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Ist es strafbar, sich ein Arbeitszeugnis von einer Fantasiefirma auszustellen?

gefragt von komaberl18mkomaberl18m am 27.03.2007 um 16:17 Uhr

Ich weiß, dass es Urkundenfälschung ist, ein eigenes Zeugnis zu bearbeiten, aber wenn man sich eine Firma ausdenkt, was dann. Ich setze ja nur selbst etwas auf und keiner hat einen Schaden. Und kleinere Betriebe sind natürlich wenn Sie ein paar Jahre weg sind, nirgendwo mehr richtig zu finden. Das es moralisch verwerflich ist, ist sogar mir klar, aber mittlerweile ist jede dritte Bewerbung "nachbearbeitet", insofern will ich legale Chancengleichheit um einen Fuß in die Tür zu bekommen.


Reply


loopwithme
beantwortet von loopwithme am 27. März 2007 16:24
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"Legale" Chancengleichheit und Fälschung eines Arbeitszeugnisses sind wohl Dinge, die sich gegenseitig ausschließen, denn legal ist das wohl kaum und erfüllt immer noch den Straftatbestand der Urkundenfälschung.

Dir dazu was zu raten, fällt wohl schwer, du musst letztendlich selbst wissen, was du tust und auch vor dir selbst verantworten. Hier sich die Absolution zu holen, nach dem Motto "wenn die sagen, das ist nicht schlimm, dann kann es nicht schlimm sein!" ist ein wenig die Verantwortung für dein Handeln abzugeben.

Ich kann sehr wohl verstehen, dass es dir langsam reicht, weil du dich benachteiligt fühlst und ja scheinbar auch arbeiten willst. Aber überleg dir lieber genau, was du jetzt machen willst, denn wenns auffällt, wirst du wohl kaum sagen können, dass die von GF gesagt haben, das wäre nicht schlimm...

Toi toi toi für deine zukünftigen Bewerbungen!


conzu
beantwortet von conzu am 27. März 2007 16:59
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und musste mich zum Glück in den letzten 10 Jahren nicht bewerben, aber ich halte Ehrlichkeit für das A und O. Wenn ich irgendwelche gefälschten Arbeitszeugnisse erstellen müsste, fände ich das für mich schon sehr traurig. Man sollte mit dem glänzen, was man hat. Außerdem bin ich keine gute Lügnerin.......man würde mir das an der Nasenspitze ansehen!!!

abgestimmt für: Ich bin bei Bewerbungen immer zu 100% ehrlich

anonym
beantwortet von Frank Lulay am 27. März 2007 18:33
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Das wäre schon Betrug. Es könnte ja sein, dass die "Neue" Firma nachforscht. Dann Gute Nacht

abgestimmt für: Ich musste mich in den letzten 10 Jahren nicht bewerben

holzloewe
beantwortet von holzloewe am 27. März 2007 19:31
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Lügen haben bekanntlich kurze Beine. Wie willst Du Deinem Chef erklären, dass Du keine Ahnung hast von Dingen, wo eine andere Firma Dich in den Himmel lobte.

Beim Herauskommen des Schwindels ist das Vertrauensverhältnis gestört. Plötzlich machen sich noch weitere Macken an Dir auf, über die bisher hinweggesehen wurde.

abgestimmt für: Ich bin bei Bewerbungen immer zu 100% ehrlich

altmuenster
beantwortet von altmuenster am 29. März 2007 15:05
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Ich bin bei Bewerbungen immer zu 100% ehrlich aber Ich musste mich in den letzten 10 Jahren nicht bewerben

abgestimmt für: Ich musste mich in den letzten 10 Jahren nicht bewerben




anonym
beantwortet von maren am 27. März 2007 16:28
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würde ich als betrug einstufen.


anonym
beantwortet von poetvl am 27. März 2007 20:53
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Ich kann mir vorstellen, wie es in dir aussieht, wenn du auf solch eine Idee kommst. Dein Frust ist wohl unendlich. Aber bleib ehrlich, die Wahrscheinlichkeit das so etwas rauskommt ist sehr hoch. Dann musst du dich wegen Urkundenfälschung verantworten. Bleib ehrlich und aufrichtig, auch wenn es offensichtlich manchmal leichter fällt krumme Dinge zu tun. Du kriegst sonst keinen Fuss mehr auf den Boden. Ich drück dir alle Daumen das es auf ehrliche Weise klappt. Was bist du denn von Beruf ?

