Frage von TobyScience, 229

Ist es so schlimm wenn wir für eine Packung Milch einen fairen Preis zahlen würden?

Ich hätte kein Problem damit wenn ich für eine Packung Milch deutlich mehr bezahlen würde als es bisher der Fall ist

Bin ich da der einzigste der so denkt?.

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 119

Nein bist du nicht. Ich bin auch dafür, dass die Landwirte das bekommen sollten was ihnen zusteht und ihnen die Möglichkeit geboten wird ihre Tiere artgerecht zu halten. Dafür würde ich mehr zahlen. 

Kommentar von martinzuhause ,

das funktioniert aber nicht wenn die milch aus dem ausland dann billiger ist.

Kommentar von VanyVeggie ,

Auch die Milch aus der Region bekommt man so gut wie geschenkt. Bin jetzt davon ausgegangen. Man müsste dann auch regional konsumieren. 

Antwort
von Jewi14, 101

Es steht dir natürlich frei, spezielle Milch zu kaufen, die höher im Preis ist, dafür aber der Bauer mehr für seine Milch bekommt.

Ansonsten muss ich jetzt mal ein Tabu brechen: Wir leben in einem globalen Handel, wir alle müssen uns den Wettbewerb stellen und ich möchte nicht wissen, wie viele Leute in Deutschland ihren Job verloren haben, weil wo anders günstiger hergestellt werden kann und auf Hartz4 landete. Das ist natürlich für jeden einzelnen ein hartes Schicksal.

 Auch Landwirte müssen sich mit den Wettbewerb abfinden. Vor einem guten Jahr wurde die Milchqoute abgeschafft, seitdem ist die Milchproduktion in Deutschland um 5% gestiegen.

Es ist also nicht die alleinige Schuld der bösen Discounter, es ist auch und gerade Schuld der Bauern, die einfach zu viel Milch produzieren. Man kann natürlich wieder einen staatliche garantieren Mindestpreis für Milch einführen, nur dann wird es sehr schnell wieder den "Butterberg" und die sogenannte Weihnachtsbutter geben. Ob das dann besser ist, bezweifle ich doch sehr.

Ich sehe daher das Problem nicht so sehr bei den vermeintlich bösen Discountern, sondern schlicht und einfach an dem Überangebot.

Außerdem ist es gerade dieser dämliche Bauernverband, der ständig am jammern ist und staatliche Hilfe fordert. Mal ist das Wetter zu kalt, zu warm, zu nass, zu trocken, zu sonnig, zu bevölkert oder sonst was.

Kommentar von Deamonia ,
Kommentar von Jewi14 ,

Stimmt, ich könnte meine Antwort in deiner Frage reinkopieren. Aber ich lasse es mal, du hast sich ja schon gelesen

Antwort
von soissesPDF, 11

Schlimm ist eher wenn man Fragen stellt ohne die Realität wahrzunehmen,
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/milchgipfel-soforthilfe-bauern-subvention-...

Niemand ist daran gehindert zu teuren Bio-Milch zu greifen, falls das die Kühe glücklicher macht.

Erst beschweren sich die Bauern über die Milchquote, die Politik dackelt denen hinterher und schafft die Milchquote ab.
Nun weigern sich die Deutschen gar mehr Milch zu trinken.
Sowas geht gar nicht, eine "Milchverordnung" muss her, die Milchtrinken zur Pflicht erhebt, möglichst Bußgeld bewehrt.

Kommentar von scheggomat ,

Und die Kontrolle dieser Verordnung würde wiederum Arbeitsplätze schaffen. 

Lass dir das patentieren! :D

Expertenantwort
von Brunnenwasser, Community-Experte für Ernährung, 18

Bis vor kurzem hatten die Landwirte 2 Jahre lang einen einkömmlichen Preis. Nun wird Russland boykottiert, der Export selbst nach China stockt und die Bauern haben nach Wegfall der Milchquote mal eben 7% mehr Milch im letzten Jahr produziert.

Die Marktwirtschaft funktioniert hier leider zu gut und die Entwicklung ist fatal. Doch woher kommt die Lösung ? Ich bin auf jeden Fall kein Freund der Tränendrüse, der sich notleidende Milchbauern vorstellt denen sofort die ganze Welt helfen muß. Die Politik soll das ordentlich lösen - was leider wieder nur auf Subventionen hinausläuft - und die Verbraucher mitsamt dieser Mitleidsnummer außen vor lassen.

