt. eins vielleicht noch: man sollte enfach nicht verwechseln das ein bild in einem drogeriemarkt unter 10 cent kostet und sich dann wundern das ein profi geld dafür nimmt:-) zeitgemäß wäre die überlegung das die fotografin von ateliermiete über vesicherung bis finanzamt einiges zu zahlen hat. gibt sie dir die cd--- bestellst du keine bilder bei ihr... ist ihr verdienst noch geringer als er eh schon war. die rechtlichen aspekte haben ja schon andere beantwortet...


anonym
beantwortet von gejka am 5. Januar 2008 09:01
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Folgendes ist heute Zeitgemäß:

transparente Kalkulation der Kosten und Preise wird vom Kunden nur selten mit einem Auftrag honoriert, 95% der Kunden starren nur auf das Preisschild, Qualität und Inhalt interessieren dabei eher selten, so wird ein Passbild-Automat zur ernsthaften Konkurrenz für Fotografen.

Die Konsequenz: die eigentlich hochwertige Dienstleistung "Fotografie" wird, damit der Kunde überhaupt in den Laden kommt, viel zu billig angeboten (immer mal bedenken: allein 19% vom Honorar geht dabei als MwSt. ohne Umwege an Papa Staat), dafür müssen dann die Abzüge eben deutlich teurer als eigentlich nötig verkauft werden.

Daß der Fotograf die Negative/Daten dann ungern aus der Hand gibt, ist leicht nachvollziehbar, am besten handelt man das Gesamtpaket daher vorher aus, nachdem man sich überzeugt hat, ob der Fotograf die gewünschte Qualität auch liefern kann, ansonsten sehe man sich nach einem anderen Atelier um.

Wer schlau ist weis: die Billig-Anbieter sind unterm Strich nur sehr selten wirklich die günstigsten.


sillyqueen
beantwortet von sillyqueen am 5. Januar 2008 10:46
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Ich habe vor kurzem auch Bilder machen lassen (zwar "nur" für den Reisepass, aber egal).

Wenn ich die Bilder auf CD gewollt hätte, dann hätte das 5 oder 7 Euro mehr gekostet - man hatte also zumindest die Wahl. Hab mich dann dagegen entschieden, diese Passbilder sind ja praktisch woanders unverwendbar.


FFFoto
beantwortet von FFFoto am 5. Januar 2008 13:18
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Letzten Endes ist es egal ob üblich oder nicht, es hängt einzig und allein davon ab was DU mit dem fotografen vereinbart hast.




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