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Kabark
beantwortet von Kabark am 27. März 2007 16:26
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Ich verstehe den Anreiz und finde es auch legitim, darüber nachzudenken, aber es hat doch letzten Endes keinen Zweck. Ich persönlich würde, wenn ich den Job bekommen hätte, ständig in dem Gefühl leben, dass jeden Moment was schief gehen kann. Und so würde ich nicht arbeiten wollen.

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UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 27. März 2007 16:34
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Unterschätze das Internet als Recherche-Medium nicht.

Wenn Du ne Fantasiefirma irgendwo räumlich ansiedelst, kann Deine potenzielle neue Arbeitgeberin auch dort bei offiziellen Stellen nachfragen.

Hast Du es denn überhaupt nötig, der Realität auf die Sprünge zu helfen?

Wer lügt, braucht ein verdammt gutes Gedächtnis.

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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 27. März 2007 21:59
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Keiner hat einen Schaden dadurch?

  • Und wie ist das mit dem anderen Bewerber, der die Stelle nur deshalb nicht bekommen hat, weil Dein Traumzeugnis ihn ausgestochen hat?

  • Und was ist mit der Firma, die Dich wegen dieses Traumzeugnisses eingestellt hat und die jetzt einen Mitarbeiter hat, der sooo traumhaft gar nicht ist und dazu noch ein Betrüger?

  • Und wie kommst Du auf die Idee, jede dritte Bewerbung sei "nachbearbeitet"?

  • Glaubst Du wirklich, Du könntest LEGALE Chancengleichheit durch ILLEGALE Methoden herstellen?

Ich bin wirklich entsetzt über Deine Unverfrorenheit und die "lockere" Art, mit der Du hier versuchst, Betrug zu rechtfertigen.

abgestimmt für: Ich bin bei Bewerbungen immer zu 100% ehrlich
Kommentar von 2dc56293bded079f1517504c274b3034smallengelhaar am 27. März 2007 22:11

Dieser Antwort kann ich mich 100% anschließen, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Wenn Du meinst nur durch Lug und Betrug Dein Leben aufzubauen geht es garantiert in die falsche Richtung. Ich glaube Du hast nur eine Möglichkeit was aus Deinem Leben zu Machen wenn Du absolut Ehrlich bist, wenn Du Fehler gemacht hast gib sie zu und sei bereit dafür gerade zu stehen, dann hast Du auch eine Chance.

Gruß engelhaar!


anonym
beantwortet von Sabrina68 am 27. März 2007 19:30
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Das Risiko (mit dem man nicht nur kurze Zeit, sondern die ganze Zeit lebt)ist zu groß, und letztendlich glaube ich auch nicht, daß 1 gutes Zeugnis so ungemein weiterhilft. Meist hat man mehrere Zeugnisse und die Chemie muß ja auch stimmen beim Bewerbungsgespräch. Betrug ist es sowieso und ich stelle mir eine oberpeinliche Situation vor: man hat bereits einige Zeit gearbeitet und nette Freundschaften im Betrieb geschlossen, da stellt sich der Betrug raus und man fliegt!

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odemtann
beantwortet von odemtann am 27. März 2007 16:22
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Ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist . Natürlich ist es schwer einen Job zu finden . Ich weiß auch , dass es leichter gesagt ist , wenn man selbst einen Job hat . Trotzdem würde ich es nicht darauf ankommen lassen . Man weiß nie wie dumm es einmal kommen kann . O k , wo kein Kläger ist kein Richter . Ich wünsche Dir , dass Du das richtige tust . Viel Glück odemtann


PatBo
beantwortet von PatBo am 27. März 2007 22:13
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