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Ist es tatsächlich tödlich, wenn man 1 Liter destilliertes Wasser trinkt?

gefragt von Chica111 am 04.03.2007 um 20:12 Uhr

Das habe ich neulich mal irgendwo aufgeschnappt. Und wenn ja, warum ist das so?


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anonym
beantwortet von Rolfe am 4. März 2007 20:37
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Nein - die Mär von der Osmose und dem Platzen der Zellen im Körper könnte nur Wirklichkeit werden, wenn man dem Körper destilliertes Wasser in grossen Mengen über Infusionen zuführt. Da wir die meisten Mineralien ohnehin über feste Nahrung aufnehmen, ist das Trinken von 1 Liter destilliertem Wassers unschädlich. Selbst regelmässig dürften solche Mengen unschädlich sein. Man wird also auch nicht krank davon. Habe ich bei Wikipedia gelesen.


compu60
beantwortet von compu60 am 4. März 2007 20:37
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Wenn du dieses Wasser intravenös bekommst ,wird es gefährlich. Kannst du hier nachlesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/DestilliertesWasser#WirkungaufdenK.C3.B6rper


loopwithme
beantwortet von loopwithme am 4. März 2007 20:38
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Das ist so nicht richtig. Was allerdings stimmt ist, das man sich tatsächlich mit destilliertem Wasser umbringen kann.

Zumindest theoretisch, denn die Menge liegt bei ungefähr 7 Litern, und die möglichst schnell zu sich genommen... Das liegt daran, dass destilliertes Wasser dem Körper zu viel Salze und sonstige lebenswichtige Nährstoffe entziehen würde, da eine Lösung mit unterschiedlichen Konzentrationen an in ihr gelösten Stoffen immer das Bestreben hat, die Konzentrationen anzugleichen, und in destilliertem Wasser ist eben nix drin.

Über den dann unvermeidlichen Harndrang bei solchen Flüssigkeitsmengen würden folglich zu viele lebenswichtige Stoffe ausgeschieden, was zum Tod führen kann.

So ungefähr zumindest hab ich es noch aus der Schule in Erinnerung. Hoffentlich stimmt das jetzt auch so...

Kommentar von 879dce4d9824245f0e9f471a277734f4smallshagdalbran am 4. März 2007 20:43

Das Wasser würde die Stoffe nicht entziehen, sondern durch die Zellwände in die Zellen mit höherer Salzkonzentration eindringen und diese (so wird behauptet) zum Platzen bringen - Osmose, wie Rolfe bereits gesagt hat. EIn solches Ereignis wird auch als osmotischer Schock bezeichnet. Aber anch wie vor - man muss gewaltige Mengen an destilliertem Wasser trinken, damit das passiert.

Shag d'Albran


Tommmi2006
beantwortet von Tommmi2006 am 4. März 2007 21:08
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Wasser ist umso gesünder, je weniger Inhaltsstoffe es hat, damit es viel schädliches vom Körper aufnehmen und ausschwemmen kann. Demineralisiertes Wasser ist somit zu empfehlen.

Kommentar von bassposaunist am 4. März 2007 21:34

Bist du dir da auch wirklich sicher, was du sagst?


krucker
beantwortet von krucker am 4. März 2007 20:42
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Leitungswasser hat in vielen Gegenden so wenig Salze gelöst, dass es dem destillierten Wasser nahekommt. Also ...


WellnessVision
beantwortet von WellnessVision am 4. März 2007 21:53
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Also da müssten ich und meine Frau täglich mindestens zwei bis drei Mal sterben !
Wir trinken üblicherweise 2 bis 3 Liter Umkehrosmosewasser täglich,
und es geht uns von Tag zu Tag besser.
Manchmal werden es schon bis zu 5 Liter sein, keinerlei Anzeichen auf Sterben.
Ausschwemmen kann es hauptsächlich mineralische Stoffe,
das sind für den Körper sowieso nur Belastungen.
Organische Stoffe lassen sich kaum ausschwemmen.
Wenn doch ein klein wenig ausgeschwemmt wird,
dann ißt Du eben um 2% mehr Obst und Gemüse.
Siehe mal: http://www.wasser-symposium.ch/shop/kb_gesundheitsgeheimnis.html
Was damals noch nicht bekannt war,
dass die Destillation mit elektrischer Heizung Elektrosmog ins Wasser bringt,
also wenn das Wasser nachher noch energetisiert wird, ist wieder alles in Ordnung,
und wirk noch besser im Körper.
LG Josef

Kommentar von 879dce4d9824245f0e9f471a277734f4smallshagdalbran am 4. März 2007 22:41

Bitte hört doch mit dem esoterischen und unbeweisbaren Zeug in Sachen "energetisiertes Wasser" auf! Ob und inwieweit "Elektrosmog" - was ist das eigentlich? - eingetragen wird, bedarf eines brauchbaren Nachweises.

Und wenn der Destillierkolben mit Torf beheizt wird?? Eine Umkehrosmoseanlage erzeugt den notwendigen Druck im Allgemeinen mit einer mehrstufigen Zentrifugalpumpe (Elektro - böse!), die Membranen bestehen aus Polyamid (huch wie unnatürlich). Wenn Umkehrosmosesysteme ohne Pumpe - also mit Leitungsdruck - eingesetzt werden, ist die Konversion im Allgemeinen so mickrig, dass ein Vielfaches am Wasser in den Ausguß gefahren wird (Verschwendung). Oder die Membran hat eine so geringe Trennschärfe, dass es sowieso egal ist.

In Zweifelsfällen empfehle ich in Sachen "energetisiertes Wasser" und ähnlichen Verkaufsschlagern die "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V."

Die gehen unvoreingenommen an solche Dinge heran. Die Ergebnisse dürften aber manchem nicht gefallen. Shag d'Albran

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 5. März 2007 13:10

Warum reagierst Du denn hier so gallig ?

Lass ihm doch seinen Glauben !


anonym
beantwortet von woewe am 16. März 2009 14:37
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Stichwort: "hypotone Hyperhydratation" bzw. Hydrämie:

Die letale Dosis für destilliertes Wasser liegt höher; hängt zudem von den Begleitumständen ab: Erfolgt anderweitig eine Mineralienzufuhr? Ist eine vorherige Dehydratation mit gleichzeitigem Mineralienverlust erfolgt? Bei Letzterem (und ohne parallele Mineralienzufuhr) soll es schon Todesfälle (mit mehr als 10l dest. Wasser) gegeben haben, Kennzeichen:

Zellschwellung von Gehirnzellen führt zur einem erhöhten Hirndruck (Symptome: Kopfschmerzen, Erbrechen, Apathie, Bewusstseinstrübungen, Koma), evtl. auch: akute Herzinsuffizienz.


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