Ist es trotzdem möglich, von der Hochschule angenommen zu werden?

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3 Antworten

Also für Informatik brauchst du eigentlich hauptsächlich Mathe und logisches Verständnis. Sehr gut möglich, dass da wirklich strikt vorgegangen wird und die Grenze klar gezogen ist.

Ein Anruf bei der Institution wird deine Frage am sichersten beantworten.

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Die Hochschule ...... will aber einen NC von 3,0. 

Das ist schlicht Unsinn. Keine Uni "will einen NC". Du beziehst Dich hier vermutlich auf eine zufällige Auswahlgrenze aus der Vergangenheit.

NC steht als Kürzel für "Numerus Clausus", d.h. "beschränkte Zahl". Dieses  Wort hat es in seiner armseligen Karriere auf mehr als 10 ganz verschiedene Bedeutungen gebracht (wovon die allermeisten völlig irreführend sind!), und damit die Sprache der Abiturienten heillos verwirrt. Man sollte deshalb den unvermittelten Gebrauch des Kürzels "NC" schlicht verbieten.

In der Amtssprache steht die "beschränkte Zahl" NC für die (natürliche!) Zahl der planmäßig durch Studienanfänger maximal zu besetzenden Studienplätze bei einem konkreten Studienangebot (z.B. "30 Studienplätze für das Fach x mit Studienabschluss z an der Hochschule y zum Wintersemester 15/16"). Es handelt sich hier um eine Zulassungsbeschränkung (als haushaltspolitische Maßnahme), d.h. nicht jedem Studienberechtigten ist hier ein Studienplatz gesichert. Eine Bewerbung ist erforderlich für Interessenten. Wenn nun die Zahl der Bewerber größer als der amtliche NC (Zahl der zu vergebenden Studienplätze) ist, genau dann, bei Bewerberüberhang, wird
ein Auswahlverfahren unter den Bewerbern durchgeführt. Üblicherweise
werden die zu vergebenden Studienplätze in zwei Quoten aufgeteilt, in
eine  Qualifikationsquote und eine Wartezeitquote. Bei ersterer werden alle Bewerber in eine Rangliste gebracht nach ihrer ausgewiesenen Abitur-Durchschnittsnote, bei letzterer nach ihrer ausgewiesenen Wartezeit. Anhand dieser Ranglisten werden dann die Studienplätze ausgezählt
und belegt. Die auf beiden Ranglisten jeweils als Letzte Zugelassenen bilden die aktuellen Auswahlgrenzen nach Note und Wartezeit (z.B. "Note 2,3 - Wartezeit 2 Semester"). Die Auswahlgrenzen bei künftigen Auswahlverfahren sind das Ergebnis künftiger Auszählungen unter veränderlichen Wettbewerbsbedingungen und daher nicht vorhersagbar. Die Auswahlgrenzen der Vergangenheit bieten da ggfs. nur eine ganz grobe Orientierungshilfe.

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