Brot und Spiele für den "aufgeklärten Verbraucher". Wer es mag...

Antwort
von archibaldesel, 20

Gar nichts. Es nützt nur nichts, weil du ja wahrscheinlich den Landwirten helfen möchtest. Bei denen bezahlst du aber nicht, sondern im Supermarkt. Und die werden immer sehen, dass sie die Milch so günstig wie möglich einkaufen. Wenn du einen höheren Preis zahlst, erhöhst du nur die Gewinnmarge des Einzelhändlers.

Der Milchpreis unterliegt den normalen Markmechanismen, wie Angebot und Nachfrage. Um genau einen solchen Preisverfall, wie er aktuell stattfindet, zu vermeiden, gab es seit 1983 innerhalb der EU eine Milchquote, um das Angebot zu regulieren. Am 01.04.2015 wurde die Quote auf Betreiben der Milchviehwirtschaft gekippt. Die Landwirte haben die Milchproduktion unter Abfeiern der neuen Freiheit kräftig nach oben gefahren. Und nun die Überraschung: Was passiert mit einem Preis, wenn das Angebot erhöht wird, die Nachfrage aber gleich bleibt? Und wenn dann die Nachfrage sogar noch sinkt, weil es politische Sanktionen aus Russland gibt? Genau, der Preis fällt.

Ein guter Landwirt sollte heute auch ein guter Kaufmann sein. Und wenn nicht, sollte man das zumindest von den Interessenverbänden erwarten. Da habe ich aber große Zweifel. Ich habe sogar eine Aufforderung des Bauernverbandes gesehen, die Milchmenge nochmals zu erhöhen, um durch die Krise zu kommen. Das ist wie Feuerlöschen mit Benzin....

Antwort
von Nordseefan, 25

Kommt darauf an: Ich wäre auch bereit mehr zu zahlen, wenn das mehr AUSSCHLIESSLICH an die Bauern gehen würde.

Aber wir leben halt(leider) in einer Geiz ist geil Gesellschaft.

Klar, nicht alle sind so, aber halt doch viele. Das betrifft nicht nur die Milch, sondern so gut wie alle Lebensbereiche.

Besonderes krass finde ich es auch im Urlaub: 200 Eruo für ne Woche zahlen und sich dann beschweren, das man kein 5 Sterne essen bekommt.....

Antwort
von Steffile, 86

Du bedenkst nicht, dass die Preiserhoehung auf einem Gebiet eine Menge andere Preiserhoehugen nach sich zieht. Im Bereich Milch ist das z.B. Yoghurt, Kaese, Schokolade, Butter, Pizza und und und...

Antwort
von ErsterSchnee, 43

Ich gehe davon aus, dass Du immer Bio-Milch aus der Region kaufst? Bzw. Deine Milch direkt beim Bauern holst?

Ansonsten müssen wir hier gar keine Diskussion anfangen.


Antwort
von martinzuhause, 78

es kommt imer darauf an was man als fair bezeichnet. die milch sollte aus der region kommen.

es ist unsinnig milch durch das ganze land zu transportieren um sie dort zu verkaufen wo es auch andere anbieter gibt.

Antwort
von Kleckerfrau, 90

Nein, bist du nicht. Ich würde auch mehr dafür zahlen, wenn die Bauern dann vernünftiges Geld dafür bekommen würden.

Antwort
von AlexChristo, 71

Was ist denn "ein fairer" Preis? Das Problem ist, das aufgrund von Subventionen viel zu viel Milch produziert wird. Was soll mit der ganzen Milch passieren?

Das Problem bei der Preisbildung des Milchpreises ist ein hausgemachtes Problem.

Antwort
von friesennarr, 59

Du bist nicht der einzige der so denkt, bedenke aber, das es ganz viele Leute gibt, die sehr wenig verdienen und die jeden Cent zwei mal umdrehen müssen.

Je mehr Menschen (und es werden immer mehr - da die Mittelschicht langsam verschwindet ) sehr wenig verdienen, desto günstiger müssen sie einkaufen, desto mehr Billigware muß auf den Markt. Also wie bei allem.

Was ist dann, wenn sich eine niedrig verdienende Familie nicht mal mehr Milch leisten kann?

