Frage von MarcoAH, 23

Ist es statistisch bewiesen, dass qualifiziertere Menschen besser einen Job bekommen, bzw. dass die Arbeitslosenquote unter den Qualifizierteren geringer ist..?

... als nicht so Qualifizierte? Oder ist die Arbeitslosenquote etwa genauso hoch?

Antwort
von maccvissel, 18

Dazu ist keine allgemeingültige Aussage möglich.

Es gibt beispielsweise a) hochqualifizierte Akademiker, die keinen Job finden und b) auf der anderen Seite mittelmäßige Hauptschüler, um die sich die Arbeitgeber reißen.

a) z.B. Akademiker, deren Studium nur für Laufbahnen im öffentlichen Dienst oder in der Forschung geeignet ist, oder Absolventen mit Abschlüssen in in völlig überlaufenen Modeberufen.

b) Berufstätige in unattraktiven Berufen, z.B. Bäcker, Schlachter, Müllwerker usw.

Kommentar von MarcoAH ,

Würde mich interessieren, welche Jobs beim ersten b in Betracht kommen.

Antwort
von SiViHa72, 23

Statistiken sagen sowieso das aus, was der Fragesteller hören will. Altbekannt.

es heisst immer: arbeitslos, dann schlcher qualifiziert, unmotiviert, bla.

Komischerweise sieht man oft genug auch das Gegenteil.

Wahlweise eben auch,w eil ein gut qualifizierter engagierter Mensch nen realistischen Lohn, keinen Hungerlohn für seine Arbeit will.

Kommentar von MarcoAH ,

Falsch. Ich will das hören, was ihr denkt, bzw. schwarz auf weiss geschrieben steht.

Kommentar von SiViHa72 ,

Du hast das falsch verstanden. Schon mal mit Empirie und Statistik befasst? Da hörst Du genau das: Die Fragestellung, die du (nicht Du, MarcoAH, hier) einer Statistik zugrunde legst, beeinflusst das Ergebnis.

Wahlweise: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Sprich: nicht DU bist in meiner Antwort mit Fragesteller gemeint, sondern es ist wichtig, bei jeder Statistik auch darauf zu achten, von wem kommt sie/ wer gab sie in Auftrag?

Wie gesagt, Missverständnis, Du bist ja vermutlich nicht der Auftraggeber diverser Statistiken zu dem Thema.

Und meine Meinung, die sollte Dir aus meiner Antwort auch ansatzweise klar sein.

Ich kenne aus beiden Bereichen genug Leute, die Probleme haben, einen Job zu finden.

Und dann gibts eben auch solche, denen fliegt es aus irgendeinem Grund zu, warum auch immer.

Z.B. auch mal durch Vitamin B.

Simpelstes Beispiel: Frau in unserer Gemeinde wurde als Erzieherin eingestellt, ohne Erzi- Ausbildung, ohne selber zumindest Kinder zu haben. Hintergrund? Sie tat jemandem bei den Entscheidern leid, da sich ihr Mann von ihr getrennt hatte. Und mal ehrlich, ich kannte sie.. ne Hand für Kinder hatte die nicht. Da fragt man sich schon, wie kann das denn sein.

Beispiele gibts für viele Varianten.

deshalb, ich les die Statistiken immer mit Interesse.. und sehe sie eher wie ein nettes Märchenbuch, das wirds auch geschrieben, wie es gerade passt.

Kommentar von SiViHa72 ,

PS: Und definitiv ist natürlichn wern ohne Ausbildung irgendeiner Art echt am untersten Ende der Fahnenstange.

Andererseits kenne ich aber auch diverse leute mit Diplom-Uni-abschluss.. die Arbeitgebern einfach meist zu teuer sind. Z.B. ein Dipl.Päd kriegt mehr als ein Soz.Päd. und der mehr als ein Erzieher.

Dann kanns schon sein, dass man nicht genommen wird, selbst wenn man sagt, das Gehalt wär mir okay.. denn im ÖD wäre diie passende Tarifstufe dann sogar einklagbar.

Antwort
von angy2001, 19

Dieser Beitrag enthält die Antwort auf deine Frage: http://doku.iab.de/kurzber/2013/kb0413.pdf

Kommentar von MarcoAH ,

Danke. Las den Bericht eben durch. Hat mir sehr geholfen.

Kommentar von angy2001 ,

gern geschehen

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