Ein Kollegin von mir hat erzählt, dass sie unter Migräne-Attacken leidet. Dann war sie beim Arzt und dieser hat ihr "angeblich" Beta-Blocker verschrieben!??!?

Kommt darauf an ob die Migräne durch zu hohen Blutdruck ausgelöst wird, dann ist es richtig.
Das ist dann üblich wenn die Attacken so häufig kommen, dass eine Prophylaxe sinnvoll ist.
Entstanden ist das dadurch, dass man festgestellt hat, dass bei Bluthochdruckpatienten die BetaBlocker bekamen eine vorhandene Migräne besser wurde. Daraufhin wurde das Medikament auch bei Nichtbluthochdruckpatienten zur Migräne-Prophylaxe eingesetzt und zeigt u.U. gute Erfolge. (bei mir hat es im Gegensatz zur Akupunktur auf jeden Fall geholfen.)
Das Betablocker nicht grundsätzlich als Migränemittel gedacht sind ist wohl klar und sie sollen auch nicht zur Behandlung eines Anfalls genommen werden, sondern täglich um die Anfalsshäufigkeit zu mindern. Deshalb wird es auch nur verschrieben wenn die Häufigkeit entsprechend hoch ist. Wer nur alle zwei Monate einen Anfall hat, sollte es lassen, wer dagegen mindestens einmal pro Woche betroffen ist liegt damit ggf richtig
Es ist üblich, aber sinnlos. Beta-Blocker helfen bei zu hohem Blutdruck. Durch diesen wird aber keine Migräne verursacht. Die Behandlung mit Beta-Blockern ist eine willkommene "Therapie", die Ärzte gerne probieren, damit sie überhaupt was tun.
Behandlungsmöglichkeiten bei Migräne. Hier findest du Informationen:
http://www.mdr.de/hier-ab-vier/natuerlich-gesund/2329712-hintergrund-2329706.htm...

hat eine kollegin von mir auch verschrieben bekommen.. ob das nun so üblich ist ankopfkratz ;o)