Antwort
von Knide, 16

Ich bin deinet Meinung! Ich finde 1€ für eine Packung Milch mehr als berechtigt und bin ehrlich gesagt von Milch für 34 Cent ziemlich abgeschreckt.

Bei der Landwirtschaft geht es ja nicht nur um die Milch, sondern um einen Teil unserer Kultur.
Die Landwirte betreiben Landschaftpflege!

Ich bin der Meinung das die Landwirte einen fairen Preis verdient haben!

LG

Antwort
von Deamonia, 65

Kaum einer hätte ein Problem damit, wenn Milch teurer wäre, aber finde mal im normalen Supermarkt Milch bei der der Bauer wirklich Fair bezahlt wird, das ist gar nicht mal so einfach.

Nur weil die Milch teurer ist, bedeutet das nicht, das der Bauer mehr Geld dafür sieht, in den meisten Fällen zahlt man halt für den Markennamen.

Meiner Meinung nach sind die Bauern aber auch "selbst schuld" da sie seit Abschaffung der Quote ein Überangebot produzieren.

Ich fände es nun mehr als unfair, allen anderen Branchen gegenüber, wenn Milch jetzt wieder mit irgendwas subventioniert werden würde.

Kommentar von TobyScience ,

Das über Angebot entstand aber auch durch die große Nachfrage in Asien. Und dadurch mehr produzierten.

Dann ist es wohl am besten wenn ich die Milch  direkt vom Bauern kaufe dann weiß ich auch dass er das Geld bekommt.

Kommentar von VanyVeggie ,

Weißt du was ein Bauer für ein Liter Milch bekommt? Da kann man es ihnen nicht übel nehmen, dass sie überproduzieren. 

Kommentar von Deamonia ,

Ja weis ich, und sie bekommen so wenig WEIL sie so viel produzieren!

Du findest es also gut, das sie mehr produzieren, deswegen weniger Geld bekommen, und deswegen ihre Tiere noch weniger Artgerecht halten müssen? (Mehr Tiere auf weniger Raum, nur als Beispiel)

Kommentar von VanyVeggie ,

Nein finde ich natürlich nicht. Aber daran sind nicht sie selbst schuld, sondern der Staat der ihnen viel zu viel Geld abnimmt. Die Bauern kommen da alleine nicht mehr raus. Sie können ja von heut auf morgen schlecht nur noch ein 1/4 ihrer Produktion verkaufen. Wie sollen sie dann diesen Monat überleben? Wer garantiert das durch solch eine Aktion sich überhaupt was ändert? Dazu müssen alle anpacken: Bauern, Verbraucher und Staat. 

Leider gebe es dann noch Bauern denen es einfach egal ist und die weiter überproduzieren würden. Was können die Bauern für solche Kollegen? 

Das ist ein generelles Problem, wo der Landwirt allein sicher keine Schuld hat. 

Kommentar von Deamonia ,

Die Bauern wurden Jahrelang subventioniert, irgendwann ist "auch mal gut" 

Warum haben Bauern so einen Sonderstatus? Warum soll der Staat (also im Endeffekt der Steuerzahler) dafür aufkommen, das eine Branche einfach viel zu viel produziert? 

Es gibt offenbar viel zu viele Milchbauern in Deutschland, und auch wenn das im ersten Moment schlimm ist, scheint mir die Lösung klar: Eine ganze Menge Betriebe müssten dicht machen, damit sich die anderen wieder lohnen. 

Wo nimmt der Staat den Bauern denn konkret "viel zu viel" Geld ab? Es ist doch eher so, das die Großeinkäufer "zu wenig" Geld zahlen (Bzw sich an Marktwirtschaftliche Regeln halten, wonach Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen) 

Kommentar von VanyVeggie ,

Es ist allgemein nicht fair wie viel der Staat einkassiert. Es ist überhaupt nicht in Ordnung, dass Betriebe dicht machen müssten, die evtl bereits Generationen laufen, weil der Staat so geizig ist. Wir zahlen alle mehr Steuern als eigentlich gerecht. Aber wir haben´s im Gegensatz zum Bauern noch recht bequem. Bauern leisten sehr viel Arbeit und haben nie Urlaub oder können es sich leisten bei einer Grippe sich auszuruhen. Sie sind bei jedem Wetter Stunden draussen. Ja dafür verdienen sie einen "Sonderstatus". 

