Ist es Steuerhinterziehung, wenn man ein Auto zwischen zwei Unternehmen hin und her verkauft, um die USt. wiederzubekommen?

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5 Antworten

Wenn du ein Auto von der Firma A an die Firma B verkaufst, dann fällt Umsatzsteuer an, weil eine Rechnung geschrieben wird. Verkaufst du von der Firma B das Auto wieder an die Firma A fällt wieder Umsatzsteuer an. Da aber der Erlös als Umsatz beim Verkauf verbucht werden muss, fällt darauf Steuer an. Wenn du also laufend das Auto hin und herverkaufen würdest, fiel das beim Finanzamt auf. Das würde dir wohl als Steuerbetrug angelastet weil du jedesmal die Mehrwertsteuer beim FA geltend machen würdest. Ich gehe mal davon aus, dass der Inhaber der Firma A derselbe ist wie der, der Firma B.

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Kommentar von Bizispider
14.09.2016, 21:54

Ich will das nicht machen. Ich kenne nur jemanden der es macht, deshalb die Frage. 

Die Firmen werden von unterschiedlichen Personen geführt. 

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Haha das ist echt ne geile Idee man aber ich fürchte das wird langfristig nicht als legal eingestuft :/

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Kommentar von Bizispider
14.09.2016, 21:55

Hoffentlich ist es nicht legal! 

Mich betrifft es ja nicht. 

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Es wird Dir nichts bringen, denn der eine Betrieb muss die USt ans Finanzamt abführen, der andere kann sie geltend machen.

Linke Tasche - Rechte Tasche.

Im zweiten Jahr musst Du dann entweder einen Gewinn versteuern, wenn Du das Auto über Buchwert verkaufst, oder Du kannst weniger Umsatzsteuer geltend machen, als in der Vorperiode abgeführt, und somit hast Du teilweise USt gezahlt.

Und immer so weiter.

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Der eine zieht die Vorsteuer, der andere zahlt die Umsatzsteuer ans FA. was soll das für einen Sinn haben??

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Kommentar von Ontario
15.09.2016, 05:52

Das nennt man UST ( Karussel) und das ist strafbar, so man immer wieder das Auto von A nach B verkauft und wieder von B nach A. Vorallem wenn eine der Firmen eine sog. Scheinfirma ist.

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Nein. Denn die Umsatzsteuer spart man damit nicht.

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