Frage von Nele15, 13

ist es sinnvoll,wenn der Ehepartner,welcher ein geringeres Einkommen hat,die Scheidung einzureichen?

Um eventuell Kosten zu sparen? danke

Antwort
von Naiver, 11

Ooooh ja, die Frage ist gar nicht so dumm! Ich kenne jetzt die Zahlen nicht so genau, doch, wenn sich beide in aller Freundschaft wie vernünftige Erwachsene trennen wollen, dann beantragt der arme Schlucker von beiden die Scheidung und wird sie dann wohl auch mit "Armenrecht" oder wie das heißt zu vergünstigten Kontitionen durchziehen können. Vielleicht sogar mit nur einem Anwalt und nur einem Termin? Sollte klappen, wenn sich beide einig sind und nach der Scheidung zum letzten Mal so richtig teuer essen gehen können und es bleibt immer noch Erspartes übrig? ;- ))

Kommentar von Naiver ,

Jetzt fiel es mir wieder ein: "Verfahrenskostenhilfe" heißt es nun, mit der jemand sich für (fast) lau scheiden lassen kann, wenn man eben kein Geld hat. Wäre also ziemlich dumm, das nicht zu nutzen - Details natürlich vorher abzuklären. Havenari, du bist sicher, dass die Verfahrenskostenhilfe für Scheidungen nicht gilt?

Antwort
von DerOnkelJ, 6

An der Fragestellung erkennt man schon dass da was nicht ganz stimmt...

Kommentar von Nele15 ,

was sollte da nicht stimmen

Kommentar von DerOnkelJ ,

Grammatikalisch irgendwie daneben.

Kommentar von Nele15 ,

sry

Antwort
von agentharibo, 8

Was soll daran sinnvoll sein?

Eine Scheidung reicht man doch nur dann ein, wenn man sich sicher ist, die Ehe nicht fortsetzen zu wollen.

Was hat das mit dem Einkommen zu tun?

Es ist vollkommen Wurst, wer eine Scheidung einreicht, Kosten sparen kann man nur, wenn die anwaltliche Vertretung günstiger ist, oder man sich einig ist und gar keinen Anwalt benötigt.

Kommentar von Nele15 ,

man braucht bei einer scheidung keinen Anwalt?

Kommentar von aetnastuermer ,

Das ist mir auch neu; für das Verfahren ist mindestens einer notwendig, zur Urteilsverkündung allerdings zwei, denn es gibt bei der Bewertung des Urteils (Annahme oder Widerspruch) eine Interessenkollision.

Antwort
von Havenari, 10

Nein, die Gerichts- und Anwaltskosten bemessen sich am gemeinsamen Einkommen der Noch-Ehepartner. Es spielt in dieser Hinsicht keine Rolle, wer den Scheidungsantrag einreicht.

Antwort
von sylvie82, 12

da hilft eigentlich nur der steuerberater. würde aber sagen, ihr verheiratet mehr steuern spart. die "kosten" (lebenshaltungskosten?) sind aber dieselben

Kommentar von kevin1905 ,

Es geht um eine Scheidung, nicht um Steuern.

Kommentar von sylvie82 ,

stimmt. habe ich reininterpretiert.

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