Kommentar von Knide ,

Du vergisst, dass Landwirte mehr machen, als nur Milch produzieren: Landwirte sind ein Teil unserer Kultur, prägen unser Landschaftbild und unterstützen so indirekt einen unser starken Wirtschaftzweige: der Tourismus! Beispiel für eine Region, die ohne Landwirtschaft als Kulturgut Probleme hätte: Das Allgäu (in dem ich lebe) lebt von der Landwirtschaft als Tourismusmagnet. LG :)

Kommentar von Deamonia ,

Klar gibt es das auch, aber ich glaube nicht, das dies die Mehrheit der Betriebe ist, in den meisten Fällen wären Touristen wahrscheinlich eher abgeschreckt von den herrschenden Zuständen.

Außerdem hat das irgendwie nichts mit meiner Antwort zu tun ^^ 

LG

Antwort
von FF1315, 81

Hallo nein würde ich auch... Der Staat ist wie immer das Problem... Unser Nachbar ist Bauer und hat jetzt keine Kühe mehr...

Kommentar von FragaAntworta ,

Der Staat? Das verstehe ich nicht, meinst Du aufgrund der Subventionen?

Kommentar von martinzuhause ,

der staat ist nicht das problem. das problem ist der kunde. geht der kunde in den laden und verlangt nach milch an der der bauer angemessen verdient wird der händler das liefern wenn er den kunden nicht verlieren will.

Kommentar von VanyVeggie ,

Klar ist der Staat das Problem. Die zocken die Landwirte voll ab. 

Kommentar von martinzuhause ,

der staat "zockt" alle ab. er gibt aber auch für alle geld aus. auch für die bauern.

Kommentar von archibaldesel ,

Auf die Erklärung bin ich jetzt aber man gespannt. Was hat der Staat denn mit dem Verfall der Milchpreisen zu tun?

Kommentar von VanyVeggie ,

Ganz einfach: Er kassiert viel zu hohe Steuern ein. Und zahlen tut er beispielsweise für Schwerverbrecher die ein besseres Leben führen als Obdachlose oder unschuldige Straßenkinder. 

Kommentar von FF1315 ,

Also mir wurde es so erklärt ( von einem Milchbauern....) Der Staat bekommt 16 Cent pro Liter nicht mehr nicht weniger, wieviel ein Bauer bekommt weiß ich jetzt nichtmehr genau aber deutlich weniger.. Das Problem dabei ist das die Molkereien die Einkaufspreise festlegen können wie sie wollen... Beispiel: Aldi sagt ich kauf einen Liter für 50 Cent.. Molkerei geht drauf ein sagt wiederum zum Bauern das sie ihm die Milch für nur 10 Cent abnehmen weil sie sonst keinen Gewinn machen... So.. hoffe das ist einigermaßen verständlich. und was macht der Staat der es als einzigste regeln kann.. Nichts

Kommentar von archibaldesel ,

Seit wann verkauft der Staat denn Rohmilch?

Antwort
von soissesPDF, 29

Warum?
Schuld sind die Bauern selbst.
Weil alle 3x Globalisierung rufen dachten sich die Bauern, dass mehr Kühe mehr Milch produzieren würden.
Dann kamen die Russlandsanktionen und die Mehrproduktion an Milch wollen die Bauern nun doch lieber in Deutschland verkaufen.

Ein Überangebot senkt die Preise.
Warum sollten Bauern davon eine Ausnahme darstellen?
Wenn sie nicht an Aldi und Lidl verkaufen wollen, dann müssen die sich eben andere Abnehmer suchen.

Fairer Preis, sowas ist romantischer Unfug.

Antwort
von oelbart, 111

SIcherlich nicht. Das Problem ist nur, dass ein höherer Preis im Supermarkt nicht bedeutet, dass der Bauer davon auch irgendetwas sieht.

(Aktuell wird ja gern auf den Billigkäufer eingedroschen - allerdings ist auch bekannt, dass die "Marken" auch nicht mehr im Einkauf zahlen)

Antwort
von xxtesaxx, 114

Nein bist du nicht. Es ist nur leider so, dass viel mehr Milch produziert als konsumiert wird. Ich bin gerade in Australien und hier sind Milchprodukte wesentlich teurer als in Deutschland. Das liegt daran, dass Milchkühe bei dem Klima hier nicht so viel Milch geben.

Gleiches gilt in den meisten asiatischen Ländern in denen ich letztes Jahr war. Überall kostet Milch, Käse, Quark usw. sehr viel im Vergleich zu anderen Produkten.

Gäbe es weniger Milch als benötigt würde, würde der Preis automatisch steigen. Das nennt man dann glaube ich Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage)

Antwort
von Omnivore10, 8

Ich bin dafür, denn die Bauern werden nicht anständig entlohnt

Antwort
von kalimeroei, 10

Erstens: Was ist Deiner Meinung nach ein fairer Preis?

Zweitens: Im Supermarkt gekaufte Milch bedeutet nicht das der Bauer dafür mehr bekommt.

Drittens: solange die Chinesen keine Milch vertragen, wird sich am Milchpreis nix ändern.

Viertens: Such dir einen Bauern deines Vertrauens und Kauf dort direkt ein, dann hast du wenigstens einen Landwirt unterstützt.

Kommentar von TobyScience ,

Ich antworte dir mal zunächst auf eine entscheide frage den Preis der wir zahlen.

Fair wäre ein Preis mit dem der Bauer und ich als Verbraucher leben können. Wobei in meinen Augen der Bauer wichtiger wäre. Dann soll eine Packung Milch meinetwegen eben 1,50€ kosten.

Kommentar von kalimeroei ,

1,50€ Kaufpreis damit könnten alle gut leben, aber glaub mir , sollte das kommen bekommt der Landwirt sagen wir mal 39Cent und der Rest versickert.

Antwort
von weelah, 91

Hallo,

jahrzehntelang wurden und werden unsere Bauern subventioniert. Ich wäre dafür das diese mal lernen ihren Betrieb effektiver zu führen, als mancher einen Familienwanderzirkus.

Ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht, sei dahin gestellt.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, sowie die Menge der verfügbaren Ware und man muss wirklich kein Landwirtschaftsstudium hingelegt haben, um zu wissen, das man bei einem Überangebot keine überragenden Preise gibt.

Das weiß sogar der bildungsfernste Bananenpflücker in Südamerika, das eine gute Ernte nicht automatisch gute Preise bedeutet.

Die Bauern sind am Verfall ihrer Preis massgeblich aufgrund Überproduktion beteiligt und führen den Preisverfall selber herbei.

Warum soll man die dann noch bedauern?






Kommentar von Knide ,

Ich finde Bauern haben sich einen fairen Preis verdient. Und ich halte die Schuldzuweisung der niedrigen Milchpreise an die Landwirte für falsch.

Kommentar von weelah ,

Dir ist aber bewußt, das dies alles selbständige Geschäftsleute sind, also Gewerbetreibende. Betreibe ich ein Gewerbe liegt es einzig an mir, ob dieses Ertrag abwirft oder ich mich umorganieren muss.

Das schaffen abertausend Selbstständige in Deutschland auch flexibel auf den Markt zu reagieren - zumindest die Erfolgreichen und Überlebensfähigen.Nur die Bauern schauen in der Hinsicht oft so drein, wie ihre Rindviecher.

Es gibt in der Evolution selten eine Art die erfolgreich überlebt hat, weil sie sich auf eine Fähigkeit spezialisiert hat. Schon immer war Inovation und Flexibilität gefragt.

Wer nix anderes kann als Milchbauer, sich dahingehend selber in die Abhängigkeit von Konzernen gebracht hat und sich kein zweites Standbein aufgebaut hat, ist halt selber für sein persönliches Scheitern verantwortlich.

Bauern, die nicht nur auf ein Pferd gesetzt habe, wie in meiner Umgebung können bestens von der Landwirtschaft oder dem entsprechenden Zweitgewerbe, welches auch in einem LKW Rasthof neben der eigenen Hofwirtschaft münden kann, leben.

In meiner Umgebung sind Bauern so was von kreativ und testen auch mal das ein oder andere aus. Hier jammert keiner - die packens an!

Kommentar von Omnivore10 ,

Seit wann wird Milch subventioniert? Die bekommen Ausgleichszahlungen aus der EU-Kasse, wie JEDER Landwirtschaftsbetrieb!

Kommentar von weelah ,

Du solltest mal faz und Handesblatt lesen

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community